Kjaskar  Hetmann
         

Status: Offline Registriert seit: 16.05.2006 Beiträge: 637 Nachricht senden | Erstellt am 05.02.2007 - 14:00 |  |
Mit wachsender Besorgnis verfolge ich die Berichte in den Medien die von dem bereits laufenden Klimawandel berichten.
Viel hat sich in den letzten Jahren auf unserem blauen Planeten verändert und vieles wird sich noch ändern... leider nicht zum besseren. Die Erde ist krank, wir haben Sie geschwächt und nun droht unser weltweites Ökosystem zu kippen, wenn der Mensch nicht beginnt sich radikal zu ändern. Die größten Probleme liegen darin, das der Mensch es immer auf die lange Bank schiebt und denkt: "Was kann ich schon ausrichten und überhaupt, das dauert ja noch". Falsch!!! Ausserdem: Niemand will auf den Komfort verzichten, den wir alle so unheimlich gewohnt sind. Niemand will sich extra-Arbeit aufhalsen, sollen es doch die anderen tun.
Wir haben leider nur diesen einen Planeten, von dem wir leben können. Die Erde braucht uns nicht, aber wir die Erde. Es mag hart klingen, aber der Mensch ist ein Parasit, der seinen Wirt so sehr geschwächt hat, dass er droht einzugehen. Und wir mit ihm.
Umweltschonende Maßnahmen sollten nicht nur gewünscht und gut angedacht sein, sondern von jedem durchgeführt werden. Von jedem einzelnen, denn jeder einzelne hat seinen Beitrag zur Zerstörung getan. Ich, meine Freundin, Ihr, alle. Egal wer, man kommt nicht drum herum. Jeder lässt mal das Licht an, fährt zu viel Auto oder nutzt Strom aus Kohlekraft. Irgendetwas kann jeder ändern.
Ich bitte jeden, sich zu informieren was er tun kann. Jeder kann etwas tun, ohne riesigen Aufwand. Es ist oftmals nur ein Anruf um den Stromanbieter zu wechseln, oder auf aufwendig verpackte Produkte zu verzichten und Alternativen zu suchen. Stecker kann auch jeder ziehen um den Stromverbrauch zu senken.
Ich bin normalerweise nicht der Mensch der auf Panik macht, aber ich sorge mich um die Erde. Wir haben die Möglichkeit einen wundervollen Planeten zu bevölkern. Machen wir uns nicht unseren Lebensraum kaputt und damit auch den Lebensraum aller Lebewesen der Erde.
Ich werde versuchen meinen Teil zu tun, so weit es geht. Ich hoffe dass noch viele viele mitmachen.
Wenn es gelingt, das System zu retten, dann ist jeder ein Gewinner.
Ich schliesse mit den Worten meines Lieblingskomponisten Chris Hülsbeck:
[size=1]Winners save the planet!![/size]
Signatur Nur Helden wissen, was Helden wollen! |
Kjaskar  Hetmann
         

Status: Offline Registriert seit: 16.05.2006 Beiträge: 637 Nachricht senden | Erstellt am 05.02.2007 - 14:09 |  |
Ich bin dafür hier in diesem Thread Vorschläge zu sammeln, wie man die Umwelt entlasten kann. Wie gesagt, ich will nicht als grosser Moralapostel dastehen, aber gerade wir Rollenspieler sollten wissen, wie wichtig uns eine schöne stimmige Welt ist, in der man sich verlieren kann. Wir haben eine solche Welt vor unserer Haustür. Wundervolle Wälder, Tiefe Seen und schneebedeckte Gebirge.
Gehen wir mit gutem Beispiel vorran und tun etwas gegen die Zerstörung unseres Planeten. Wir müssen keine Superökos sein, aber wenn jeder so viel macht wie er kann und will, dann sind wir schon ein gutes Stück weiter. Ausserdem wissen viele Leute nicht, wie man Umweltschutz im kleinen betreiben kann.
Also Leute, lasst es Vorschläge hageln.
Signatur Nur Helden wissen, was Helden wollen! |
Raven  Matrose
     

