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Maggie ...die Bienenbetörerin ;)
   

Status: Offline Registriert seit: 22.11.2005 Beiträge: 306 Nachricht senden | Erstellt am 09.12.2005 - 20:07 |  |
Hallo zusammen! Wenn ich "woanders" lese wie sehr sich ein Mensch verändern kann (ich bin jetzt nicht für Magenband-OPs, dass das keiner missversteht), aber das ist wirklich ein Phänomen Da schreibt eine Frau, die vor wenigen Wochen noch nur unter Morphium, völlig depressiv dachte, es ginge gar nicht mehr weiter. Und jetzt ist das ein völlig anderer Mensch, geht ins Fitnesstudio und das mit Spass, das kann meiner meinung nach doch nicht nur an den bestimmt verlorenen Kilos liegen? Was meint ihr, liegt das nicht doch daran, dass es bei ihr im Kopf einfach geklickt hat??? Maggie
Und ich kann mir nicht verkneifen, wie völlig unmöglich ich es finde, dass man ihr nun immer noch vorhält wie doof die OP war (selbst wenn es stimmt, ist es einfach nur peinlich, sich nicht mit ihr zu freuen, oder?).
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Holly  die nur nach ihrer eigenen Pfeife tanzt...
   

Status: Offline Registriert seit: 07.12.2005 Beiträge: 887 Nachricht senden | Erstellt am 10.12.2005 - 09:43 |  |
Hm, also ich denke auch nicht, daß das ausschliesslich an den verlorenen Kilos liegt. Ich würde mal vermuten, daß das einfach eine Art Wegmarke in ihrem Leben war, ein plötzlicher Richtungswechsel, endlich bewegt sich was, vor allem im Kopf. Ich denke nämlich auch nicht, daß sie in der rel kurzen Zeit mit Rekonvaleszenz und allem schon endlose Kilos abgenommen hat. Der Vergleich hinkt zwar ein wenig aber ich denke, daß das so ähnlich bei Leuten ist, die eine "Schönheits"-OP machen lassen (ich persönlich bin vollkommen dagegen, aber kann Leute nicht verurteilen, die das mit sich machen lassen). Da hört man auch plötzlich vom gewachsenem Selbstbewusstsein, und die Leute strahlen was ganz anderes aus. Eine Freundin von mir hat sich mal die Brust vergrößern lassen, und ih weiss, wie sehr sie darunter gelitten hat, daß sie "obenrum" wie ein Junge ausah. Danach war sie ja immer noch derselbe Mensch, aber sie wirkte völlig anders, schon allein die Körperhaltung.
Und dieser Klick im Kopf, der muss einfach kommen, wie auch immer der kommt. Der Weg mit der MagenOP war vielleicht ihre einzige Möglichkeit, der Leidensdruck muss ja nach den Schilderungen immens gewesen sein. Manchmal denke ich bei mir, der KLick wäre schon da, an guten Tagen, und dann kommen wieder die Rückfälle. Aber ich will versuchen, das nicht als Rückschrit zu sehen, sondern nur als eine Art Verweilen, Luftholen um dann weiterzumachen.
Liebe Grüße Holly
Signatur Freier Willen!
Hunde denken sie wären Menschen
Katzen denken sie wären Gott |
Maggie ...die Bienenbetörerin ;)
   

Status: Offline Registriert seit: 22.11.2005 Beiträge: 306 Nachricht senden | Erstellt am 10.12.2005 - 21:22 |  |
Hallo ihr! Wenigstens Chiyele hat sich mal ordentlich mit ihr gefreut...dieses "Schweigen" dort bei denen, denen es so oder so besser geht ist schon echt unangenehm  Mit dem Klick sagst Du was Holly , geht mir ähnlich wie Dir. Aber das mit dem Luftholen zwischendurch hört sich gut an, das gucke ich mir ab  Maggie
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Sunny on her way to the sunny side of life...
   

