Pipasi 

Status: Offline Registriert seit: 01.03.2007 Beiträge: 242 Nachricht senden | Erstellt am 02.08.2008 - 07:52 |  |
In der Geschichte ist Wasser, und vor allein sein Ursprung, die Quelle, immer Gegenstand von Verehrung und Respekt gewesen.
Die Erfindung des Wasserhahns und der Mineralwasserflasche hat uns vergessen lassen, dass Wasser, bevor es aus dem Hahn fließt oder in Flaschen verkauft wird, ein Geschenk der Natur ist.
In Indien ist jeder Fluss heilig. Flüsse werden als Werke und Teilmanifestationen der Götter gesehen. In der Kosmologie der Rigveda-Hymne wird sogar die Möglichmachung des Lebens auf der Erde an das Verströmen des himmlischen Wassers durch Indra, den Gott des Regens, geknüpft. Indras Feind,
der Chaos-Dämon Vrta, hielt das Wasser zurück und hortete es, um so die Erschaffung des Lebens zu verhindern.
Als Indra schließlich Vrta besiegen konnte, ergoss sich das Wasser des Himmels zur Erde, und das Leben begann.
Nach der hinduistischen Mythologie entspringt der Fluss Ganges im Himmel.
Das Kumbh Mela, ein großes Festival rund um den Fluss Ganges, ist eigentlich eine festliche Zelebration der Erschaffung des Lebens. Nach einer Fabel stritten sich die Götter und Dämonen um den kumbh (Krug) voller amrit (Nektar), der durch sagar manthan (die Aufwühlung des Ozeans) entstanden war. Indras Sohn Jayant rannte mit dem kumbh davon, und für zwölf aufeinanderfolgende Tage kämpften die Dämonen mit den Göttern um den Krug. Schliess-1 ich konnten die Götter gewinnen, tranken den amrit-Ncktar, und gewannen so Unsterblichkeit.
Während des Kampfes um den kumbh fielen aber Tropfen des Nektars zur Erde hinab - in Allahabad, Haridwar, Nasik und Ujjain, den vier Städten in denen das Kumbh Mela immer noch stattfindet.
Bis heute hält jede dieser Städte alle zwölf Jahre ihr eigenes mela ab.
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Romi 

Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2176 Nachricht senden | Erstellt am 03.08.2008 - 22:45 |  |
Und James Krüss erklärt Kindern
das Wasser auf seine wunderbare Weise:
Das Wasser
Vom Himmel fällt der Regen,
und macht die Erde nass,
die Steine auf den Wegen,
die Blumen und das Gras.
Die Sonne macht die Runde
in altgewohntem Lauf
und saugt mit ihrem Munde
das Wasser wieder auf.
Das Wasser steigt zum Himmel
und wallt dort hin und her,
da gibt es ein Gewimmel
von Wolken grau und schwer.
Die Wolken werden nasser
und brechen auseinander
und wieder fällt das Wasser
als Regen auf das Land.
Der Regen fällt ins Freie
und wieder saugt das Licht.
Die Wolke wächst aufs neue
bis dass sie wieder bricht.
So geht des Wassers Weise:
es fällt, es steigt, es sinkt
in ewig gleichem Kreise
und alles alles trinkt.
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WordPerfekt

Status: Offline Registriert seit: 09.03.2007 Beiträge: 687 Nachricht senden | Erstellt am 05.08.2008 - 11:25 |  |
Uran aus dem Hahn
Das Leitungswasser ist nach einem Bericht des ARD-Magazins "Report München" in manchen Regionen Deutschlands stark mit Uran belastet.
Dem Magazin liegt eine Studie der Verbraucherorganisation foodwatch vor, derzufolge der Anteil des giftigen Schwermetalls in 150 von 8000 Proben über dem Richtwert des Umweltbundesamtes von zehn Mikrogramm pro Liter lag.
In manchen Gemeinden seien es mehr als 20 Mikrogramm gewesen, hieß es.
http://www.br-online.de/daserste/report … 008/00495/
Signatur Der menschliche Geist gleicht einem Fallschirm;
er kann nur funktionieren, wenn er offen ist.
Franscis Picabia |
Arne

Status: Offline Registriert seit: 16.06.2009 Beiträge: 51 Nachricht senden | Erstellt am 02.09.2009 - 11:56 |  |
140 Liter Wasser für eine Tasse Kaffee

Das Stichwort heißt "Virtuelles Wasser" oder auch "Wasser-Fußabdruck". Zu verstehen ist darunter die gesamte Wassermenge, die benötigt wird, ehe ein bestimmtes Produkt beim Verbraucher ankommt. Dabei wird die gesamte Produktionskette berücksichtigt. Das heißt, dass beispielsweise auch die Wassermenge eingerechnet wird, die zur Bewässerung der Futterpflanzen für Tierprodukte anfallen.
Wie hoch die anfallende Wassermenge für diese Produkte wirklich ist, lässt sich oftmals kaum erahnen. Laut der dänischen Umweltorganisation "Water Footprint Network" verbrauchen besonders der Anbau von Baumwolle, Reis und Kaffee, aber auch die Tierzucht exorbitant viel Wasser.
WWF: Deutschlands Importe an Wasserkrise schuld
Deutschland trägt einer Studie der Umweltorganisation WWF zufolge durch seine Importe zum globalen Wassernotstand bei.
Deutschland importiere jährlich Produkte, für deren Herstellung insgesamt rund 80 Milliarden Kubikmeter Wasser nötig seien, zitierte das Nachrichtenmagazin "Focus" aus einer bislang unveröffentlichten WWF-Studie zu dem Thema. Ein Teil dieses Wassers wird demnach in Trocken- und Dürregebieten wie Spanien, Türkei, Teilen Brasiliens und afrikanischen Ländern verbraucht.
Deutschland verbraucht drei Mal jährlich den Bodensee
Quelle Socialtimes
http://www.wwf.de/
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