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Achtung! Echsinea wird nachts von Monstern überrannt!
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Ophis ...



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Status: Offline
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...   Erstellt am 18.03.2017 - 09:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sie sprachen noch eine Weile, wobei man merkte, dass die beiden Wesen vielleicht eine etwas unterschiedliche Sicht auf die Welt und die Dinge besaßen. Was auch kein Problem darstellte, es war bei ihrem unterschiedlichen Leben ja auch nur natürlich.
Doch irgendwann kam der Punkt, wo Ophis keinen Grund mehr sah noch länger hier zu verweilen, es zog ihn wo anders hin. Wie es seine so seine Art war hielt er sich nicht sonderlich lange mit einer Verabschiedung oder ähnliches auf, bevor er seines Weges schlängelte.

Wobei er doch zugeben musste, dass dies eine äußerst interessante Begegnung gewesen war.
Er wusste zwar nicht so ganz Recht, was er von diesem Menschen(?) wirklich halten sollte, bei dem man nie ganz sicher sein konnte, ob die Worte die er sprach stimmten und der offenbar Gefallen an Menschenfleisch als Nahrung gefunden hatte. Aber interessant war er auf jeden Fall.
Andere Wesen würden sich vielleicht auch wundern, dass während ihrer ganzen Unterhaltung kein einziges Mal einer der Namen gefallen war, oder danach gefragt wurde. Aber Ophis war in dieser Hinsicht auch ein wenig speziell und fand diesen Umstand sogar angenehm und entspannt.
Aber wie auch immer, ohne einen weiteren Blick zurückzuwerfen, bewegte sich sein kräftiger Schlangenkörper zuerst über Sand und später über, oder besser gesagt zwischen das Gras hindurch, weiter die Nähe der Stadt.

(Ich bin mal so frei und schreibe mich an dieser Stelle mal frei. Wenn du irgendwann mal wieder Zeit, Muse und den Weg hierher zu uns zurück findest Xam, dann können wir das Ganze, insofern genehm, bei Gelegenheit gerne wiederholen. )

-------------------------------------( kleiner Zeitsprung)------------------------------------------------------

>>> Wald (ohne Ende)





Signatur
Name: Ophis
Spezies: Schlangenwesen

Serpent
Movement in the grass. Sweet beauty cries.
Poison runs fast. Sweet beauty dies.
Powerful creature, quickly it crawls.
Man attempts to capture. Man quickly falls.
Another stands last. To conquer he tries.
He dies fast.
Serpent arise!


Johann Graham


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Cerielle 



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Status: Offline
Registriert seit: 14.10.2017
Beiträge: 409
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...   Erstellt am 05.01.2018 - 22:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Alastairs Haus in Norod ----->

Der Weg dauerte lange. Ich war eine solche Strecke nicht gewohnt und musste ein paar Mal eine Pause machen. Erst einmal war ich hier entlang gekommen, damals vor einem halben Jahr, als Alastair mich mit sich genommen hatte, nachdem er mein Fell gestohlen hatte. Damals hatte er mich in einem dieser grausigen Autos transportiert, da war mir der Weg schon lange genug vorgekommen - weiter und weiter fort von meiner nassen Heimat. Und nun musste ich die gleiche Strecke zu Fuß zurücklegen. Ich kannte den Weg nicht, ich wusste nur, dass ich nach Süden musste, immer nach Süden...
Es wurde früh dunkel um diese Jahreszeit, vor allem weil der Himmel so bewölkt war. Aber gerade als sich die Dämmerung über die Wiese zu senken begann, frischte der Wind auf und ich konnte es riechen. Salz... Der salzige Meeresduft, der mein Herz höher schlagen ließ.
Mit neuer Energie, obwohl die Wanderung mich erschöpft hatte, eilte ich den Hügel hinauf, und als ich oben angekommen war, blieb ich überwältigt stehen.
Das Meer... Da lag es vor mir ausgebreitet wie ein unendlicher dunkler Teppich, die Wellen rau im Wind, aber es war der wunderbarste Anblick, den ich mir hätte wünschen können. Einige Momente lang konnte ich nicht anders als da stehen und die Aussicht in mich aufzunehmen. Die Sehnsucht der letzten Monate, der Schmerz des Verlustes, alles hatte auf einmal ein Ende.
Dann lief ich los, rannte den Hügel hinab und stolperte einmal fast, sodass ich vorsichtiger vorangehen musste, aber schließlich erreichte ich die Bäume, die die Bucht säumten, dann ließ ich das Gras hinter mir und spürte die knirschenden Steine unter meinen Schuhen, und schließlich blieb ich abrupt stehen, als ich direkt vor dem Wasser stand.
Sanft schlugen die Wellen an den Felsstrand, flüsterten mir ihre Melodie zu und hießen mich willkommen. Wie erstarrt war ich, und mein Herz schlug heftig vor Freude, während ich aufs Meer hinaus sah. Der Wind umspielte meine Haare und ich musste sie mir aus dem Gesicht streichen.
Ich bin zurück. Ich bin zurück!, wollte ich sagen, aber das musste ich nicht, denn das Meer wusste es auch so. Ich war zuhause...
Zuhause, und doch so weit entfernt, denn ich hatte mein Fell nicht...