Status: Offline Registriert seit: 05.06.2006 Beiträge: 628 Nachricht senden | Erstellt am 05.02.2007 - 20:56 |  |
-Energiesparlampen verwenden
-wenn z.B das Handy aufgeladen ist, Stecker ziehen und nicht das Ladegerät an der Steckdose lassen
-weniger heizen, d.h. die Heizung nicht bis zum Anschlag hochdrehen!
-lieber duschen, anstatt in die Badewanne zu gehen(spart wertvolles Wasser)
-Fernseher ausmachen und nicht auf Standbye schalten
-Mit Bus oder Bahn fahren und Auto mal in der Garage lassen, belastet weniger die Umwelt
Das wärs jetzt erstmla von mir 
Signatur Ich bin Kobold-Elf-Chimäre im 7.Kreis der Verdammnis des dunklen Herrschers Belharhar, nur damit wir uns verstehen...
"Aller guten Pakte sind sieben." |
Arashka  Schiffsjunge
  

Status: Offline Registriert seit: 24.08.2006 Beiträge: 189 Nachricht senden | Erstellt am 07.02.2007 - 13:56 |  |
-So oder so die heizung auslassen, wenn man mal lüften sollte.
Mehr fällt mir da auch nicht wirklich zu ein, Raven hat das meiste vorgenommen.
Es ist zwar nur ein kleiner Beitrag, aber ich denke, den sind wir der Natur insoweit schuldig.
Signatur Ein Lächeln lang leuchtet es hell,
zwischen dir und mir.
Wie Wetterleuchten groß hell und vorbei.
Ein Lächeln lang dreh ich mich um..
und ich bin frei! |
DerNamenlose  Segler
    

