ZandraCharney  Nicest Admin of the World

Status: Offline Registriert seit: 29.12.2005 Beiträge: 741 Nachricht senden | Erstellt am 18.03.2006 - 16:26 |  |
Kapitel-11-Enttäuschung und ein Herz
„Na Schatz, hast du schon alles fertig für morgen?“, fragte Cedric.
„Ja, hab alles“, sagte Sana abwesend.
„Du willst nicht gehen, oder? Aber dass eine Jahr muss noch sein, danach ist es doch vorbei!
Oder ist was anderes?“, versuchte er erfolglos, sie ein wenig aufzumuntern. Einerseits freute sich Sana auf die Leute, die sie wieder sehen würde, doch andererseits, und dieser Teil überwiegte, wollte sie Hogwarts nie wieder sehen.
Es grauste ihr vor den Abschlussprüfungen, obwohl sie nicht glaubte, dass sie schlimmer werden würden als ihre Aufnahme bei den Todessern. Sie freute sich auf die Anderen, auf den Unterricht und das Gemeinschaftsgefühl, doch von ihrer zweiten Familie würden dieses Jahr einige Teile fehlen. Regulus und Rastaban waren nicht mehr da. Und wenn sie an die neuen Schüler dachte, die Hogwarts wieder rücksichtslos stürmen würden, ohne an Dinge wie Hausordnungen oder Nachtruhe zu denken, verging es ihr.
Gut, auch dass würde nach einiger Zeit besser werden, aber bis dahin musste sie sich wieder die Nächte um die Ohren schlagen und ihre eigenen nächtlichen Ausflüge konnte sie vergessen, weil auf den Gängen einfach zu viel los war.
Sana war in ihre Grübeleien versunken, ihren Vater hatte sie vollkommen vergessen, sie bemerkte auch nicht, wie er das Zimmer wieder verlies.
Nun gut, sie konnte an den Zuständen in Hogwarts ja doch nichts ändern, also musste sie die ersten langweiligen und doch schrecklich stressigen Wochen hinnehmen.
Als an der gegenüberliegenden Wand die dunkelrote Kerze aufflammte, schreckte Sana aus ihrer Starre auf. Sie hatte sich scheinbar entzündet, weil Sana zu lange konzentriert auf sie gestarrt hatte, doch eigentlich konnte sie sich dass nicht vorstellen, dafür hatte sie doch ihre Fähigkeiten viel zu gut im Griff…
Versuchte vielleicht jemand ihr auf diesem Weg eine Nachricht zukommen zu lassen? Sana hatte schon entdeckt, dass auch Magier, die nicht mit der Kraft des Feuers zu tun hatten sie durch die Flammen erreichen konnten. Scheinbar reichten ihre Fähigkeiten für eine beidseitige Kommunikation aus.
Langsam ging sie auf die Kerze vor dem Spiegel zu, die kleine Flamme wurde größer und durchscheinender, je näher sie kam, also wollte jemand mir ihr reden. Das derjenige es durch dass Feuer versuchte, schränkte die Auswahl an Personen erheblich ein. Es wussten nur wenige von ihrer neuen Fähigkeit. Lirial, Per, Regulus und Antonin, und der Dunkle Lord natürlich.
Als die Flamme fast durchsichtig war, erkannte Sana Per, ihren Klassenkameraden, er hatte sie also sprechen wollen.
Sana zog die Stirn kraus, sie hatten sich doch erst vor ein paar Tagen im Hauptquartier getroffen, was gab es denn in so kurzer zeit für Neuigkeiten, die nicht bis morgen warten könnten.
„Hi, Sana.“, sprach er sie belustigt über ihren überraschten Gesichtsausdruck an „Überrascht mich zu sehen?“
„Ehrlich gesagt ja, Per, du warst der letzte an den ich gedacht hatte, was gibt’s denn, was nicht bis Morgen warten kann. Irgendwas passiert?“
„Na ja, also, es gibt da etwas, Sana, also, ich wollte dir sagen, dass ich Morgen nicht da sein werde. Ich hab die Schule geschmissen und…“, erklärte er und wurde von Sana unterbrochen.
„DU HAST WAS???!!! Was soll dass heißen, die Schule geschmissen, und pass auf was du sagst, ich hab keine Ahnung wie sicher unser Gespräch ist.“
„OK, na ja, ich habe die Schule geschmissen, ich konnte gewisse Personen nicht mehr länger ertragen…, na ja, mein Austritt aus der Schule ist genehmigt worden, ich bin weg, du kannst dir sicher denken wohin! Ich wollte nur, dass du es als erste weist, schließlich musst du auch mit meinem Nachfolger klarkommen.“, beendete er seinen Bericht.
Sana schüttelte den Kopf, ihr Gesicht drückte Unglauben und Überraschung aus, bevor es sich vor Wut verzerrte.
„Was?“, brüllte sie, „dass kannst du mir doch nicht antun! Ich bin jetzt mit Val zusammen, die Mädchen werden mich hassen, Regulus und Rastaban sind weg und du lässt mich mit irgend nem Grünschnabel allein? Dass kann nicht dein Ernst sein!“, ihre Augen funkelten vor Wut und sie hatte Tränen in ihnen.
„Ich fürchte doch, aber du kannst mich doch immer erreichen, du weist ja, wenn es Probleme gibt, dann…“
Sana lies ihn auch dieses mal nicht ausreden.
„Wenn ich Hilfe brauche? Vergiss es, steck dir deine Hilfe sonst wo hin!“, mit diesen Worten und einem letzten hasserfüllten Blick löschte Sana die Kerze mit einem Fingerschnippen und starrte in den Spiegel hinter der Kerze.
Ein verweintes, enttäuschtes Gesicht blickte zurück. Sie konnte nicht glauben, dass einer ihrer letzten Freunde sie verlassen hatte. War dass gerade wirklich passiert?
Er lies sie einfach im stich, und dann sagte er noch sie könne sich an ihn wenden, wenn sie Hilfe brauche? Der hatte sie wohl nicht mehr alle.