Status: Offline Registriert seit: 16.11.2005 Beiträge: 668 Nachricht senden | Erstellt am 10.12.2005 - 22:53 |  |
Ich glaube auf jeden Fall, dass die Veränderung im Kopf beginnt. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo ich soviele Gründe hatte essensmäßig nichts zu verändern. Im nachhinein würde ich sagen, dass das nun nicht alles nur Ausreden waren, ich hatte auch handfeste Probleme, aber vorgeschobenes gab es auch. Oder ich habe Auswege nicht sehen können. Mit meinen Depris geht es jetzt auch noch so. Ich sehe den Ausweg nicht. ich probiere mal was, das ist gut, aber am nächsten Tag mache ich es wieder anders... Manchmal denke ich, dass ich jetzt meinen Frust wegschlafe statt wegfresse. Dann denke ich wieder, dass ich schon soviel erreicht habe in der Thera und vielleicht nur ungeduldig bin. Oder einfach, dass ich vielleicht etwas melancholisch veranlagt bin... Sunny
[Dieser Beitrag wurde am 10.12.2005 - 22:58 von Sunny aktualisiert]
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Solitude  Vorsicht - Freigeist :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 10.12.2005 - 23:39 |  |
Diese immense Veränderung ist wohl jedem aufgefallen, Maggie. Ich denke, dass sie ihre Situation vorher als so auswegslos empfunden hat und die Aussicht auf eine langsame Veränderung hätte ihr nicht weitergeholfen. Durch die OP hat sie wahrscheinlich beides, die schnelle körperliche Veränderung (die ersten 20 kg sind ja wohl schon weg) und dadurch einen enormen mentalen Auftrieb.
Und ja, es beginnt meiner Meinung nach auf jeden Fall im Kopf! Soli
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |
Solitude  Vorsicht - Freigeist :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 10.12.2005 - 23:43 |  |
Holly schrieb
Manchmal denke ich bei mir, der KLick wäre schon da, an guten Tagen, und dann kommen wieder die Rückfälle. Aber ich will versuchen, das nicht als Rückschrit zu sehen, sondern nur als eine Art Verweilen, Luftholen um dann weiterzumachen. Liebe Grüße Holly
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Das ist ein schönes positives Bild, Holly. 
[Dieser Beitrag wurde am 10.12.2005 - 23:44 von Solitude aktualisiert]
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |
Solitude  Vorsicht - Freigeist :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 11.12.2005 - 00:09 |  |
Sunny schrieb
Ich glaube auf jeden Fall, dass die Veränderung im Kopf beginnt. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo ich soviele Gründe hatte essensmäßig nichts zu verändern. Im nachhinein würde ich sagen, dass das nun nicht alles nur Ausreden waren, ich hatte auch handfeste Probleme, aber vorgeschobenes gab es auch. Oder ich habe Auswege nicht sehen können. Mit meinen Depris geht es jetzt auch noch so. Ich sehe den Ausweg nicht. ich probiere mal was, das ist gut, aber am nächsten Tag mache ich es wieder anders... Manchmal denke ich, dass ich jetzt meinen Frust wegschlafe statt wegfresse. Dann denke ich wieder, dass ich schon soviel erreicht habe in der Thera und vielleicht nur ungeduldig bin. Oder einfach, dass ich vielleicht etwas melancholisch veranlagt bin... Sunny
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Das kann gut sein sunny, die Veranlagung zu Depressionen soll vererbt werden können.
Auch Stress spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Depressionen. Bei Depressiven ist der Stresshormonhaushalt gestört. Nomalerweise wird die Hormonproduktion gestoppt, wenn genügend Cortisol im Blut vorhanden ist. Dieser Vorgang funktioniert bei depressiven Menschen nicht richtig. Ebenfalls möglich als Ursache für Depressionen ist ein Mangel an Noradrenalin und Serotonin an den Schaltstellen der Nervenzellen. Hast Du es mal ärztlich abklären lassen?
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