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MichaelGethin
unregistriert

...   Erstellt am 30.03.2006 - 07:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


„Wer auf das Kind aufpasst können wir noch klären, wenn es da ist!“, grinste Michael und seufzte, als er an die Arbeit dachte, die auf sie zukommen würde. „Wir packen das schon! Da haben wir schon ganz andere Sachen geschafft!“ Er gab ihr einen kurzen Kuss auf die Wange.
“Das ist wohl wahr, das bin ich!“ Michael lächelte leicht. „Aber es sind immer noch deine Eltern! Und ich hab schon Johnny geschrieben!“ Michael verschränkte grinsend die Arme vor der Brust. „Und meinen anderen Freunden werde ich das schon noch schonend beibringen!“ Er lachte, als er sich vorstellte, wie sie reagieren könnten.
Michael bemerkte Lenas Reaktion auf seine ‚Streicheleinheiten’ und grinste frech, während er leicht den Kopf schüttelte. Seine Lena war auch immer wieder für eine Überraschung gut...

NC17
Michael stöhne leicht auf, als Lena seinen Penis streichelte. Langsam atmete er immer schneller. Nach dem Kuss öffnete er die Augen und sah Lena an. Wieder kam ein Stöhnen über seine Lippen. Wie geil kann eine Frau sein?, fragte er sich kurz und schloss die Augen wieder. Auch wenn er lieber die Oberhand hatte, Michael genoss es. Denken konnte er sowieso nicht mehr. Widerstandslos ließ er sich von Lena aufs Bett drücken. Er stöhnte auf, als sie sich auf ihn setzte und er in sie eindringen konnte. Aber es war nicht das Gleiche wie sonst. Er öffnete kurz die Augen und sah sie kurz an. Es gefiel ihr, dass war keine Frage. Aber war es sein Traum von Sex? Lena küsste ihn und er verwarf diesen Gedanken. Er versuchte, sich richtig fallen zu lassen, was ihm nicht gelingen wollte. Aber genauso wenig wollte er Lena verletzen. Und ein wenig Gefallen fand er auch daran. Immerhin war es Lena, die ihm näher war, als niemand sonst es sein konnte.
Michael fuhr mit einer Hand durch Lenas Haare, hielt sie ein wenig zurück. „Du hast ne Mähne!“, sagte er leise und schmunzelte, was nicht lange anhielt, da ihm wieder ein Stöhnen entfuhr.
Es dauerte um einiges länger als sonst, bis Michael zum Höhepunkt kam. Er hoffte, dass es Lena gefallen hatte. Vorsichtig hob er sie von sich hinunter und legte sie neben sich in seinen Arm. Seinen Kopf drehte er allerdings von ihr weg. Ihm war nie so nach kuscheln nach dem Sex, jedoch wusste er, dass Lena es nicht mochte, wenn er sich sofort wegdrehte und schlief. Deshalb tat er das möglichste, um irgendwie ein Zwischending zu finden. Ob Lena wohl damit zufrieden war?




LenaQuentin
unregistriert

...   Erstellt am 30.03.2006 - 12:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


„Stimmt, dass können wir noch klären, wenn unser Würmchen da ist. Aber es gibt durch aus Dinge, die wir am besten vorher klären sollten!“ Sie kuschelte sich an Michael. „Klar packen wir das! Ich möchte nicht umsonst dich heiraten! Noch 2 Wochen, 2 lange Wochen!“ Sie grinste, als er ihr einen Kuss auf die Wange gab.
“Okay, dann sag ichs ihnen eben!“ Sie zwinkerte ihm zu und lächelte. „Ich wette mit dir, Johnny schickt die schnellste Eule die er hat zurück!“ Bei dem Gedanken musste sie kurz kichern, dann sah sie Michael wieder an. „Dann werd ich morgen mal allen Bescheid sagen.“

NC17
Es gefiel ihr, das Michael stöhnte. Sie genoss das Gefühl, ihm etwas Gutes zu tun. Sie streichelte weiterhin über seinen Penis und genoss die Nähe zu Michael.
Ihn in sich zu spüren war für Lena eins der schönsten Gefühle auf der Welt. Sie liebte Michael über alles und ihm so nah zu sein, wie es nur ging, das war einfach nur toll. Lena genoss es mal die Oberhand zu haben, beschloss aber im Hinterkopf bereits, dass sie das nächste Mal doch wieder die Passive sein wollte. Sie stöhnte leise und kam, kurz bevor Michael kam. Als er sie von sich herunter hob, lächelte sie glücklich.
Ende NC17

