Kulinarische Genüsse

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Scuderia Toro Rosso





Startnummer 20
Vitantonio Liuzzi
Italien, 24 Jahre

Startnummer 21
Scott Speed
USA 23, Jahre

Testfahrer
Neel Jani
Schweiz, 22 Jahre


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[Dieser Beitrag wurde am 10.05.2006 - 16:03 von Gretelchen aktualisiert]





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Super Aguri F1





Startnummer 22
Takuma Sato
Japan, 29 Jahre

Startnummer 23
Sakon Yamamoto
Japan, 24 Jahre

Testfahrer
Franck Montagny
Frankreich, 28 Jahre
Yuji Ide
Japan, 31 Jahre

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[Dieser Beitrag wurde am 14.08.2006 - 10:01 von Gretelchen aktualisiert]





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Präsentationen 2006



28. November 2005: Toyota in Köln

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Bericht


16. Dezember 2005: Red Bull Racing in Silverstone

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Bericht


14. Januar 2006: Toyota in Frankreich

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Bericht


16. Januar 2006: Ferrari in Fiorano


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Bericht


17. Januar 2006: BMW Sauber F1 Team in Valencia


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Bericht


23. Januar 2006: McLaren-Mercedes in Barcelona


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24. Januar 2006: Ferrari in Mugello


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25. Januar 2005: Honda in Barcelona


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27. Januar 2005: Williams-Cosworth in Grove


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31. Januar 2005: Renault in Monaco


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3. Februar 2005: MF1 Racing in Silverstone


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Bericht



Mitte Februar 2006: McLaren-Mercedes


9. März 2006: Red Bull Racing in Manama


9. März 2006: Scuderia Toro Rosso in Manama


Alle Angaben ohne Gewähr!


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Formel-1-Reglement 2006


Sportliches Reglement


Anzahl der Grands Prix
Die Formel-1-Weltmeisterschaft besteht aus mindestens acht und maximal 19 Grands Prix.

Zeitplan (Ortszeiten)
Freitag:
11:00-12:00 Uhr – 1. Freies Training
14:00-15:00 Uhr – 2. Freies Training

Samstag:
11:00-12:00 Uhr – 3. Freies Training
ab 14:00 Uhr – Qualifying

Sonntag:
ab 14:00 Uhr – Rennen

Alle Zeiten sind Ortszeiten.
Die Startzeit des Rennens weichen in manchen Ländern ab.

Renndistanz
Für einen Grand Prix wird auf jeder Strecke die geringstmögliche Rundenzahl bemessen, die eine Distanz von 305 Kilometern überschreitet. Für Monaco wird wegen der geringen Durchschnittsgeschwindigkeit eine Ausnahme gemacht. Die maximale Renndauer beträgt zwei Stunden.

Bewerbung
Neue Team-Bewerber müssen eine Garantiesumme von 48 Millionen Dollar hinterlegen. Die Summe wird inklusive Zinsen in zwölf gleichen Monatsraten ab der ersten Teilnahme zurückgezahlt. Tritt der Bewerber nicht an, verfällt die Summe. Tritt er ein Jahr später an als angekündigt, werden zwölf Millionen Dollar eingezogen und lediglich die Restsumme zurückgezahlt.

Fahrertausch
Während der Saison darf jedes Team vier Mal einen Fahrer wechseln. Fälle "höherer Gewalt" zählen nicht dazu.

Teststrecken
Als Teststrecken sind alle Rennstrecken mit entsprechender Formel-1-Lizenz zugelassen.

Tests am Rennwochenende
Während dem 1. und 2. Freien Training dürfen alle Teams mit Ausnahme der vier besten Teams des Vorjahres ein drittes Auto einsetzen. Dabei darf der Fahrer des dritten Autos kein für die Veranstaltung nominierter Pilot sein und muss im Besitz der Superlizenz sein.

Artikel 60 des sportlichen Reglements wird in diesem Fall nicht angewandt. Die Lackierung des dritten Autos muss somit nicht der Lackierung der Einsatzautos entsprechen. Sollte das dritte Auto allerdings als Ersatzauto für die Einsatzpiloten verwendet werden, so muss die Lackierung dem gemeldeten Einsatzauto entsprechen.

Testverbot
Eine Testpause im Sommer oder Winter sowie eine Limitierung von Testfahrten machen die Teams freiwillig unter sich aus. Die FIA reglementiert die Testfahrten nicht.

Fahrzeuggewicht
Ein Formel-1-Wagen muss inklusive Fahrer, Öl und Bremsflüssigkeit zu jedem Zeitpunkt auf der Strecke mindestens 605 Kilogramm wiegen, nach dem Rennen 600 Kilogramm. Ausnahmen werden beim Verlust von Fahrzeugteilen gemacht, die durch einen Unfall oder technischen Defekt verursacht worden sind.