Status: Offline Registriert seit: 30.07.2006 Beiträge: 402 Nachricht senden | Erstellt am 08.02.2007 - 00:50 |  |
Gehen wir das Problem doch mal etwas anders an:
Ok, die letzten Fernsehsendungen über die Klimaentwicklung wirkten mal wieder erschreckend. Das gab es vor Jahren auch schon. Mehrmals.
Was ist passiert? Einige Menschen begannen auf die Umwelt zu achten, Energie zu sparen, keine Pelze mehr zu tragen...
Dann wuchs Gras über die Sache, das Problem rückte in den Hintergrund des Bewusstseins und der Stecker blieb irgendwann wieder drin, PVC ist ja so ein leichtbearbeitbares und billiges Baumaterial und FCKW - frei ist ok, was jetzt an anderen giftigen Stoffen drin ist - keine Ahnung - lieber nicht gar nicht dran rühren.
Über diesen "Gewöhnungs- und Verdrängungsfaktor" macht die Industrie schon seit Jahrzehnten, was sie will und der "innere Kompfortschweinehund" hört da genauso auf Ihr Kommando wie die Politik.
Warum sonst werden die Regenwälder noch immer gerodet, Benzinschleudern verkaufen sich besser denn je und Kunststoff ist Quantitativ die Wirtschaftsware Nr.1.
Du fragst, was können wir tun?
Ich frage, was können wir dauerhaft tun - OHNE UNSEREN KOMPFORT ZU VERLIEREN, denn sonst interessiert das
1. nur sehr wenige und die meisten davon
2. nur recht kurzzeitig.
Der FCKW-freie Kühlschrank ist ein Beispiel dafür: Auch wenn inzwischen andere Giftstoffschränke den Greenpeacekühlschrank unauffällig wieder verdrängt haben, zeigt er, daß es geht: Wenn Umweltfreunlichkeit mindestens gleichwertig ist, nur dann ist auch eine dauerhafte Verbesserung möglich.
Also: Wie können wir das erreichen, OHNE an Kompfort zu verlieren?
Einige Tipps (entsprechend des Threads):
Es gibt sogenannte Master-Slave-Steckdosen. Schaltest Du ein Gerät aus, so gehen alle Geräte, die Du z.B. NUR mit dem ersten zusammen brauchst komplett vom Netz.
IR-Sensorempfänger ermöglichen es schon seit Jahren den Standbyverbrauch für alle Geräte auf ein minimum zu senken, indem sie das Gerät vom Netz nehmen, bis ein Signal kommt und selbst kaum was verbrauchen.
Uhren (z.B. von Videorekordern) können die Zeit mittels Akkus überbrücken (Der Elektroniker baut's ein).
Bitte beachtet auch, daß bei bsp. Röhrenfernseher schneller kaputtgehen, wenn sie ständig vom Netz genommen werden - ist es umweltfreundlicher, dann Neuproduzierte zu kaufen?
Ein Rechenexempel.
Ist es für jeden machbar? Klar: Nein.
Sparlampen: Gut. Aber bitte nicht die billigen - die flackern, brummen (unterbewusstes Unwohlsein), gehen schnell kaputt. Auch bringen sie nichts in Räumen, in denen man sich nur kurz aufhält, da sie ihre wahre Leistung erst bei Dauereinsatz entfalten.
Wer wenig Licht braucht (Durchgänge z.B.) sollte auf LED-Lampen zurückgreifen, wer viel Licht immer nur kurz braucht (Garage z.B.) greift besser auf Halogen bzw. Kryptonlampen zurück, sofern Lichtzusatznutzung mittels Spiegel bzw. Glasfaser nicht möglich ist.
Auch automatische (PASSIVbewegungsmelder, Lichtschranken) Schalter helfen und erhöhen den Kompfort sogar noch.
Aber Licht ist erstaunlicherweise einer der geringsten Stromverbraucher. Spitzenreiter in deutschen Haushalten sind (in ungefährer Reihenfolge)
Föhn(&Heißluftpistole) / Elektroheizung
Elektrobackofen
Elektroherd
Elektrogrill
Wäschetrockner/ Geschirrspüler
Kühlschrank (der Dauerverbrauch)
Ein gutes Gerät ist auf Dauer auch echt Bargeld wert.
Dann ist da noch Wasser, Heizgas/öl etc.
Schon eine einfachste Isolierung der Wohnung im Winter wirkt spürbar Wunder. Das kann jeder unter die Tapete kleben. Einmal angebracht und Ruhe. Aber vergesst bitte nicht die Atmungsaktivität der Wand zu gewährleisten - Kondenswasser führt nicht nur zu einem schlechten Raumklima und Schimmel, es trägt beim Lüften auch jede Menge Wärme mit raus...
Faßt mal Wände, Türen, Fenster, Decken und Glasbausteine an - Was sich kühl anfühlt ist extrem unzureichend isoliert.
Gilt auch für den Bereich zwischen Kühlschrank und Backofen.
Möglichkeiten gibt es mehr als genug. Dinge, wie z.B. der Föhn, für die mir kein gleichwertiger Ersatz bekannt ist sind selten.
Meist kostet die Anschaffung erstmal etwas (z.B. Brauchwasseranlagen, Wärmespeicherheizungen) aber wer rechnen kann Zeit hat und nicht gerade am Hungertuch nagt kann auf Dauer nur profitieren.
Wenn also (halbwegs konkrete) Fragen (oder auch ganz allgemeine Ideen) bestehen, wie das dauerhaft und ohne kompfortverlust umgesetzt werden kann...
DAS ist sinnvoll.
Und breitentauglich...
ps: Für die Lüftungsfrage beim Heizen gibt es
a) Automatikventile, die während des Lüftens und Temperaturgesteuert (auf- &)zuregeln oder
b) (teurer) Lüftungssysteme mit integrierem Wärmetauscher (bringt frischluft mit ca. 80% der alten Wärme in die Wohnung, die alte Luft nimmt nur ca. 20% Wärme mit hinaus)
Signatur Und Alrik erschrak, als er das Prinzip des Rollenspiels erkannte:
Zwölf Götter?? TAUSENDE!!! |