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Molly  ...ißt nichts, was Augen hat!
   

Status: Offline Registriert seit: 24.11.2005 Beiträge: 84 Nachricht senden | Erstellt am 02.12.2005 - 22:14 |  |
Ich glaube es ja wohl nicht, in den USA kriegen die Schüler "Fettbriefe". In Arkansas kriegen die Eltern Briefe, in denen im Zeugnis ihrer Kinder auch das Gewicht und der BMI stehen Und die, die zuviel wiegen kriegen ne "5" In England denkt man über eine "Fettsteuer" nach, die auf die Mehrwertsteuer aufgeschlagen wird. In Frankreich werden Anti-Adipositas-Gesetze diskutiert 
Als ob die alltägliche Diskriminierung von Dicken nicht schon schlimm genug ist!!!!!!!!  Molly
[Dieser Beitrag wurde am 02.12.2005 - 22:18 von Molly aktualisiert]
Signatur www.menschen-fuer-tierrechte.de |
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Sunny on her way to the sunny side of life...
   

Status: Offline Registriert seit: 16.11.2005 Beiträge: 668 Nachricht senden | Erstellt am 02.12.2005 - 22:45 |  |
Das ist natürlich blödsinnig die dicken Kinder noch zusätzlich zu stigmatisieren  Aber das Problem, dass die Menschen immer schwerer und damit auch immense volkswirtschaftliche Schäden entstehen ist doch auch nicht wegzudiskutieren. Und manchmal ist es doch ganz gut, wenn dieses Problembewußtsein geweckt wird. Erinnert ihr euch zum Beispiel an diesen Film "Supersize me"? Da hat sich ein Filmemacher mit Fast-Food in einem Monat rund 30 Pfund angefuttert. Und das hat doch Wirkung gezeigt: McD. hat die Superburger und XXL-Menüs aus dem Programm genommen und mehr Salate angeboten. Sunny
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Solitude  Vorsicht - Freigeist :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 03.12.2005 - 03:37 |  |
Die weitere Stigmatisierung von Dicken ist völlig inakzeptabel. Und natürlich besonders perfide bei Kindern 
In England wird zur Zeit diskutiert, Patienten, die ihre Krankheiten selbstverschuldet haben (Raucher, Fettsüchtige) nicht mehr kostenlos zu behandeln, um das staatliche Gesundheitssystem zu entlasten.
Das halte ich für eine katastrophale Entwicklung. Ärzte haben ein Eid geleistet, allen Menschen zu helfen. Es geht gegen jede ärztliche Ethik abzuwägen, welcher Patient "Schuld" an seiner Krankheit sei und ist darüber hinaus auch völlig unmöglich, weil die Dinge nicht einfach nur schwarz und weiß sind - auch wenn das die Politiker manchmal gerne so hätten 
Es streitet niemand ab, dass die steigende Fettsucht ein großes Problem für die Gesundheitssysteme sind. Übergewicht ist einer der Hauptrisikofaktoren für Typ-2-Diabetes - die Form der Zuckerkrankheit, die rund 95 Prozent aller Diabetiker trifft. Und weil die Menschen weltweit auseinandergehen, befürchten Fachleute eine Diabetikerflut in den nächsten Jahren.
Aufklärung und vernünftige Hilfe: ja - staatlicher Druck mit Maßnahmen, die mich an längst vergangene menschenverachtende Zeiten erinnern: NEIN!!!
[Dieser Beitrag wurde am 03.12.2005 - 03:37 von Solitude aktualisiert]
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |
Emma  schaut sich nur mal um...