Wütend griff Sana das Klassenfoto der Slytherins, nahm das Bild heraus und schnitt Per heraus. Sie zündete die Kerze wieder an und verbrannte den Bildausschnitt.
Sie schmiss den Rahmen gegen die Wand, die Glasscheibe zersprang. Sana fühlte sich leer. Sie konnte all dies nicht glauben.
Langsam bückte sie sich um die Scherben aufzusammeln. Ihr Vater öffnete die Tür.
"Alles in Ordnung?“, fragte er völlig außer Atem, er hatte Sana schreien hören, dann hatte es geknallt.
„Ja, alles Ok.“, antwortete Sana und lies sich gegen die Wand sinken. Sie wollte nach den Scherben greifen, doch ihr Vater murmelte leise einen Zauberspruch und sie schwebten in den Papierkorb.
„Danke“, flüsterte sie und fuhr sich mit der Hand durch die Haare. Sie setzte sich aufs Sofa und vergrub den Kopf in den Händen, alles lief schief, dieses Schuljahr würde das totale Chaos werden.
„Also?“, fragte ihr Vater leise, er wollte seiner Kleinen helfen.
Sana erzählte ihm, was sie eben erfahren hatte, dass sie Val jetzt schon vermisste und die Schule eigentlich vollkommen satt hatte.
Es tat ihr gut mit jemanden darüber zu reden.
Cedric unterbrach seine Tochter nicht, er wollte, dass sie mal über alles redeten.
Als sie geendet hatte redete er.
„Ach Sana, es ist nun mal manchmal alles unfair und unschön, aber das schaffst du, es gibt’s ja auch noch Ferien, die Ausflüge nach Hogsmeade, und ich kann ja vielleicht mal einen Antrag stellen, dass du über das Wochenende nach Hause darfst. Auch wenn dass als Vertrauensschülerin schwer werden wird.
„Dad, danke.“, antwortete sie und umarmt ihn. Sie freute sich darüber, dass er sie verstand.
Sana beschloss, zeitig ins Bett zu gehen, sie hatte noch ein Schuljahr vor sich, und dieses wollte sie mit Würde ablegen. Da konnte sie nicht schon am ersten Tag verschlafen ankommen!
Am nächsten Morgen weckte Sana ein Hauself.
Als sie ihn anherrschte, warum er sie einfach weckte, stammelte er der Sir sei nicht zu Hause und hätte ihm befohlen sie wach zu machen.
Sana lies ihn in Ruhe und der Elf verschwand so schnell er konnte.
Sana sprang aus dem Bett. Ihr Vater war nicht da? Dass konnte doch gar nicht sein, er musste sie doch zum Bahnhof bringen. Sie warf sich einen Morgenmantel über und ging hinunter in dass Esszimmer, die Hauselfen hatten das Frühstück aufgetragen, auf dem Tisch lag ein Brief von ihrem Vater.
Guten Morgen Liebes,
Ich habe einen Hauselfen angewiesen dich zu wecken, ich hoffe er hat es auch getan.
Ich wurde heute Morgen gerufen und weiß noch nicht, was mich erwartet.
Sollte ich es nicht rechtzeitig zurück nach Hause schaffen, geh bitte allein zum Bahnhof. Wenn du willst, kannst du ja Lucius fragen, ob er dich bringt…
Ich hoffe, dass ich es wenigstens schaffe zum Bahnhof zu kommen, wenn nicht, sei mir bitte nicht böse, ich werde dir auf jeden Fall noch heute eine Nachricht zukommen lassen, was los war.
Alles Liebe,
dein Vater.
Sana setzte sich niedergeschlagen an den Tisch, sie hatte gehofft sich von ihrem Vater richtig verabschieden zu können. Vielleicht schaffte er es ja noch.
Schnell aß Sana ihr Frühstück. Dann ging sie ins Bad und zog sich an. Sie schlüpfte vorerst in ihre Muggelkleidung und legte ihren Umhang ordentlich ganz oben in ihren Koffer damit sie ihn im Zug gleich anziehen konnte.
Ihr Vertrauensschülerabzeichen blitzte, Sana hatte es polieren lassen.
Sie schloss ihren Koffer und ging zum Spiegel, dort trug sie ein leichtes Make-up auf und legte ihr Kette zurecht.
An der schmalen, filigran gearbeiteten Silberkette aus Ägypten hing nicht mehr der Skarabäus. Er war einem kleinen Kristallherz gewichen, welches Antonin ihr geschenkt hatte. Er hatte ihr das Päckchen an jenem Tag gegeben, an dem Sana Todesserin wurde.
Es war nicht nur einfach ein Anhänger, das kleine Herz war innen hohl.
In der Schatulle war auch ein Zettel gewesen, auf ihm stand eine Anweisung, den Anhänger mit seinem eigenen Leben zu erfüllen.
*Rückblick*
Es war spät am Abend, alle waren schon gegangen und Sana war in ihrem Zimmer. Sie wollte ins Bett gehen, als ihr Blick auf die kleine Schatulle fiel, die Antonin ihr gegeben hatte. Er hatte gesagt sie solle sein Geschenk erst öffnen, wenn sie allein war, und das tat sie nun.
Die Schatulle enthielt einen wunderschönen kleinen Kristallanhänger. Sana nahm ihn in die Hand, er war kühl, aber es war nicht unangenehm ihn auf der Haut zu spüren.
In der Schatulle war auch noch ein zusammengefaltetes Blatt. Ein Brief von Antonin.
Er schrieb, dass er sie beglückwünschte und andere Dinge, die er ihr unten schon gesagt hatte. Weiter unten schrieb er über den Anhänger. Sana erfuhr, dass es ein sehr seltenes Stück war, und für magische Zwecke bestimmt.
Er war dazu da, ihn mit seinem Leben zu erfüllen. Über ihn würde man dann Energie aufnehmen und abgeben können. Er würde auch anzeigen, wie es gesundheitlich um einen stand. War man verletzt konnte man über ihn die betreffende Person schneller heilen als mit normaler Magie.
