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BlackNightShadow ...





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Registriert seit: 08.04.2005
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...   Erstellt am 27.08.2005 - 20:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere. Menschen liefen durch die Straßen, in Eile und auf dem Weg zu wichtigen Terminen, aufgeregt über ein Date mit einem geliebten Menschen, oder gestresst wegen zu vieler Überstunden bei der Arbeit. Ganz normale Menschen und ihre alltäglichen Situationen, Erledigungen und Emotionen. Die einen fröhlich, andere traurig.

Doch ich gehörte nicht zu ihnen.
Ich war weder traurig noch fröhlich. Ich hatte keine Eile. Ich lief in entspanntem, ruhigem Tempo an den vielen Menschen vorbei, ein paar rempelten mich an und entschuldigten sich nicht einmal, doch das war mir ziemlich gleichgültig. Ich hatte noch keine Arbeit, die musste ich mir erst noch suchen. Und ein Date hatte ich auch nicht...

Aber ich wollte ein Date. Ich wollte endlich jemanden finden, den ich liebte. Leider wusste ich genau, dass ich diesen Menschen nicht unter diesen vielen, gestressten, aufgeregten, hektischen Menschen finden konnte. Es gab keinen unter ihnen, der dafür in Frage kam.
Also hatte es keinen Sinn zu suchen.

Ich war sowieso ein Außenseiter, weil ich anders als die Menschen um mich herum war.
Ich war homosexuell, trug mein Haar viel länger als es sich für einen Mann gehörte und ich kannte keine Hektik. Ich war fast immer ruhig und gelassen, ließ mich nicht von dem Trubel beeinflussen, der um mich herum geschah.

Und ich kannte auch keine Gefühle, wie Freude oder Trauer.
Ich fühlte nur Sehnsucht. Ich sehnte mich nach einer Person, die diese Gefühle in mir wecken konnte.
Ich war mir jedoch nicht sicher, ob ich diesen Menschen jemals finden würde...

Irgendwie konnte es so nicht weitergehen. Ich war einsam.
Also beschloss ich, den Kontakt zu anderen zu suchen.
Ich versuchte dies mit Hilfe des Internets.
Ich ging in verschiedene Chaträume, wobei ich schnell bemerkte, dass das nicht das Richtige war...

Doch dann kam ich auf eine Homepage. Auf der Homepage befand sich eine Vermisstenanzeige.
Ein junger Mann wurde vermisst, in einer Stadt nicht weit von meiner Heimat entfernt.
Es gab auch einen Link zu einem Foto des Vermissten.
Ich klickte den Link an.

Das Foto hatte nicht die beste Qualität und war nicht sehr groß, aber mein Blick blieb für eine ganze Weile an dem Bild hängen...
Der Vermisste war wunderschön.
Sein Haar war genauso lang wie meines.
Sein Gesicht war so...niedlich und schön,
und beim Anblick seiner Augen lief mir ein Schauer über den Rücken.
Mein Herz begann etwas schneller zu schlagen.

War das etwa die Person, die meine verborgenen Gefühle zum Vorschein bringen konnte, die so tief in mir schlummerten, dass ich sie nicht einmal bemerkte?
Noch immer verspürte ich diese Sehnsucht in mir, doch nun wusste ich, nach wem ich mich sehnte.
Ich musste ihn finden.
Sein Name war Hideto. Ich würde alles geben, um ihn zu finden...

Das war nicht einmal nötig, denn das Schicksal meinte es ausnahmsweise einmal gut mit mir und führte mich zu ihm.

Einen Tag später hielt ich es nicht mehr aus, ich wollte dem Trubel der Menschen entfliehen.
Es gab einen Wald, wo kein Mensch war, niemand.
Dort war es still und man hatte das Gefühl, dass die Zeit dort langsamer verstrich.
Man hatte dort Zeit, viel Zeit.
Zum Nachdenken und Entspannen, und um die Menschen aus der Stadt für ein paar Stunden zu vergessen.
Ich ging ungefähr einmal in der Woche an diesen Ort, um Kraft zu sammeln, damit ich überhaupt unter den hektischen Menschen leben konnte.

An diesem Tag fühlte ich mich jedoch mehr als sonst dort hingezogen...