Dass Michael sie immer wieder nach dem Sex in den Arm nahm, fand Lena toll. Sie wusste, dass es ihn einige Überwindung kostete. Sie gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange, da er sich ja von ihr weg gedreht hatte und flüsterte leise: „Gute Nacht!“ in sein Ohr. „Schlaf gut mein Traummann!“ Diesmal kuschelte sie sich nicht so an ihn, schließlich wusste sie, dass er es nicht mochte und wollte wirklich nicht, dass es ihm nicht gefiel. Also lag sie in seinem Arm und starrte an die Decke. Sie machte noch schnell die Nachttischlampen aus, die das einzige Licht im Zimmer gewesen war und starrte dann aber weiter. Schlafen war im Moment ein Ding der Unmöglichkeit. Zu viele Gedanken schwirrten in ihrem Kopf umher. Erst jetzt realisierte sie richtig, was der Arzt heute Morgen zu ihr gesagt hatte. Sie erwartete ein Baby. Ein kleines, süßes Baby von ihrem Michael, dem Mann, den sie bald heiraten würde. Ein kurzes Lächeln streifte über ihr Gesicht. Aber irgendwie machte sie sich auch Sorgen. Sorgen um das kleine Etwas in ihrem Bauch. Was war, wenn irgendetwas schief gehen würde? Was würde sie dann tun? Sie schluckte kurz, blieb aber ganz ruhig, schließlich wollte sie Michael nicht wecken, der sicher schon tief und fest am schlafen war. Lena versuchte einzuschlafen, doch jedes Mal wenn sie gerade kurz davor stand, kam wieder irgendein Gedanke, der sie erneut abhielt. So lag sie die ganze Nacht einfach nur da und ging ihren Gedanken nach.




MichaelGethin
unregistriert

...   Erstellt am 15.04.2006 - 16:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Michael spürte, dass Lena versuchte, ihm nicht all zu nah zu kommen. Er drehte seinen Kopf wieder in ihre Richtung und sah sie mit müden Augen an. Er musterte sie, während sie wohl tief in Gedanken versunken war, denn sie bemerkte seine Blicke nicht. Als Lena das Licht ausmachte, brauchten Michaels Augen einige Zeit, um Lenas Konturen wieder erkennen zu können. Aber er sah sie weiter an. Auch bemerkte er ihr Lächeln. Bestimmt dachte sie an ihre Zukunft. Immer war Lena so glücklich gewesen, wenn sie über die Hochzeit sprach. Und das kleine Würmchen in ihrem Bauch machte alles nur noch perfekt.
Sorgenfalten breiteten sich auf seinem Gesicht aus, als er Lenas Schlucken bemerkte. War etwa irgendetwas nicht in Ordnung? Michael wollte etwas sagen, wollte aber nicht, dass seine Verlobte merkte, dass er noch nicht schlief. Vorsichtig legte Michael seinen Arm um sie rum und zog sie ein wenig näher an sich. Er mochte nicht, wenn es Lena nicht gut ging. Da war es ihm egal, ob seine Hormone sagten ‚Lasst mich doch alle in Ruhe’. Er wollte ihr ein guter Freund und bald Ehemann sein und dazu gehörte auch, dass er seinen eigenen Schweinehund überwinden musste.
Er schloss die Augen und versuchte ein wenig zu schlafen. „Ich liebe dich!“, flüsterte er leise, obwohl er sich nicht bemerkbar machen wollte, bevor er im Land der Träume versank...
Als er am nächsten Morgen wach wurde, stand er stand er vorsichtig auf und ging hinunter in die Küche, um Frühstück zu machen. Er machte Rührei mit Bacon und stellte zwei Teller voll davon und ein paar Scheiben Toastbrot auf ein Tablett. Auf dem Weg nach oben griff er noch nach einer Packung Orangensaft und zwei Gläsern.
Als er vor der Schlafzimmertür stand, seufzte er. Sie war verschlossen und Michael hatte beide Hände voll. Also musste er sich etwas einfallen lassen. Er versuchte es erst mit dem Ellbogen. Das Tablett wackelte und die Teller rutschten. Ein kurzes „Wah“ entfuhr ihm und er gab den Versuch auf. Michael ließ seinen Blick einmal kurz durch das Zimmer schweifen und startete dann einen neuen Anlauf mit seinem Fuß. Nach einigem rumprobieren hatte er die Tür auf, ohne dass ihm irgendetwas herunter gefallen war. Grinsend betrat er das Schlafzimmer. Als er seine Verlobte in ihrem gemeinsamen Bett erblickte, wurde sein Grinsen breiter. Sie war so süß...