Reifen
Jeder Fahrer darf pro Grand Prix maximal 32 Trocken- und 28 Regenreifen verwenden. Bei den Trockenreifen sind für den ersten Trainingstag zwei Reifensätze unterschiedlicher Mischungen auszuwählen. Sie sollen dem Fahrer ermöglichen, beide Gummimischungen zu testen, er muss sich vor dem Qualifying am Samstag für eine der beiden Mischungen entscheiden.

Ihm verbleiben dann sieben Sätze (28 Reifen) einer Gummimischung für das Wochenende. Reifenwechsel sind zu jedem Zeitpunkt des Rennwochenendes erlaubt.

Sind zwei Reifenlieferanten in der Formel 1 aktiv, muss jeder von ihnen in der Lage sein, bei Bedarf 60 Prozent des Feldes auszurüsten. Bei drei Herstellern sind es mindestens 40 Prozent.

Die Testfahrer erhalten am Freitag ebenso drei Reifensätze wie die Einsatzpiloten.

Startaufstellung
Die Autos stehen nach den gefahrenen Zeiten in der Qualifikation gestaffelt im Acht-Meter-Abstand versetzt zueinander.

Qualifying
Das Qualifying beginnt am Samstag um 14 Uhr Ortszeit und läuft wie folgt ab: In den ersten 15 Minuten dürfen alle Autos auf die Strecke gehen. Am Ende dieser ersten viertel Stunde dürfen die fünf langsamsten Fahrer nicht weiter an der Qualifikation teilnehmen. Diese Autos nehmen die letzten fünf Startpositionen in der Reihenfolge ihrer gefahrenen Zeiten ein, wobei der schnellste Pilot die 16. Startposition zugewiesen bekommt.

Die bisherigen Bestzeiten der verbleibenden 15 Autos werden für die folgende Einheit gestrichen. Am Ende der zweiten 15-Minuten-Sessions scheiden erneut die fünf Langsamsten aus und werden von der dritten Session ausgeschlossen. Diese Autos bilden die Startpositionen elf bis 15, der Schnellste nimmt den elften Rang ein, der Langsamste den 15. Platz.

Die verbleibenden zehn Autos gehen erneut mit zurückgesetzten Zeiten in den letzten Qualifying-Abschnitt. Die Fahrer haben 20 Minuten Zeit, die Top-10-Startplatzierungen unter sich auszumachen. Der Schnellste gewinnt die Pole Position.

Benzin kann zu jedem Zeitpunkt der ersten 40 Minuten des Qualifyings hinzugefüllt werden. Jene Autos, die in den ersten beiden Qualifying-Einheiten ausscheiden, dürfen bis zur Öffnung der Boxengasse am Sonntag vor dem Rennen betankt werden.

Die Teams, die an den letzten 20 Minuten der Qualifikation teilnehmen, müssen vor dem letzten Qualifying-Abschnitt jene Benzinmenge einfüllen, mit der sie ins Rennen gehen wollen. Im Qualifying in der letzten Einheit verbrauchtes Benzin kann vor dem Start des Rennens nachgefüllt werden.

Sollten 22 Autos an der Formel-1-Weltmeisterschaft teilnehmen, so werden jeweils sechs Autos am Ende der ersten und zweiten Qualifying-Einheit ausscheiden, bei 24 Autos ebenfalls sechs, in den letzten 20 Minuten dürfen dann aber 12 Autos teilnehmen, die die Plätze 1 bis 12 unter sich ausmachen.

Motorwechsel
Motoren dürfen nur alle zwei Rennwochenende gewechselt werden. Erfolgt ein außerplanmäßiger Wechsel, so wird der Fahrer je zusätzlichem Motorwechsel in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten versetzt.

Rundenbegrenzung
Es gibt weder im Freien Training noch im Qualifying eine Rundenbegrenzung.

Parc Fermé-Regel
Die Autos befinden sich von dem Moment an, an dem sie sich im Qualifying das erste Mal auf die Strecke begeben, bis zum Start des Rennens unter Parc Fermé-Bedingungen, es darf also nicht mehr am Auto gearbeitet werden. Nicht hiervon betroffen sind Reifenwechsel und Tanken wie unter "Qualifying" beschrieben. Im Parc Fermé darf an den Autos nicht mehr gearbeitet werden. Lediglich Reparaturen dürfen nach Erlaubnis der Rennleitung durchgeführt werden, die Elektronik darf umprogrammiert werden und der Frontflügel verstellt werden.

Start
30 Minuten vor dem Start wird die Boxengasse geöffnet. Die Fahrer haben 15 Minuten Zeit, um ihre Startplätze einzunehmen. Wer das Zeitlimit überschreitet, muss das Rennen hinter dem Feld aus der Boxengasse aufnehmen.

Bis fünf Minuten vor dem Start müssen die Reifen aufgezogen sein. Eine Minute vor dem Start werden die Motoren angelassen.

Beim 30-Sekunden-Signal setzt sich das Feld zur Formationsrunde in Bewegung. Während der Formationsrunde ist Überholen verboten. Einzige Ausnahme: Fährt ein Fahrer mit Verzögerung beim Vorstart los und wurde nicht vom gesamten Feld überholt, darf er seine ursprüngliche Startposition wieder einnehmen. Andernfalls muss der Fahrer vom letzten Startplatz starten. Das gleiche gilt für Fahrer, die einen Startabbruch provoziert haben.

Nach jedem Startabbruch erfolgt fünf Minuten später der Neustart. Das Rennen wird wegen der zusätzlichen Formationsrunde um eine Runde verkürzt. Im Fall von schwerem Regen ist es möglich, das Rennen hinter dem Safety Car zu starten.

Bei einem normalen Start gehen, sobald das letzte Fahrzeug in der Startaufstellung steht, nacheinander die fünf Lampen der Startampel im Sekundentakt an. Startsignal ist, wenn alle Lampen erlöschen. Signalisiert ein Fahrer im Feld Probleme, wird die Startprozedur unterbrochen. Dies wird durch gelbe Flaggen an der Boxenmauer und ein Blinklicht auf der Startampel angezeigt.

Safety Car
Wenn der Rennleiter das Safety Car auf die Strecke schickt, wird dies rund um den Kurs mit "SC"-Zeichen signalisiert. Das Safety Car setzt sich vor das führende Auto. Fahrzeuge, die gegebenenfalls zwischen dem Safety Car und dem Führenden liegen, werden vorbeigewinkt und können hinten ans Feld aufschließen.

Das Safety Car kann, um beispielsweise eine Gefahrenzone auf der Start- und Zielgeraden zu umgehen, auch durch die Boxengasse fahren. Auch in diesem Fall müssen die Fahrzeuge dem Safety Car folgen. Ein Anhalten vor der eigenen Box ist jedoch ausdrücklich gestattet.

Eine Runde, bevor das Safety Car wieder in die Boxengasse einschert, wird als Signal für die Piloten das Warnlicht ausgeschaltet.

Rennabbruch
Wird das Rennen in den ersten zwei Runden abgebrochen, erfolgt ein Neustart. Sind zwischen zwei Runden und 75 Prozent der Renndistanz gefahren, wird das Rennen neu gestartet. Der zweite Start erfolgt dann unter Safety-Car-Regeln: Die Autos starten in der Reihenfolge des Abbruchs des ersten Rennens; die Zeitrückstände werden nicht berücksichtigt, es sei denn, sie betragen mehr als eine Runde.

Sollte ein Neustart nicht möglich sein, werden halbe Punkte vergeben. Bei einem Abbruch nach mehr als 75 Prozent der Gesamtdistanz wird die volle Punktzahl vergeben.

Wertung bei Ausfall eines Fahrers
Hat ein Fahrer zum Zeitpunkt seines Ausfalls mindestens 90 Prozent der Renndistanz absolviert, wird er gewertet.

Zeitstrafen
Die Rennleitung hat die Möglichkeit, einen Fahrer für ein Vergehen auf drei Arten zu bestrafen: Eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse, bei der nicht vor der eigenen Box gehalten werden darf, eine Zehn-Sekunden-Strafe, bei der der Fahrer vor seiner Box zehn Sekunden lang stehen muss, oder eine Rückversetzung um zehn Startplätze beim nächsten Rennen. Eine Strafe ist innerhalb von drei Runden nach Bekanntmachunge anzutreten. Sollte eine der esten beiden Strafen in den letzten fünf Runden eines Rennens oder erst nach dem Rennen ausgesprochen werden, so werden auf die Gesamtzeit des Fahrers 25 Sekunden als Strafe addiert.

Geschwindigkeitsbegrenzung
Das Geschwindigkeitslimit in der Boxengasse im Qualifying und Rennen beträgt seit der Saison 2004 100 Stundenkilometer. Sollte eine Strecke eine besonders enge Boxengasse haben, so kann das Geschwindigkeitslimit jedoch gesenkt werden. Dies wird zum Beispiel in Monaco notwendig sein. Zuwiderhandlung wird im Rennen mit Zehnsekunden-Zeitstrafen geahndet, im Training mit Geldstrafen - 250 US-Dollar pro km/h.


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Formel-1-Reglement 2006


Technisches Reglement



Motor
In der Formel-1-Weltmeisterschaft sind Viertaktmotoren mit maximal 2,4 Litern Hubraum, acht Zylindern und höchstens fünf Ventilen pro Zylinder zugelassen. Turbinen, Wankelmotoren oder Aufladung sind verboten. Es wird ein Mindestgewicht von 95 Kilogramm vorgeschrieben. Ebenfalls festgelegt ist der Schwerpunkt des Motors. Untersagt sind weiterhin variable Auspufflängen und Lufteinlässe, ovale Kolben und Energiespeicher, die den Motor in seiner Arbeit unterstützen. Ein Motor muss zwei ganze Rennwochenenden lang halten. Reparatur-Arbeiten an Zusatzaggregaten des Motors, wie der Ölpumpe, sind erlaubt. Ein Motorwechsel wird mit dem Zurückversetzen des Fahrers in der Startaufstellung um zehn Plätze bestraft.

