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DoktorRoemer 
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...   Erstellt am 15.07.2010 - 00:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kann es wirklich sein, dass es weder im alten, nicht mehr erreichbaren Forum keine Kritik zu dieser Folge gibt? Habe auf alle Fälle nichts über die Suchfunktion gefunden. Ist zwar bei weitem nicht die beste Folge aus dem Jahrgang 1981 (da fällt meiner Meinung nach nur „Die Stunde der Mörder“ stark ab), doch es ist immer noch solider Durchschnitt, wobei Reineckers Drehbuch mich hier nicht ganz überzeugt. Natürlich ist es einem von Anfang an klar, dass Wiegands Frau (noch) nicht tot ist, und die Szene, in der er nach Haus4e kommt und nach seiner Frau ruft, macht es jedem klar, gleich wird sie vom Leben zum Tode gebracht. Die Spannung leidet dadurch ein bisschen, denn das Konzept, dass der Zuschauer Derrick und Harry immer einen Schritt voraus ist, kommt hier nicht voll zum Tragen. Und so ganz logisch ist Wiegands Verhalten auch nicht. Erstens, wie bescheuert ist denn das, bei Sturm segeln zu gehen. Zweitens, ist es wirklich glaubhaft, dass er, kaum aus dem See gerettet und noch Wasser auswürgend und spuckend, plötzlich den Plan fasst, die Gelegenheit zu nutzen, sich seines reichen Hausdrachens zu entledigen? Kann man in so einer Situation so kühl überlegt planen? Naja, sei‘s drum. Zudem ein kleiner Anschlußfehler: Als Wiegand das erste Mal oben auf der Treppe nach seiner Frau ruft, hört man keine Antwort, obwohl die Kamera noch gut 20 Sekunden auf Wiegand draufhält, bei der Tat-Rückblende hingegen kommt umgehend die Antwort „Im Schlafzimmer!“ Und noch ein paar Anmerkungen: Frau Wiegand verbringt den ganzen Sontag im Nachthemd im Bett lesend? Und nichts gegen Maria Sebald (auch wenn ihr Auftritt nur kurz ist), aber sie soll eine laut Drehbuch 39-jährige Frau spielen? Die gute Frau war damals 50 oder 51 (Jahrgang 1930)m also entweder hat Ringelmann dass überlesen, als es nach Casting ging oder Vohrer wollte trotzdem die Sebald für die Rolle. Aus heutiger Sicht natürlich unfreiwillig komisch, dass der liebe gute Dr. Specht einen eiskalten Mörder spielt, aber Atzorn hat ja früher eher die zwielichtigen Gestalten gespielt, mit Hang zum mörderischen Jähzorn (siehe auch „Absoluter Wahnsinn“) . Die Duval-Musik ist okay, vielleiht ein bisschen arg rabiat… Ich würde ***,5 oder **** von ***** geben.
Und was mir jetzt allgemein aufgefallen ist, und was ich nur aus dem alten Forum (oder war das schon hier?), ist die Sache mit den Fusseln auf dem Kamera-Objektiv bei Rolf Kästel, bei ihm taucht das so oft auf, weder bei Dietmar Graf noch bei Manfred Ensinger wäre mir das jetzt aufgefallen, ohne das Forum wahrscheinlich immer noch nicht…



[Dieser Beitrag wurde am 15.07.2010 - 00:56 von DoktorRoemer aktualisiert]





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...   Erstellt am 15.07.2010 - 11:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


DoktorRoemer schrieb

    Und was mir jetzt allgemein aufgefallen ist, und was ich nur aus dem alten Forum (oder war das schon hier?), ist die Sache mit den Fusseln auf dem Kamera-Objektiv bei Rolf Kästel, bei ihm taucht das so oft auf, weder bei Dietmar Graf noch bei Manfred Ensinger wäre mir das jetzt aufgefallen, ohne das Forum wahrscheinlich immer noch nicht…





Schuld daran wird aber nicht Kästel selbst, sondern sein Assistent sein. Dessen Aufgabe ist es nämlich, für klare Sicht auf der Linse zu sorgen.





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DoktorRoemer 
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...   Erstellt am 15.07.2010 - 15:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kabeck schrieb

    DoktorRoemer schrieb

      Und was mir jetzt allgemein aufgefallen ist, und was ich nur aus dem alten Forum (oder war das schon hier?), ist die Sache mit den Fusseln auf dem Kamera-Objektiv bei Rolf Kästel, bei ihm taucht das so oft auf, weder bei Dietmar Graf noch bei Manfred Ensinger wäre mir das jetzt aufgefallen, ohne das Forum wahrscheinlich immer noch nicht…





    Schuld daran wird aber nicht Kästel selbst, sondern sein Assistent sein. Dessen Aufgabe ist es nämlich, für klare Sicht auf der Linse zu sorgen.