Sana war von der Kraft des kleinen Gegenstandes fasziniert, er konnte ihr das Leben retten, ihre Energie speichern und auch Gedanken aufnehmen. Er schützte sie in gewissem Maß vor Angriffen, auf ihren Körper und auch auf ihren Geist.
Zumindest würde er das tun, wenn er erst einmal erfüllt war vom Leben seines Besitzers. Antonin hatte ihr auch eine Anleitung dazu aufgeschrieben, es war weder schwer noch gefährlich. Was diese Talismane so selten machte war, dass nur eine Zauberer fähig gewesen war, Gefäße herzustellen, die diese Magie aufnehmen und bewahren konnten, und dieser war vor drei Jahrhunderten gestorben, er hatte sein Geheimnis mit ins Grab genommen.
Sana las sich die Anleitung noch einmal durch.
Man sollte sich den Anhänger umlegen.
Dann etwas von seinem Element in ihn geben.
Sana starrte verwundert auf die Anleitung, wie sollte sie Feuer da hinein bekommen?
Ihr kam eine Idee.
Sie lies eine kleine Flamme in den Anhänger schweben, erst hatte sie Angst, dass es nicht funktionieren würde oder das sie den Anhänger zerstörte, doch es geschah nichts dergleichen.
Danach sollte man einen Tropfen seines Blutes opfern. Sana tat es und er tropfte hinein.
Zu ihrer Überraschung vermischten sich ihr Blut und die Flamme, Sana konnte spüren wie Magie den Raum erfüllte.
Sie folgte der Anleitung weiter, fügte noch ihren Atem in dass Gemisch ein.
Es waren zu Sanas Verwunderung angeblich keine Zaubersprüche oder Formeln nötig, um die Verwandlung durchzuführen.
Am Ende stand nur noch, das man den Anhänger nie abnehmen sollte, und, dass er am nächsten Morgen die Farbe des Herzens seines Besitzers angenommen haben würde.
Am nächsten Morgen war er jadegrün gewesen, er hatte die Farbe des Steines angenommen, den Sana am meisten mochte. Sie las den Brief noch einmal, ganz unten Stand noch ein PS.
Niemand würde den Anhänger berühren können, wenn sie es ihm nicht ausdrücklich mit ihrem Blut erlaubte.
Sana beschloss es Antonin zu erlauben, er hatte ihr den Anhänger geschenkt und sie vertraute ihm vollkommen.
Auch ihrem Vater erlaubte sie es.
Er sah verwundert auf die Kette, als sie den Salon um zehn Uhr betrat.
„Woher hast du den?“, fragte er und berührte ihn, er spürte sofort die Magie die in ihm floss und zog seinen Arm zurück. Er hatte eine Augenbraue hochgezogen, er hatte von diesen Talismanen gehört, angeblich sollte es unmöglich sein einen davon zu bekommen, da sie sich alle in Privatbesitz befanden.
„Toni hat ihn mir gestern Abend geschenkt.“, antwortete Sana und zuckte sie Schultern.
Cedric nickte, und sie aßen gemeinsam ihr Frühstück.
*Der Anhänger muss ein Erbstück der Dolohows sein, anders kann ich mir nicht erklären, wo Antonin ihn herhaben sollte *, dachte Cedric Malfoy, er erkannte es Toni hoch an, so etwas wertvolles Sana zu schenken.
*Rückblick Ende*
Seit dem hatte Sana die Kette nicht abgenommen. Sie hatte sie magisch versiegelt, damit sie sie nicht verlieren konnte und hatte den Verschluss weggezaubert, jetzt war es ein durchgehendes Silberband.
Signatur Du sagst, Du liebst den Wind; und schließt das Fenster. DU sagst, DU liebst den Regen und spannst den Regenschirm auf. DU sagst, DU liebst die Vögel und sperrst sie in den Käfig - verstehst DU nun, das mir etwas mulmig wird, wenn DU sagst: ICH LIEBE DICH?
2.Chara:Kessady Savernake
3.Chara:Matthew Cohen |
HaileyOkeword 

Status: Offline Registriert seit: 12.01.2006 Beiträge: 650 Nachricht senden | Erstellt am 09.04.2006 - 18:09 |  |
Kapitel-12-Zurück nach Hogwarts
Sana stand immer noch vor ihrem Spiegel und betrachtete ihr Spiegelbild.
Sie fand sich selbst hübsch, dass war schon immer so gewesen, auch wenn manche Leute es arrogant fanden, dass sie ihren eigenen Anblick mochte.
Sie wendete sich ab und zog ihre Jacke an. Ihr Vater würde es wohl nicht mehr nach Hause schaffen.
Sie verkleinerte ihren Koffer. „Morbilcorpus“, murmelte sie und ging hinunter in die Eingangshalle.
Sie schrieb noch schnell einen Brief an ihren Vater, er sollte kein schlechtes Gewissen haben, dass er sie nicht begleiten konnte, schließlich konnte er nichts dafür, dass der dunkle Lord ihn brauchte.
Hallo Vater,
ich hoffe es ist alles in Ordnung mit dir.
Ist doch nicht so schlimm, dass du nicht da bist, heute Morgen. Ich werde zu Lucius apparieren und fragen ob er mich bringt.
Ich freue mich auf deinen Brief.
Wenn du es doch noch schaffst, ich bin am Bahnhof!
Hab dich lieb.
Die deine
Sana.
Sana verlies das Haus, im Garten apparierte sie zu Lucius Anwesen.
Vor den Tor der Hofeinfahrt kam sie an.
Es stand weit offen, das tat es immer, wenn Familienmitglieder davor standen.
Dies erinnerte sie stark an zu Hause, auch das große, schmiedeeiserne M war dass gleiche wie dass, welches das Tor von Sanas zu Hause schmückte.
Sie ging die Einfahrt hinauf, als sie an der Tür ankam öffnete ihr ein kleiner Hauself.
„Melde mich bei Mister und Misses Malfoy.“
„Sofort Madam.“, quiekte der Hauself und verschwand, Sana betrat die Eingangshalle.
Sie sah sich kurz um, dann kam auch schon Narzissa auf sie zu. Sie war eine hübsche schlanke Frau, doch sie schien schlecht geschlafen zu haben, scheinbar hatte ihr einjähriger Sohn Draco sie wach gehalten.
„Hallo meine Liebe, schön dich mal wieder hier zu sehen.“
"Narzissa, ist Lucius da?“
Sie redete normalerweise gern mit Narzissa, die nur ein paar Jahre älter war, als sie selbst, doch gerade hatte sie keine Zeit, sie war schon ziemlich spät dran.
„Natürlich, komm mit, er wird sich freuen dich zu sehen.“
Sana folgte Narzissa, die sie in die Bibliothek führte, dort saß Lucius in einem bequemen Sessel, mit einem Buch in der Hand.
Seine langen silberblonden Harre fielen ihm ins Gesicht, doch es schien ihn nicht zu stören.
Er sah auf, als die beiden die Bibliothek betraten.
„Ahh, meine liebe Nichte erweist uns die Ehre eines Besuches. Du warst lange nicht mehr hier Sana.“
Er schloss sie in die Arme, er hatte die Kleine seines Bruders schon immer gemocht, sie tat was ihr Vater wünschte, und befand sich seiner Meinung nach auf dem richtigen Weg, jemand zu werden auf den Cedric stolz sein konnte. Er hoffte bloß, dass sein Sohn so werden würde wie sie.
„Lucius, kannst du mich zum Bahnhof bringen? Vater hat zu tun, und er sieht es nicht so gern, wenn ich allein gehe.“
„Verständlich. Natürlich bringe ich dich, warte kurz, ich hole meinen Umhang.“
Er verlies den Raum, und auch Sana zog sich schnell ihren Umhang über.
Zusammen verließen sie Malfoy Manor und apparierten zum Bahnhof.
Sana und Lucius kamen in einer kleinen Nische auf dem Bahnhof an, es waren in diesem Teil des Gebäudes nur wenige Menschen unterwegs, so gelangten sie ohne großes Aufsehen zum Gleis Neundreiviertel.
Sie lehnten sich durch die Absperrung und waren im magischen Teil des Londoner Bahnhofes.
Gleis Neundreiviertel war überfüllt wie immer, neue Schüler rannten umher und machten es ihren Eltern schwer auf sie aufzupassen.
Sana und Lucius warteten etwas abseits, Sana hatte sich diese Stelle mit Lirial ausgemacht um sie zu Treffen.
Mit kritischem Blick musterte Sana den Bahnsteig, ihr war es zu voll. Konnte man die Erst- und Zweitklässler nicht auf deine Außenstelle oder Ähnliches schicken und sie erst ins Schloss lassen, wenn sie sich zu benehmen wussten? Dass würde vieles einfacher machen.
Nein, dies waren nur Wunschträume, auch in Sanas letztem Schuljahr würde es im Schloss gedrängelt voll sein.
Suchend blickte sie über die Menge, wo blieb ihre Freundin bloß?
Sana zuckte zusammen, als ihr plötzlich jemand von hinten die Augen zuhielt.
Lucius blickte den jungen Mann an, der auf sie zukam, er kannte ihn. Seine Familie war schon immer eine angesehene reinblütige gewesen, doch was wollte er von ihnen. Er bedeutete Lucius Sana nicht auf ihn aufmerksam zu machen und schlich sich von hinten an sie.
Sana spürte die warmen Hände auf der Haut ihres Gesichtes. Sehen konnte sie allerdings nichts.
Sie unterdrückte ein leises Lachen und lies sich nach hinten fallen.
Valec Ranshaw fing sie geschickt auf und umarmte sie.
Sie drehte sich zu ihm und gab ihm einen Kuss, den er sofort erwiderte.
Lucius sah die Beiden erstaunt an. Er hatte nicht erwartete, dass der junge Ranshaw so offensichtlich das Mädchen zeigte mit dem er zurzeit zusammen war. Sonst hatte er immer ein Geheimnis daraus gemacht.
Jetzt wusste Lucius auch, was sein Bruder im Sommer damit gemeint hatte Sana sei dabei eine gute Partie zu machen. Da konnte er ihm nur vollkommen zustimmen, eine Verbindung mit der Familie Ranshaw wäre eine tadellose Kombination zur Reinhaltung des Blutes.
Sana sah Valec in die Augen, darin konnte sie sich verlieren. Sie waren Haselnussbraun und blickten sie liebevoll an.
„Ich konnte dich doch nicht fahren lassen ohne dich noch einmal zu sehen.“
Sana lächelte, mehr war nicht nötig, das wusste sie. Sie war froh, dass er gekommen war, wenigstens einer der zu ihr hielt. Sie lehnte sich an ihn, am liebsten würde sie ihn gar nicht mehr loslassen.
Auf einmal räusperte sich jemand hinter den Beiden, es war Lirial.
"Ich will euch ja nicht stören, aber…“
Sie sah die beiden an und schämte sich ein wenig.
Sana grinste zu ihrer Freundin „Du störst nicht.“
Neben Lirial stand Regulus, er freute sich dass Sana glücklich war, und dass er Lirial endlich als Freundin hatte.
Auch er umarmte Sana kurz und wünschte ihr ein gutes Jahr.
Sana schnaubte auf.
„Ein gutes Jahr? Wohl kaum, aber dass kannst du nicht wissen. Per ist abgehauen, er hat die Schule geschmissen, er hat mich einfach sitzen lassen!“
„Wow“, sagte Lirial und blickte Sana fragend an „Er ist weg? Hätte ich nie erwartet…“
„Wer ist Per?“, fragte Valec und sah seine Freundin an, als sie sagte er hätte sie sitzen lassen hatte es ihm einen Stich im Herzen versetzt.
„Schau nicht so! Per war Vertrauensschüler und hat mich jetzt mit meinen ganzen Aufgaben und nem Frischling als Ersatz sitzen lassen.“, Sana lachte leise über Vals Eifersucht, sie mochte es, dass er sie für sich allein wollte, dass er sie begehrte.
