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HexePiper ![]() Hexenlehling 2. Jahr ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 07.10.2006 Beiträge: 144 Nachricht senden |
Das ist mein erstes FanFic und ich habe mir dabei Mühe gegeben. Ich freue mich sehr, wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt. Dieses FanFic geht darum: Für mich ist Charmed natürlich nicht gestorben und um das zu beweisen habe ich eine Fortsetzung der 8.Staffel geschrieben. Also gut, viel Spaß beim Lesen! Eure HexePiper Mr.Oldman kam angestrengt und vollkommen außer Atem in den Raum. Er schaute hektisch um sich rum. Schnell rannte er zu seinem Schreibtisch und wühlte in allen Dokumenten rum, die auf dem Tisch lagen. Immer mehr Schweiß rann sein vor Hitze errötetes Gesicht entlang. In seinem Kopf spielte sich ein einziger Gedanke immer wieder und wieder ab: Ich muss es finden, bevor er es findet! Er lief zum Schrank und schaute in alle Kisten und jedes Mal, wenn er eine Kiste zu Seite legte, wurde er noch panischer. Wo hatte er es nur versteckt? Aber er konnte sich keinen Vorwurf machen. Immerhin hat er es seit 30 Jahren versteckt. Niemand konnte von ihm erwarten, dass er noch wusste wo es war. Eigentlich bildete er sich selber etwas ein. Es war seine Schuld. Man konnte so etwas Wichtiges nicht vergessen. Aber er hat es vergessen und mehrere Menschen würden darunter leiden. Er ging schnell zum Fenster, stieß aber bei nahe mit der Kommode zusammen. Da fiel es ihm ein: Der Schlüssel war in der Kommode und der Tresor bei Buckland. Aber wo um alles in der Welt war dort der Tresor. In Prues Büro war er damals, aber als Prue anfing dort zu arbeiten, musste er es verlegen. Er suchte nun verzweifelt alles in den Schubladen ab, aber dort gab es so viele Schlüssel! Welchen sollte er nehmen? Und da sah er ihn auch schon: Ein großer silberner Schlüssel. Auf dem drei Knoten abgebildet waren, um die ein Kreis war. Das war er. Der Schlüssel für den Tresor. Genauso hatte Penny ihn anfertigen lassen. Und er war damals der einzige, dem sie vertrauen konnte. Und der einzige, der jetzt alles ruinieren konnte. Er musste jetzt nur noch auf schnellstem Wege ins Auktionshaus. Aber wo war es noch mal? Er war nicht mehr der Jüngste. Mit seinen 87 Jahren konnte er sich nicht sehr gut erinnern. Außerdem war er das letzte Mal vor 15 Jahren in San Francisco. Er nahm seine Tasche in die rechte Hand und packte den Schlüssel darein. Er drückte die Tür langsam, aber leise auf. Eigentlich dürfte der Parxdämon noch nicht hier sein. Mr.Oldman hatte seine Spur recht gut versteckt, so wie Penny es ihm damals gesagt hatte. Mit fast lautlosen Schritten ging er zum Fahrstuhl. Der Gang war vollkommen dunkel, denn es war noch früh am morgen. Nach einem kurzen Drücken auf den Knopf, kam der Fahrstuhl mit einem leisen klack zum Stehen. Doch bevor er die Tür aufmachen konnte, hörte er ein Geräusch. Dieses Geräusch machte ihm Angst. Was war da? Hatte er es sich gerade eingebildet oder war da wirklich gerade etwas? Nein, das konnte nicht sein, da der Fahrstuhl leer war. Oder? Langsam war er sich seiner Sache nicht mehr sicher. Warum hat er das auf sich genommen. Er wusste damals, als er sich auf diesen Pakt eingelassen hatte, dass er dabei sterben könnte und trotzdem hat er es getan. Er hat es für Penny getan. Für die Frau, die er liebte. Trotz seiner