Kulinarische Genüsse

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...   Erstellt am 16.10.2006 - 22:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Forelle

Salmo spp.


Die Forelle ist ein Süßwasserfisch, der in kalten Seen und Flüssen zu Hause ist. Sie gehört zu der Familie der Salmoniden, das sind Lachsfische. Wichtige Arten sind die Bachforelle, Regenbogenforelle, die weltweit häufigste Zuchtforelle und der Bachsaibling. Wichtigstes Merkmal sind purpurroten Punkte an ihren Seiten. Die Haut ist weiß, elfenbeinfarben oder rosarot bis rot. Das Fleisch der Forelle ist sehr fein und aromatisch und von mittlerem Fettgehalt. Forelle wird häufig wie Lachs zubereitet, aber auch geräuchert schmeckt sie sehr gut.

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...   Erstellt am 10.07.2007 - 06:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Forelle - beliebtester Süßwasserfisch Deutschlands


Die Deutschen essen immer mehr Fisch. Hoch im Kurs stehen Hering, Lachs und Thunfisch. Der beliebteste Süßwasserfisch ist aber eindeutig die Forelle. Eine gute Wahl, ist sie doch besonders mager, gesund und auch aus ökologischer Sicht empfehlenswert. Forellen gehören, wie der Lachs, zur Familie der Salmoniden (lachsartige Fische). Sie lieben kühle, klare, fließende Gewässer und kommen in zahlreichen Arten vor. Drei davon sehen wir uns heute genauer an:

Bachforelle: Ihre Heimat sind die kalten und dadurch sauerstoffreichen Bäche der Gebirgslandschaften. Gefangen werde sie vorwiegend von Sportfischern. Die Bachforelle nimmt die Farbe der Umgebung an, von dunkelgrün bis grün und goldgelb. Kennzeichnend sind purpurrote und schwarze Punkte an den Seiten. Auf ihrem Speiseplan stehen die in Bächen lebenden Flohkrebse, Insekten und kleine Schnecken. Sie haben weißes, grätenarmes Fleisch und gehören kulinarisch zu den besten Forellen.

Regenbogenforelle: Sie ist ursprünglich in Nordamerika beheimatet und wurde im 19. Jahrhundert nach Europa eingeführt. Ihren Namen verdankt sie ihrer auffälligen Körperfärbung. Entlang der Körperseiten zieht sich ein breites, rötliches, in den Regenbogenfarben schillerndes Band. Sie ist der bedeutendste Teichfisch in Deutschland. Die Regenbogenforelle wächst schnell und ist robuster als die kleine Bachforelle.

Lachsforelle: Die Lachsforelle ist keine eigene Fischart und auch keine Kreuzung, sondern einfach eine Forelle, deren Fleisch sich durch die Nahrung rot entwickelt. Die Lachsforellen (in der Regel Regenbogenforellen) werden heute meist gezüchtet. Durch spezielle Futtermittel, die synthetische Carotinoide (rote Farbstoffe) enthalten, kommt die Rotfärbung zustande. Da die Futterfarbstoffe sehr teuer sind, setzt man sie dem Futter erst 2 Monate vor der Schlachtung zu. Je nach Länge der Fütterung mit Farbstoffen sind die Lachsforellen dann mehr oder weniger stark rot gefärbt. Lachsforellen werden ca. 1,5 kg schwer und sind ziemlich fettreich.

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...   Erstellt am 10.07.2007 - 06:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Forelle

Eine rundum gesunde Sache

Die Gruppe der Fische, die man noch unbedenklich essen kann, wird immer kleiner. Viele Arten sind von Überfischung bedroht, andere schaden unserer Gesundheit, wenn sie z.B. mit Schwermetallen oder Chemikalien belastet sind.
Glücklichweise stellen sich diese Probleme bei der Forelle nicht! Schadstoffe sind hier kaum ein Thema, da die Forelle nur in sauerstoffreichen Bächen oder in von frischen Quellen gespeisten Teichen lebt. Und unter ökologischen Gesichtspunkten stufen Umweltorganisationen die Forelle in die Kategorie der empfehlenswerten Fische ein.

Die Forelle zählt zu den energie- und fettarmen Fischen und liefert viel hochwertiges Eiweiß, ist also ideal, wenn man z.B. an Körpergewicht verlieren möchte und dabei auf fettarme Eiweißträger achten muss. Die Forellen enthalten auch die für die Gesundheit sehr wichtigen omega-3-Fettsäuren, viel Kalium, B-Vitamine, die den Stoffwechsel im Körper anregen und Vitamin E (Schutzfaktor vor Zellschädigungen). Fischfleisch ist zudem leicht verdaulich, da es fast kein Bindegewebe enthält.