Motorsteuerung
Formel-1-Motoren verfügen über ein "Anti-Stall-Programm", um das Abwürgen des Motors bei einem Dreher zu verhindern. Es muss so programmiert sein, dass der Motor nach spätestens zehn Sekunden abgestellt wird, sollte der Fahrer in dieser Zeit nicht wieder in den Fahrmodus zurückgewechselt haben.

Elektronik
Die elektronische Fahrhilfe Traktionskontrolle ist erlaubt. Automatikgetriebe und die Launch-control sind verboten. ABS oder elektrontische Stabilitätsprogramme sind weiterhin nicht gestattet.

Tank
Der Tank darf maximal 40 Zentimeter über die Mittellinie des Fahrzeugs hinausragen und muss in einem Stück zwischen Fahrersitz und Motor liegen.

Kraftstoff
Die Formel-1-Boliden müssen mit von der Tankstelle bekanntem Super-Plus-Benzin fahren. Weitere Zusätze sind nur sehr begrenzt gestattet.

Antrieb
Erlaubt sind maximal zwei angetriebene Räder. Ein Rückwärtsgang ist Vorschrift. Die Anzahl der Gänge kann von vier bis sieben variieren.

Aufhängungen
Es sind ausschließlich gefederte Aufhängungen zugelassen. Die Geometrie der Aufhängung darf während der Fahrt nicht verändert werden. Die Radträger werden mit einem bis zu einer Kraft von acht Tonnen reißfesten Kevlarseil am Chassis befestigt. Aktive Aufhängungen sind verboten.

Bremsen
Mindestens zwei getrennte, voneinander unabhängige Bremskreisläufe, die über ein Pedal angesprochen werden, sind vorgeschrieben. Ein Kreislauf muss die Vorder-, der andere die Hinterräder bedienen.
Die Bremssättel müssen aus Aluminium gefertigt sein. Pro Rad ist je ein Bremssattel mit maximal sechs Kolben und zwei Belägen erlaubt.
Die maximale Dicke der Bremsscheiben beträgt 28 Millimeter, der maximale Durchmesser 278 Millimeter. Während des Bremsvorgangs darf die Bremskraftverteilung nicht verändert werden.

Räder/Reifen
- Dimensionen
Für die Hinterräder beträgt die minimale Breite 365 Millimeter, die maximale Breite 380 Millimeter. Für die Vorderräder gelten eine minimale Breite von 305 Millimetern und eine maximale Breite von 355 Millimetern. Der maximale Raddurchmesser ist mit 660 Millimeter für Trockenreifen und 670 Millimeter für Regenreifen festgeschrieben.

- Rillenreifen
Vorder- und Hinterreifen müssen je vier Rillen in Längsrichtung aufweisen. Die Rillen müssen mindestens 14 Millimeter breit, 2,5 Millimeter tief und auf der Lauffläche symmetrisch angeordnet sein. Zwischen den Rillen müssen mindestens 50 Millimeter liegen. Die Breite der Lauffläche an den Vorderrädern darf 270 Millimeter nicht überschreiten. Alle Messungen werden bei einem Reifendruck von 20 PSI vorgenommen.

- Radsicherung
Jeder Radträger wird mit zwei Kabeln gesichert. Die Befestigung muss Kräften von zehn Tonnen pro Kabel, 20 Tonnen pro Rad standhalten.

Cockpit
Aus Sicherheitsgründen muss das Cockpit so dimensioniert sein, dass der Fahrer es innerhalb von fünf Sekunden verlassen kann. Die maximal erlaubte Zeitspanne zum Verlassen des Cockpits und Aufstecken des Lenkrades beträgt zehn Sekunden. Die Dicke des Kopf- und Nackenschutzes muss 75 Millimeter betragen. Die Länge des Cockpits beträgt 850 Millimeter. Der vordere Fußraum muss ausgepolstert sein. Die Mindestdicke beträgt 25 Millimeter.

Chassis
Für die Dicke der Chassiswände sind mindestens 3,5 Millimeter vor­geschrieben. Davon entfallen 2,5 Millimeter auf einen aus Kevlar ge­fertigten Mantel. Die maximale Breite des Autos beträgt 180 Zentimeter. Zwischen den Achsen darf die Chassisbreite 140 Zentimeter nicht übersteigen, das Gleiche gilt für den Frontflügel. Die maximale Breite des Heckflügels ist 100 Zentimeter. Die maximale Höhe des Autos beträgt 95 Zentimeter, gemessen vom tiefsten Punkt des Fahrzeugs beziehungsweise dessen Referenzebene.
Alle Teile des Unterbodens, die weiter als 25 Zentimeter von der gedachten Mittellinie des Autos entfernt sind, gemessen von einem Punkt 33 Zentimeter hinter der Vorderachse bis zum hintersten Teil des Fahrzeugs, müssen mindestens fünf Zentimeter oberhalb der Referenzebene liegen (Stufe im Unterboden). Die maximale Höhe des Heckflügels beträgt 80 Zentimeter, gemessen von der Referenzebene. Für die Saison 2005 wurde die Verwendung von Zusatzflügeln vor den Hinterrädern stark eingeschränkt. Zudem muss der Frontflügel nun mindestens 15 Zentimeter über der Referenzlinie angebracht werden (vormals 10 Zentimeter).

