Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Evaliia 
Frau eines dakischen
Stammesfürsten
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...   Erstellt am 12.10.2005 - 19:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vollständiger Name: Evaliia Samijra

Rufname/wird genannt: Evaliia oder Eva [„v“ gesprochen wie „w“]

Alter: 26 Sommer alt

Geschlecht: weiblich

Volkszugehörigkeit: dakisch, Stamm des Dracul (Das Stammessymbol stellt einen Drachen dar.)

Religion/glaubt an: diverse dakische Gottheiten, vor allem an die Große Mutter

Familie:
Als Ehegatte erwählte das Schicksal der jungen Frau damals Salvian, den Anführer eines dakischen Stammes. Evaliia ehelichte ihn im Alter von 18 Jahren.


Ein Herrscher braucht Nachkommen, daran gab es nie einen Zweifel zu hegen. Und obwohl nicht alle von Salvians Kindern Evaliias Leib entsprangen, so gehören die Kinder trotzdem zur ihrer Familie. Evaliia ihrerseits schenkte dem Stammesführer bereits zwei Kinder, einen Jungen namens Cosmas (7 Jahre alt) und eine bezaubernde Tochter namens Jasmine (4 Jahre alt), welche die Angewohnheit innehat, zuhause im Lager mit einem kleinen Holzschwert den Vater nachzueifern. Zudem ist Evaliia im Moment (im 3. Monat) schwanger.


Evaliia und ihr sechsjähriger Sohn Cosmas

Nachdem sie ihre Mutter, ihren Vater und ihre Geschwister verlassen musste, wurde sie in die Familie, zu welcher auch ihr damals Zukünftiger gehört, nach der standesgemäßen Trauung mit Respekt, Würde und dem ein oder anderen Hauch von Herzenswärme aufgenommen. Damit hatte sie in eine weither bekannte Familie mit einer langen Historie eingeheiratet, eine von wenigen, deren Vorfahren in vergangener Zeit bereits Stämme befehligt und Schlachten geschlagen hatten.

Ihre Mutter Valya und ihr Vater Zhiroslav lebten lange Zeit nach der Trauung ihrer Tochter unter der Stammesherrschaft Salvians und hatten dort ein geordnetes und angenehmes Leben. Evaliias Vater kam vor sechs Jahren im Schlachtgetümmel ums Leben, während Valya heute noch beim Stamm, ihrer Tochter und den Enkelkindern lebt und sich um Milka, die jüngste Schwester Evaliias, kümmert. Zavid, Evaliias ältester und geliebter Bruder, dient als Soldat seinem Stammesfürst und ehelichte vor etlichen Jahren eine Frau namens Iarina, die ihm zwei prächtige Söhne gebar. Oleg eifert seinem Bruder Zavid nach und wird in ein paar Jahren seinem Beispiel folgen, Koselina, die Mittlere der drei Schwestern, ist ebenso bereits verheiratet und lebt beim Rest der Familie.


Verwandt mit: Jasmine (Tochter), Cosmas (Sohn), Valya (Mutter), Zhiroslav (Vater), Milka (Schwester), Zavid (Bruder), Koselina (Schwester), Oleg (Bruder)
Befreundet mit: Ira (ihre ehemalige Sklavin, von deren Tod Evaliia noch nichts weiß, ihn aber erahnt)
Bekannt mit: Nicolai, Azrael, Acuma, Chan-Se
Verheiratet mit: Salvian
Verfeindet mit: Amun und dem Kult Satanas


Aussehen:
Evaliia ist von schlanker, gut proportionierter Statur und mit einer Größe von 1,71m eine Frau hoch gewachsene Frau. Ihre Haut ist sonnengebräunt, jedoch trotzdem zart und rein. Ihr nussbraunes, langes Haar fällt in wildsanften Locken über Schultern und Rücken, wobei seine untersten Spitzen gerade das Steißbein berühren. Sie trägt es entweder offen, sodass es ihre feinen Gesichtszüge etwas wild umrahmt oder nach hinten gebunden und damit geziemter.