LenaQuentin
unregistriert

...   Erstellt am 16.04.2006 - 22:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Lena war total in Gedanken versunken, als Michael seinen Arm um sie rum legte und sie näher an sich zog. Lena sah kurz zu ihm hinüber und versuchte zu lächeln, aber die negativen Gedanken in ihrem Kopf machten sie verrückt. „Ich liebe dich auch!“ flüsterte sie zurück und sah Michael beim schlafen zu. Er war echt süß, wenn er neben ihr lag, sein Atem regelmäßig war und er ein Lächeln auf den Lippen hatte. Manchmal wünschte sich Lena, seine Träume sehen zu können. Ob er wohl auch von der perfekten Familie träumte? So wie Lena es tat? Vielleicht träumte er aber auch von einem Quidditsch Turnier oder von einer anderen Frau? Lena verdrängte den Gedanken an die andere Frau wieder. Von wem bitte sollte Michael träumen, außer von ihr? Lena schluckte. Vielleicht träumte er ja von irgendeiner Schönheit aus der Zeitung? Oder irgendeiner Schauspielerin? Vielleicht auch von irgendeiner Mitschülerin? Pansy Parkinson vielleicht? Lena sah Michael an. In ihrem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Sie seufzte. Was war nur mit ihr los? Warum hatte sie solche Angst Michael zu verlieren? Eine einsame Träne lief ihre Wange herunter. Irgendwann wurden es mehr, aber sie weinte lautlos, so dass Michael nicht wach wurde. Und am nächsten Morgen war sie dann endlich in einen traumlosen Schlaf gefallen, mit verheulten Augen...
Langsam reckte und streckte sich Lena und sah direkt in das Gesicht ihres Verlobten. Er stand mitten im Zimmer und grinste sie an. Lena realisierte, dass sie schrecklich aussehen musste und sprang auf. „Guten Morgen Schatz!“ sagte sie nur und verschwand im Bad. Sie wollte doch nicht, dass Michael merkte, dass sie geweint hatte. „Ich komme sofort wieder!“ rief sie nur kurz und schloss ab. Geschafft von dem wenigen Schlaf der Nacht setzte sie sich auf den Klodeckel und legte ihr Gesicht in ihre Hände. Ihre Gedanken kreisten wieder um Michael. Aber sie versuchte es zu verdrängen. Langsam stand sie auf, machte das kalte Wasser an und hielt ihr Gesicht darunter. Als sie merkte, dass es nicht viel half, zog sie sich aus und sprang unter die Dusche. Das kalte Wasser lief ihren Rücken hinunter und Lena zitterte ein wenig, aber es tat gut. Die Gedanken verschwanden für einen Moment und sie war wach. Langsam stieg sie aus der Dusche, nahm ihren Bademantel und warf ihn sich über. Dann ging sie langsam zurück ins Schlafzimmer, wo Michael ja schon mit dem Frühstück auf sie wartete. „Tut mir leid Schatz. Ich musste erstmal duschen!“ sagte sie und setzte einen entschuldigenden Blick auf.