Flügel
Der Heckflügel darf maximal zwei Flügelelemente aufweisen. Der Frontflügel muss mindestens 100 Millimeter über der Referenzplatte liegen.

Unterboden
Die Holzplatte im Zentrum des Unterbodens muss eine Breite von 30 Zentimetern und eine Dicke von zehn Millimetern aufweisen. Die maximale Toleranz beträgt einen Millimeter.

Überhänge
In den Dimensionen 60 Zentimeter hinten und 120 Zentimeter vorn, gemessen von der Mittellinie der jeweiligen Achse, sind Karosserie-Überhänge gestattet.

Crashtests
- Dynamische
Der frontale dynamische Crashtest erfolgt mit einer Geschwindigkeit von 14 Metern pro Sekunde, der seitliche mit zehn Metern pro Sekunde (2000: sieben Meter pro Sekunde) und der für die Heckpartie mit zwölf Metern pro Sekunde. Der seitliche Crash erfolgt an einem Punkt, der 500 Millimeter vor der Cockpitrückwand und 300 Millimeter über der Referenzplatte liegt. Das Gewicht des Testchassis beträgt dabei inklusive Dummy 780 Kilogramm. Die maximale Verzögerung, gemessen an der Brust des Testdummys, darf 60 g innerhalb von drei Millisekunden nicht übersteigen (bezüglich des Frontalcrashs). Die Sicherheitszelle darf bei keinem der dynamischen Tests beschädigt werden. Der Schnellverschluss des Lenkrades muss voll funktionstüchtig bleiben.

- Statische
Statische Crashtests erfolgen am Boden unterhalb des Benzintanks, an der Seite der Nasenbefestigung sowie seitlich am Chassis auf Höhe der Beine des Fahrers und des Sitzes. Außerdem wird der Überrollbügel in drei Richtungen belastet: seitlich mit fünf Tonnen, in Längsrichtung mit sechs Tonnen und vertikal mit neun Tonnen. Die Deformation darf nicht mehr als 50 Millimeter betragen.


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Badoer beim Testauftakt in Bahrain Schnellster

13. Februar 2006 - 18:00 Uhr


Ferrari, Honda und die Scuderia Toro Rosso nahmen heute die Testwoche in Bahrain auf - Bestzeit für Badoer im alten F2004 vor Davidson und Rossiter



Luca Badoer erzielte heute in Bahrain die erste Testbestzeit dieser Woche


Drei Teams nahmen heute die nächste Testwoche dieses Winters in Angriff, allerdings nicht in Spanien oder Großbritannien, sondern im Wüstenreich Bahrain im Mittleren Osten. Auf dem 5,417 Kilometer langen Kurs drehten die Fahrer von Ferrari, Honda und der Scuderia Toro Rosso ihre Runden - bei Temperaturen von 22 bis 27 Grad und leicht bewölktem Himmel.
Am schnellsten war dabei Ferrari-Testpilot Luca Badoer, der einen zwei Jahre alten F2004 mit gedrosseltem V10-Motor fuhr. Der Italiener konzentrierte sich auf Arbeiten am Setup, um für die kommenden Tage gerüstet zu sein, und spulte insgesamt 77 Runden ab, die schnellste davon in 1:32.297 Minuten. Damit blieb er um weniger als eine Sekunde hinter Pedro de la Rosas schnellster Rennrunde im Grand Prix vor einem Jahr.

"Ich bin sehr froh, dass wir hier am 'Bahrain International Circuit' sind, denn hier können wir uns ideal auf die neue Saison vorbereiten", sagte Badoer. "Der Asphalt ist in einem sehr guten Zustand, und wenn der Sand einmal weggefahren ist, bleiben die Streckenbedingungen konstant. Dieser Test ist für uns besonders wichtig, weil wir hier dieselben Bedingungen vorfinden wie beim ersten Saisonrennen."

Auf Platz zwei landete Anthony Davidson (114 Runden) im neuen Honda RA106, der damit die gute Form des japanisch-britischen Teams bestätigte. 0,284 Sekunden Rückstand auf Badoer bedeuteten immerhin 0,371 Sekunden Vorsprung auf Felipe Massa (4./Ferrari/+ 0,655/51 Runden) im neuen 248 F1. Dazwischen reihte sich Honda-Testpilot James Rossiter (+ 0,570/68 Runden) im zweiten RA106-Chassis ein.

Abgerundet wurde das Klassement von Scott Speed (Scuderia Toro Rosso), der ebenfalls am Setup tüftelte und am Nachmittag eine Rennsimulation samt Boxenstoppübung absolvieren wollte, aber kurz vor Schluss wegen roter Flaggen unterbrochen wurde. Der Amerikaner spulte im Vorjahres-RB1 82 Runden ab, sammelte dabei wertvolle Informationen für den Grand Prix am 12. März, landete aber mit 1,983 abgeschlagen vom Rest auf dem letzten Platz.



