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hella

Status: Offline Registriert seit: 08.04.2006 Beiträge: 11 Nachricht senden | Erstellt am 17.04.2006 - 15:59 |  |
ich habe für einer kurzen Zeit eine vierjährige WB Stute von heut auf Morgen vom Schlachter gerettet mit der Diagnose Hufrollenentzündung, nun steht sie noch bei uns im Reitstall da mein Tierazrt die Stute dort besser betreuen kann, nun will ich sie aber dort aus Kostengründen wegholen und weil sie vom stehen dicke Beine kriegt und dann ganz doll lahmt, beim Bauern hinstellen (Ganztagskoppelgang), Ich bin hin und hergrissen, da ich nicht weiß wie ich sie weiter betreuen soll, Nervenschnitt, andere sagen Schlachter, der andere sagt spritzen, der andere sagt Platz finden der sie gelegentlich Freizeitmäßig noch Reiten kann, da bei Bewegung besser ist...
Ich weiß es einfach nicht, ich weiß nur das sie mir so auf Dauer die Haare vom Kopf frisst, vielleicht könnt ihr mir irgendwie Rat geben, vielleicht habt ihr auch eine Lösung??? Ein Problem hab ich noch das Pferd war versichert und die Versicherung muß alles wissen 
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Kjadnei 

Status: Offline Registriert seit: 28.02.2006 Beiträge: 118 Nachricht senden | Erstellt am 18.04.2006 - 07:35 |  |
Bitte mal auf diesen Link klicken, es lohnt sich:
Hier findest Du eine sehr gute Beschreibung und Lösungsvorschläge - allerdings kein Ersatz für den Tierarzt, vielleicht aber eine Entscheidungshilfe:
Hufrollenentzündung: Quelle BESW Hufakademie
Auszug von dort zu den Behandlungsmöglichkeiten der chronischen Hufrollenentzündung:
Behandlung:
Der Beschlag muß natürlich dafür sorgen, daß die Zehen kurz genug und die Trachten hoch genug sind. Letzteres wird oft durch Keile erreicht. Das ist vertretbar, Stollen sind dagegen wie immer Gift. Auf weicherem Boden haben sie auch die gewünschte Wirkung nicht mehr, da sie sofort bis zum Eisen einsinken.
Sehr wichtig ist die Zehenrichtung, die leichtes Abrollen des Hufes begünstigt und so zur Entlastung der Beugesehnen und des Strahlbeins beiträgt.
Bei jedem Ausschneiden muß sorgfältig geprüft werden, ob schon Neigung zum Zwanghuf besteht. Jede Zwanghufbildung ist natürlich unbedingt zu vermeiden!
Für den Tierarzt bleiben nach einigen gescheiterten Experimenten heute noch:
Durchblutungsfördernde Medikamente - gut, da Ursachenbekämpfung!
Schmerzmittel
(Nervenschnitt).
Vertretbar ist nur der tiefe Schnitt nach eindeutiger diagnostischer Injektion. Er beläßt dem Pferd das Gefühl in der Zehe.
Vor allem mit durchblutungsfördernden Mitteln kann heute viel erreicht werden, korrekt zugerichteter Huf immer vorausgesetzt. Die Podotrochlose hat dadurch ein bißchen von ihrem Schrecken verloren.
[Dieser Beitrag wurde am 18.04.2006 - 07:36 von Kjadnei aktualisiert]
Signatur "Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."
(Gautama Buddha, 560-480)
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hella

Status: Offline Registriert seit: 08.04.2006 Beiträge: 11 Nachricht senden | Erstellt am 18.04.2006 - 22:07 |  |
Danke, speziall Beschlag hat sie, überlege sie auf Koppel zu stellen, da sie nach längerem Stehen noch mehr lahmt und wenn sie sich bewegt besser läuft, mein Tierarzt rät zum Nervenschnitt, wenn sie nicht doll Arthrose hat....
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snotri  <font color=red>Administrator</font>
    

Status: Offline Registriert seit: 27.02.2006 Beiträge: 131 Nachricht senden | Erstellt am 21.04.2006 - 22:17 |  |
hallo hella...sorry das ich erdt jetzt reagiere...aber bei mir is grad bissi der teufel los....
nervenschnittis ein heikles thema.....
eine meinung von nem huforthopäden würde ich auf alle fälle vor irgentwelchen irreversiblen eingriffen einholen!!
wenn ich mir vorstelle das ihre besitzer sie evt. erlösen lassen wollten...( finde schlachtung schlecht.....unterstelle ihnen aber nun mal die absicht das tier erlösen zu lassen...)
wird mir übel!
drücke die daumen das sie ne chance auf ein schmerzarmes leben hat..... ansonsten so schlimm es auch ist....würde ich mit meinen ta über elösen nachdenken.....
Mo
Signatur Wer Tiere quält, ist unbeseelt,
und Gottes guter Geist ihm fehlt.
Mag noch so vornehm drein er schauen, man sollte niemals ihm vertrauen.
(von Goethe)
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