Fatmita  Einwanderungs-Expertin
      

Status: Offline Registriert seit: 24.08.2006 Beiträge: 1645 Nachricht senden | Erstellt am 07.10.2009 - 13:58 | |
EU und Brasilien dringen auf ehrgeiziges Weltklimaabkommen
Zwei Monate vor dem Weltklimagipfel im dänischen Kopenhagen haben die Europäische Union und Brasilien ein ehrgeiziges Abkommen gegen den Treibhauseffekt gefordert. Jedes Land müsse seine Verantwortung für den Klimawandel übernehmen, sagte der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva beim EU-Brasilien-Gipfel in Stockholm mit Blick auf Länder wie die USA und China. "Das ist die einzige Möglichkeit, die wir haben, um den Stillstand beim Klimathema zu lösen", sagte Lula.

Die EU und Brasilien verabredeten bei ihrem dritten Gipfel ein gesondertes Klima-Vorbereitungstreffen ranghoher Experten im November. "Wir wollen den Druck vor Kopenhagen erhöhen", sagte der schwedische Ministerpräsident und amtierende EU-Ratsvorsitzende Fredrik Reinfeldt. Auf dem UN-Klimagipfel soll ein Nachfolgeabkommen für das 2012 auslaufende Klimaschutzprotokoll von Kyoto beschlossen werden.
Im Fall eines Scheiterns der UN-Verhandlungen drohen die Europäer Ländern ohne Umweltauflagen mit Klima-Strafzöllen. Die EU habe die Debatte über solche Grenzsteuern nur bis Kopenhagen zurückgestellt, sagte Reinfeldt. Die EU hat sich verpflichtet, ihren CO2-Ausstoß bis 2020 um 20 Prozent im Vergleich zu 1990 senken. Wenn andere Industrieländer mitziehen, will Europa das Ziel auf 30 Prozent erhöhen.
Schwellenländer sollen sich in Kopenhagen erstmals auf Abbauziele verpflichten. Ende vergangenen Jahres hatte Brasilien erstmals zugesagt, die Abholzung des Regenwaldes im Amazonas-Gebiet bis 2018 um 70 Prozent im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren zurückzufahren. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso nannte dies in Stockholm "ein Beispiel für viele andere Länder der Welt"
http://de.news.yahoo.com/2/20091006/tpl … ea870.html
Signatur Ich bin Hamburgerin und Betriebwirt |