MichaelGethin
unregistriert

...   Erstellt am 16.04.2006 - 23:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Michael Grinsen verschwand, als er in Lenas Gesicht blickte. Hatte sie etwa geweint? Michael stellte das Tablett auf das Sideboard und wollte zu ihr hingehen, da verschwand Lena jedoch schon im Bad. Leise folgte er seiner Verlobten. Was war nur los? Er hörte, wie Lena den Schlüssel drehte. Warum schloss sie denn ab? Michael seufzte leise und versuchte an der Tür zu horchen. Vielleicht konnte er so erfahren, was mit Lena los war? Jedoch hörte er nur die Dusche, die Lena irgendwann an machte. Michael schloss die Augen. Er atmete einmal tief durch, bevor er wieder zurück ins Schlafzimmer ging. Warum hatte Lena geweint? Warum schloss sie sich im Bad ein? Er sah auf das Tablett und merkte, wie sein Hunger verflog. Die Gedanken an Lena machten es einfach unmöglich, an etwas essbares zu denken. Er setzte sich auf den Rand des Bettes und starrte ins Leere. Was hatte Lena nur?
Als Lena wieder hereinkam, sah Michael mit leerem Blick zu Lena. Er war abwesend, nahm Lena nicht wirklich wahr. Hatte er etwa was falsch gemacht? Sich gestern falsch verhalten? Irgendetwas getan?
„Tut mir leid Schatz. Ich musste erstmal duschen!“ Michael schüttelte kurz den Kopf. Lena hatte ihn wieder in die Realität zurück geholt. „Kein Problem!“, sagte er, immer noch ein wenig geistesabwesend. Er stand auf und ging zu ihr hin. Vorsichtig kam er ihr einen Kuss auf die Wange und nahm dann das Tablett. Sollte er Lena drauf ansprechen? Sollte er fragen, was los war? Michael wusste nicht, was er tun sollte. Er ließ sich wieder auf dem Bett nieder und stellte das Tablett auf seinen Schoß. Langsam wanderte sein Blick zu Lena hinauf. Er musterte sie. War er selbst der Grund für Lenas Verhalten? Was anderes konnte er sich nicht erklären....




LenaQuentin
unregistriert

...   Erstellt am 16.04.2006 - 23:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Als Michael Lena den Kuss auf die Wange gab, lächelte sie. Ob er wohl mitbekommen hat, dass ich geweint habe? Hoffentlich nicht. Lena sah Michael an, als er mit dem Tablett auf dem Schoß am Bettrand saß. Als er sie musterte, sah sie ihn an. „Alles okay?“ fragte sie dann und sofort musste sie wieder an eine andere Frau denken. War er so abwesend, weil er ihr was sagen wollte? Hatte er etwa... Lena zwang sich diesen Gedanken nicht weiter zu führen. Niemals würde Michael sie betrügen. Niemals. Gestern hatten sie noch so verliebt gemeinsam im Bett gelegen, warum hätte er ihr das vorspielen sollen. Unbewusst streichelte Lena über ihren Bauch. Eigentlich sollte sie die glücklichste Frau der Welt sein, aber das war sie nicht. Im Moment war sie eher depressiv. Langsam ließ sie sich neben Michael sinken und sah ihn an. Sie wusste nicht genau, was sie tun sollte, also nahm sie einfach seine Hand in ihre und versuchte ihn anzulächeln. Auch wenn es nicht wirklich klappen wollte. „Du bist ein toller Verlobter!“ sagte sie und hoffte, er würde lächeln. Sie liebte sein Lächeln und sie hasste es, wenn er genauso wie sie traurig war. Sie machte sich dann immer viel zu viele Gedanken. Ob er wohl wegen mir so fertig ist? Hab ich ihm irgendwas getan? Sie sah Michael an und versuchte irgend etwas aus seinem Gesicht zu lesen, doch es war nur ein leerer Blick, der ihr den Hintergrund verschloss. Sie konnte nicht in seine Gefühle schauen, wie sie es sonst manchmal konnte. Das Strahlen gestern war zum Beispiel nicht zu übersehen gewesen, aber davon war nun nichts mehr übrig. Was hatte sie nur wieder falsch gemacht?




MichaelGethin
unregistriert

...   Erstellt am 16.04.2006 - 23:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Lena fragte, ob alles okay war, aber Michael nahm das kaum war. Er reagierte nicht auf ihre Frage und blieb reglos auf dem Bett sitzen. Lena setzte sich zu ihm und nahm seine Hand in ihre. Michaels Blick wanderte langsam zu ihren beiden Händen. Danach sah er ihren Versuch zu Lächeln. Irgendwas stimmt da doch nicht! Warum spielte sie ihm etwas vor? „Du bist ein toller Verlobter!“ hörte er sie sagen. Er wollte gerade sagen, dass sie eine Lügnerin war, jedoch schluckte er diesen Satz wieder herunter. Vielleicht lag es ja doch nicht an ihm, dass sie so komisch war? Er wandte seinen Blick ab, spürte jedoch ihre Blicke an sich kleben. Er konnte nichts sagen, aber diese Stille sorgte für eine unangenehme Atmosphäre. Er fühlte sich nicht wohl in seiner Haut und er wusste, dass es Lena genauso ging. Gestern war doch alles noch so schön gewesen!
„Was ist los, Lena?“, fragte Michael und sah ihr direkt ins Gesicht. „Sag mir bitte, was los ist! Hab ich was falsches gemacht? Warum hast du die Nacht geweint? Warum hast du dich allein im Bad eingeschlossen? Hab ich dir irgendwie wehgetan?“, sprudelte es auf einmal aus Michael heraus. Sein Blick blieb jedoch leer. Er wollte seine Gefühle verstecken, nicht zeigen, dass ihm das alles näher ging, als sie erahnen konnte. Jedoch wusste er, dass Lena sein Versteckspiel bemerken würde, selbst wenn sie nicht hinter seine wahren Gefühle kommen würde.
„Bitte, rede mit mir, Lena!“, seine Worte klangen schon fast flehend. Aber alles, was er wollte war, diese bedrückte Stimmung weg zu bekommen. Immerhin würden sie bald heiraten und zusammen ein Baby haben. Streit wollte er wirklich nicht mehr so kurz vor der Hochzeit...