Er nickte beruhigt, für ihn war Sana die erste, die er nicht nur oberflächlich liebte, oder mit der er nur zusammen war um sie zu haben. Nein, er liebte sie.
Sie hörten das Pfeifen des Schaffners und Sana und Lirial sahen sich erschrocken an.
Der Zug wollte losfahren. Der Bahnsteig war mittlerweile fast leer.
Die Mädchen schnappten sich ihre Koffer, die ihnen gleich wieder von den Jungs abgenommen wurden. Sana verabschiedete sich von Lucius und rannte den anderen hinterher. Die Jungs hatten die Koffer ihrer Süßen in ein Abteil verfrachtet. Schnell verabschiedeten sie sich und sie sprangen aus dem Zug, als dieser schon langsam anfahren wollte.
Die Mädchen hingen aus den Fenstern und winkten, so wie fast alle im Zug, Sana rollte eine Träne die Wange hinunter, sie hasste Abschiede.
Der Zug hatte sein volles Tempo erreicht und der Bahnsteig Londons verschwand in der Ferne.
Sana und Lil vielen sich in die Arme, die Beiden hatten sich viel zu erzählen, doch Sana musste erst ins Abteil der Vertrauensschüler.
Sie blickte noch einmal in ein Fenster bevor sie das Abteil betrat, sie war mit ihrem Spiegelbild zufrieden und schob die Tür auf. Alle anderen waren bereits da.
Die Schulsprecher blickten sie auffordernd an und Sana setzte sich schnell.
Sana wurde Pers Nachfolger vorgestellt. Sie es war ein ruhiger Slytherin, den sie bis jetzt kaum beachtet hatte. Es hätte schlimmer kommen können.
Die Schulsprecher teilten ihnen die Neuerungen des Schuljahres mit. Unter anderem auch den Hauslehrerwechsel in Slytherin von dem Sana schon lange informiert war. Doch sie lies sich nichts anmerken, es musste ja nicht jeder wissen, dass ihre Quellen besser waren als die der Schulsprecher.
Die kleine Versammlung löste sich schnell auf. Sana war mit ihrem neuen Kollegen allein, der sie schüchtern ansah.
„Guck nich so, Marcello, ich beiße nicht, du weißt was du zu tun hast? Wir haben uns nachher auch im Schulleiterbüro zu melden, sei pünktlich.“
Der Andere nickte nur und Sana ging zurück in ihr Abteil.
Lirial saß gelangweilt da, ihre Mitfahrer tratschten über ihre Erlebnisse, aber Lil wollte nicht mit denen reden. Sie blickte erleichtert auf als Sana wieder kam.
Ihre Freundin setzte sich neben sie.
„Na los, jetzt erzähl, was hast du noch so gemacht?“
„Also, dass ich in Ägypten war hab ich dir ja schon bei Milena erzählt, also, na ja, zumindest zu der Zeit bei Mil, an dem wir nicht gefeiert haben…“, die beiden mussten grinsen. Die Partys waren toll gewesen.
Sana erzählte, was sie den Rest des Sommers gemacht hatte, auch von ihrer Aufnahme bei den Todessern, auch wenn sie dies nicht wirklich sagte, weil zu viele Leute im Abteil waren. Doch sie lies durchblicken, dass sich einiges verändert hatte. Lirial wusste schon seit dem letzten Schuljahr, dass die Meisten ihrer Freunde mit Ihm im Kontakt standen. Doch sie selbst hatte mit dem Dunklen Lord nichts zu tun, ihre Eltern waren beide Auroren, sie kannte nur die Versionen seiner Taten, die ihr ihre Eltern lieferten, und von denen war sie nicht begeistert.
Sana und Regulus erzählten ihr manchmal Kleinigkeiten, die sie dann wieder gar nicht so schlecht fand, aber entscheiden konnte sie sich nicht.
Viel erzählten ihre Freunde ihr allerdings nicht, es wäre zu gefährlich.
Lirial blickte Sana erstaunt an, sie hatte es also geschafft…
Als Sana geendet hatte bat sie Lil zu erzählen was diese noch unternommen hatte.
Sie hatte den Sommer zu Hause und ein paar Tage mit Regulus in der Winkelgasse verbracht.
Die Abteiltür ging auf und die Dame mit dem Servierwagen blickte hinein.
„Wollte ihr etwas kaufen?“, fragte sie leicht genervt, die größeren Jahrgänge kauften ja doch fast nie etwas…
Alle lehnten ab und wandten sich wieder ihren Gesprächen zu.
Einige Stunden später wurde der Zug langsamer und fuhr in Hogsmeade ein.
Sana und Lirial griffen sich ihre Koffer und drängelten sich aus dem Zug, sie wollten schnell in eine Kutsche. Sie beide konnten die Thestrale sehen, welche für viele Augen unsichtbar die Kutschen zogen.
Sie setzten sich, noch zwei Mädchen aus ihrem Jahrgang waren mit in der Kutsche. Sie tuschelten leise und Sana hatte dass ungute Gefühl, dass sie über sie redeten.
Ganz leicht berührte sie die Gedanken der Einen und las darin.
*Ja, die Malfoy ist jetzt mit ihm zusammen, die angelt sich aber auch immer die Typen, die andere haben wollen…, aber war ja klar dass der auf so eine reinblütige Zicke steht, bei der Familie, aber er ist bestimmt ganz anders, lieb und verständnisvoll…*
Sana zog sich zurück, bei dem was dieses Weib über ihren Freund und sie selbst dachte wurde ihr schlecht.
Lirial sah ihre Freundin mitfühlend an, sie wusste auch seit einer Weile das sie und Regulus Telepathen waren, sie hatten es ihr auf einer von Mils Partys gesagt. Sie war ihnen nicht böse, aber es hatte sie ein wenig gekränkt, dass sie sich ihr nicht sofort anvertraut hatten.
Sana blickte provokativ zu den beiden Klatschtanten. Welche als sie den Blick bemerkten schnell aufhörten zu Tuscheln.
