Darkprinzess  Moderatorin
    

Status: Offline Registriert seit: 25.09.2006 Beiträge: 1109 Nachricht senden | Erstellt am 02.06.2008 - 12:02 |  |
Formen des Yoga
Hatha Yoga
Der "kraftvolle" Pfad ist das Yoga des körperlichen Wohlbefindens. Im modernen Westen findet Hatha Yoga vorwiegend als physische Therapie Anwendung. Es besteht aus Asanas (Stellungen)Pratyahara (Nervenkontrolle) Dharma (geistige Kontrolle) und Dhyana (Meditation und spirituelle Erleuchtung).Der Praxis gehen die Yama-niyama, die zehn Regeln des Moralkodex des Yoga voraus.
Raja Yoga
Der königliche Pfad dient gemeinhin der Kultivierung des geistigen Potenzials für Konzentration und Meditation oder der Transzendenz des Geistes zum Zweck der physischen und mentalen Disziplin.
Es ist auch als "klassisches" Yoga bekannt und besteht aus acht Glieder.
1.) Moralische Disziplin
2.) Selbstbeschränkung
3.) Haltung
4.) Atemkontrolle
5.) Sensorische Entsagung
6.) Konzentration
7.) Meditation
8.) Ekstase
Diese Komponenten finden sich auch in vielen anderen Yoga-Formen. Die Ausübung des Raja Yoga beginnt typischerweise mit Hatha Yoga, das dem Körper die notwendige Gesundheit und Stärke für die fortgeschrittenen Übungen verleiht.
Karma Yoga
Karma Yoga nennt man auch "Erleuchtung" durch Arbeit oder Handel. Es zielt darauf ab unseren natürlichen Hang zum Verlangen zu schwächen der zu Handlungen führt, die unsere wahre Identität verschleiern. Karma Yoga will uns über die Disziplin selbstloser und anderer dienender Arbeit zu spiritueller Freiheit führen.
Bhaki Yoga
Bhaki yoga will ein offenes Herz kultivieren und durch selbstlose Liebe und Hingabe an das Göttliche in allen Menschen und Dingen einen Pfad zur Erleuchtung öffenen.
Jnana Yoga
Dies ist der Pfad der Einsicht und Weisheit, wie er in den Upanischaden den uralten hinduistischen mystischen Texten gelehrt wird. Er führt zur Unterscheidung des Wirklichen vom Unwirklichen der echten Glückseligkeit von flüchtigem Vergnügen.
Tantra Yoga
Tantra Yoga ist der Pfad der Selbsttranszendenz mit rituellen Mitteln wie der geheiligten Sexualität. Es lehrt das es keine Lücke zwischen dem Göttlichen und der Welt gibt und das dass Göttliche in der gewöhnlichen Existenz zu finden ist.
(Quelle, Yoga der sanfte Weg,area Verlag gmbh Erftstadt)
Signatur Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume.
Ich leb in Euch und geh durch Eure Träume

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