[Dieser Beitrag wurde am 16.04.2006 - 23:54 von MichaelGethin aktualisiert]




LenaQuentin
unregistriert

...   Erstellt am 17.04.2006 - 00:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Als Michael nicht auf ihre Frage reagierte, machte sich Lena noch mehr Sorgen. Hatte sie ihm etwas getan? War er sauer auf sie? Sie schluckte kurz. Hoffentlich war alles okay. Als er sie dann fragte, was los sei und ihr dabei direkt ins Gesicht sah, erschrak sie kurz. Dann sprudelten seine ganzen Gefühle nur so aus ihm raus, auch wenn er es selbst wahrscheinlich nicht merkte. Langsam nahm sie das Tablett von Michaels Schoß und setzte sich selbst darauf, so dass sie zu ihm schauen konnte. Sie sah ihn an und als er sie schon fast anflehte mit ihm zu reden, gab sie ihm einen kurzen Kuss. „Ganz ruhig, Michael!“ sagte sie leise und sah ihn an. „Du hast mir nicht wehgetan.“ Sie schluckte kurz. „Ich konnte gestern Abend nicht schlafen. Erst hab ich über das Baby nachgedacht. Ich hab Angst, dass irgendetwas schief geht, Michael. Ich hab große Angst.“ Eine Träne lief ihre Wange hinunter, doch das störte sie nicht. „Dann hab ich dir beim schlafen zu gesehen. Und dann kamen ganz andere Gedanken in mir auf. Ich hab Angst dich zu verlieren, Michael.“ Sie schluckte kurz. „Noch nie war mir eine Person so wichtig wie du mir bist. Ich will dich niemals verlieren. Aber es gibt so viele Sachen, die dich mir einfach wegnehmen können. Eine andere Frau, ein Unfall, ein besserer Job, es gibt so viel wo ich nicht weiß, wie unsere Beziehung das überleben sollte. Ich liebe dich doch so sehr Michael. Ich will dich nicht mehr hergeben. Nie wieder. Ich war noch nie so glücklich und ich..:“ Lena stoppte. Sie weinte zu stark um weiter zu reden. Nachdem sie sich etwas beruhigt hatte, sah sie Michael wieder an. „Und ich hab mich noch nie in meinem Leben so heimisch gefühlt. Ich hatte noch nie dieses Gefühl von Heimat. Es gab noch nie einen Platz, wo ich mein Leben verbringen wollte. Aber jetzt hab ich ihn, an deiner Seite!“ Lena schluckte und wischte sich kurz mit dem Bademantel übers Gesicht. „Verstehst du mich?“ fragte sie dann und sah Michael fragend an. Sie hoffte, er würde verstehen was in ihr vorging.