Ihre Augen, getüncht in einer Mischung aus smaragdfarben und kastanienbraun, sind filigran umrandet von einem Hauch Schwärze, welches ihre Intensität noch weiter hervorhebt. Oftmals können diese Augen streng und hart erscheinen, gar erhaben wirken. Die Lippen sind wohl der wahre Schmuckstein ihres Gesichtes, denn sie sind voll und von einladender Farbe. Sie kann unterwürfig und gehorsam wirken, jedoch gegenüber den ihr Unterstellten ebenso streng und Respekt einflößend. Ihre Mimik vermag vielerlei auszudrücken und ist ein Werkzeug ihrer Impulsivität. So kühl es wirken kann, umso weicher und sanfter kann es einem erscheinen. Nur allzu oft verriet ihr Gesicht Gefühle und Eindrücke, die in jenen Momenten vielleicht lieber verschlossen hätten bleiben sollen.

Außerdem, da sie eine unheimliche Schwäche für Schlangen besitzt, sieht man das ein oder andere Mal sich eine Schlange um ihre Schultern oder ihre Arme winden, für manche sehr befremdlich.


Größe: 1,71m


Kleidung:
Zumeist ist sie gehüllt in die Tracht ihres Volkes, wobei die Farbe grün und die Unfarben Schwarz und Weiß dominieren. Lange Gewänder verschiedenster Stoffe verziert mit verschiedenen Accessoires wie winzige Perlen, Knöpfchen, Pailletten, eingewebte Bänder oder goldene/silberne Fäden umschmeicheln ihre Gestalt. Wobei hier oftmals nicht der Wert oder die Seltenheit des Materials im Vordergrund steht, sonder was im Gesamtbild für ein Eindruck entsteht.

Goldschmuck bevorzugt sie, lieber weniger als mehr. Lieber ein Stück von besonderer Schönheit als eine Vielzahl an tristen Stücken, die ihre Erscheinung nur überladen würde.

Ist sie nicht den Blicken der Öffentlichkeit ausgesetzt, so trägt sie zumeist sehr schlichte, bequeme und doch das eine oder andere Mal verspielte Gewänder aus fließenden Stoffen.

Und sollte es der Zweck einer Reise – schließlich ist ihr Volk ein Volk von Nomaden – für gut befinden, so ist sie durchaus zufrieden mit höchst zweckmäßiger Kleidung, groben, aber warmen Stoffen, Fellen und Leder. Sie mit beileibe keine pingelige Frau, die sich über so etwas je beschweren würde.

Ihre Augen zieht sie des Öfteren mit schwarzem Kohlestift nach, was ihre Ausdrucksstärke noch mehr hervorhebt.


Besonderheiten:
Evaliia ist gezeichnet durch eine Narbe, welche sich zwar dünn, jedoch glänzend über ihr linkes Schulterblatt zieht. Diese zog sie sich zu, als sie in den Trümmern des Dorfes, welches ihr die Kinderheimat gewesen war, um ihr Leben kämpfe und bangte durch die Hand eines dieser räudigen Hunde!

Ein Tattoo, rechts von ihrem Steißbein, schon eher auf der Hüfte zum Rücken hin: Ein Drache, der Dracul, Emblem vom Stamm ihres Gatten.

Irgendwo in ihrer Kleidung, zumeist in einem sicher geschnürten Band um ihren rechten Oberschenkel, welcher von den Gewändern bedeckt wird, hat sie einen kleinen Dolch versteckt. Sie weiß, wie grausam die Welt und hinterlistig die Menschen sein können – und so will sie ihnen in nichts nachstehen und auf Gefahren zumindest ein wenig vorbereitet sein. Ohne diese kleine Schutzversicherung verlässt sie nie ihr Zuhaus.

Des Weiteren kann man sicher die außergewöhnlichen Lippen als etwas Besonderes ansehen. Sie sind ungewöhnlich üppig und vollmundig, von einer zarten natürlichen Farbe.


Charaktereigenschaften:
Evaliias Gemüt kann man durchaus mit ihrer Heimat, dem wundervollen Dakien vergleichen: So wild, wie sie ist, so schön ist sie auch. Äußerlich – und innerlich. Ihre Art, diktiert von ihrem Stand und ihren Verpflichtungen, liegt im ewigen leidenschaftlichen Kampf mit dem wilden Blut, welches jedem Dakier unaufhörlich durch die Venen fließt, und welchen in vielen Fällen auch von Evaliia zu bewältigen gilt.

Zum einen kann sie sich benehmen, wie es von ihr als Gattin eines Stammesfürsten und Stammesführer verlangt wird: Respektvoll, zurückhaltend, geziemt, verziert mit einer Spur Unterwürfigkeit, die sie jedoch eher wie eine stolze Untergebene als eine räudige Sklavin erscheinen lässt. In ihrer repräsentativen Rolle zeigt sie sich galant. Sie weiß, wo ihr Platz ist und vertritt jenen so gut sie es vermag.

Zum anderen fließt Feuer durch ihre Adern: Sie kann sehr aufbrausend sein und steigert sich zum Unwohl aller oftmals in Situationen herein, versteift sich auf Antworten und ihre eigene Meinung. In ihrem selbstoffenbarenden und störrischen Eifer geht so manches Mal ein Gefäß zu Bruch und in der Regel muss man dann sein Glück versuchen und sie zähmen.

Ihre Familie ist ihr ein Heiliges, jedes ihrer eigenen Kinder ein Kleinod. Für Cosmas und Jasmine würde sie ihr Leben geben, würde ihr Blut fließen lassen – und alle guten Manieren vergessen. Obwohl sie zu keinem der anderen Kinder ihres Gatten ein solches soziales Verhältnis und eine solch tiefe emotionale Bindung hat, akzeptiert sie die anderen Kinder, jedes einzelne. Über Jahre hat sie gelernt sie zu lieben, auch wenn ihre Liebe nie an die zu ihren leiblichen Kindern heranreichen wird. Generell ist sie in ihrer Mutterrolle wahrlich gut. Sie kümmert sich um die Kinder und deren Bedürfnisse, auch wenn sie – unbewusst – manchmal ihre eigenen Kinder bevorzugt.

Die Sache mit ihrem Gatten verhielt sich schwierig. Damals, verheiratet mit 19 Jahren mit einem gänzlich fremden Mann brauchte sie lange Zeit, um die Lebensart einer Frau des Stammesführers, die einer Ehefrau und wenig später auch die Rolle einer Mutter sich zu Eigen zu machen. Bei den Frauen der Antike hieß es allzu oft „Du wirst ihn lieben lernen, es braucht nur etwas Zeit!“ Sie hatte die Geschichten gehört von dem grausamen Feldherrn, der zu damaliger Zeit und noch vor der Ehezeit Stämme, Frauen und Kindern niedergemetzelt hatte, ohne Scheu und Mitleid. Überrascht über alle Maße war sie, als sie herausfand, dass sein Charakter durchaus auch glänzende, sanfte und charmante Facetten besaß und nach einer ungefähren Zeit von zweieinhalb Jahren voller Zweifel und inneren Kämpfe, entschloss sie sich diesen Mann zu lieben. Heute weiß Evaliia ihre eigenen Gefühle – zumindest meistens – zu deuten: Es ist Liebe, für die man büßen muss und sie nur einem selbst gehört, denn Monogamie steht niemals auf dem Tagesplan, zumindest nicht für Silvan, was der Logik entsprechend auch durchaus vertretbar ist. Sie vermag nie gänzlich in sein Herz zu blicken und sehnt sich auf stille Weise nach einem klaren Wort von ihm, jedoch will sie es andererseits gar nicht erst wissen. So versucht sie sich mit dem zufrieden zu geben, was sie bekommt. Sich während Silvans Abwesenheit einen Liebhaber zu nehmen kam ihr zwar in den Sinn, aber ausgeführt hat sie es bisher nie. Schon allein aus dem Grunde nicht, weil sie es nicht ertragen könnte, eine fremde Frucht in ihrem Leib keinem zu sehen, außer jene von Salvian. Und das, obwohl Evaliia während seiner oft sehr langen Abwesenheiten durchaus gegen einen starken Drang ankämpfen muss, der sie, zumindest zeitweilig, in die Arme eines anderen treiben würde.

Sie ist Strategin – auch wenn sie es bisher nur innerhalb der sozialen Struktur des Stammes zeigen und präsentieren konnte. Sie plant, ist vorausschauend und versucht präzise Anweisungen zu geben, sodass der Stamm versorgt wird, die Vorräte genügen und die kulinarischen Nichtskönner ihre Finger von Feuer und Kessel lassen.

Wieder eine Facette des Feuerblutes: Sie ist ein stolzer Trotzkopf. Auch wenn sie weiß, wann sie ihren Trotz lieber dem Kloß in ihrem Halse gleich runterschlucken sollte ist sie im Allgemeinen von aufbrausender Natur – im Gegensatz dazu manchmal ruhig, zu ruhig, gefährlich ruhig. Evaliia ist von Stolz beseelt. Für sich, für ihr Volk, für ihre Familie oder ihre Ansichten.

Evaliia folgt und achtet die Gesetzte und tut, was sie tun muss, wann auch immer und was auch immer. Das schließt Erbarmen, wie aber auch Kaltherzigkeit mit ein.

Außerdem „nötigt“ sie ihren Gatten ihr von jedem Ort, wo er halt gemacht hat bzw. wo er gerastet hat um Handel zu betreiben oder Diplomatie, eine einheimische Blume mitzubringen. (Zuerst hatte sie die Idee gehabt, Schlangen zu verlangen, aber die Idee verkniff sie sich lieber.)

Was Bildung betrifft, so versucht sie alles zu finden, was sie kriegen kann und belauschte ab und zu Gelehrte und Lehrer der männlichen Kinder – wobei sie sich selber wie ein ungezogenes Kind fühlte, aber was tut man nicht alles. Und ist der Gatte erst einmal auf Reisen, so kann man sich getrost für eine Zeit die Schriften und Lehrmaterialien an sich nehmen...


Was mag dein Charakter:
Evaliia liebt die Rohheit ihrer Heimat, die zerklüfteten Berge, die peitschende See, die wilden Ebenen mit einer Pracht aus Gras und Blumen, die oftmals schier undurchdringlichen Wälder und das herbe, wie auch im Sommer allzu liebliche Klima.

Sie hat eine unheimliche Schwäche für Schlangen und ein paar jener Exemplare nennt sie ihre Begleiter und Gefährten, auch wenn es ein paar der Frauen des Stammes – schon wegen den Kindern – nicht gern sehen, wenn Evaliia sie mit sich herum trägt. Regelmäßig entgiftet Evaliia die Schlangen persönlich, was noch weniger Anklang findet als das Faktum, dass sie sie überhaupt besitzt.

Ganz simpel: Sie liebt langes Haar, vor allem das lange glatte Haar ihres Mannes. Noch bevor sie ihn überhaupt mochte, mochte sie schon sein Haar und das Gefühl es zu berühren. (Unter uns: In der ersten Zeit nach der Vermählung hätte sie es ihm am liebsten abgeschnitten und behalten.)

Evaliia liebt rotes Licht, oder überhaupt die Farbe Rot. Ihrem Empfinden nach ist es so wohlig warm und man fühlt sich geborgen, wenn die Atmosphäre stimmt – und man vielleicht mit der richtigen Person zusammen ist.


Was hasst dein Charakter:
Evaliia hasst den Krieg und die zahllosen Schlachten mit vollem Herzen, auch wegen ihren schrecklichen Erinnerungen. Gewalt führt zu Gewalt, das Schert zu oft zu Blut, und Blut bringt mehr Blut, als es vergossen werden sollte. Sollte Silvan in die Schlacht ziehen, wird sie wohl darüber nachdenken ihn an einen Baum zu fesseln – vielleicht.

Sie kann es auf den Tod nicht leiden, wenn man sie kränkt, demütigt oder behandelt wie ein unnützes Stück Fleisch ohne Sinn für gesunden Menschenverstand.