Frischetipps

Forellen immer frisch zubereiten! Befindet sich in der Nähe eine Zucht, sollte man die Forellen fangfrisch einkaufen. Vor Ort kann man sich die Forellen nach der gewünschten Größe im Teich aussuchen. Sie werden dann sofort ausgenommen und gesäubert.
Werden die Forellen im Supermarkt oder Fischgeschäft gekauft, sollte man auf Frischemerkmale achten: Am besten ist es, wenn der Händler ganze Forellen, von Eis umhüllt (aber nicht ganz davon bedeckt) lagert. Fangfrische Forellen haben leuchtend rote Kiemen, fest anliegende Kiemendeckel, eine lebhaft gefärbte Haut und sind mit einer wasserklaren Schleimschicht überzogen. Die Augen sind prall und klar. Die Forelle hat einen natürlichen und frischen Geruch (nicht nach Ammoniak).

Tipp: Ob die als Frischfisch angepriesene Forelle doch bereits tiefgefroren war, lässt sich an den eingefallenen Augen erkennen, die durch das kristallisierende, sich ausdehnende Kammerwasser zerstört wurde. Auch das Fleisch verliert viel Wasser und wird trüb.

Geräucherte Forellenfilets

Geräucherte Forellenfilets sind sehr beliebt, da sie schon filetiert und in der Regel auch gehäutet sind. Allerdings wurde schon bei so mancher Kontrolle festgestellt, dass geräucherte Filets, insbesondere eingeschweißte, geschmacklich nicht in Ordnung waren. Auch die Keimbelastung lässt hier häufig zu wünschen übrig, vor allem bei Produkten aus dem Ausland, die einen langen Transportweg hinter sich haben. Am besten daher geräucherte Forellen aus der Region kaufen und rasch verzehren.

Transport nach Hause und Lagerung

Frische Forellen sollten möglichst kühl (z.B. in einer Kühltasche) nach Hause transportiert werden. Manche Verkäufer bieten auch an, die Forellen in eine Tüte mit Eis oder in spezielle alubeschichtete Fischtüten einzupacken. An warmen Sonnentagen ist der kühle Transport besonders wichtig!
Zu Hause können die Forellen ein bis zwei Tage lang gelagert werden: Dafür die Fische aus der Verpackung nehmen, in ein feuchtes Essigtuch wickeln und in den Kühlschrank legen.
Forellen können auch eingefroren werden, nachdem sie ausgenommen, gewaschen und abgetrocknet wurden. Die Lagerzeit beträgt ca. 3 Monate, allerdings verlieren sie durch das Tiefgefrieren etwas an Geschmack und an Nährstoffen.
Geräucherte Forellen sollten auch kühl gelagert und innerhalb von 4 bis 5 Tagen verzehrt werden.

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...   Erstellt am 11.07.2007 - 06:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Forellen

Forelle ist ein begehrter Speisefisch. Meist wird er heute in Aquakulturen gezüchtet. Das delikatestes Fleisch jedoch hat eine Forelle aus kühlem, klarem, natürlichem Gewässer. Die Edelfische sind darüber hinaus sehr gesund, denn sie haben viel Eiweiß, Mineralstoffe und wenig Fett. Lassen Sie sich von Susanne Hornikel Tipps geben, wie Sie diesen schmackhaften Fisch zubereiten können.

Infos:

* Die Forelle gehört zur Familie der Lachsfische.

* Eine häufig vorkommende Forellenart ist die Regenbogenforelle, erkennbar durch ihre dunklen Punkte und den rosaroten Längsstreifen am Rücken.

* Eine sehr begehrte Art ist die Bachforelle. Sie unterscheidet sich von der Regenbogenforelle durch rote Punkte und kommt in zahlreichen Gebirgs- und Mittelgebirgsgewässern Europas vor.

* Die Lachsforelle ist eine Meerforelle. Die ins Meer gewanderten Forellen wachsen durch das üppige Nahrungsangebot schneller, ihr Fleisch wird rot. Das Fleisch gezüchteter Lachsforellen wird durch die Aufnahme von mit Karotin versetztem Futter eingefärbt.

* Rohes Fischfleisch ist durch seine Eiweißzusammensetzung und seine leichte Zersetzbarkeit leicht verderblich. Deshalb sollte der Fisch frisch verwendet werden.

* Die Frische erkennt man an leuchtend roten Kiemen und an klaren Augen. Darüber hinaus sind frische Forellen mit einem Schleimmantel überzogen und dürfen nicht nach Fisch riechen. Ihr Fleisch ist fest und auf Druck darf keine Vertiefung zurück bleiben.

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