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Taurus ...
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...   Erstellt am 30.03.2006 - 14:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 




Biographie:

Am 5. April 1994 endet mit dem tragischen Selbstmord von Kurt Cobain das Kapitel Nirvana und somit auch Dave Grohls Karriere als Schlagzeuger der Band.
Nach dem Ende des legendären Trios bleibt Grohl allerdings nicht lange arbeitslos - er gründet die Foo Fighters und spielt auch gleich im Alleingang das erste Album "Foo Fighters" ein.

Da der Sound des Albums einen einzelnen Musiker auf der Bühne überfordert, stellt Grohl sich für die Tour eine vollständige Band zusammen: Pat Smear (Ex-Germs und Nirvana-Tourgitarrist) an der Gitarre, Bassist Nate Mendel und Schlagzeuger William Goldsmith (beide Ex-Sunny Day Real Estate) komplettieren die Foo Fighters.
Hoffnungen der Nirvana-Fans auf ein Weiterleben des Grunge-Sounds ihrer gebliebten Seattle-Band werden enttäuscht. Zwar tauchen teilweise noch vereinzelt musikalische Anlehnungen an Nirvana auf, doch insgesamt verstehen sich die Foos als klassische Rockband. Anfangs interessiert das allerdings die wenigsten, 1995 ist das Ende von Nirvana noch zu frisch. In Interviews heben die meisten Fragen an Dave Grohl auf das Ende der legendären Band ab.

1997 kommt mit "The Colour And The Shape" - an dem die gesamte Band mitgearbeitet hat - der Befreiungsschlag. Die Foo Fighters werden endgültig als eigenständige Band anerkannt, wofür das durchgehend hohe Niveau des Albums den Ausschlag gibt.
Das zweite Album bedeutet zugleich den Aufstieg in die obere Liga des Rock. Intern rumort es allerdings kräftig: Gitarrist Pat Smear steigt in der Endphase der Aufnahmen aus und wird durch Franz Stahl ersetzt. Auch Drummer William Goldsmith verlässt die Band, Taylor Hawkins übernimmt schließlich seinen Part.

Im Herbst 1999 erscheint der dritte Longplayer "There Is Nothing Left To Lose". Nach den Turbulenzen der Vergangenheit wirkt der Titel fast trotzig.
Die Gitarre bedient inzwischen Chris Shiflett, der seine alte Band, die Punkrocker No Use For A Name, zugunsten der Combo um Dave Grohl verlassen hatte.
Scheinbar die richtige Wahl: Bei den Grammy Awards im folgenden Jahr stechen die Foo Fighters Bands wie Bon Jovi und Creed im Rennen um den begehrten Preis in der Kategorie "Bestes Rock Album" aus.
Anschließend engagiert sich Grohl bei den Queens Of The Stone Age – die Schlagzeugparts von "Songs For The Deaf" gehen auf seine Kappe. Außerdem beteiligt er sich an den Aufnahmen zum selbstbetitelten Debütalbum der Spaßvögel von Tenacious D.

Fast zeitgleich mit "Songs For The Deaf" erscheint 2002 "One By One", das vierte Studioalbum der Foo Fighters.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt haftet an Dave Grohl der Ruf des musikbesessenen Workaholics. Die Single "All My Life" gibt die neue Marschrichtung vor: Ein rauherer Sound, der zuweilen die gängige Rockschiene verlässt, um auch in psychedelischen Revieren zu wildern, hebt "One By One" deutlich von seinen Vorgängern ab.
2003 erscheint "Everywhere But Home", eine DVD mit Livemitschnitten von Gigs der "One By One"-Tour in Kanada, Irland und den USA.
Danach genießt Grohl seine scheinbar stetig wachsende Beliebtheit in anderen Combos und schaut bei Killing Joke, den Bangles und Garbage im Proberaum vorbei, bevor er 2004 sein lange angedachtes Metal-Projekt "Probot" in die Tat umsetzt.

Anschließend dämmert dem Mann, dass er sich mit sämtlichen Nebenprojekten nicht länger aus seiner Verantwortung als Songwriter stehlen kann, und ruft seine Foo Fighters wieder zusammen. Gemeinsam nimmt die Band das Doppelalbum "In Your Honor" auf.

Nie zuvor habe er sich "bei einer Produktion so sehr von meinen Gefühlen beeinflussen lassen", lässt Grohl in Interviews verlauten.
Das Werk, das eine rockige und eine akustische Seite aufweist, repräsentiere mit den zwei unterschiedlichen Hälften "das Amerika von heute, denn unser Land hat, bei aller Härte, die es ausstrahlt, auch eine weiche, verletzliche Seite."

Meine Meinung:

Einer der geilsten Bands der Welt

Diskographie:


In Your Honor (2005)

Everywhere But Home (2003)

One By One (2002)

There Is Nothing Left To Lose (1999)

The Colour And The Shape (1997)

Foo Fighters (1995)

Quelle:laut.de

[Dieser Beitrag wurde am 30.03.2006 - 15:24 von Taurus aktualisiert]





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