Mag sein, aber sein Assistent Michael Georg nach Kästels gesuindheitlichen Problemen (hatte er nicht bei Dreharbeiten zu "Derrick" einen Herinfarkt oder sowas in der Art?) dessen Nachfolger wurde, gabs kiene Flusen und Fusseln mehr im Bild... Wie gesagt, ist mir erst aufgefallen, als das mal hier im (alten) Forum diskutiert wurde... Bis dahin habe ich darauf nie geachtet... Vor allem bei Folgen, die Vphrer inszenierte, fiel es mir stark auf, Manfred Ensinger, Dietmar Graf, Heinz Hölscher oder auch Franz Xaver Lederle fiel es mir nicht auf... Und so ab Folge 100 ist das auch besser geworden...





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...   Erstellt am 17.07.2010 - 19:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


DoktorRoemer schrieb

    Mag sein, aber sein Assistent Michael Georg nach Kästels gesuindheitlichen Problemen (hatte er nicht bei Dreharbeiten zu "Derrick" einen Herinfarkt oder sowas in der Art?) dessen Nachfolger wurde, gabs kiene Flusen und Fusseln mehr im Bild...


Klar, ist doch logisch: Als Georg zum Kameramann wurde, hatte er selbst wieder einen neuen Assistenten.

Ansonsten treten die "Kästel-Fussel" unter allen Regisseuren auf. Interessant wäre, wie es bei den Folgen aussieht, bei denen Kästel einen anderen Assistenten als Georg hatte ...





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DoktorRoemer 
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...   Erstellt am 18.07.2010 - 20:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das war nur beim "Kommissar" anfangs so, dass Kästel einen anderen Kamera-Assistenmten (Rüdiger Meichsner) hatte... Wobei ich glaube, bei "Tödliche Sekunde" auch so Fussel gesehen zu haben, und da war der Kamereamann Dietmar Graf, seine Assistent war Hannes Fürbringer, der wiederum später der Assistent von Michael Georg wurde...Nur, dass es eben bei Kästel-Folgen teilweise massiv auffällt...





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...   Erstellt am 05.08.2010 - 21:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wer Sturm sät, wird Mord ernten oder so ähnlich. Jedenfalls ist die gute Ursula Wiegand nicht eines maritimen Todes gestorben, sondern durch ordinäres Erwürgen an Land. Und das, obwohl der Starnberger See selten so unbarmherzig und stürmisch dargestellt wurde wie hier, wenn man zudem bedenkt, dass es der Yachtclub Possenhofen war, sonst eher mit friedlichen "Sissi"-Bildern in Verbindung zu bringen.

Die Grundidee des Falles, eine Unglückssituation für einen perfiden Mord zu nutzen, gefällt mir zwar sehr gut, allerdings muss ich mich bezüglich Spannung und Umsetzung DoktorRoemer anschließen. Wenn nämlich nicht von vorneherein klar gewesen wäre, dass Wiegand der Mörder ist, hätte die Spannung viel höher gehalten werden können. So wurde durch die vorgenommene Umsetzung eine ganze Menge an Potential verschenkt. Auch einige unlogische Momente sind in dem Fall nicht von der Hand zu weisen.

Derrick und Harry riechen, bedingt durch das auffällige Verhalten von Wiegand, den faulen Braten ebenfalls schnell, was folgender Dialog eindrucksvoll beweist:
Harry:"Ich glaub, der will uns reinlegen"
Derrick:"Das wär aber dann der erste, dem das gelingt"

Darstellerisch gibt Robert Atzorn den mörderischen Kotzbrocken, ähnlich wie in "Absoluter Wahnsinn" selbst als für Mörder, die im Allgemeinen nicht sonderlich nett rüberkommen, äußerst unsympathisch. Sehr gut gefällt mir (wie fast immer) Christiane Krüger, meine persönliche Blondine Nummer 1 des 80er-Jahre-Krimis, die ihre in sich tragenden Zweifel und ihre Unsicherheit gegenüber dem Verhalten von Wiegand sehr gut transportiert. Heinz Moog spielt (wie in "Die Versuchung") den grantelnden Schwiegervater und Maria Sebaldt ist tatsächlich für ihre Rolle schon sehr reif, fügt sich aber damit alterstechnisch nahtlos in die Reihe der "Um die Dreißiger"-Damen, die wir kennen, wie sie in so mancher Folge dann eine 18-jährige mimen. Da sind 10, 15 Jahre ein echter Klacks.

Die musikalische Untermalung von Frank Duval ist sehr stimmig, ein Pluspunkt für die Folge. Trotzdem kommt der Fall insgesamt wegen der erwähnten Schwächen in meiner persönlichen Bewertung nicht über den Durchschnittsbereich hinaus.





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"Ironisch bin ich selber" (Derrick zu Berger in "Tod des Trompeters")

Sascha1971 
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...   Erstellt am 06.08.2010 - 11:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine Durchschnittsfolge ist es auch für mich...

Was mir aber auffällt... So langsam gibt es zu vielen Folgen 2 - 3 Forenpunkte, wie hier zusätzlich TOD IM SEE und TOD IM SEE (Folge 88).

Vielleicht sollte man vor dem Eröffnen eines neuen Punktes erstmal schauen, ob zu der Folge schon was existiert.




Squire1971 ...
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...   Erstellt am 06.08.2010 - 16:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sascha1971 schrieb

    Vielleicht sollte man vor dem Eröffnen eines neuen Punktes erstmal schauen, ob zu der Folge schon was existiert.


Jo, es gibt ja die Suchfunktion.





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"Harry, wir brauchen den Wagen, sofort!!!" (Stephan zu Harry in "Johanna")

http://www.literaturexperte.com/

Oldtimer ...
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...   Erstellt am 15.12.2010 - 09:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zugegebenermaßen bin ich ein wenig überrascht über die relativ durchwachsene Beurteilung dieser Folge von meinen Forums-Kollegen. Somit zeigt sich zum X-ten male die totale Meinungsvielfalt der Derrick-Fans. Für mich jedenfalls ist "Tod im See" ein großer Wurf und ganz weit über dem Durchschnitt.

Die zu Folgenbeginn bereits offensichtliche Täterrolle stört mich hier und auch in anderen Folgen überhaupt nicht. Viele "Derrick-Juwelen" vorallem aus der frühen Anfangszeit haben diese Erzählweise und ich erlebe es immer wieder gerne als Zuschauer den Mörder dahingehend zu begleiten, wie er sich Schritt für Schritt von Derrick in die Mangel nehmen lässt, bis zur schlussendlichen Überführung. Ich glaube auch kaum, dass diese Folge anders funktioniert hätte, denn wer hätte außer dem Ehemann der Toten noch ein Mordmotiv gehabt? Nicht mal die Geliebte hätte ernsthaftes Interesse daran gehabt, schließlich wurde diese Affäre von Ursula Wiegand mehr oder weniger geduldet, was ja in der Folge auch zur Sprache kam...
Somit entstand für mich eine absolut starke und atmosphärisch äußerst intensive Handlung.
Der "Fantast" Rudolf Wiegand gibt hierbei eine Paraderolle eines typischen Krimi-Mörders ab: cholerisch, nervenschwach, auffällig in seiner Art und äußerst unsymphatisch. Aber unsymphatisch muss ja nicht immer negativ sein. Wiegand haucht den Dialogen stets "Leben" ein und bringt selbst den schon seit geraumer Zeit ruhig gewordenen Oberinspektor gelegentlich aus der Fassung.
Zu keinem Zeitpunkt entsteht Langeweile. Die herrlich dramatischen und sich stets wiederholenden Klänge von Duval passen wie die Faust aufs Auge. Selbst ich als "Newcomer" in der Duval-Fangemeinde konnte über diesen perfekten musikalischen Background nur noch mit der Zunge schnalzen.

Einzige Kritipunkte sind die im Mittelteil etwas kitschigen Ausführungen von Anita Kampe("In den Visionen liegt die Wahrheit" etc.) und die im Eingangsbeitrag bereits angesprochenen Ungereimtheiten in der Mordplanung. Sich blind darauf zu verlassen, dass seine Frau während des Segelausfluges keinerlei Kontakt zur Außenwelt aufgenommen hat-auf eine solche Idee kann wirklich nur ein "Fantast" kommen.

Daher minimaler Punktabzug, aber dennoch gibt es satte ****+1/2 von *****




Sina ...
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...   Erstellt am 13.06.2011 - 07:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich moechte mich der Kritik von Oldtimer gerne anschliessen. Sooo schlecht finde ich diese Folge garnicht. Fuer mich 3 von 5. Ich muss zugeben, dass fuer mich auch bei der Bewertung die Besetzung und das gesamte "Flair" einer Folge von grosser Bedeutung ist.
Was mir immer wieder auffaellt und ganz besonders hier, ist der gewaltige Altersunterschied Atzorn/Sebald. Auch in sehr vielen anderen Folgen muss ich mehr als schmunzeln, was nicht nur den Altersunterschied sondern auch die Altersangaben angeht. Haben die Leute frueher aelter ausgesehen, als sie tatsaechlich waren? Oder war man damals mit Ende 50 schon als uralt anzusehen....? Darueber bin ich zum Einen belustigt und erleichtert zugleich, dass sich das heutzutage wohl geaendert hat.




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