Die eine warf Sana ein schleimiges Grinsen zu und senkte dann den Blick.
*Gott *, dachte Sana * von so viel Neid und Heuchlerei fang ich gleich an zu kotzen, na das kann ja ein Jahr werden…*
Die Kutsche hielt mit einem Rucken, Sana wünschte sich, dass ein Koffer herunterfiel und die Beiden anderen erschlug, doch nichts geschah.
[Dieser Beitrag wurde am 09.04.2006 - 18:17 von HaileyOkeword aktualisiert]
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Hailey Okeword/1.Klasse Haus: Slytherin, kleine Cousine von Riley 2. Chara von Zandra Charney |
ZandraCharney  Nicest Admin of the World

Status: Offline Registriert seit: 29.12.2005 Beiträge: 741 Nachricht senden | Erstellt am 09.04.2006 - 18:55 |  |
Kapitel-13-Der Auftrag
Sorry, hab eben den falschen acc genommen gehabt...
Im Schloss war die Auswahlzeremonie der Neuen nicht anders als die sechs Jahre zuvor, Sana langweilte sich. Slytherin bekam einen ordentlichen Anteil an neuen Schülern, doch sie wünschte sich es wären weniger, und dafür bessere.
Dieses Jahr waren mehr Halbblüter dabei als zuvor und sogar zwei Muggelstämmige.
Der Hut wurde auch jedes Jahr verrückter.
Sana und Lil warteten auf ihr Essen, doch Dumbledore musste ja noch seine Ansprache halten.
Er zählte wie jedes Jahr die Neuerungen auf, von denen einige mehr, andere weniger interessant waren. Die Liste der verbotenen Gegenstände war ein wenig erweitert worden und Filch hatte ein paar Sachen für verboten erklärt, die vorher noch erlaubt gewesen waren. Die älteren Schüler stöhnten bei diesen Neuerungen auf, wieder Dinge auf die sie verzichten mussten.
Endlich erschien das Essen und die Schüler ließen es sich schmecken. Sana hatte sich ihr Lieblingsessen gewünscht, dazu einen leichten Rotwein, auch wenn dies verboten war, lieferte der Tisch es, schließlich war sie Volljährig.
Lil blickte erstaunt in Sanas Glas.
„Wie geht dass denn?“
„Wünsch es dir…“, antwortete Sana abwesend, das Schuljahr hatte begonnen und Sana dachte darüber nach, wie sie es überstehen sollte.
Sie hatte ja immer noch Lirial als Trost, dies war ihre eine große Stützte.
Das Essen war schnell beendet, die Neuen wollten schnell in ihre Schlafsäle und die Älteren wollten noch über Vieles reden.
Sana und Marcello zeigten den neuen Slytherins ihre Schlafsäle und die Badezimmer. Als alles geklärt war, ging Sana in ihren Schlafsaal und setzte sich auf ihr Bett, aus dem Kopfkissen las ein Brief für sie.
„Abraksas hat ihn vorhin abgeliefert.“, teilte ihr Lil auf ihren fragenden Blick hin mit.
Abraksas war der Rabe, der die Post der Malfoy`s übermittelte, sie bevorzugten sie gegenüber den Eulen, sie waren nicht so leicht einzufangen und bewachten ihre Lieferung, sobald sie sie erhalten hatten besser als ihre eigenen Eier.
Sana war ein wenig traurig, dass der schöne Vogel schon weggeflogen war, sie mochte ihn, er hatte sie noch nie enttäuscht im Gegensatz zu mancher Eule.
Sie öffnete den Brief, unwissend von wem er war, denn es stand kein Absender darauf.
Als sie ihn entfaltet hatte erkannte sie sofort die feine Schrift ihres Vaters.
Mein Schatz,
ich hoffe du bist gut in der Schule angekommen.
Vorhin war nichts wichtiges, bloß das Übliche.
Ich soll dich von deinem Paten grüßen und dich daran erinnern, dass du immer wachsam sein sollst.
Vielleicht wird er dich ein paar Mal kontaktieren.
Liebe Grüße von Toni, er war vorhin auch da.
Alles Liebe,
Dein Vater
Es war ein kurzer Brief, doch er sagte Sana alles. Ihr Vater hatte ihn gut geschrieben. Außenstehende sollten kaum darauf kommen, was ihr der Brief eigentlich sagte.
Voldemort würde sie wahrscheinlich in der Schulzeit mehrmals rufen, davor hatte ihr Vater sie gewarnt, nicht, dass sie bei seinem Ruf vollkommen überrascht war und einfach versuchte in Hogwarts zu apparieren.
Sana schrieb ihrem Vater nicht zurück, was sollte sie auch schreiben? Es war erst einmal alles gesagt.
Lirial sah sie fragend an.
"Nichts wichtiges, is alles ok.“, antwortete Sana. Sie ging ins Bad uns zog sich um, sie war müde und wollte so schnell wie möglich ins Bett. Heute würde sie ruhig schlafen können und dass wollte sie ausnutzten. Denn Regulus war nicht mehr da, und somit auch niemand, den die anderen Slytherins so sehr bewunderten, dass er sie unter Kontrolle halten konnte. Wenn Sana Pech hatte würden die Krawalle wieder losgehen und Sana müsste sich die Nacht wieder um die Ohren schlagen.
Auch Lirial und die Anderen waren fertig und so erlosch das Licht und Im Schlafsaal wurde es Still.
Doch Sana schlief nicht sofort ein, zu vieles Schwirrte ihr im Kopf herum. Das Jahr hatte begonnen.
Der Unterricht wurde zusehends schwerer, der Jahrgang merkte, dass er in diesem Jahr seinen Abschluss machen würde.
„Meine Damen und Herren. Ich darf doch bitten!“, Professor Flitwick versuchte sich Aufmerksamkeit zu verschaffen, jedoch ohne Erfolg.