In der aufziehenden Dunkelheit wanderte ich am Strand entlang, fand einen Felsen, der ein wenig ins Wasser hineinragte, und sprang darauf, setzte mich auf den kalten Stein und ließ meine Hände ins Wasser, ließ sie von den Wellen umspielt werden wie von der sanften Hand eines Geliebten. Das Wasser war eisig kalt, und auch ich fror, aber das war mir egal.
Lange saß ich da, bis es stockdunkel geworden war und die Wolkendecke schließlich aufriss und kleine Einblicke auf den Sternenhimmel freigab. Ich meinte fast, das Singen meiner Schwestern hören zu können, und das Haus des Magiers schien weiter weg denn je.
Erst als ich kaum mehr die Augen offen halten konnte, verließ ich meinen Platz und legte mich am Rand des Strandes, in einer grasigen Mulde neben einen Busch zum Schlafen hin. Ich hatte Hunger und Durst, aber auch das war egal.
Zum ersten Mal seit langem wiegte mich das vertraute Rauschen des Meeres in den Schlaf.

Ich erwachte vor Sonnenaufgang, durchgefroren und steif, denn der Menschenkörper war es nicht gewohnt, im Freien auf dem Boden zu schlafen. Es war kalt, aber der Himmel war aufgeklart und bald würde die Sonne herauskommen.
Wieder wanderte ich am Strand entlang, alleine mit dem Meer und seinen Kindern, den Seevögeln, Muscheln und Krebsen. Glücklicherweise fand ich einen kleinen Bach, der ins Meer floss und an dem ich meinen Durst stillen konnte. Der Hunger nagte an mir und ich wünschte ich hätte daran gedacht, etwas mitzunehmen. Aber ich musste sowieso zurück...
Ich verbrachte die nächste Zeit damit, am Strand entlang zu wandern. Mal suchte ich mir einen angenehmen Sitzplatz und sah hinaus aufs Meer, lange saß ich dort. Dann ging ich weiter, um mir nach einer Weile einen neuen Platz zu suchen. Ich sang, nur für mich; sang von meiner Heimat, die so nah und doch unerreichbar war. Vielleicht hoffte ich auch, die anderen Selkies würden mich hören und kommen... Aber niemand kam. Ich war alleine mit dem unendlichen blauen Meer.
Ich zog sogar Schuhe und Socken aus und stieg ins Wasser, das so kalt war, dass meine Füße bald taub wurden. Aber es war wie verhext. Der Weg zurück ins Meer war mir verwehrt, denn ohne mein Fell konnte ich nicht zurück. Bis zu den Knien wagte ich mich hinein, nachdem ich die Hose hochgekrempelt hatte, aber ich kam dem Meer nicht näher. Es war so weit entfernt wie eh und je...
Ich weinte. Ich saß da und starrte hinaus auf die Wellen, die mich nicht wieder hinein ließen.
Obwohl ich hier war, fühlte ich mich so einsam und alleingelassen, wie schon lange nicht mehr.

Nach und nach glitten meine Gedanken wieder zurück zu Caelan.
Ich saß auf einem Felsen, hatte die Knie angewinkelt und die Arme darum geschlungen, in einem Versuch die Kälte zu vertreiben, und starrte betrübt aufs Meer hinaus. Der Anblick tröstete mich ein wenig, aber er machte mich auch traurig. Ich dachte an mein Fell, ohne das ich nie wirklich zurück können würde, ich dachte an den ungnädigen Magier, der es als Druckmittel gegen mich nutzte, und ich dachte an Caelan, den Jungen, der noch immer dort war, wegen mir. Für mich.
Ich dachte an seine leuchtenden Augen und seine Begeisterung, und an den zerbrochenen Anblick, den er geboten hatte, als er den Weg in den Keller angetreten war.
"Kommst du...irgendwann wieder zurück?"
Ich musste zurück. Und wenn es nur für mein Fell war, jetzt musste ich noch zurück. Ich wusste, das hatte er nicht gemeint, aber... Mein Fell war nicht der einzige Grund, wieso ich zurück musste. Das wurde mir nun bewusst...
Die Freude, endlich am Meer zu sein, wurde getrübt von der Tatsache, dass ich es nur wie ein Mensch genießen konnte, nicht wie... ich. Wie eine Selkie. Und ich dachte auch daran, wie Caelan wohl das Meer finden würde. Ob es ihm gefallen würde? Würde er auch hier wieder diese aufgeregt leuchtenden Augen bekommen?
Es war traurig, hier zu sein, und mit jeder verstreichenden Minute wurde es nur trauriger.
Irgendwann hielt ich die Kälte nicht mehr aus und stapfte los, wieder am Strand entlang. Ich hob eine flache Muschel vom Boden auf und steckte sie in meine Tasche. Wie von allein trugen mich meine Füße weiter, und obwohl das Meer mich jetzt traurig machte, konnte ich mich nicht davon lösen. Nie wieder wollte ich von hier fort, aber ich konnte auch nicht hinein. Ich war gefangen zwischen den beiden Welten. So musste sich eine Selkie fühlen, der man ihr Fell verbrannt hatte... Ob so eine je Ruhe finden würde? Ob ich es könnte? Der Gedanke war furchtbar...

Der Tag schritt voran, doch als der Abend kam wusste ich, dass eine weitere Nacht in der eisigen Kälte unerträglich sein würde. Mit meinem Fell, ja, dann machte es mir nichts aus, aber diese Menschengestalt war nicht für Kälte gemacht. Viel zu schmal waren seine Glieder, viel zu nackt die Haut. Menschen... Seltsame Geschöpfe.
Der Sonnenuntergang war rot, und schöner als ich ihn seit langem gesehen hatte, denn er spiegelte sich auf dem Meer, und es gab keinen schöneren Anblick. Morgen Abend würde meine Zeit hier abgelaufen sein und ich musste mich auf den Rückweg machen.
Wie gestern schon half mir das sanfte Rauschen der Wellen, zur Ruhe zu kommen. Aber ich konnte nicht schlafen. Es war kalt, der Boden war unbequem, und meine Gedanken kreisten wieder um Caelan und den Magier. Nachdem ich mich einmal hingelegt und es versucht hatte wusste ich, dass ich zurück musste.
Die Dunkelheit machte es leichter, das Meer hinter mir zu lassen. Trotzdem sah ich mich noch oft um, blieb lange stehen und sah zurück auf die weite spiegelnde Fläche, auf der sich der Mond abzeichnete. Der Salzgeruch und das beruhigende Rauschen begleiteten mich noch ein Stück, doch als ich die nächsten beiden Hügel hinter mich gebracht hatte, war auch die letzte Spur davon verschwunden. Ich war wieder alleine und die Trauer wog schwer auf mir.
Zum Glück schien der Mond hell und erleuchtete mir den Weg, aber trotzdem war es nicht einfach. Zweimal legte ich mich ins Gras und döste ein wenig, aber die Kälte und der unbequeme Boden sorgten dafür, dass ich bald weiterging, trotz der Müdigkeit.
Vielleicht würde ich das Haus im Morgengrauen erreichen...

----> uuuund zurück^^





Signatur
~ Cerielle ~ ~ Selkie ~
~



Oh won't you come with me
Where the moon is made of gold
And in the morning sun
We'll be sailing free

Oh won't you come with me
Where the ocean meets the sky
And as the clouds roll by
We'll sing the song of the sea

~ ~ ~ ~ ~

NPC 



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Status: Offline
Registriert seit: 02.08.2015
Beiträge: 30
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...   Erstellt am 13.05.2018 - 17:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In dieser Nacht würden Echsinea und seine Bewohner nicht gut schlafen können.
Was zunächst wie eine gewöhnliche Nacht begann, sollte sehr bald alles verändern.

Vermutlich bemerkte kaum jemand die ersten Veränderungen, die sich in dieser Nacht taten; eine seltsame Spannung in der Luft, wie kurz vor einem Gewitter, und doch ganz anders. Tiere spürten es. Sie spürten, dass etwas im Zuge war zu geschehen.
Im Vulkangebiet taten sich die ersten Risse auf; Risse, im wahrsten Sinne des Wortes, in dieser Dimension, in der Realität aller auf Echsinea lebenden Wesen. Sie waren kaum zu sehen in der Dunkelheit der Nacht, bis auf ein feines Schimmern in der Luft.
Doch es blieb nicht lange nur dabei...

Ein erstes Wesen schob sich durch den Riss hindurch, aus der Dimension dahinter. Es war vollkommen schwarz und vorne besaß es ein Maul mit spitzen Zähnen... aber keine Augen. Dieses Exemplar hatte vier Beine und war etwa so groß wie ein Pferd... Doch es war nicht das einzige, denn in einigem Abstand war der nächste Riss erschienen, aus dem das nächste Wesen folgte... und dann weitere, kleinere und größere, einzeln oder in Gruppen, in verschiedensten Gestalten. Aus jedem der zahlreicher werdenden Risse kamen sie heraus, nicht nur im Vulkangebiet, sondern überall auf der Insel. Überall unter freiem Himmel.
Die Wesen schienen einen Moment inne zu halten, wie um die neue Atmosphäre zu testen. Dann jedoch liefen sie los. Auf der Suche nach Beute.
Panik machte sich unter den Tieren breit, und als sich die ersten Risse in der Zivilisation auftaten, auch unter allen anderen Lebewesen, die diesen Monstern begegneten.
In Octron City schrien bald die ersten Menschen, die sich auf der nächtlichen Heimreise plötzlich einem dieser Monster gegenüber sahen. Es sollten ihre letzten Schreie sein...
Auch in Norod Village sahen sich die Menschen dieser Bedrohung entgegen. Die schwarzen Wesen machten nicht davor Halt, die Flüchtenden in ihre Häuser zu verfolgen oder diese zu zerstören, wenn sie denn groß und kräftig genug waren. Etwas kleinere Exemplare jagten durch den Lost Forest oder kletterten über die Hänge des Gebirges. Sie alle schienen es auf jedes Lebewesen Echsineas abgesehen zu haben.
Und sie würden nicht aufhören...
Erst wenn die Sonne wieder über Echsinea aufging, würden sich die Wesen in ihre Risse zurückziehen. Und fürs erste verschwunden bleiben, ein Chaos und viele Tote zurücklassend.

War es das nun gewesen? Konnten die Bewohner Echsineas aufatmen?
Noch ahnte niemand, dass das erst der Anfang war... Denn von nun an würde diese Invasion jede Nacht stattfinden.




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