Ich ging tief in den Wald. Es gab dort einen kleinen See. Man konnte sehr gut darin baden.
Dorthin ging ich.
Ich kam am See an. Doch etwas war anders als sonst.
Am Ufer des Sees lagen Sachen, Anziehsachen. Ein großes, weißes Tuch, oder so etwas ähnliches.

Und im See befand sich jemand.
Ein junger Mann.
Mit langen, braunen Haaren, er war ziemlich klein, aber sehr hübsch...

Hideto.

Als er mich bemerkte sah er mich etwas entsetzt an, eilte aus dem Wasser und zog sich sein langes, weißes Gewand über.
Er war leicht rot geworden und sah mich nun mit schüchternem Blick an. Er war so niedlich.

Ich verspürte mit einem Mal den Drang ihn in meine Arme zu nehmen.
Er stand ein paar Meter von mir entfernt.
Ich trat einen Schritt auf ihn zu. Er trat zurück.
Ich fragte ihn, ob er Hideto Takarai sei.

"Hai...willst du...mich zurückbringen?" fragte er.
Seine Stimme, sein Gesichtsausdruck, der schüchterne Blick, er machte mich regelrecht verrückt.
"Nein, aber ich hab dich gesucht." antwortete ich ihm.
Jetzt wurde sein Blick sogar etwas ängstlich.
"Du...warum? Was willst du von mir?"
"Ich..."

Ich wusste es nicht.
Als ich auf ihn zuging, trat er zurück.
Ich beschleunigte meine Schritte.
Er begann vor mir wegzulaufen.
Doch ich war schneller und schaffte es, ihn am Handgelenk zu packen.

Ich hätte ihn fast wieder losgelassen, denn seine Haut war unglaublich weich und zart.
Doch mit dieser Berührung hatte ich eine Grenze überwunden.
Die Grenze zu ihm, zu seinem Herzen.
Ich hatte ein Band zwischen uns geschaffen, welches uns von nun an zusammenhalten sollte...

Er blieb stehen. Er wehrte sich nichtmal.
Doch ich konnte deutlich die Tränen in seinen Augen erkennen.
Sie liefen ihm Sekunden später über die Wangen.
Ich wollte ihn nicht weinen sehen. Es stach mir ins Herz.
Und damit löste er bereits ein neues Gefühl in mir aus.
Liebe.

Langsam begann ich seine Tränen mit der Hand wegzuwischen.
Doch es nützte nichts, es kamen zu viele neue.
"Ich möchte nicht zurück." flüsterte er.
"Dann sollst du auch nicht zurück." Es gelang mir, meine Stimme beruhigend klingen zu lassen.
"Hm?" Er sah mich nun aus großen Augen an.
"Du wolltest mich doch zurückbringen?"
"Nein."
"Aber du hast mich gesucht."
"Ja. Weil ich...ich habe dich gesucht." Ich konnte es ihm nicht erklären. Nicht einmal mir selbst.

Mir kamen die Tränen.
Ich musste ihn nun in meine Arme schließen und das Gefühl was darauf folgte war so wunderbar, dass nun immer mehr Tränen der Freude und Überwältigung meine Wangen hinunterrollten.
Ganz neue Emotionen, dich ich nie gekannt hatte, sie fühlten sich jetzt schon so gut an.
Waren mir bereits so vertraut, als hätten sie mich mein Leben lang begleitet.
Genau wie Hideto.

Ich hatte ihn also gefunden.
Die einzige Person, die meine Gefühle retten konnte.
Die Gefühle in meinem Bauch und in meinem ganzen Körper wurden sogar noch stärker, als ich seine Hand auf meinem Kopf spürte, er strich mir über das Haar.
Es war unbeschreiblich.

Ich blickte ihn mit verschwommenem Blick an und sagte:
"Ich möchte...bei dir bleiben."
Mein Schluchzen machte mir das Sprechen unmöglich.
Ich hatte seit vielen Jahren nicht mehr geweint, ich konnte mich nicht erinnern wann ich es das letzte Mal getan hatte. Plötzlich konnte ich es nicht mehr zurückhalten.