Unsicherheit, versuchte er so gelassen wie möglich zu erscheinen. Während seiner ehemaligen Amtszeit hatte er gelernt seine Angst zu verbergen. Denn wenn der Täter merkte, dass jemand Angst hat, dann schlägt er schneller zu. Aber wie war das mit Dämonen? Er blieb stehen. Wenn er mit dieser Sache einfach aufhören würde, dann würde er aus der Sache raus sein. Aber was war mit den Schwestern? Was ist, wenn sie ihre Zauberkräfte noch nicht erhalten haben? Doch die mussten sie haben, warum sonst sollte der Parxdämon hinter ihnen her sein bzw. hinter ihm. Nun ja, im Grunde genommen war er nicht hinter ihm her. Und da erinnerte er sich wieder klar. Er hatte damals geschworen, dass er versuchen würde, die Schwestern zu beschützen, wenn die Zeit gekommen war. Er entschloss sich also weiter zu machen. Zum Willen des Friedens zwischen Gut und Böse, dachte er bei sich. Er rannte den langen Gang mit schnellen Schritten entlang. Diesmal jedoch nicht mit leisen Schritten, er beeilte sich und das führte zu Echos. Und das wiederum war ein fataler Fehler: Der Dämon müsste ihn jeden Moment aufspüren. Er musste jetzt so schnell wie möglich handeln. Penny, bitte hilf mir! Und wie ein Wunder geschah es, dass sich eine Tür zu seiner linken öffnete. Auf diese Tür wäre er niemals gekommen und das war genau die Tür, bei der man genau vor dem Hintereingang von Buckland Auktionshaus war. Das war seine Rettung. Doch im gleichen Moment hörte er ein mächtiges Brüllen und mit einem Mal erschien neben ihm ein riesiges Ungeheuer. Es war vollkommen schwarz, hatte eine Kutte an und hatte schwarze, zerfetzte Flügel, die dem Teufel glichen. Ich muss hier weg, war sein einziger Gedanke. Und er lief so schnell wie möglich aus dem Gebäude ins Auktionshaus rein. Aber die Tür war zu! Voller Panik drehte er sich um und sah dem Dämon direkt ins Gesicht. Der Parxdämon kam jedoch langsam auf ihn zu, so als ob er noch mit dem alten Mann spielen wollte. Mr.Oldman versuchte sich einzureden, ganz ruhig zu bleiben. Tief einatmen und ausatmen, sagte er sich. Doch sein Herz pochte so schnell, als ob es ihm gleich aus der Brust springen wollte. Da bekam der Dämon ein schiefes, hinterhältiges Grinsen im Gesicht. Er hob ganz gemächlich seine Hand. Und genauso langsam, jedenfalls schien es so, erschien die Energiekugel und erleuchtete den dunklen Gang. Bitte, bitte….helft mir doch jemand!, dachte er voller Sorge. Und in diesem Moment schleuderte der Dämon den Energieball. Wie in Zeitlupe kam die Kugel auf ihn zu. Er wusste das er sterben musste, aber es konnte doch alles nicht umsonst gewesen sein. In diesem Augenblick kam ihm ein Name in den Sinn: Paige. Doch für weiteres hatte er keine Zeit mehr. Der Energieball hatte ihn getroffen. Mit einem stechenden Schmerz kamen aus ihm noch das Wort «Paige» heraus. Und übrig blieb nur noch ein kleiner Notizblock. Der Parxdämon lächelte zufrieden und verschwand wieder. Doch ohne das irgendeiner von den beiden es bemerkt hatte, rannte in diesem Moment eine erschrockene Gestalt voller Angst zur Polizei… Phoebe stellte ihren Kaffee wieder auf den Tisch. Sie nahm ein Blatt hervor und las es sich gründlich durch. Ihre Stirn bekam leichte Falten Dann nahm sie ein weiteres Blatt, seufzte kurz und lehnte sich dann wieder an den Stuhl nach hinten. Warum hat er das getan? Warum tun Menschen so etwas?. Dieser Satz ging Phoebe die ganze Zeit durch den