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Ex-Weltmeister setzen auf Schumacher und Alonso

13. Februar 2006 - 15:38 Uhr


Jackie Stewart und Emerson Fittipaldi glauben, dass Michael Schumacher 2006 wieder Weltmeister wird, während Alain Prost mit Fernando Alonso rechnet



Diese drei Herren sind für die meisten Experten die großen Titelfavoriten 2006


24 Tage vor dem ersten Freien Training in Bahrain fragen sich natürliche alle, wer 2006 Weltmeister wird. Dieses Thema beschäftigt Formel-1-Stammtische ebenso wie Journalisten und Fans, die nur alle zwei Wochen zum Grand Prix ihren Fernseher einschalten. Auch ehemalige Champions werden langsam vom WM-Fieber gepackt.
Jackie Stewart, Weltmeister der Jahre 1969, 1971 und 1973, tippt auf Michael Schumacher, denn seiner Meinung nach wäre es ein "großer Fehler", den 37-Jährigen verfrüht abzuschreiben: "Ich glaube, dass er 2006 zeigen wird, dass er noch immer gute Arbeit leisten kann. Michael muss versuchen, Fernando Alonso und Kimi Räikkönen unter Druck zu setzen. Das ist schwierig, aber ich glaube, dass die beiden Jungen noch viel von Michael lernen können", so der Schotte gegenüber der 'Marca'.

"Ich selbst wurde mit 34 Jahren zum dritten Mal Weltmeister. Damals war ich noch nicht siegesmüde - und Michael ist es meiner Meinung nach auch nicht", fuhr Stewart fort, der damit dieselbe Meinung vertritt wie Emerson Fittipaldi: "Wenn jemand schon in Alonsos Alter Weltmeister wird, zeugt das von großem Talent, aber ich glaube, dass Michael Schumacher noch nicht sein letztes Wort gesprochen hat. Ferrari wird reagieren und Renault und McLaren Probleme bereiten", gab der Brasilianer zu Protokoll.

Fittipaldis Landsmann Nelson Piquet sieht sowohl in Schumacher als auch in Alonso potenzielle Weltmeister. Schumacher ist für ihn nach wie vor der insgesamt beste Fahrer, aber Alonso betrachtet er am ehesten als würdigen Nachfolger für den siebenfachen Weltmeister. Interessanterweise nahm er als einer der wenigen Experten Räikkönen nicht auf seine WM-Rechnung.


"Die Formel 1 braucht Leute mit Charisma und Ausstrahlung, sie braucht würdige Weltmeister."
Alain Prost


Alain Prost sieht Alonso vorne: "Er ist ein großartiger Champion - einer, der weiß, wann er angreifen muss, der sich aber auch zurückhalten kann", zog der "Professor" Parallelen zu sich selbst. "Es hängt alles von ihm selbst und von seiner Persönlichkeit ab, denn jeder Fahrer ist anders gestrickt. Die Formel 1 braucht Leute mit Charisma und Ausstrahlung, sie braucht würdige Weltmeister. Alonso ordne ich in diese Kategorie ein."

Der Weltmeister von 1992, Nigel Mansell, befürchtet übrigens, dass Renault eher Giancarlo Fisichella bevorzugen könnte, weil Alonso für 2007 bereits bei McLaren-Mercedes unterschrieben hat: "Es würde mich nicht überraschen, wenn sie Fisichella einen besseren Motor und den besten Support geben würden. Das macht Sinn", sagte er - und fühlte sich wohl an jene Zeit erinnert, als er selbst bei Williams gegenüber Piquet benachteiligt behandelt wurde...



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Haug: "Wir sind bislang hinter den Erwartungen"


14. Februar 2006 - 12:46 Uhr


Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug gibt zu, dass die Saisonvorbereitungen des McLaren-Mercedes-Teams bisher nicht plangemäß verlaufen sind



Haug gibt zu, dass die Vorbereitungen bisher nicht optimal verlaufen sind


Nachdem McLaren-Mercedes sich in der letzten Saison im Kampf um die WM-Titel Renault und Fernando Alonso geschlagen geben musste, obwohl man das schnellste Auto hatte, hagelt es in der Presse in Vorbereitung auf die kommende Saison erneut jede Menge Negativschlagzeilen. "Wir sind nicht dort, wo wir im Februar sein wollten. Bei uns ist noch Mitte Dezember", so Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug gegeüber der 'auto motor und sport'.
Neben dem Verlust einiger Top-Ingenieure kämpft das Team mit Zuverlässigkeitsproblemen und die Konkurrenz dreht bei den Testfahrten nicht nur mehr sondern auch schnellere Runden. Derzeit können die "Silberpfeile" nicht mit Renault, Ferrari und Honda mithalten.

Viele der Negativ-Schlagzeilen sind jedoch dadurch zustande gekommen, dass sich einige Journalisten schlecht informierten. So ist die Tatsache, dass das Team parallel immer noch mit gedrosselten V10-Motoren testet, nicht auf Motorenprobleme zurückzuführen: "Das war ein von uns mit Bedacht gefasster Plan, um besonders über das Verhalten der Reifen mehr zu lernen", so Haug im Interview mit der 'motorsport aktuell'.

