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polar  Moderator
  

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 25 Nachricht senden | Erstellt am 01.01.2006 - 21:16 |  |
moinsen, verwendet jemand von euch einen fluxgate-kompass? was habt ihr damit für erfahrungen gemacht? (stromverbrauch, roll- stampffreiheit, zuverlässigkeit, etc.) wo habt ihr den geber montiert? von welchem hersteller? täte mich halt so interessieren. LG
rolf
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johannes 

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2005 Beiträge: 205 Nachricht senden | Erstellt am 01.01.2006 - 22:58 |  |
ich meine, in meinem böötchen sei so ein gerät montiert. im salon unter einer sitzbank. ziemlich genau in der längs- und querachse. ich nehme an, dass das der ruhigste ort im ganzen boot ist. gebraucht wird er zb vom autopiloten, aber auch von der windanzeige und dem radar. das teil bewährt sich eigentlich gut. mindestens kam ich immer dort an, wo ich auch hinwollte über den stromverbrauch kann ich keine angabe machen, glaube aber, dass der kaum ins gewicht fällt. in den prospekten der anbieter wird man das nachlesen können. meiner ist von raymarine.
Signatur _/) johannes _/)
SYJOHNSLAST |
wolf 

Status: Offline Registriert seit: 18.11.2005 Beiträge: 161 Nachricht senden | Erstellt am 02.01.2006 - 15:16 |  |
ich denke, man muss unterscheiden zwischen den Fluxgates, die Bestandteil jedes Autopiloten und damit dann i.d.R. auch ins System von AP, Windmess-, GPS und anderen vernetzten Geräten einbezogen sind und einem Fluxgate als Steuerkompass.
Dieser ist eigentlich ausnahmslos auf Stahlyachten im Einsatz und immer dann, wenn ein Magnetkompass auf der Steuersäule z.B. zu starken Ablenkungen ausgesetzt wäre. Er ist nicht zwangsläufig auf Stahlyachten - ich selber hatte lange Jahre ein Stahlschiff mit einem guten Magnetkompass auf der Säule, der max. 5º Ablenkungen hatte. Das kann man über die Steuertabelle ohne weiteres in den Griff bekommen.
Diese Fluxgates werden dann vorzugsweise auf Mannshöhe am Mast gefahren und benötigen natürlich eine Tochter im Cockpit. Sie sind, wenn gut montiert, verlässliche Geräte.
(Ich kann auch den Fluxgate des AP verwenden und über eine Tochter separat anzeigen lassen - er tuts ja ohnehin auf dem Display des AP - aber das wäre mir zu gewagt, da er, wie schon beschrieben, im Schiff angebracht ist. Ein nahe gestautes Teil mit magnetischen Feld haut mir schon die Steuerkompass-Anzeige durcheinander!)
Über den Stromverbrauch kann ich leider nichts sagen,den kann man bei jedem Hersteller für jedes Gerät erfahren, aber wohl über mögliche Folgen, wenn keinerlei Magnetkompass vorhanden: bei uns auf Föhr ging einmal eine norwegische grosse Stahlyacht fast auf den Strand, bei der von Helgoland kommend in schwerem Wetter die Batterien ausgefallen waren. Da gab's dann keinerlei Navigation mehr. Es war nördlich Horns Rev passiert, und als sie vor Amrum im Priel treibend auf den Haken genommen wurden, wussten sie absolut nicht mehr, wo sie waren.
Fazit: ich wollte auch bei Einbau eines Fluxgate als Steuerkompass stets einen verlässlichen Magnetkompass an Bord haben.
Gruss Wolf
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tgarde 

Status: Offline Registriert seit: 10.11.2005 Beiträge: 25 Nachricht senden | Erstellt am 04.01.2006 - 10:28 |  |
Ich habe meinen mittig ziemlich unten in meinem Stahlschiff montiert, allerdings auch zusätzlich zum Sestrel Moore. Stromverbrauch weiß ich nicht - ist wohl minimal. Ist ein Silva nexus und ich bin recht zufrieden damit.
Signatur SY THO chica verde
www.blauwasser-net.de/tho.htm |
SkipperJens 