Er hatte nun allerdings aufgehört zu weinen und sah mich nun an, seine Hand noch immer auf meinem Kopf.
"Daijobu." sagte er nur. Und dann:
"Bleib bei mir."
"Hai. Es geht nicht anders."
Nun schüttelte er kaum merkbar seinen Kopf und legte seinen Kopf auf meine Schulter.
Ich drückte ihn fester an mich, ich wollte ihn nie mehr loslassen.
Er hatte mich in seine Welt mitgenommen.
In unsere Welt.
Sie gehörte nur uns allein. Niemandem sonst.
Keiner dieser hektischen Menschen kannte so eine Welt.

Dann flüsterte er ein leises "Aishiteru" in mein Ohr.
Als ich das hörte war es augenblicklich um mich geschehen.
Meine Knie wollten mich nicht mehr tragen und ich sank zu Boden.
Die Tränen liefen weiterhin über mein ganzes Gesicht.
Er setzte sich zu mir auf den Boden.
"Aishiteru mo!" brachte ich nur hervor, mehr konnte ich nicht sagen und das wollte ich auch nicht.

Stattdessen nahm ich sein Gesicht in meine Hände und drückte ihm einen vielleicht etwas zu stürmischen Kuss auf die Lippen.
Als er mir über die Lippen leckte und ich seiner Zunge Einlass gewährte ließ er mich komplett meinen Verstand verlieren, wie in Trance versank ich in diesem Kuss.
Es war, als würde die ganze Welt um mich herum verschwinden, sie löste sich für diesen Moment einfach in Luft auf.

Langsam trennten sich unsere Lippen wieder und er sagte:
"Bitte...geh nicht mehr fort, hai?"
Er sah mir noch kurz in die Augen.
Dann rückte er ganz dich an mich heran und schlang seine Arme um meinen Körper.
Er war wirklich viel zu niedlich, wie er sich an mich kuschelte.





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Das is meine Sig
Da oben steht mein Nick
Mein Ava is da drunter
Und spammen tu ich munter
Cherry und Yusu machen mit
das Forum hier das is der hit

*drop* kann ich nich toll dichten?^^;

BlackNightShadow ...





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...   Erstellt am 27.08.2005 - 20:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich strich ihm durch das Haar und er schloss dabei die Augen.
Wäre er eine Katze, dann hätte er sicherlich geschnurrt.

Doch mich überkam ein Gedanke:
"Wenn du hier bleibst...wird man nach dir suchen."
"Nein. Ich glaube nicht, dass mich irgendjemand vermissen wird." entgegnete er.
"Doch, du hast doch sicher...Freunde."
Ein Wort, das für mich selbst fast wie ein Fremdwort klang.
"Nein. Ich kann nicht mit den Menschen da draußen befreundet sein, denn für sie ist Freundschaft etwas anderes als für mich..."
Also erging es ihm nicht anders als mir.

"Stimmt, die Menschen verstehen so vieles nicht...aber ich sehe, dass du mich besser verstehst als alle anderen. Das ist schön."
Ich musste nun lächeln und er lächelte zurück, bevor er sein Gesicht in meinen Anziehsachen vergrub.

Wir blieben einige Minuten dort sitzen. Vielleicht auch Stunden.
Wir redeten dann weiter über die Menschen draußen.
Er erzählte mir von seinen Erfahrungen und ich konnte nun absolut nachvollziehen, warum er weggelaufen war.
Er war oft fertig gemacht worden, enttäuscht worden, von den Menschen, in denen er seine Freunde gesehen hatte.
Sie waren intolerant, denn er lief immer in lange Gewänder gehüllt herum.
Er mochte es nicht, seinen Körper zu zeigen. Sich selbst zu zeigen.
Er war verschlossen gewesen, und deshalb auch ausgeschlossen. Einsam.

Er wunderte sich sehr, als ich ihm erzählte, dass man nach ihm suchte.
Aber das war wohl ihre Pflicht, niemanden so einfach gehen zu lassen.
Sie wollte ihn gegen seinen Willen zurückholen.
Und mich vielleicht auch.
Doch das spielte keine Rolle, sie würden uns nicht kriegen.
Denn wir würden nicht zurückgehen. Wir würden zusammen bleiben.