Auch angebliche Probleme mit den Kolben des V8-Motors kann Haug nicht bestätigen. Man habe bei der Umstellung von V10- auf V8-Triebwerke wie die Konkurrenz "eine Menge Hürden" zu überwinden gehabt und sei dabei auf "verschiedene Probleme" getroffen.


"Einige Rennställe sind weiter."
Norbert Haug



"Keiner von uns hätte etwas dagegen, wenn wir einen Monat mehr Vorbereitungszeit hätten, das gebe ich zu. Einige Rennställe sind weiter", gibt der Deutsche zu, allerdings habe man "alles in die Wege geleitet, um in die richtige Richtung zu kommen, bevor in Bahrain das erste Rennen gefahren wird".

In Bezug auf den Motor hat man Nachholbedarf auf die Konkurrenz, die die Umstellung besser bewerkstelligt zu haben scheint. Besonders ärgerlich aus Mercedes-Sicht: Renault begann wesentlich später mit der Entwicklung des Achtzylinders und testete das Aggregat um Monate später erstmals auf der Strecke als Mercedes, dennoch war der RS26 von Anfang an zuverlässig. Warum hat Mercedes trotz der längeren Vorbereitungsphase Probleme? Man habe "einen großen Schritt" in Bezug auf die Bohrung gemacht, was mit "einem großen Lernprozess" verbunden sei, erklärt Haug.


"Akkurate Messungen liegen vor, die zeigen, dass wir bei den Drehzahlen vorne dabei sind."
Norbert Haug



Soundanalysen haben angeblich ergeben, dass Mercedes in Bezug auf die Drehzahl der Konkurrenz gewaltig hinterher hinkt. Haug gibt zwar zu, dass es "Testphasen" gab, in denen man "eher am unteren Rand des Drehzahlspektrums" gefahren ist, aber der Motorsportdirektor beruhigt die Fans der Marke mit dem Stern: "Akkurate Messungen liegen vor, die zeigen, dass wir bei den Drehzahlen vorne dabei sind."

Haug gibt zu, dass man "keinen Traumstart" hatte, bleibt aber dennoch gelassen: "Das kennen wir aus anderen Jahren, und dennoch haben wir am Ende ein Wörtchen um die Titel mitgeredet oder sie geholt." Vergangene Saison hätte man aber wohl beide WM-Titel eingefahren, wenn man zu Saisonbeginn eben keine Probleme gehabt hätte...

Der neue Motor läuft auf dem Prüfstand die vorgegebenen Belastungstests durch, versichert Haug, der den derzeitigen Eindruck der Testfahrten nicht als Spiegelbild des zukünftigen Kräfteverhältnisses der Formel 1 gelten lassen will: "Ich habe jedenfalls so manchen Sommer erlebt, in welchem die Besten aus dem vorhergehenden Winter das Feld nicht mehr angeführt haben."





Pedro de la Rosa bei den Testfahrten am Dienstag in Valencia


Norbert Haug gibt zu, dass der Zeitplan bis zum ersten Saisonrennen in weniger als vier Wochen "eng" ist. Die neue Ausbaustufe des V8-Motors scheint dem Team vergangene Woche bei den Testfahrten immerhin zu einem spürbaren Schub verholfen zu haben. Diesen "Boost" hätte man "jedoch gerne vier Wochen früher gehabt", wie der 53-Jährige eingesteht. McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh bezifferte den Leistungsgewinn laut 'ams' auf 50 PS. Die Drehzahl sei mit der neusten Ausbaustufe um 800 auf 19.500 Umdrehungen in der Minute gesteigert worden.

Und wie schätzt Haug die Konkurrenz derzeit ein? "Stark wirken Renault und Ferrari, Honda ist auch schnell. BMW Sauber ist gut unterwegs. Toyota ist für mich die Wild-Card. Wir sind bislang hinter den Erwartungen. Wir waren auch vor einem Jahr nach zwei Testwochen nicht die Schnellsten, aber wir haben das Potenzial, das zu ändern."



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13. Februar 2006 14:32 Uhr


Des Toyotas neue Kleider



Vergleich der Aerodynamik-Pakete: Oben das bisherige, unten die neue



München - Schon vor der Präsentation des TF106 machte Toyota keinen Hehl daraus, dass sich das Erscheinungsbild des Autos bis zum Saisonstart noch einmal entscheidend verändern wird.

Jetzt ist es soweit: Bei den Testfahrten in der kommenden Woche in Vallelunga wird zum ersten Mal ein neues Aerodynamik-Paket eingesetzt.

Neuer Front- und Heckflügel

"Es war immer unser Plan, die Entwicklungszeit im Windkanal so lange wie möglich auszudehnen", erklärt Toyotas Technischer Direktor Mike Gascoyne. "Auf diese Weise konnten wir die mechanische Basis des TF106 schon ab Ende November testen."