Kopf. Ja, warum taten Menschen so etwas? Sie wollte sich wieder einen Kaffe nehmen, stellte die Tasse aber sofort wieder hin, da sie so kalt war. Phoebe stand auf und nahm ihren Leserbrief und die Antwort die sie darauf geschrieben haben in ihrer Hand. Ihr Internet war kaputt, deswegen musste sie die Seiten ausdrucken und diese so zu Elise bringen. Sie nahm die kalte Kaffeetasse in die andere Hand und stellte sie in die Spüle. Dabei schaute sie auf die Uhr. Es war kurz nach Fünf. Nach Fünf Uhr morgens. „Was? Ich bin so lange aufgeblieben?", flüsterte sie für sich. Sie nahm sich noch ein Knäckebrot vom Tisch und packte alle Blätter in ihre Tasche auf der Theke. Auf dieser lagen noch ein paar Kräuter. Hmm… Baldrian, Eisenkraut, Engelwurz und Ingwer, zählte Phoebe die Kräuter auf. Alles was man zur Vernichtung eines Formwandlers braucht. Aber Piper braucht das ja Gott sei dank nur für ihr neues Rezept, ging es Phoebe durch den Kopf. Sie ging in den Flur und stellte ihre Tasche auf einer Kommode ab. Vielleicht konnte sie ja noch zwei Stunden schlafen. Als sie die Treppe nach oben ging und die Bilder von damals sah, musste sie automatisch wieder an den einen Satz denken: Warum hat er das getan? Warum tun Menschen so etwas?. Daraufhin hatte sie geantwortet, dass manche Menschen unter verschiedenen Problemen leiden. Und diese Probleme, die eine bestimmte Person hat, wirken sich dann auf ihre Handlungen aus. Und anscheinend hatte der Ehepartner der Frau starke Persönlichkeitsprobleme, deswegen spielte er auch oft virtuelle Spiele. Und um seinen eigenen Charakter zu finden, sah er es als letzten Ausweg, seinen Sohn zu töten. Phoebe blieb stehen und schloss ihre Augen. Diese Tatsache erinnerte sie An Billie und wie sie Christy umbrachte. Billie liegt noch immer in ihrem Zimmer und weint und gibt sich die Schuld für Christy's Verhalten. Genauso wie die Frau, die den Leserbrief verfasst hatte. Phoebe ging mit geschlossenen Augen die Treppe hoch. In ihrem Kopf kamen alle schrecklichen Geschehnisse wieder: Der Tod von Andy, der Tod von Prue, der Tod von Cole, der Tod von Chris und dann noch Billie. So viele Menschen sind gestorben. Phoebe öffnete wieder ihre Augen und merkte, dass sie schon oben angekommen war. Und auch erst jetzt merkte sie, dass sie weinte. Eine kleine Träne rann ihr die Wange herab. Doch sie musste sich beherrschen. Sie hatte ihre Trauerphase schon beendet, schon lange. Die Dämonen waren zwar nicht vernichtet und es gab kein Utopia, aber dennoch war dieses Leben ihr Leben und sie gab sich damit zufrieden. Diese verdam.mte Empathie ließ sie nur die Gefühle der Frau spüren. Und das war unendliche Trauer. Sie öffnete ihre Schlafzimmertür. Niemand war da. Coop war also auch schon weg. Sie schloss leise die Tür hinter sich und ging zu ihrem Nachttisch. Sie legte ihren Schmuck ab und betrachtete sie im Spiegel. Diese ganzen Ereignisse mit Billie und Christy und der Triade hatte sie sehr mitgenommen. Doch letzten Endes war doch noch alles zum Guten gekommen. Und bald stand ihre Hochzeit mit Coop an. Phoebe ging zu ihrem Kleiderschrank und holte ihre Nachtkleid hervor und legte es auf das kleine Tischchen neben ihr. Plötzlich legten sich zwei Arme um sie herum und sie roch den vertrauten Geruch von Haselnüssen. Sie wusste bis heute nicht, wie man nach Haselnüssen duften konnte, aber sie mochte es. Sie drehte sich