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Wolzow_vom_Wolfsfelsen ...
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...   Erstellt am 25.10.2009 - 02:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Heute möchte ich euch von Familie WImp erzählen, die mich hier besuchten. Die Familie WImp besteht aus Vater WImp, Mutter WImp und fünf kleinen WImpkindern. Die Familie WImp ist in letzter Zeit sehr traurig, denn Vater WImp ist arbeitslos. Die Apfelwein-Fabrik, in der er seit 20 Jahren gearbeitet hat, hat neue Maschinen gekauft. Die Maschinen sind so modern, dass sie ganz alleine arbeiten und nur hin und wieder mal gewartet werden müssen.

Durch die neuen Apfelweinmaschinen braucht die Fabrik nicht mehr so viele Mitarbeiter. Und weil die Chefs der Fabrik glauben, dass Vater WImp mit seinen fast 55 Jahren schon zu alt ist, um zu lernen, wie man die modernen Maschinen wartet, musste er gehen. Das Wurzelarbeitsamt findet auch keine neue Arbeit für Vater WImp, denn auch das Mirabellen - Pflück - Unternehmen und die Kirschen - Entkern - Firma in Wurzeltal haben neue Maschinen angeschafft. Niemand möchte Vater WImp einstellen.

Mutter WImp hat mit den fünf kleinen WImpkindern und dem Zwergenhaushalt so viel zu tun, dass sie gar nicht arbeiten gehen kann. Trotzdem brauchen die kleinen WImpkinder neue Schuhe, das Älteste braucht bald eine Schultasche und die kleinste WImptochter hat beim letzten Ausflug nach Schreberlingen im Spielzeugladen eine zauberhafte Puppe gesehen, die sie sich sehnlichst wünscht.

Die WImps sparen überall, wo sie nur sparen können, um den Kindern die Wünsche erfüllen zu können. Selbst für Nahrungsmittel können sie kaum noch Taler ausgeben. Auf dem Bauernhof und in der Baumschule können sie schon längst nicht mehr einkaufen. An den Blumenladen ist gar nicht zu denken. Allein die Busfahrt dorthin kostet für die Familie schon viel zu viel. Zum Glück haben in der Nähe einige reichere Zwerge ihre Gärten angelegt. Der Boden in diesen Gärten ist sehr fruchtbar und so wächst und sprießt dort das schönste, saftigste und leckerste Gemüse im ganzen Wurzeltal. Und auch die Früchte, die dort wachsen, lassen den WImps das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Anfangs waren die Gärtner noch sehr großzügig und haben der Familie WImp gerne von ihrem Obst und Gemüse abgegeben. Sehr gute Preise haben sie der Familie angeboten und am Monatsanfang, wenn die Wurzeltaler Sozialgemeinschaft der Familie einen Notbetrag überwiesen hat und sie deshalb mehr Gemüse kaufen konnten, gab es sogar Mengenrabatt. Mutter WImp hat von dem Obst köstliche Marmelade gemacht und das Gemüse hat sie eingekocht und im Vorratsraum für schlechte Zeiten gelagert. Besonders großzügige Gärtner gaben sogar mal einen Extraapfel oder eine Birne für die WImpkinder umsonst dazu.

Obwohl sie wenig Geld hatten, war die Familie WImp glücklich, denn sie hatten einander und standen in gutem Kontakt zu den Nachbarsgärtnern.
Aber seit kurzem hat sich die Situation geändert. Das Zusammenleben ist nicht mehr so harmonisch wie es einmal war. In die Nachbarschaft sind neue Zwerge eingezogen. Auch sie bewirtschaften fruchtbare Gärten. Diese Snob-Gärtner sind sehr reich.

Sie haben wunderschöne Dekorationen in ihren Gärten, die die WImps gerne vom Gartenzaun aus bewundern. Vor allem die WImpkinder stehen oft mit vor Staunen offenen Mündern auf den Gartenwegen und betrachten neidisch die Fische im Teich, das prasselnde Lagerfeuer, die lustig im Wind hin und her wippende Vogelscheuche und die reichlich mit Obst behangenen Bäume.

Auch dort würde die Familie WImp gerne Obst kaufen. Aber die Snob-Gärtner mögen die WImps nicht. Sie bezeichnen sie als Abzocker und Geizhälse, weil sie nicht so viele Taler haben. Die Snob-Gärtner jagen die WImps davon, wenn sie an den Gartenzaun kommen. "Auf dem Markt bekommen wir viel mehr Taler, als von euch Schmarotzern" schimpfen sie lautstark. Und sie haben Recht. Auf dem Wurzeltaler Markt kaufen sich die Snob-Zwerge gegenseitig ihr teures Gemüse ab. Und Neu-Gärtner, die sich im Dorf noch nicht so auskennen, kaufen auch dort ihr teures Gemüse. Die Neu-Gärtner kommen aus der Stadt, um sich im Wurzeltal einen gemütlichen Garten einzurichten. Sie wissen nicht, dass es Bauernhöfe und Baumschulen gibt, wo das Obst und Gemüse viel günstiger ist, als auf dem Markt.

Unter den Snob-Gärtnern ist ein Wettstreit ausgebrochen. Wurzelimperator wollen sie werden. Es geht nur noch darum, wer das größte, schönste und meiste Gemüse anbaut, wer die meisten Taler auf dem Markt verdient ...

Und nach und nach schließen sich auch die alten Zwerge an. Die Zwerge, die sonst immer so freundlich zu Familie WImp waren und den WImpkindern Äpfel und Birnen geschenkt haben. Auch sie jagen die WImps nun fort und beschimpfen sie als Schmarotzer, weil sie nicht so viele Taler ausgeben können. Sogar in einem Forum haben sie sich zusammengefunden und schimpfen dort über die geizigen WImps. Die WImpkinder weinen oft. Sie haben Hunger und sie sind traurig, weil die Gärtner sie verjagen. Den Kirschen können sie nur noch aus der Ferne beim Wachsen zuschauen. Zu gerne würden sie die ein oder andere Pflaume oder Mirabelle naschen, aber mit den neuen Preisen können die WImps nicht mithalten. Vater WImp ist oft gereizt und streitet viel mit Mutter WImp. Er fühlt sich schuldig, weil er seine Arbeit verloren hat und die Familie nicht mehr ernähren kann.

Was soll nur aus Familie WImp werden, wenn die Gärtner ihnen nicht mehr helfen? Müssen die WImpkinder verhungern?





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