Laut Gascoyne ist kein einziges Teil des ursprünglichen Chassis unangetastet geblieben. Markanteste Neuerungen sind ein neuer, stärker geschwungener Frontflügel, ein neuer Heckflügel, eine neue Motorabdeckung und ein veränderter Diffusor.

"Bisher konkurrenzfähigstes Paket"



Neuer Frontflügel mit stärkerer Wölbung

Dazu sind die Seitenkästen aufgrund des geringeren Kühlungsbedarfs des V8-Motors an der Unterseite wesentlich schmaler geworden.

"Ich denke, das ist unser bisher konkurrenzfähigstes Aerodynamik-Paket", fasst Gascoyne zusammen, der dazu noch mit einer Ausbaustufe des Motors rechnen kann.

Noch zwei Testwochen

Toyota hat in der kommenden Woche in Vallelunga und danach in Barcelona Zeit, um das Auto auf das neue Paket abzustimmen und optimal vorbereitet zu den Überseerennen anzureisen.

Dabei wird Toyota aber wie die meisten Teams auf die Chance verzichten, vor Ort in Bahrain zu testen. Der Einladung in die Wüste folgten nur Ferrari, Honda und die Scuderia Toro Rosso.



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...   Erstellt am 15.02.2006 - 13:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Sato und Ide bei Super Aguri bestätigt

15. Februar 2006 - 08:18 Uhr

Die Fahrerpaarung des neuen Super-Aguri-Teams ist komplett: Takuma Sato stand schon länger fest, sein Landsmann Yuji Ide wurde nun ebenfalls bestätigt



Die japanischen Fans werden Takuma Sato auch 2006 in der Formel 1 erleben


Gestern rollte ein blütenweißer Super-Aguri-Honda SA05 erstmals auf einem britischen Flugplatz, heute gab das Team die Fahrerpaarung für die kommende Saison bekannt: Erwartungsgemäß werden am 12. März in Bahrain zwei Japaner für den neuen Rennstall an den Start gehen.
Als Nummer eins stand Takuma Sato schon länger fest, der Vertrag des ehemaligen BAR-Honda-Piloten wurde aber erst vor wenigen Tagen unterschrieben. Sato ist integraler Bestandteil des Teams und sichert Super Aguri die Unterstützung des Honda-Konzerns. Yuji Ide wurde nun als zweiter Fahrer verpflichtet - möglicherweise aufgrund einer Finanzspritze seines Sponsors 'Mobilecast', der allerdings seit kurzem auch bei Williams engagiert ist.


Sato freut sich auf Zusammenarbeit mit Suzuki


"Ich bin extrem aufgeregt, mit diesem Team zu arbeiten."
Takuma Sato


"Alle bei Super Aguri haben großartige Arbeit geleistet, dieses Projekt in so kurzer Zeit in die Tat umzusetzen", freute sich Sato. "Ich bin extrem aufgeregt, mit diesem Team zu arbeiten - speziell mit Aguri-san, der im Motorsport schon so viel erreicht hat. Gestern durfte ich den Shakedown des Autos mit all den Jungs, die so viel für diesen Moment geopfert haben, absolvieren. Wir wissen, dass viel harte Arbeit vor uns liegt, aber wir nehmen die Herausforderung an und ich freue mich darauf."

"Aufregend und herausfordernd" wird das erste Formel-1-Jahr für Satos Landsmann Ide: "Ich möchte Suzuki-san für die Möglichkeit, in die Formel 1 aufzusteigen, danken", erklärte der 31-Jährige. "Gestern fuhr ich zum ersten Mal ein Formel-1-Auto. Ich war nervös, aber auch sehr aufgeregt! Das Auto hat eine Menge Leistung. Ich möchte dem ganzen Team für die harte Arbeit beim gestrigen Shakedown danken. Es gab keine Probleme und jetzt freue ich mich auf den Test in Barcelona."


Suzuki setzt für das Debüt auf erfahrene Piloten


"Ich bin dankbar, dass sich diese beiden erfahrenen Piloten unserem Team anschließen."
Aguri Suzuki


Teamchef Aguri Suzuki, der in seiner aktiven Karriere 63 Grands Prix bestritten hat, zeigte sich anlässlich der Bekanntgabe ebenfalls erfreut: "Ich bin dankbar, dass sich diese beiden erfahrenen Piloten unserem Team anschließen", strahlte er. "Obwohl ich ein denkbar schwieriges erstes Jahr in der Formel 1 erwarte, möchte ich mit diesen beiden Piloten alles daran setzen, einen positiven Ausgang zu erreichen."

Während Sato den meisten 'F1Total.com'-Lesern ein Begriff ist, trifft dies auf Ide wohl weniger zu: Der Japaner begann 1990 mit dem Motorsport und trat unter anderem in der Japanischen und Französischen Formel 3 an, ehe er 2003 in die Formel Nippon und die Japanische Super-GT-Serie wechselte. In der Formel Nippon belegte er 2005 den zweiten Gesamtrang, was ihm den Formel-1-Vertrag einbrachte.



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