um und umarmte Coop. „Wo warst du?", fragte sie leise. „Nun ja, ich hab dich gesucht und beobachtet." Phoebe löste sich aus der Umarmung und ging langsam zum Bett zu und setzte sich. Allmählich fühlte sie sich sehr müde. Coop setzte sich zu ihr. „Was ist mit mir los? Ich müsste eigentlich glücklich sein, aber ich habe ständig das Gefühl, das die größte Gefahr noch nicht bestanden ist." , sagte Phoebe was wie ein kleiner Windzug. Ihr Verlobter legte wieder einen Arm um sie. „Du machst dir unnötig Sorgen. Es ist verständlich, dass du immer noch an die schlimmen Zeiten zurück denkst, doch jetzt kommen nur noch die üblichen Kämpfe mit Dämonen. Und das packst du schon. Ich bin ja bei dir." Phoebe ließ sich weiter in seine Arme sinken. Dann ließen sich beide aufs Bett fallen. Während Coop noch wach blieb, schlief Phoebe in seinen Armen tief ein. Dabei nahm ihr Gesicht langsam einen glücklicheren Ton an. | |||
rose19 ![]() Hexenlehling 3. Jahr ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 18.02.2007 Beiträge: 234 Nachricht senden |
Die Geschichte ist wirklich cool!!!! | |||
HexePiper ![]() Hexenlehling 2. Jahr ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 07.10.2006 Beiträge: 144 Nachricht senden |
Hey rose,danke^^ | |||
HexePiper ![]() Hexenlehling 2. Jahr ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 07.10.2006 Beiträge: 144 Nachricht senden |
Hier gehts schon mal mit Kapitel 2 weiter: | |||
rose19 ![]() Hexenlehling 3. Jahr ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 18.02.2007 Beiträge: 234 Nachricht senden |
Freu mich schon aufs nächste Kapitel | |||
HexePiper ![]() Hexenlehling 2. Jahr ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 07.10.2006 Beiträge: 144 Nachricht senden |
Ich bin gleich soweit.Ich muss nur noch ein paar Zeilen von Kapitel 3 fertig schreiben und dann ist es bereit zum Gelesen werden. | |||
HexePiper ![]() Hexenlehling 2. Jahr ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 07.10.2006 Beiträge: 144 Nachricht senden |
So Leute!Weiter gehts mit Kapitel drei! Chapter Three Währendessen in der Unterwelt Seine knochigen Finger umklammerten die Kugel. Bald würde es so weit sein. Er lächelte und seine gelben Zähne kamen zum Vorschein. Er bräuchte nur noch ein paar kleine Puzzelstücke und der Rest würde dann von alleine geschehen. In der Kugel flackerten verschiedene Bilder. Einmal das Bild von einer freudigen Paige und einer arbeitenden Piper in der Küche. Dann verschwand dieses Bild in einem Nebel und stattdessen erschien eine schlafende Phoebe in ihrem Bett. Die farblosen Finger umklammerten de Kugel noch fester und es schien so als müsste sie jeden Moment zerspringen. Doch das tat sie nicht. Ein Lächeln umspielte die Lippen des alten Dämons. Er nahm eine Hand weg und hob sie in die Luft. Dann streckte er seinen Zeigefinger aus. Er schloss die Augen und sagte in einem brummenden, rhythmischen Ton: „Bitumen praeter Phoebe, desperatio praeter Phoebe, facilis!" Dann erschien eine Art riesige Bildschirm aus Nebeln und Phoebe war zu sehen. „Zeig mir was sie begehrt. Zeig mir, was sie will!", flüsterte der Dämon. Auf diesem Bildschirm erschien Phoebe und Coop wie sie heirateten. Dann wieder Phoebe mit Coop, jetzt hatten sie aber ein kleines Kind bei sich. Dann kam ein weiteres Bild, wo viele lachende Menschen zu sehen waren. Wieder umspielte ein hinterhältiges