Es wurde bald dunkel. Wir beschlossen zu schlafen, also schloss ich ihn ganz fest in meine Arne und wir schliefen bald an.
Ich schlief so lange, bis die Sonnenstrahlen, die nun durch die Baumkronen drangen, mich weckten.
Immer noch in meinen Armen liegend, schlief Hideto seelenruhig weiter.
Er sah wahnsinnig süß aus, wie er da so an mich gekuschelt lag. Wie ein Engel...

Schon einige Sekunden später öffnete er seine Augen und sah direkt in meine.
Er lächelte.
Mein Herz schlug schneller, denn sein Lächeln war umwerfend und bezaubernd, auch wenn es noch leicht verschlafen wirkte.
Er setzte sich langsam auf.

"Guten Morgen." sagte ich leise.
"Guten Morgen." murmelte er.
"Hast du gut geschlafen?"
"Ja...es fühlt sich gut an endlich jemanden bei mir zu haben."
Er nahm eine meiner Haarsträhnen zwischen seine Finger. Er begann damit zu spielen, noch immer schmückte ein Lächeln seine Lippen.

"Achja..."
Er wendete mir seinen Blick zu und musterte mich mit neugierigen Augen.
"Wie heißt du eigentlich?"
"Oh, ja, das hatte ich ganz vergessen. Ich heiße Tetsuya, aber nenn mich Tetsu."
"Te-chan."
Wieder schenkte er mir ein zuckersüßes Lächeln.
"Meinen Namen kennst du, oder?"
"Stimmt. Hideto."
"Nenn mich Haido."
"Doiha-chan."
"Doiha-chan?"
"Umgekehrt. Haido - Doiha."

Er lächelte und ich lächelte nun ebenfalls.
Ich gab ihm einen Kuss.
Er wurde etwas rot und hatte nun wieder diesen schüchternen Blick vom Vortag.
"Magst du es nicht, wenn ich dich küsse?" fragte ich etwas unsicher.
Ich wollte nichts falsch machen.
"Doch, aber..."
"Bitte, wenn du das nicht willst, sag es mir. Ich möchte dich nicht unglücklich machen, auf keinen Fall!"
"Du...nein, du machst mich sehr glücklich, musst du wissen. Aber ich...bin sowas einfach nicht gewohnt..."
Und plötzlich entwich eine kleine Träne aus seinem Augenwinkel.
"...dass ich von jemandem geküsst...und geliebt werde..."

Ich zog ihn zu mir.
"Nicht weinen." flüsterte ich.
"Ich möchte nicht der Grund sein, dass du weinst."
"Nein, du bist nicht der Grund, Te-chan! Es gibt wirklich keinen. Gomen!"
Er wischte sich schnell die Tränen weg und lächelte wieder.
"Ähm...ist denn alles okay mit dir?" fragte ich besorgt.
"Hai...geht schon. Sorry."
"Du musst dich nicht entschuldigen."

Ich hielt ihn im Arm und begann nach einer Weile ihn sanft hin und her zu wiegen, wobei ich meine Augen schloss und meinen Kopf gegen seinen lehnte.
Wir sagten beide nichts.
Bis es nach einer ganzen Weile ein "Te-chan?" von ihm kam.
"Ja?"
"Wieso bist du dir so sicher, dass du mich liebst?"
Er schaffte etwas Abstand zwischen uns und sah mir in die Augen.
"Es kann doch auch sein, dass es gar nicht so ist und du mich bald wieder verlässt."
"Nein. Das wird nicht passieren. Denn dann wäre ich ja einer von ihnen. Dann würde ich genau das falsch machen, was die Menschen da draußen für richtig halten. Aber ich bin anders. Bereits als ich dein Bild gesehen habe, liebte ich dich und wollte dich unbedingt finden. Das habe ich ja auch und ich danke Gott für jede Sekunde mit dir. Und dafür, dass er mich zu dir geführt hat. Ich liebe dich auf eine andere Art und Weise, anders als diese ganzen unwissenden Menschen. Sie kennen unsere Welt nicht und werden sie nie kennen, denn in unserer Welt gibt es nur uns beide!"