Status: Offline Registriert seit: 30.11.2005 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 04.12.2005 - 16:38 |  |
Was Sunny geschrieben hat, finde ich gut. Ich finde, man muss die Menschen schon zum Umdenken zwingen. Und wenn wie durch diesen Film einigen klar wird, was sie sich mit den ewigen Fettburgern antun, ist das doch gut. Ich sehe da eine Parallele zu Rauchern. Ich habe da so lange darunter gelitten, dass eine "liebe" Arbeitskollegin unser 2-Mann-Büro immer vollgequalmt hat obwohl ich manchmal schon tränende Augen hatte. Seit der Änderung geht sie (obwohl das schon so lange geändert wurde) immer noch vor sich hinschimpfend vor die Tür zum Rauchen. Die hat bis heute nicht eingesehen, dass sie ein Suchtproblem hat und ich darunter leiden musste. Und sowas finde ich einfach nur unverschämt!!! Und mit den immer dicker werdenden Menschen ist es doch auch so, dass ich die steigenden Krankenkassenbeiträge zahle, obwohl ich mich mehr um meine Gesundheit bemühe. Ich meine Solidargemeinschaft ist ja gut und schön aber ein bisschen etwas dazu beitragen sollte jeder schon. Ich meine jetzt nicht die, die unverschuldet dick wurden durch Krankheit oder so. Aber die, die wirklich nur auf der Couch herumhängen und den ganzen Tag (fr)essen. Können sie ja machen, ist mir egal, solange ich es nicht mitbezahlen muss  Emma
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Ulli Glühwürmchen vom Dienst :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 711 Nachricht senden | Erstellt am 04.12.2005 - 17:20 |  |
Entschuldige mal bitte Emma: Du meinst wirklich, Du zahlst so hohe Krankenkassenbeiträge, weil es auch dicke Kassenmitglieder gibt? Und Du hättest gerne, dass die Dicken jetzt zwangsweise abnhemen, damit es für Dich nicht so teuer wird, oder wie?  Also da geht mir die Hutschnur hoch wenn ich sowas lese 
Hast Du den Gedanken vielleicht auch mal zu Ende gedacht? Also Dicke raus aus der Kasse. Raucher auch. Alkoholiker sowieso. Drogenabhängige auch. Aidskranke - aber bitte, die hätten sich doch schützen können. Ganz alte Menschen auch - für die lohnt sich eine OP, Behandlung oder so doch auch nicht mehr. Freaks mit ungesundem Lebenswandel natürlich auch. Ach ja und Frauen mit mehr als 2 Kindern auch, sowas asoziales wollen wir doch nicht mitfinanzieren. Und dann könnte man auch neue Arbeitsplätze schaffen - wir brauchen ja dann auch noch die "Gesundheitspolizei". Die überprüfen dann wie die leutz so leben, ich meine gesund und verantwortlich oder nicht. Und Spitzel könnten eingestellt werden, die Verstöße von Bekannten, Kollegen und so gleich melden. Ach ja..ich vergaß: 
Und ansonsten, liebe Emma:  Ulli...dick und not amused 
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Solitude  Vorsicht - Freigeist :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 05.12.2005 - 00:17 |  |
Niemand kann etwas dagegen haben, die Eigenverantwortung der Leute anzusprechen. Das Anbieten von wirksamer Hilfe wie schon gesagt halte ich für sinnvoll. Die Leute mit Ausgrenzung und der Androhung von Ausschluß von der medizinischen Grundversorgung zu schocken ist menschenverachtend und nicht diskussionswürdig. 
Diskussionswürdig zur Senkung der Kosten im Gesundheitssystem wären meiner Meinung nach z.B.: - Abschaffung der Kassenvielfalt und dadurch Reduzierung der Verwaltungskosten - Abschaffung der kassenärztlichen Vereinigung (braucht kein Mensch mehr, behindern den Wettbewerb und kassieren nur ab) - Liberalisierung der medizinischen Versorgung (Niederlassungsfreiheit etc.) und medizinischer Wettbewerb. Die direkte Leistung des Arztes sollte angemessen vergütet werden. Der der am wirtschaftlichsten arbeitet, d.h. der beste Qualität zum niedrigsten Preis liefert setzt sich durch. Heute ist es so, dass Ärzte nur noch über Stückzahlen verdienen. Teure Geräte müssen durch Dauereinsatz amortisiert werden. Und so wird manchmal das Gespräch, das sinnvoller wäre zugunsten des Geräteeinsatzes vernachlässigt. - Eigenbeteiligung des Patienten zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit bei gleichzeitiger Absenkung der Beiträge.
My two cents... Soli
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |
Luna unregistriert
| Erstellt am 05.12.2005 - 01:08 |  |
hihi, jetzt weiß aber JEDER, was Du von Beruf bist!!!
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Solitude  Vorsicht - Freigeist :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 05.12.2005 - 01:13 |  |
Politikerin? 
[Dieser Beitrag wurde am 05.12.2005 - 01:13 von Solitude aktualisiert]
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |
Luna unregistriert
| Erstellt am 05.12.2005 - 01:14 |  |
Genau!!!!
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Solitude  Vorsicht - Freigeist :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 05.12.2005 - 01:18 |  |
Man nannte mich auch Soli Schmidt   
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |