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wortundbild
unregistriert

...   Erstellt am 10.02.2008 - 21:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Falten des Alters
sind nichts anderes
als die bunten Farben
des Herbstes:

der Beginn
des Sterbens
in Schönheit




Mondnixe
unregistriert

...   Erstellt am 11.02.2008 - 10:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Meine Falten sollen mich an den Beginn des Sterbens erinnern? Ein Sterben im faltiger Schönheit?
Meine Falten erinnern mich daran, dass es Zeit wird, wieder zur Kosmetikerin zu gehen.
Das Menschen mit Falten sich im Lebensherbst (50+)befinden, widerlegen die vielen Sonnenanbeterin.




Eliane ...



...

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Registriert seit: 12.07.2007
Beiträge: 321
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...   Erstellt am 11.02.2008 - 10:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein sehr schönes Zitat, Werner.
Falten des Alters erzählen Lebensgeschichten.

viele liebe Grüße
Eliane




Lavida ...



...

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Registriert seit: 14.12.2006
Beiträge: 3914
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...   Erstellt am 11.02.2008 - 18:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Falten des Alters
sind nichts anderes
als die bunten Farben
des Herbstes:

der Beginn
des Sterbens
in Schönheit

Ich empfehle den Ratgeber für Frauen

Gibt es ein Leben nach Vierzig? Eine Anleitung zur Entfaltung.




wortundbild
unregistriert

...   Erstellt am 11.02.2008 - 18:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


oh, ich denke Falten sind nicht nur eine weibliche Angelegenheit ...
und Entfaltung auch nicht




ART
unregistriert

...   Erstellt am 11.02.2008 - 23:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Werner, in deinem Zitat hast du wohl an dich und deine Generation gedacht.
Menschen mit Lebensfalten, die im Herbst ihres Lebens angekommen sind, aber und da stimme ich nicht mit dem Zitat überein, gern noch leben und nicht an den Beginn des Sterbens denken.

herzlichst
Paula




Romi ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 31.07.2007
Beiträge: 2155
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...   Erstellt am 12.02.2008 - 08:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Den gleichen Gedanken hatte ich auch beim Lesen
der "Falten" - zumal ich zur Zeit von zwei Sterbefällen umgeben bin.




wortundbild
unregistriert

...   Erstellt am 12.02.2008 - 11:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja, das stimmt schon, dass viele - vielleicht die meisten? - leben wollen und es nicht gerne mögen, daranerinnert zu werden, dass dieses LEben eines Tages endenwird.

Auch ich lebe gerne und bin froh, dass die Anzeichen, die mich an das Ende erinnern noch nicht so sehr im Vordergrundd stehen.
Aber:
Ich binshconauch der EMinung dass das Leben und das Sterben zusammen gehören. Nicht zulletzt deshalb engagiere ich mich hier seit Jahren für unsere Hospizinitiative.
Obes uns gefällt oder nicht, Vergänglichkeit gehört dazu. Die Farben des Herbstes, an denen wir uns Jahr für Jahr freuen, sind ein Zeichen dieser Vergänglichkeit udn zwar ein schönes Zeichen.
Und warum sollten wir nicht auch die Falten des Alters - auch wenn wir sie an uns selbst entdecken - als etwas schönes akzeptieren?




Epikur ...



...

Status: Offline
Registriert seit: 04.02.2007
Beiträge: 479
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...   Erstellt am 12.02.2008 - 11:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Falten des Alters sind das, was Hermann Hesse
in seinem Gedicht beschrieben hat.
Du hast es in gelungener Wortwohl in einem Zitat
kurz und prägnant zusammengefasst.


Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern
es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben
und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
der uns beschützt und der uns hilft zu leben
wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten
an keinem wie an einer Heimat hängen
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen
er will Stuf' um Stuf' uns heben, weiten
kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegensenden
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde.


- Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel




<LiteraTour>
unregistriert

...   Erstellt am 21.02.2008 - 17:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Der Mythos Alter" ein Buch von Betty Frieden ist genauso eine Zeitfackel für unsere zweite Lebenshälfte, wir ihr Buch " Der Weiblichkeitswahn"

Mit Deinem Zitat "WortundBild" hast Du ein Tabuthema angesprochen; altwerden und sterben.

Wir sollten nicht mit dem Jugendmarkt der Werbung Schritt halten sondern uns auf das Abenteuer Alter einlassen und das Unbekannte genießen.




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