Lächeln die Lippen des Dämons. Er schnipste mit einer Hand und sofort erschien ein weiterer Dämon, der jedoch bedeutend jünger war. Dieser verneigte sich so gleich und hob seinen Kopf ein wenig. Mit einer dünnen, unangenehmen Stimme fragte er: „Was wünscht ihr, mein Gebieter?" Der ältere Dämon lächelte immer noch kalt. Dann zeigte er auf das große, vernebelte Bild vor ihnen. Der Jüngere schaute es eine Weile mit fragendem Blick an. „Was meint Ihr damit?" Der andere Dämon hob wieder seine Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger und zeigte wieder Phoebe. Der Jüngere verstand wieder nicht. Langsam wurde der ältere ungeduldig. „Was soll ich nur mit dir? Du verstehst die simpelsten Dinge nicht. Am liebsten würde ich dich gleich vernichten, aber du hast Glück, dass ich dich noch brauche. Sei froh, dass du der Klügste der ganzen Dummköpfe bist!" Er ließ seinen Finger sinken und begab sich wieder zur Kristallkugel. „Ich hab es diesmal auf die mächtigen Drei abgesehen" , meinte er nach einer Weile. „Ich habe einen Plan, wie ich ihnen ihre Kräfte entziehen kann. Und du wirst ein wichtiger Teil meines Plans sein, Theorin. Sei stolz darauf." Theorin erhob sich. „Verzeiht, aber viele Dämonen haben dies schon versucht und alle sind gescheitert. Denkt doch nur an Zankou." Der alte Dämon herrschte ihn mit einem scharfen Blick an zu schweigen. „Ich weiß das, du Idiot! Doch Zankou hat einen wichtigen Fehler begangen. Er war zu unaufmerksam und das bin ich nicht." Theorin verneigte sich demütig und faselte schnelle Entschuldigungen und das er das nicht so gemeint hatte. Doch der andere winkte nur ab. „Das reicht mir jetzt. Ich brauche deine Fähigkeiten." Theorin blickte verwundert auf. „Meine Fähigkeiten, Meister? Aber ich bin doch nur ein gewöhnlicher Warlock. Was soll ich denn schon ausrichten können?", fragte er mit einem leicht erwartungsvollen Ton. Der Ältere lächelte wieder. Wie töricht konnte man nur sein? „Denkst du wirklich, dass ich deine ‚Macht' will? Nein, nein. Ich brauche nicht deine Macht, ich brauche dein Opfer." Und ein noch größeres Lächeln erschien. Doch der kleinere Dämon wurde langsam nervös. „Warum…warum…denn mein Opfer?" Er schaute nervös nach oben. „Meister Sxaltux, bitte…." Nun wurde Sxaltux langsam wieder wütend. „Jetzt sei keine Memme! Jeder unwichtige Dämon muss für gute…ähm…oder böse Zwecke sterben. Es müsste dich eigentlich ehren, dass ich dich ausgewählt habe. Und nun, da du ja für mich bzw. Onygat sterben wirst, erzähl ich dir von meinem Plan. Sei froh, denn sonst sag ich niemanden warum ich ihn umbringe. Obwohl, eigentlich bringe ich dich gar nicht um…" Sxaltux lachte nur etwas lauter. Theorin zog sich jedoch unbewusst zurück. Warum musste er ausgerechnet jetzt hier sein? Warum war er doch nicht mit den anderen auf der Jagd? Jetzt müsste er dafür sterben. Doch trotz der Angst –er hasste sich dafür, denn ein Dämon durfte sich nicht fürchten- brach er ein paar Worte heraus: „Und warum werde ich geopfert?" Sxaltux, der sich wieder seiner Kugel zugewandt hatte, drehte sich zu seinem Diener. „Warum du sterben musst? Weil du als Opfer eines Aufrufungsrituals dienst. Du fragst dich sicher wen ich aufrufen will, oder?" „Eigentlich nicht", erwiderte Theorin. „Das habt Ihr doch gerade erst gesagt. Ihr wollt den Parxdämon Onygat aufruf-" „-Schweig! Ich verbiete es, dich über mich lustig zu