Evaliia verachtet jene Weiber, die sich ungezügelt und schamlos an irgendwelche Männer heranmachen, welche ihnen von Nutzen sein könnten oder sie gar durchfüttern könnten. Evaliias Meinung nach ist das, als würde man auf den eigenen Stolz spucken, unverzeihlich und dumm.

Sie verabscheut intrigantes, unehrliches oder fadenscheiniges Verhalten.


Stärken:
Mit Sicherheit zählt ihre mentale Stärke zu einer ihrer Stärken. Sie vermag Situationen einzuschätzen und zu interpretieren, weiß logisch zu denken und kann sich gepflegt ausdrücken. Ihre Meinung – sofern sie gefragt ist – formuliert sie bedächtig und präzise.

Des Weiteren wäre da ihr organisatorisches Talent. Als Mutter und oberste Frau der Familie muss man beinah an zwei Orten gleichzeitig sein können, und wie allgemein bekannt ist: Wenn’s kommt, dann kommt’s richtig!

Nach einigen Überredungskünsten und dem unwiderruflichen Talent sie müsste stets in der Lage sein sich und das eventuell aufkeimende Leben in sich zu beschützen, lernte sie mit einigen kleineren Waffen umzugehen (z.B. mit dem Dolch) und ansatzweise mit Pfeil und Bogen. (Und schließlich kann man ja auch noch die starken Männer bewundern – nun – beobachten.)

Ihre aufschäumende Art und ihr Redetalent, die den ein oder anderen schon zu Tode geredet hat...

Als Letztes mit Sicherheit ihre Leidenschaft und das wilde Blut. Nicht zuletzt in Liebesdingen.


Schwächen:
Wie ihre Leidenschaft ein Segen sein kann, kann sie je nach Situation auch ein Fluch sein. Ein falsches Wort im falschen Moment, eine unbedachte Geste oder ein zu irrational geführter Gedankengang kann eine große Schwäche bedeuten. Dazu gehören auch ihr Temperament und ihr Hang zu momentanen Entscheidungen aus dem Bauch heraus.

Zwar kann sie sich wehren, aber gegen die meisten Angriffe ist sie machtlos. Ein kleiner Dolch kommt eben schlecht gegen ein Schwert, eine Axt oder sonst was an. Abgesehen davon ist sie sicher nicht die Stärkste.

Grüne Augen – vor allem die ihres Gatten. (Dafür könnte sie sich selber ohrfeigen!)

Sie würde wohl alles tun, um ihre Kinder zu retten. Wer ihre Kinder in der Hand hat, der hat auch Evaliia in der Hand, denn für Cosmas und Jasmine würde sie ihr Leben geben.

Leider beherrscht sie keine andere Sprache außer die ihre vollkommen, manche lediglich Bruchstückhaft oder die wichtigste Floskeln. (Beigebracht oder aufgeschnappt von Salvian, ihren Brüdern und teilweise Schwestern, der Mutter und dem darüber doch recht mürrischem Vater, wie auch von Mitgliedern von Silvans ursprünglicher Familie.)


Fähigkeiten:
(Da vieles vorher schon erläutert wurde, fasste ich mich hier etwas kürzer: ) Ihr Organisationstalent, ein oberflächlicher Umgang mit kleineren Waffen und Pfeil & Bogen, eine gute Mutter und angemessene Ehefrau im Sinne der Gattin eines Stammesführer und Stammesführers und nicht zuletzt ihr Charme, der sie beseelt und verführerisch ummantelt.

Außerdem sitzt sie seit ihrem vierten Lebensjahr im Sattel der Pferde und ist eine sichere, geschickte und elegante Reiterin.


Waffen/Kampf-Fertigkeiten: Nur kleinere Waffen (z.B. den Dolch) und ansatzweise Pfeil und Bogen.


Wohnort: ein dakisches Schiff im Hafen Mediterraneas


Auf wessen Seite: Auf der Seite ihres Gatten Salvian und auf der ihres Volkes.


Aufgaben/Beruf:
Gattin des Stammesführers und Stammesfürsten Salvian und alle damit verbundenen Aufgaben und Verpflichtungen.


Vorgeschichte:
Sie wurde vor 26 Jahren geboren als älteste Tochter eines dakischen Stammesführers im südlichen Dakien. Evaliias Mutter war die Tochter eines Barbaren gewesen, jedoch hielt man darüber Stillschweigen und nur die engsten Familienangehörigen wussten von diesem Umstand, auch Evaliia erfuhr es erst sehr spät. Damals hatte ihr Vater Zhiroslav das ewige Herumwandern satt. Er war es müde zu kämpfen, war es müde ewig zusammenzupacken und wieder aufzubauen, das alles im ewigen Trott und geschürt von einer langen Tradition. Gut, Traditionen waren wichtig, jedoch waren es manche mehr und manche weniger, so fand der Stammesführer. Diese war überholt. Und auch seine Gattin Valya bestärkte ihn in dieser Idee, dieser Vision von einem sesshaften Leben. Feste Hütten, die eine Befreiung von den zugigen und eisig kalten Tagen versprachen, ein warmes Feuer im Kamin mit gutem Essen darauf, ein Schutzwall herum um die Häuser, die sie mit ihrem Herzblut bauen würden und ein sicherer Platz für die Kinder. So sollte es sein!

Was Gedanke war, wurde Wirklichkeit. Mit Schweiß und Blut entstand dieses feste Lager, dieses Dorf, diese Hoffnung für den Stamm, der sich am Fuße eines gewaltigen Berges niederließ, am Ufer eines Flusses, umgeben von fruchtbarem Boden. Lange – über Jahre hinweg – ging es gut und niemand hätte zu diesem Zeitpunkt geahnt, dass jener Boden bald mit Blut getränkt sein würde.

Die Sonne stand hoch am Himmel, spöttisch lächelnd, wie es der achtzehnjährigen Evaliia später erschien. Als die Krieger über das Dorf hereinbrachen hatten viele der im vermeintlichen Schutze des Walls lebenden Männer vergessen, wie es eine Waffe geschickt und wirkungsvoll zu führen galt. In dem blutigen Tumult dachte niemand über die eventuellen Gründe nach – Habgier oder gar die verletzte Tradition? Hatten sich die Götter gegen sie verschwöre, weil die Menschen sie erzürnt hatten? War das Schicksal gegen sie? Letztlich schien genau dies der Fall zu sein...

Viel blieb nicht mehr übrig. Asche. Trümmer. Die Toten. Als die Angreifer hinweg zogen war es an den Überlebenden ihre Toten, ihre gefallenen Familienangehörigen, Mütter, Väter, Söhne, Töchter, ... zu begraben. Dabei hatten Evaliia und ihre Familie erstaunlich viel Glück gehabt – mehr oder weniger. Allein die Seele der jüngsten Schwester, noch ein Säugling, das erste Kind der Familie gezeugt im neuen Heim, holte sich der barmherzig-grausame Tod.

Das Hab und Gut geraubt blieb den Menschen nichts außer ihr zerstörtes Leben hinter sich zu lassen und ihre über die Jahre dazu gewordene Heimat zu verlassen, mittellos wie sie waren.

Die Rettung fand der Stamm im Lager des Stammesführers Salvian. Nachdem Evaliias Vater sein Amt als Stammesführer zum Wohle seiner Gefolgsleute bereit war aufzugeben wurde der methaporisch am Boden liegende Stamm, arm und stark minimiert in der Zahl, in den Stamm Silvans assimiliert. Zwar hatte Evaliias Familie alle Privilegien verloren, jedoch etwas viel wertvolleres gewonnen: Das Leben. Den Zusammenschluss der beiden Stämme wurde besiegelt mit der Hochzeit zwischen Salvian und eben gerade Evaliia, der ältesten Tochter.

Lange brauchte die junge Frau, um ihre Rolle zu akzeptieren, doch letztlich fand sie sich damit ab. Sie gebar dem Fürsten im Verlauf von acht Jahren zwei Kinder, einen Jungen und ein Mädchen, und entwickelte sich zu einer würdigen Gattin.