Es hatte einfach niemand Interesse seinem Unterricht zu folgen, es war früh am Morgen der gestrige Abend war lang gewesen. Die Slytherins hatten Lirials Geburtstag gefeiert. Und Versuchten nun in seinem Unterricht den Schlaf nachzuholen, den sie versäumt hatten.
„Wenn sie nicht gleich aktiv am Unterricht teilnehmen werde ich ihrem Haus zehn Punkte für jeden abziehen!“, der kleine Mann war laut geworden und die Drohung saß.
Alle schreckten auf. Wenn es an die Hauspunkte ging, wurden die Meisten eitel. Sie wollten ihr Glanzstück vom Vorjahr wiederholen. Den Hauspokal mit fünfhundert Punkten Vorsprung gewinnen. Sie konnten es sich nicht leisten am Schuljahresanfang zehn Punkte für jeden zu verlieren.
Sie entschlossen sich, ab jetzt lieber am Unterricht teilzunehmen und in der nächsten Stunde wieder zu versuchen zu schlafen.
Das Unterrichtsthema war nicht uninteressant und so blieben sie alle bis zum Klingelzeichen wach.
„Man, der hätte uns beinahe zehn Punkte pro Person abgezogen, geht’s noch?“ Sana konnte es nicht fassen, dass wären über einhundertfünfzig Hauspunkte gewesen, soviel hatte nicht einmal Aldric seines Zeiten auf einmal abgezogen.
„Sana, reg dich nich auf, is doch alles gut gegangen!“, antwortete einer Ihrer Klassenkameraden.
Sana schnaubte bloß. Sie konnte den kleinen Lehrer noch nie leiden. Am liebsten würde sie sich bei Snape beschweren, aber dass würde nicht viel bringen, als Selbstzufriedenheit.
Die Slytherins gingen weiter zum Zaubertränkeunterricht und ließen die Idee jetzt zu schlafen schnell wieder fallen.
Snape war noch nicht lange an der Schule, erst ein paar Wochen dauerte das Schuljahr, doch er hatte sich bereits einen Namen gemacht. Auch wenn er wohl nie seinem eigenen Haus Punkte abziehen würde, und wenn, dann nur ganz wenige.
Sie betraten nacheinander den Kerker, schon an der Tür trat ihnen der Geruch nach Zaubertrankzutaten entgegen.
Sana und Lirial setzten sich ganz nach vorn. Sie mochten Snape, wenn auch aus ganz unterschiedlichen Gründen. Lirial, weil er ihrer Meinung nach ein guter Lehrer war und ihr bis jetzt nichts getan hatte, Sana weil sie ihn besser kannte als alle Anderen und ihn als Person schätzte.
Snape nickte ihr leicht zu, es schien Keiner außer ihr zu bemerken.
Sana grüßte leicht zurück und der Unterricht begann.
Zaubertränke wurde für die meisten Gryffindors eine Katastrophe. Einer von ihnen stelle sich beim Brauen nicht gerade geschickt an. Er sprengte seinen Kessel und verteilte dessen Inhalt auf Snapes Umhang. Danach war er ungenießbar.
Vollkommen durchnässt rauschte er in sein Büro, welches an das Klassenzimmer angrenzte.
Die Slytherins grinsten schadenfroh auf den Gryffindor, der das Schlamassel verursacht hatte. Er würde in diesem Unterricht nicht mehr glücklich werden.
Snape schritt mit einem frischen wehenden Umhang aus seinem Büro. Kalt musterte er den Übeltäter.
„Siebzig Punkte Abzug für Gryffindor. Verlassen sie meinen Unterricht. Ziehen sie sich um. Ab heute erscheinen sie jeden Abend in meinem Büro zu zwei Stunden Strafarbeit. Und jetzt raus!“ Seine Stimme schnarrte. Er tötete den Schüler fast mit seinen Blicken. Die anderen Gryffindors starrten ihrem Kameraden mitleidsvoll hinterher.
„Was gibt’s da zu schauen? Konzentrieren sie sich auf ihren Trank!“, schnauzte der Professor sie an. „Zwanzig Punkte Abzug!“
Die Gryffindors blickten sich untereinander an.
"Aber Professor“, weiter kam der Schüler der protestieren wollte nicht.
„Dreißig Punkte Abzug.“
„Aber“
„Vierzig Punkte. Machen sie nur ruhig so weiter, dann ist das Punkteglas ihres Hauses noch vor dem Abendessen leer.“, Snape durchbohrte den widerspenstigen Schüler mit seinem Blick, bis sich dieser abwandte.
Der Unterricht ging weiter. Auch wenn die meisten Gryffindors sich kaum noch auf ihren Trank konzentrierten. Sie dachten nur an ihren Mitschüler, der es von jetzt an schwer haben würde das Fach zu bestehen und an ihre verlorenen Punkte. Dementsprechend waren auch ihre Trankergebnisse. Manche endeten als klumpige Masse, andere verdampften, die Meisten wurden einfach nur etwas anderes als gefordert.
Bei den Slytherins fielen die Ergebnisse besser aus.
Die meisten Tränke gelangen.
Snape hatte sich unter seinen Slytherins mit dieser Aktion viele neue Freunde gemacht.
Sana und Lirial verließen die Kerker lachend. Sie machten die verdutzten Gesichter der Gryffindors nach, und ein paar Andere imitierten Snape.
Alles in allen warn die Slytherins aus Sanas Jahrgang eine lustige Gruppe, als sie die Große Halle zum Mittagessen gingen.
Lirial und Sana setzten sich wie immer auf ihre Plätze, auch, wenn die Gesellschaft in diesem Jahr nicht halb so gut war wie im letzten. Neben ihnen saßen ein paar Erstklässler, die laut miteinander schwatzten. Sana schielte genervt zu denen. Konnten die nicht mal auf andere Menschen Rücksicht nehmen?
Doch sie sagte nichts, es brachte ja doch nichts. Die Kinder hatten einfach keinen Respekt mehr vor den älteren Jahrgängen. Als Sana auf die Schule gekommen war, hatte sie sich in den ersten Wochen nie in die Nähe der Großen getraut. Auch später war sie ihnen gegenüber immer respektvoll gewesen, zumindest zu den Meisten.