MichaelGethin
unregistriert

...   Erstellt am 17.04.2006 - 13:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Michael musterte Lena weiterhin, als sie das Tablett von seinem Schoß nahm und sich selbst darauf niederließ. Sie küsste ihn und versuchte ihn zu beruhigen. Er zeigte keine Reaktion auf ihren Kuss. Dafür war er zu durcheinander. „Du hast mir nicht wehgetan.“ Innerlich atmete er auf. Lag es also doch nicht an ihm? Michael hörte sich an, was Lena zu sagen hatte. Sein Blick wurde besorgt, als er Lenas Tränen sah. Er wollte doch nicht, dass sie Angst haben musste. Er wollte sie nicht weinen sehen.
Angst ihn zu verlieren? Eine andere Frau? Michael schüttelte leicht den Kopf. Wie kam Lena bloß auf so etwas? Wie konnte Lena überhaupt an so etwas denken? „Lena!“, begann er und sah ihr direkt in die verheulten Augen. „Du brauchst doch keine Angst haben, mich zu verlieren. Lena, ich liebe dich! Niemals wird es eine andere Frau in meinem Leben geben! Ich will dich heiraten, hörst du? Du bist alles für mich! Seit Jahren bedeutest du mir mehr als alles andere! Ich würde alles für dich geben! Niemals wird es etwas geben, was sich zwischen uns drängen könnte!“ Sanft legte er eine Hand auf Lenas Bauch. „Und das festigt unsere Liebe doch noch, oder?“, fragte er und schenkte seiner Verlobten ein sanftes Lächeln. Michael atmete einmal tief durch. Er hatte an alles gedacht, aber nicht an so etwas. Süß fand er es schon, was sie sich für Sorgen machte. Selten hatte sie so offen darüber gesprochen. Aber ein wenig enttäuscht war er schon. „In ein paar Tagen sind wir verheiratet, Lena. Glaubst du, ich will das, was wir uns aufgebaut haben, zerstören? Hältst du mich für so jemanden?“ Michael streichelte ihr kurz über die Wange.
Michael seufzte. „Ich kenne dieses Gefühl von Heimat, Lena! Mir geht es doch auch nicht anders! Hätte ich mich sonst mit meinen Eltern für dich verkracht? Den Menschen, bei denen ich mich heimisch fühlen sollte? Du bist einfach alles für mich! Alles...“, fragend sah Michael Lena an. Er hoffte, dass auch sie verstand...




LenaQuentin
unregistriert

...   Erstellt am 17.04.2006 - 23:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Als Michael begann zu reden, schniefte Lena kurz und kuschelte sich an seine starke Schulter. Michael war immer so süß zu ihr gewesen. „Du brauchst doch keine Angst haben, mich zu verlieren.“ Lena schluckte. Warum hatte sie eigentlich solche Angst? Warum dachte sie über so etwas nach? Wie hatte sie Michael so etwas zu trauen können? Vertraute sie ihm nicht blind? Sie schluckte. “Niemals wird es etwas geben, was sich zwischen uns drängen könnte!“ Sie kuschelte sich näher an Michael, ihre Hände klammerten sich an ihn. Niemals würde sie ihn gehen lassen, egal wer da kam und ihn haben wollte. Als sie seine Hand auf ihrem Bauch spürte, huschte ihr ein Lächeln übers Gesicht. Sie nickte auf seine Frage und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Ja, sie musste glücklich sein. Ihr Freund war bald ihr Ehemann, in ihrem Bauch wuchs ein Baby und sie wohnte in einem tollen Haus. Es war doch alles perfekt. Sie lächelte wieder und sah Michael mit strahlenden Augen an. Dann jedoch fragte Michael, ob sie ihn für so jemanden hielt. „Nein, ich halte dich nicht für so jemanden, Schatz. Aber ich hatte Angst. Keine Ahnung wieso, aber sie war da!“ Sie legte ihren Kopf wieder auf seine Schulter. „In ein paar Tagen bin ich Lena Gethin!“ sagte sie und grinste bei dem Gedanken. „Was für ein Name, Lena Gethin!“
Lena kuschelte sich näher an ihn und lächelte. „Du bist der Beste!“ sagte sie nur leise und gab ihm dann einen Kuss. „So, und nun geh ich das Frühstück wieder aufwärmen! Ich hab Hunger!“ Lena stand auf, nahm das Tablett und ging hinunter in die Küche. Sie stellte die Teller in die Mikrowelle, schaltete sie ein und wartete, bis sie fertig war. Klar hätte sie das Essen auch warm zaubern können, aber Michael hatte sich sicher sehr viel Mühe damit gegeben. Also wollte sie es nicht einfach lieblos verzaubern. Langsam ging sie wieder hoch ins Schlafzimmer und setzte sich zu Michael aufs Bett. Sie nahm eine Gabel Rührei und hielt sie ihm vor den Mund. „Ich muss nun füttern üben!“ sagte sie dazu und pustete so feste, dass das Rührei bei Michael auf der Brust landete. „Tut mir leid!“ sagte sie nur und musste lachen. „Mein Gott bin ich dumm!“ Sie nahm ein Taschentuch und machte es weg. „So, noch mal!“ Wieder nahm sie eine Gabel voll, hielt die freie Hand darunter, pustete etwas behutsamer und sagte dann lachend: „Eine Gabel für Mama!“




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