Nun hatte ich genau das ausgesprochen, was ich dachte und fühlte, wenn ich bei ihm war.
Und es schien ihn zu überzeugen.
"Das hast du schön gesagt."
"Ich sage das, was mein Herz fühlt. Andere Menschen denken mit dem Kopf. Ich kann nun endlich mit meinem Herzen denken. Und ich habe den Eindruck, dass du das auch tust."
Haido sah mich an und nickte.
"Du hast Recht. Ich glaube an alles was du sagst. Deshalb liebe ich dich."

Er beugte sich vor, um seine Lippen auf meine zu legen.
Und die Verbindung zwischen uns festigte und verstärkte sich mit jedem Kuss, jeder Umarmung, jeder Sekunde die wir teilten.
Ich fragte ihn:
"Hast du dich nun daran gewöhnt, von mir geküsst zu werden?"
Er nickte lächelnd.
"Hai!"
"Ist auch besser so. Denn...ich bin süchtig danach, musst du wissen."
Ich zeigte es ihm mit einem weiteren Kuss.

"Lass uns für immer zusammenbleiben." sagte er dann.
Ich war etwas überrascht über diese Worte.
Wir kannten uns seit knapp einem Tag.
Doch ich konnte ihn verstehen, ich wollte es ebenfalls.
Schon jetzt waren wir uns so vertraut als hätten wir unser ganzes Leben miteinander verbracht.
Aber in gewisser Weise war es ja auch so, mein Leben schien jetzt erst richtig anzufangen.
Ein Leben nur mit ihm.

Ich war von ihm abhängig und er war es auch von mir.
Und ich wollte es ihm zeigen.
Ich fragte nicht um Erlaubnis, weil ich sicher war, dass ich sie hatte.
Mein Körper sehnte mich nach seinem, alles in mir sehnte sich danach.

Also wagte ich einen weiteren Schritt und küsste seinen Hals.
Es schien ihm nicht unangenehm zu sein, was mich sehr freute und mir jegliche Zweifel nahm.
Dann war mir das Stück Stoff im Weg, welches mir in diesem Moment noch die Sicht versperrte.
Ein bisschen wunderte es mich schon, dass er scheinbar ebenfalls keine Bedenken hatte.
Denn ich konnte ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen erkennen, als ich begann, mit seiner Kleidung zu spielen.
Ich zögerte nicht weiter und zog es ihm langsam aber sicher aus.
Stück für Stück, Zentimeter für Zentimeter seiner schönen, hellen Haut kam zum Vorschein.
Bis ich bemerkte, dass er nichts, aber auch gar nichts darunter trug.

Im nächsten Moment war doch ein bisschen Röte in mein Gesicht gestiegen.
Doch als ich ihn unsicher ansah und er nur bestimmt nickte, machte ich weiter, und entblößte seinen Körper vollständig.
Beinahe geblendet von seiner Schönheit hielt ich für einen Moment inne und betrachtete ihn.
Mir kamen bei diesem Anblick fast die Tränen.
Ich küsste ihn noch einmal.
Und da bemerkte ich auch schon zwei Hände, die mich nun auch entkleiden wollten.

Natürlich ließ ich das bereitwillig zu.
Es fühlte sich gut an, wie er mir mein Kleid auszog.
Ich spürte nun seine Blicke auf meinem Körper.
"Du bist sehr hübsch, Te-chan..." sagte er leise.
"Du bist noch viel hübscher, mein Engel."

Mich überkam eine neue Welle des Verlangens und ich konnte nicht länger warten.
Deshalb nahm ich ihn mir nun.
In dem Moment, als ich in ihn eindrang, war unsere Bindung perfekt.
Wir wurden unzertrennlich, ich war eins mit ihm.
Nichts würde diese Bindung mehr zerreißen.
Wir verschmolzen miteinander.

Mein Körper war nun erfüllt von Gefühlen.
So viele Gefühle, dass ich mich wunderte, wie sie alle in meinen Körper passten.
Das alles hatte in mir gewohnt, ohne dass ich es wusste.
Doch er zeigte es mir.

Das Glück war nun vollkommen.
Wir waren zusammen.
Wir waren eine Person.
Wir flogen.
Wir flogen über allen anderen Menschen.
Ein Engel.

"Sayounara..."

~Owari~





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