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...   Erstellt am 24.01.2008 - 08:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


von focus Redakteurin Christina Stehlein


Der satirische „Anti-Nobelpreis“ wird seit 1991 jährlich in der Universität Harvard verliehen. Preisträger kann nur werden, wer Unnützem, Unbrauchbarem oder Abwegigem wissenschaftlich auf den Grund gegangen ist.

Der Ig-Nobelpreis in der Kategorie Frieden ging an das Air Force Wright Labor in den USA für die Forschung an einer „Hormonbombe“: Chemikalien sollten die feindlichen Truppen zu Homosexuellen umwandeln, mehr Sex unter den Soldaten die Kampfmoral schwächen.Kaum minder abwegig mutet die Forschung von argentinischen Wissenschaftlern an, die nachgewiesen haben, dass Viagra Hamstern hilft, ein Jetlag zu überwinden. Sie bekamen den Preis im Bereich Luftfahrt.

In der Kategorie Ernährung ging die satirische Auszeichnung an Brian Wansink von der Universität Cornell für seine Erkenntnis, dass Menschen mehr Suppe löffeln, wenn die Schale immer wieder unsichtbar von unten nachgefüllt wird. Ein Netz, um Bankräuber zu fangen, kommt etwas naiv daher – der Taiwanese Kuo Cheng Hsieh ließ es trotzdem erst vor wenigen Jahren patentieren. Das Ig-Nobelpreiskomitee hat wiederholt versucht, den Netzkonstrukteur zu erreichen, hatte aber keinen Erfolg. „Herr Hsieh scheint sich mysteriöserweise in Luft aufgelöst zu haben“, heißt es auf der Homepage. Die Auszeichnung im Bereich Ökonomie bekam er trotzdem.

Glenda Browne aus Australien bekam den diesjährigen Award der Kategorie Literatur – für ihre Studien zum kleinen Wörtchen „the“ – und zu den Schwierigkeiten, die es allen bereitet, die versuchen, eine alphabetische Ordnung herzustellen. Auch für Linguistik sieht das Komitee eine Auszeichnung vor. Sie ging an Wissenschaftler der Universität Barcelona für ihre bahnbrechende Erkenntnis, dass Ratten manchmal nicht unterscheiden können, ob jemand Japanisch oder Niederländisch rückwärts spricht.

Professorin Johanna van Bronswijk von der Universität Eindhoven in den Niederlanden bekam den Preis für Biologie für die Auflistung aller Bettgenossen, mit denen wir jede Nacht unser Lager teilen – zum Beispiel Insekten, Spinnen, Pseudoskorpione, Krustentiere, Algen, und Bakterien.

Auch in den klassischen Nobelpreis-Disziplinen Chemie, Physik und Medizin vergibt das Ig-Nobelpreiskomitee Auszeichnungen. Der Physik-Award ging an Wissenschaftler aus Harvard und Chile, die sich darüber Gedanken gemacht hatten, wie Bettlaken knittern. Im Bereich Medizin veröffentlichten ein britischer und ein amerikanischer Forscher gemeinsam einen Artikel über die Nebenwirkungen des Schwertschluckens. Japanischen Chemikern gelang es, Vanillin, das Molekül, das den Vanilleduft ausmacht, aus Kuhdung zu extrahieren. Auszeichnungswürdig, befand das Komitee.





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