Status: Offline Registriert seit: 13.01.2006 Beiträge: 3 Nachricht senden | Erstellt am 13.01.2006 - 18:06 |  |
Ich betreibe auf meinem Stahlschiff einen VDO. Die Sonde auf einem 2-m-Pfahl am Heck, Anzeige digital auf dem Multifunktionsdisplay am Kartentisch sowie über eine Zeigertochter in der Plicht. Stromverbrauch ist zu vernachlässigen. Die Dämpfung reicht auch bei gröberer See einigermassen.
Signatur Gruß
JensQuade
@Yachtfotografie.de |
HaraldS unregistriert
| Erstellt am 10.02.2006 - 10:09 |  |
Habe 2 Fluxgates: Raymarine für die standard Instrumente und den AP und noch ein KVH Datascope als Peilkompass. Beide funktionieren einwandfrei. Der Raymarine ist noch durch einen Pseudokreisel (Giermomentsensor) unterstüzt und liefert ausgesprochen ruhige Daten auch für das Radar. Beide haben Kompensationsprogramme um die bordbedingte Variation zu ermitteln und können mit der aktuellen Deklination beschickt werden - liefern also auf Wunsch wahre Peilung. Der Raymarine macht das automatisch, da er vom GPS die aktuelle Mißweisung bekommt. Also beide OK. Von den konventionellen Kompassen funktioniert hier "down under" (in Neuseeland) nur noch der große Suunto Steuerkompass. Meine beiden anderen Peilkompasse und das Steiner Fernglas (das ich nicht empfehlen kann) gehen auf der Südhalbkugel wegen der entgegengesetzten und steilen Feldrichtung überhaupt nicht. Also für Weltreisen kommt eigentlich nur Fluxgate oder ein richtig großer Kompaß mit genug Eigengewicht in Frage.
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magus 

Status: Offline Registriert seit: 25.05.2006 Beiträge: 22 Nachricht senden | Erstellt am 25.05.2006 - 17:42 |  |
sagt mal- Freunde und Mitdümpler
welchen fluxgate würdet ihr denn am ehesten für ein stahlboot empfehlen?
ich habe vor mir hinten drauf einen Mast für den windgenerator zu stellen um da den fluxgate geber anzubauen, das wäre dann so etwa 2m über stahldeck?
ich hab grade ein gutes gebraucht angebot für einen NASA Clipper Compass, rät da jemand dringend von ab?
Ich möchte den dann gerne später mal mit einer selbststeueranlage vernetzen. ob das dann über NMEA geht?
grüße
m
Signatur wer glaubt etwas zu sein,
hat aufgehört etwas zu werden |
navigator  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 04.11.2005 Beiträge: 481 Nachricht senden | Erstellt am 26.05.2006 - 10:55 |  |
magus schrieb
welchen fluxgate würdet ihr denn am ehesten für ein stahlboot empfehlen?
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Hallo Magnus,
ich habe mich beraten lassen und den Geber am Mast (auf einem kleinen Niro Podest) montiert.
Am Heck sind die Schiffsbewegungen bei starkem Seegang zu heftig und der Geben produziert nur Mist.
War eine gute Idee.
Type ist eigentlich egal. Preis und Rep. Möglichkeiten sind wichtig.
Meint
Helmut
Signatur Umwege fördern die Ortskenntnis. |
piep

Status: Offline Registriert seit: 03.02.2006 Beiträge: 87 Nachricht senden | Erstellt am 26.05.2006 - 21:08 |  |
hallo magus,
das mit nmea und autopilot geht bei den kleinen piloten m. w. nicht. beim raymarine mußt du wohl den originalen externen fluxgeber verwenden und dazu ist dann auch noch ein interner eingriff im autopiloten notwendig, die anderen hersteller tun sich mit kleinem ap und stahlboot noch schwerer. erkundige dich vorher beim hersteller! ansonsten gibts ja wohl zum fluxgate-kompass auf einem stahlkahn kaum eine alternative, außer extrem viel kohle ausgeben.
monatagemöglichkeit währe z. b. auf einer saling (werde ich so machen), habe aber keine erfahrung damit, ob es durch die motagehöhe probleme gibt!
Signatur !venceremos! - über und unter wasser - |
magus 

Status: Offline Registriert seit: 25.05.2006 Beiträge: 22 Nachricht senden | Erstellt am 31.05.2006 - 09:09 |  |
hallo und danke für Euren Input
habe den NASA Clipper Fluxgate ersteigert. Warte jetzt auf die Ankunft per Post.
Nochmal zu dem Ort des Sensors. Da ich einen Holzmast habe, ist es ziemlich unangenehm, da ein Kabel zu verlegen (wäre aussen), bin bisher davon ausgegangen, den Geber am Heck anzubringen.
Welches Fabrikat hast Du -Helmut- denn am Start? Meine Stegnachbarn haben ihre Geber fast alle am Heckmast montiert und beklagen sich nicht.
Habe noch ein paar Fragen zu NMEA. Ob ich da einen euen Thread eröffne?
Ich frage mich, ob ich die Geräte sozusagen in Reihe schalten kann und dann am Bordrechner nur einen RS422 Einngang brauche, oder müssen die alle einen eigenen Eingang am Bordrechner haben?
Gleichzeitig soll ja der GPS auch mit der Funke verbunden sein.
Wie läuft denn diese Vernetzung. Gibts denn für NMEA auch eine Art HUB/Switch wie für LAN?
Hat da jemand Ahnung von?
Beste Grüße
Markus
Signatur wer glaubt etwas zu sein,
hat aufgehört etwas zu werden |