machen!.....So, trotz deiner Unverschämtheit, erzähl ich dir trotzdem alles, denn irgendwie hab ich dich gern." Diesmal lächelte er nicht. Er ging wieder zur Kugel und schloss seine Augen. Sxaltux umklammerte sie wieder und durch die Nebel erschien wieder das Bild von Phoebe. „Ich werde mir zuerst Phoebe vornehmen. Sie wird der Schlüssel sein. Zuerst werde ich ihr jede Nacht Alpträume schicken und am Tag schreckliche Visionen. Natürlich wird sie dann sinnlos versuchen, die Menschen, die in ihren Vision betroffen sind zu retten. Irgendwann glaubt sie dann nicht mehr an ihre Fähigkeiten und beachtet sie nicht. Und genau deswegen wird ein Unschuldiger sterben. Das wird sie zur Verzweiflung bringen. Und irgendwie werde ich es auch arrangieren, dass ihre Hochzeit platzten wird. Schon mal sehr primitiv für den Anfang, oder? Doch mehr erzähle ich nicht, sonst wäre es doch langweilig, findest du nicht?" Er schaute seinen Diener an. „Was wäre schon eine gute Geschichte ohne guten Schluss? Nichts. Deswegen brauchst du nur zu wissen, dass du sterben wirst, damit der Parxdämon den Rest erledigen kann. Dein Bruder ist übrigens auch gestorben, damit Onygat aufgerufen werden konnte." Theorin klappte die Kinnlade herunter. Sein Bruder war deshalb gestorben? Und er musste den gleichen demütigen Tod erleiden? Was für eine Schande für seinen Stamm… „Tja…" für Sxaltux fort. „Dein Bruder ist aber erfolgreich gestorben, denn Onygat konnte seinen Auftrag erfüllen. Denn dadurch ist ein wichtiger Verbündeter der Schwestern getötet worden." Theorin bekam seine Stimme zurück. „Und warum war er so wichtig?" „Ah, du kannst ja wieder sprechen. Warum er so wichtig war? Er wusste wo sich das Amulett der Macht befindet. Dadurch hätten die Schwestern eine zusätzliche Kraft bekommen und wir könnten unseren Plan nicht durchführen." Der kleine Dämon rappelte sich vom Boden hoch. „Und wo ist das Amulett jetzt?" „Jetzt?", fragte der Alte. „Jetzt weiß ich es nicht. Aber das ist nicht so schlimm, denn die Mächtigen Drei wissen es auch nicht." Er ging zu Theorin zu. „Du wirst erstmal nicht gebraucht. Von mir aus kannst du verschwinden. Aber wenn du meinen nächsten Ruf missachtest aus Angst zu sterben, dann wird dein Tod noch schmerzhafter und unehrenhafter. Verstanden?" Theorin nickte verängstigt und verschwand mit einem Plopp. Sxaltux ging zu seiner Kugel. Sein Plan würde nun beginnen… | |||
HexePiper ![]() Hexenlehling 2. Jahr ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 07.10.2006 Beiträge: 144 Nachricht senden |
Der kleine Junge rannte so schnell er konnte. Er rannte bis zum Bäcker und blieb stehen. Dann rannte er zum Kino und blieb stehen. Und dann wieder zum Bäcker. Er rannte überall hin. Er musste den Mann ablenken. Er durfte ihn nicht finden. Seine Eltern würden sich sorgen um ihn machen. Als er hinter der dem Laden namens P3 wartete, beruhigte er sich langsam. Was würden die anderen tun, wenn er nicht nach Hause kam. Würden sie dann traurig sein? Bestimmt. Plötzlich hörte er mit voller Lautstärke die Fensterscheibe zersplittern. Wieder rannte er. Er hatte das Gefühl, dass er schon sein ganzes Leben lang gerannt war. Warum war hier den niemand? Doch! Da war jemand! Eine Frau, sie war ungefähr im mittleren Alter und hatte braunes Haar. Sie sah sehr schlank und sportlich aus und…und nett! Ja, sie würde ihm bestimmt helfen. „Hilf mir!", schrie