Heute ist sie mit ihrem dritten Kind schwanger, jedoch ist ihr Leib erst hauchzart gewölbt.

Nach Mediterranea kam sie mit einem eigenen Schiff, um hier ihren Gatten zu treffen, sozusagen auf halbem Wege. Nach langer Reise wollten sich Gattin und Gatte hier treffen, vielleicht eine Weile bleiben und letztlich gemeinsam weiterreisen. Allerdings ist ihr der Zeitpunkt nicht genau klar, wann ihr Gatte ankommen wird, und so ist es gut möglich, dass es sich noch etwas hinziehen kann, da nicht bekannt ist, wann Salvian die diplomatischen – oder weniger diplomatischen – Verhandlungen (nicht hier zulande) beendet hat und sich auf den Weg machen kann.


Wunschusertitel: Frau eines dakischen Stammesfürsten


Was wünscht du dir hier im Forum:
Interessante und abwechslungsreiche Dialoge und sonst von allem ruhig etwas.

[Dieser Beitrag wurde am 12.05.2006 - 21:57 von Evaliia aktualisiert]





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Athena
unregistriert

...   Erstellt am 12.10.2005 - 21:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo und willkommen!!!

Wow, das ist ein ausführlicher und detailreicher Charakterbogen!

Ich wünsch dir viel Spaß beim Posten. Wenn du lFragen hast, kannst du sie gerne an Normin oder mich richten!




Evaliia 
Frau eines dakischen
Stammesfürsten
Moderator


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Status: Offline
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...   Erstellt am 12.10.2005 - 22:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke! Das ist sehr lieb von Euch!

Evaliia bräuchte dann noch ihr Schiffchen, wenn Ihr so freundlich wärt. Das würde dann erstmal ihre Bleibe bleiben, schließlich kommt sie gerade erst an und hat - zumindest im Prinzip - nicht vor sooo lange zu bleiben.





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Normin 
Ehem. Rebellanführer
Administrator


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...   Erstellt am 13.10.2005 - 15:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schön ausgearbeitet und toller Charakter

Ich glaube, da wird sich ein gewisser Prinz sehr freuen!

Willkommen und viel Spaß hier!





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Auch wenn dir die Hände gebunden sind, dein Geist bleibt frei ...


Evaliia 
Frau eines dakischen
Stammesfürsten
Moderator


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...   Erstellt am 13.10.2005 - 15:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke für's Kompliment, Normin, hört man immer wieder gern! *strahl*

Und da wird sich jemand freuen? O.o Ach wirklich? Werden wir ja noch sehen... *hrhrhr*





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Anasarh 
Oberst der
sassanidischen Garde




Status: Offline
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Beiträge: 230
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...   Erstellt am 13.10.2005 - 16:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich würde mich freuen...wenn wir uns treffen würden





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Ich bin wieder da *hrhr*, zieht euch warm an!

Evaliia 
Frau eines dakischen
Stammesfürsten
Moderator


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Status: Offline
Registriert seit: 12.10.2005
Beiträge: 989
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...   Erstellt am 13.10.2005 - 16:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Immer gern! ^^ Als Stadtwache kann man ja bei neu angekommenen Schiffen ruhig mal nach dem Rechten sehen...





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Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 13.10.2005 - 16:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Willkommen, schöne Landsmännin




Evaliia 
Frau eines dakischen
Stammesfürsten
Moderator


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Status: Offline
Registriert seit: 12.10.2005
Beiträge: 989
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...   Erstellt am 13.10.2005 - 16:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Überaus galant, Prinz Nicolai!

Und unter uns: Einer der wenigen, mit denen sie sich in ihrer Sprache gänzlich ohne Probleme unterhalten kann... O.o





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(Alles, was in *...* steht, sagt sie auf Dakisch/Rumänisch!)

Nicolai
unregistriert

...   Erstellt am 13.10.2005 - 17:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


**Da habt Ihr Recht! Ich freue mich schon sehr darauf, Euch meine AUfwartung machen zu dürfen!**




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Heute hat kein User Geburtstag!
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