Doch dies hatte sich scheinbar geändert. Vor allem jene, die Sana für muggelgeboren hielt, wurden immer frecher, sie rannten durch die Gänge, wenn kein Lehrer dort war, beschimpften die Älteren, sie hatten einfach kein bisschen Respekt. Sana würde dies gerne ändern, aber wieder einmal stand ihr, ihr Posten als Vertrauensschülerin im Weg.
Die Beiden beeilten sich mit dem Essen und verließen so schnell wie möglich die sehr volle Große Halle.
Sie hatten jetzt zwei Freistunden und diese wollten sie Draußen verbringen.
Der Frühherbst des Jahres 1981 war sehr warm, es war schön.
Sana und Lirial verbrachten ihre Freistunde Ende September am See. Sie legten sich an dessen Ufer und genossen die sanften warmen Sonnenstrahlen.
Beide träumten vor sich hin, die Nase Richtung Sonne gestreckt und die Augen geschlossen.
Sana war fast eingeschlafen als ihr Dunkles Mal anfing zu brennen.
„Scheiße.“, fluchte sie leise und setzte sich auf.
„Was is denn los?“, fragte Lil sie ein wenig verärgert über die unsanfte Störung ihrer Tagträume.
„Ich muss weg…“, Sana blickte Lil an, sie hoffte, dass ihre Freundin ihr ein Alibi besorgen würde, falls sie es nicht rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn zurück nach Hogwarts schaffte.
„Schon klar..., mach ich, bis nachher, mach dass du weg kommst.“, lachte Lil leise. Sana sollte doch ganz genau wissen, dass sie sie nicht hängen lassen würde.
Sana nickte sie dankend an und stand auf. Noch einmal ließ sie ihren Blick über den See schweifen, der ruhig in seinem Bett lag.
Dann rannte sie los, sie musste das geschützte Gelände um Hogwarts erst verlassen, bevor sie zum Hauptquartier apparieren konnte.
Ihr Mal begann stärker zu brennen, als sie Hogwarts Grenze erreicht hatte. *Ja doch * fluchte sie innerlich * schneller geht’s nicht, ich bin doch kein Sturmvogel! *
Sie apparierte schnell vor das Hauptquartier und ging hinein. Sana eilte durch die dunklen Gänge Richtung Versammlungsraum.
Voldemort wartete, und er haste es, wenn man ihn warten lies. Er hatte Sana vor zehn Minuten gerufen. Er spürte, als sie das Hauptquartier betrat. * Gut * dachte er. Er hatte gewusst, dass sie so schnell wie möglich folgen würde, wenn er rief. Er hatte ihr einiges zu erzählen.
Die Tür zum Versammlungssaal öffnete sich leise, Sana trat ein.
Sana blieb an der Tür stehen und wartete, dass er sie bemerkte. Sie wollte sich ihm nicht einfach nähern.
„Komm näher.“, sagte Voldemort leise mit zischender Stimme.
„Mein Lord“, Sana kniete nieder.
„Steh auf.“
Sana tat, was er ihr befahl, doch sie wollte endlich wissen, was sie hier sollte. Scheinbar hatte sie etwas zu laut gedacht.
„Was du hier sollst? Ich habe dich gerufen, was geht es dich an, warum? Du hast zu folgen, nicht zu fragen.“
„Verzeiht, mein Lord, es ist nur, ich muss bald wieder zum Unterricht…, nicht dass ich mich nach Hogwarts sehne, aber…“
Voldemort lachte, bei Sana löste dieses Geräusch Gänsehaut aus. Sie hatte ihn nicht mehr lachen hören, seit sie sieben Jahre alt gewesen war. Seit seine Experimente mit schwarzer Magie zugenommen hatten.
Es war kein richtiges Lachen mehr, es klang unnatürlich, unmenschlich. Es war keine menschliche Stimme mehr, die dieses Geräusch produzierte, es war…
Sana konnte es nicht einordnen, nicht genau. Es klang als ob eine Schlange lachen würde, doch konnten Schlangen lachen?
Sana verwarf diese sinnlosen Gedanken.
„Du hasst die Schule, sowie ich sie früher gehasst habe…, die Schlammblüter, die Neuzugänge, die muggelfreundlichen Lehrer….“
Sana nickte stumm.
„Aber ich habe dich nicht gerufen um über belangloses zu reden. Ich habe Großes vor. Und ich möchte, dass du dabei bist. Ich habe vor einigen Tagen etwas sehr Wichtiges erfahren, wichtig und doch, auch beunruhigend…“, er verwirrte Sana mit seinen Worten. Was beunruhigte ihn? Ihn, der immer alles unter Kontrolle hatte?
Sana sah ihn fragend an.
„Es gibt eine Prophezeiung, über einen Jungen, der uns schaden könnte, einen Jungen der…“, er erzählte Sana was er wusste, es würde wichtig für ihre Aufgabe sein, dass sie so viel wie möglich wusste.
Es sei ein Junge geboren, und nur einer von ihnen würde überleben können.
"Du verstehst, warum ich dem Vorbeugen möchte?“, fragte er rhetorisch, als er ihr gesagt hatte, dass es jemanden gab, der ihn eines Tages vielleicht umbringen könnte.
Sana nickte.
Er teilte ihr ihre Rolle in seinem Plan mit und entließ sie für diesen Tag. Sana ging zurück nach Hogwarts, den Kopf voller verwirrter Gedanken und Sorgen.
[Dieser Beitrag wurde am 09.04.2006 - 18:58 von ZandraCharney aktualisiert]
Signatur Du sagst, Du liebst den Wind; und schließt das Fenster. DU sagst, DU liebst den Regen und spannst den Regenschirm auf. DU sagst, DU liebst die Vögel und sperrst sie in den Käfig - verstehst DU nun, das mir etwas mulmig wird, wenn DU sagst: ICH LIEBE DICH?
2.Chara:Kessady Savernake
3.Chara:Matthew Cohen |