er. Die Frau sagte nicht. Sie bückte sich nur um auf seine Höhe zu kommen und streckte ihre Arme aus, was so viel bedeute wie: Komm in meine Arme, ich tu dir nichts. Der Junge beruhigte sich wieder langsam und ging auf die Frau zu. „Schneller, Kleiner, schneller!", rief sie plötzlich und der Junge drehte sich verängstig um. Hinter ihm tauchte wieder ein grässliches Ungeheuer auf mit schwarzen Flügeln. Warum half die Frau ihm nicht? Warum saß sie einfach so da? Aber das Gesicht der Frau zeigte Angst, Schockierung und Hilflosigkeit. Plötzlich schrie das Wesen auf und er realisierte erst jetzt weiter zu laufen. Doch das war zu spät. Das Ungeheuer kam auf ihn zu und warf eine Energiekugel auf ihn. Der Junge fiel leblos zu Boden. Die Frau jedoch saß immer noch da und konnte sich nicht bewegen. Eine Träne rann ihr die Wange runter. Phoebe, Phoebe! Wach auf!" Piper schüttelte ihre Schwester erst sanft, dann etwas grober. Doch ihre Schwester wollte nicht aufwachen. Plötzlich zitterte sie und schreckte mit einem Mal hoch. Sie war voller Schweiß und sehr rot. Ihr Pyjama klebte an ihr und sie atmete schnell ein und aus. „Phoebe…Was ist los? Hattest du schon wieder einen der Alpträume?" Phoebe drehte sich zu Piper. Sie nickte. Als sie eine Haarsträhne aus dem Gesicht streifen wollte, bemerkte sie, dass sie weinte. Wie im Traum, dachte sie. Schon seit einer Woche bekam sie jeden Tag diese Träume und jeden Tag auch diese schrecklichen Visionen. Phoebe richtete sich auf und schloss ihre Augen. In letzter Zeit fühlte sie sich immer schwächer und schwächer. Leo hatte sie auch schon versucht zu heilen, aber sie hatte anscheinend keine körperlichen Probleme. Gott sei Dank hatte sie noch Coop. Sie wüsste sonst nicht, wie sie das alles überstehen sollte. Sie öffnete die Augen und merkte, dass Piper weg war. Doch auch nur eine Sekunde später kam sie durch die Tür geeilt und brachte Phoebe einen nassen Lappen für die Stirn und ein Glas Wasser. Meine Schwestern brauch ich auch, dachte Phoebe. Piper nahm währendessen Phoebes Decke weg, packte diese zusammen und legte sie weg. Sie drehte sich zu Phoebe. „Geh du lieber duschen, ich mach solange dein Bett frisch. Das ganze Ding ist schon nass wegen dir." Ein schriller lauter Schrei kam. Chris. Piper war sichtlich verwirrt. Sie musste sich doch auch um Phoebe kümmern. „Schon gut, Piper. Du bist nicht meine Mom. Du bist die Mutter von Chris. Also geh und kümmere dich um ihn! Ich komm wunderbar alleine klar." Sie stand auf und gab Piper einen kleinen Schubs zur Tür. Piper schaute sie noch mal sorgenvoll an und ging dann raus. Phoebe ging zu ihrem Schrank und holte ein paar frische Sachen raus. Dann ging sie wie Piper ebenfalls aus der Tür in Richtung Bad. Als sie gerade die Badezimmertür öffnete, kam eine müde Paige heraus. „Morgen Paige!", begrüßte Phoebe Paige. Doch paige sah sie nur an, brummte etwas und verschwand dann gleich in ihrem Zimmer. Phoebe schaute ihr noch kurz hinterher und ging dann selber ins Bad rein. Sie schlüpfte aus ihren Kleidern und ging unter die Dusche. Dann ließ sie kaltes Wasser über sich laufen. Sie fühlte sich sichtlich erfrischend. Die ganze Hitze wich von ihr und ihre Haut normalisierte sich wieder. Dann nahm sie das Shampoo. Nach etwa fünf Minuten öffnete sie die Duschtür. Gerade als sie heraustrat zuckte ein Blitz durch ihren Kopf und sie schloss automatisch