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Budweiser
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...   Erstellt am 07.08.2005 - 10:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Johannisbeer-Hilferuf!

Es gärt gar nicht. Ein normaler Ansatz nach Rezept auf dieser Site, Johanisbeerwein
(auf 9 Liter 3,5 kg Obst, 1,5 kg Zucker, Hefe „Portwein“/Kitzinger/, Haltbarkeit bis März 2006,
8 Hefenährtabletten, diese zwar 10 Jahre alt, aber da es sich um anorganische Substanz handelt, dürfte es keine Rolle spielen).

Seit 48 Std. tut sich nichts, von einer Gärung keine Blase. Ich habe sogar den Eindruck, dass im Ballon Unterdruck entsteht, (Wasser im Röhrchen steigt "andersrum" was zwar durch Temperaturänderung verursacht werden kann, es kann aber auch Oxidation bzw. Veratmung durch falsche Mikroorganismen bedeuten: Das wäre wohl das Ende.

Meine zwei Fragen:

1. Wie kann man die Gärung noch schnellstens in Gang bringen? (Einen Gärstater aus Apfelwein Natur + Zucker + Hefe habe ich gestern angesetzt, dort tut sich ebenfalls nichts! Langsam glaube ich an Mondeinflüsse und Erdstrahlen)
2. Wie lange kann man erfahrungsgemäß warten, bevor der Saftladen definitiv weggekippt werden muss, weil Schimmel- und Schleimpilze aus dem Ballon wachsen? (ich will den verunglückten Wein lieber abkochen und als Saft verwenden)

P.S. So ganz unerfahren bin ich nicht, als ich auf dem Lande wohnte, produzierte ich jährlich manchmal an die 100 l Apfelwein – nie mit irgendwelchen Schwierigkeiten. Am Johannisbeerwein bin ich nun schon zum 2. Male total gescheitert. Johannisbeere: Never again.

Michal




Birgit ...
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...   Erstellt am 07.08.2005 - 10:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Budweiser, willkommen im Form

hört sich nach dem allseits üblichen Hefeproblem an. Wenn Du hier im Forum liest tritt das bei Flüssighefen häufig auf, weshalb die meisten hier im Forum auf Trockenhefen umgestiegen sind.

Am Besten versuchst Du morgen Hefe aus einer anderen Quelle Hefe aufzutreiben, zur Konservierung kannst Du den Ansatz schwefeln mit 1g/10l.

Gruß Birgit





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Aus dem Feuerquell des Weines, aus dem Zaubergrund des Bechers,
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nach dem eig'nen Wert des Zechers, nach des Trinkenden Begabung! (Friedrich von Bodenstedt)

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Fruchtweinkeller ...
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...   Erstellt am 07.08.2005 - 11:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich muss da nochmal ein gutes Wort für den Johannisbeerwein einlegen. Wir haben schon viele Ansätze gemacht, der Wein wird ausgezeichnet und gärt auch gut. Wenn die Hefe mitspielt.
Bei Deinem Rezept fällt mir nichts auf, was der Hefe übel mitspielen könnte. Die Qualität der Flüssighefen haben wir schon oft diskutieren müssen, (siehe auch Kapitel "Hefe" auf der Homepage oder hier:

www.foren.de/system/thread-reinzuchtkaschimmel-fruchtweinkeller-89060-566412.html

www.foren.de/system/thread-qualitaetvonfluessighefen-fruchtweinkeller-89061-389319.html

Gerade bei Flüssighefen rate ich immer dazu, einen Gärstarter anzusetzen. Man sollte auch immer eine zweite Hefe in der Hinterhand haben für solche Fälle. Mit den Trockenhefen haben wir im Schnitt weit bessere Erfahrungen gemacht.

Gutes Gelingen,

Andreas

[Dieser Beitrag wurde am 07.08.2005 - 11:02 von Fruchtweinkeller aktualisiert]





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Jede Null verzehnfacht das Problem.
(Graf Fito)
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Heiner 
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...   Erstellt am 07.08.2005 - 11:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Du hast nicht geschreiben ob du für den Wein einen
Gärstarter angesetzt hast oder die Hefe einfach so
reingekippt hast. Bei letzterem würde ich noch ein
zwei Tage warten. Auch dein neuer Gärstarer wird
noch zwei Tage brauchen.

trotzdem gutes Gelingen





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[Dieser Beitrag wurde insgesammt 521mal aktualisiert]

fibroin ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 07.08.2005 - 12:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mein letzter Gäransatz naturtrüber Apfelsaft und Portweinhefe brauchte mal wieder 3 Tage. Die Hefezellen waren wohl sehr ausgehungert. Dann war er aber voll da. Wenn du die Hefe einfach in den Johannisbbersaft gekippt hast, wird die Hefe auch die Zeit brauchen.

[Dieser Beitrag wurde am 07.08.2005 - 12:06 von fibroin aktualisiert]





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Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

josef ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 07.08.2005 - 13:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Budweiser,
wenn es so ist wie ich vermute, das du ohne Gärstarter gearbeitet hast, wird es bei diesen Temperaturen schwer werden die Gärung in gang zu bekommen.
Fibroins Erfahrung von 3Tagen, dann aber voll da, kann ich bestätigen.
Du kannst die Sache nur beschleunigen(auch den gerade angesetzten Gärstarter) wenn du alles auf die Heizung stellst. Dir fehlen einfach die letzten 5°
Gruß Josef




Budweiser
unregistriert

...   Erstellt am 08.08.2005 - 09:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke für die vielen Zuschriften! Jetzt, am 4. Tag, kommt Bewegung in den Saftladfen, und zwar gar nicht so schlapp. Alles ist also im grünen Bereich, der Alkoholspiegel steigt.

Ich war vom Apfelwein gewohnt, dass es spätestens am nächsten Tag schon losgeht. Der Johannisbeerwein starten wohl langsamer.

Gruß

Michal




Birgit ...
Administrator
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...   Erstellt am 08.08.2005 - 10:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nein, Johannisbeerweine gären eigentlich problemlos an. Da war die Hefe halt nicht mehr die Frischeste. Das nächste mal unbedingt einen Gärstarter machen.

Gruß Birgit





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