ihre Augen. Sie sah Paige und Piper am Frühstückstisch sitzen, ganz normal wie immer. Die Uhr zeigte 9:37 Uhr. Und plötzlich krachten aus allen Fenstern Energiebälle, die die ahnungslose Paige und Piper trafen. Die Vision verblasste. Phoebe schaute auf die Badezimmertür: 9:36! Sie nahm ihren Bademantel und zog ihn im Rennen an. Sie sprintete die Treppe hinunter zur Küche. Dort saßen Piper und Paige wie in ihrer Visionen. Unverwechselbar. Genau die gleiche Szene. Sie konnte gar nichts mehr sagen. Sie musste reagieren. Phoebe rannte wie eine Verrückte in ihrem Bademantel auf ihre Schwestern zu. Die beiden drehten sich erstaunt zu Phoebe um. Die schlechtgelaunte Paige verlor ihre Depri-Stimmung als sie den Ausdruck in Phoebes Gesicht sah. Sie wollte schnell aufspringen und wegrennen, doch zu spät. Phoebe sprang auf die beiden zu und drückte sie runter. Genau in dem Moment zeigte die Uhr 9:37 Uhr. Sie hatte es geschafft! Jetzt würde ihnen nichts mehr geschehen. Piper rappelte sich auf. „Phoebe! Spinnst du? Was sollte das? Sie dir nur mal an was du angerichtet hast!", schrie Piper entsetzt. Und es stimmte. Der Tisch lag in zwei geteilt auf dem Boden und das ganze Geschirr lag zerbrochen auf dem Boden und darauf die Frühstücksreste. „Ach vergesst das Zeug! Ich habe euch gerade das leben gerettet!" Paige schaute sie mit hochgezogener Augenbraue an: „So wie gestern?" „Und vorgestern?", fügte Piper hinzu. „Was hast du denn diesmal für eine Vision bekommen?" Phoebe schaute auf die Uhr. 9:41 Uhr. Eigentlich müssten schon längst Energiebälle geflogen sein. Phoebe schaute ihre Schwestern verlegen an. „Ich versteh das nicht…" „Ich aber", sagte Piper. „Du bist zu überarbeitet! Ruh dich endlich aus und genieße dein Leben!" „Pff…wenn sie es schafft…", meinte eine Stimme an der Tür. Die Drei drehten sich erschrocken um. Leo! „Was machst du denn hier? Wir haben dich gar nicht gehört!", meinte Piper. „Kein Wunder bei all dem Lärm!" er schaute sich die zerstörte Küche an. „Was ist denn passiert?" Phoebe meldete sich. „Falsche Vision". Leo schaute sie mit hochgezogenen Brauen an. „Na ja, egal, was dich vielleicht eher interessiert: Deine Hochzeit." Phoebes Gesicht wurde mit einem Mal heller. „Freu dich nicht zu früh", entgegnete Leo. „Coop kann an dem Termin nicht. Er muss leider zu einer Versammlung von magischen Wesen und er wurde hingerufen. Tut mir leid." Phoebe setzte sich auf den Boden, da die Stühle auch überall verstreut lagen. Dann weinte sie. Hör auf, Phoebe, hör auf!, redete sie sich ein. „Das ist nicht so schlimm…wir können den Termin ja verschieben…oder?" fragte sie noch unsicher. Leo erlöste sich aus seiner kurzen Starre. „Natürlich, kein Problem. Aber das geht erst in zwei Monaten…" Phoebe schluchzte. „Zwei Monate? Die Hochzeit sollte in zwei Wochen stattfinden!" Piper ging zu ihrer kleinen Schwester und wollte sie beruhigen, doch Phoebe wehrte das ab und stand auf. „Nein, Piper. Ist nicht so schlimm. Im Moment bin ich eh erst mal geschafft. Ich leg mich hin." Piper schaute nicht so zufrieden drein. Aber sie ließ ihrer Schwester den Willen. „Aber Phoebe beachte deine Visionen und Träume nicht. Deine Gefühle spielen im Moment verrückt." Phoebe winkte ihr zur Bestätigung und ging die Treppe rauf. | |||
LoveALySSa unregistriert |
Die Geschichte ist toll geworden!!! | |||
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