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Fenrirwolf ...
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 15.09.2009 - 00:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Halli hallo,

ich habe von meinen Großeltern 14Kg Zwetschgen von Bäumen geschüttelt bekommen und ich soll/will da jetzt Zwetschgenwein raus machen.
Ich habe bisher nur Honigwein (Saftgärung) betrieben, die Maischegärung ist mir neu, habe mir erstmal jetzt Einen Pressbeutel und Simplexfilter bestellt damit der Wein auch ohne Schwerkraft klar wird. Aus den 14Kg (Achtung erste Frage) habe ich 3 Ansätze in 1x 20L und 2x 15L Ballons angesetzt.

Und die Frage die ich mich schon immer gestellt habe ist die:
Wenn es heißt "pro 10L Ansatz 4Kg Frucht", heißt das dann den Ansatz in einem 10L Ballon anzusetzen oder ein tatsächliches Volumen von 10Litern in einem entsprechend großen Ballon (zum Beispiel 15 oder 20L Ballon zu benutzen, was einem Schaumsteigraum von 5 bzw. 10L bedeuten würde)
Und wenn gemeint ist, dass tatsächliche 10L angesetzt werden sollen (mit 4Kg Frucht) woher weiß ich wenn ich zum Beispiel einen 15L Ballon nehme das mit allen Zutaten auch wahrhaftig 10L drin sind und nicht nur 9 oder 11 oder ist das nicht soo wichtig? Ich denke dabei zum beispiel an die Verwendung von Pyrosulfit (1g / 10L) und da sollte man ja lieber nicht überdosieren, hm?

Danke schonmal für die Antwort

[Dieser Beitrag wurde am 15.09.2009 - 00:08 von Fenrirwolf aktualisiert]





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JasonOgg ...
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...   Erstellt am 15.09.2009 - 08:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wenn 20l Ansatzmenge steht, dann ist damit zu rechnen, dass rund 20l am Ende herauskommen. PlusMinus 3-4l je nach Trub und Säureverdünnung, was variabel ist.

Deine 14kg Zwetschgen sollten eigentlich locker für 20l reichen.

Meine Zwetschgen habe ich auf rund 21l aufegfüllt, damit sie am ersten Tag mit Wasser bedeckt waren. Ein Maischeeimer mit etwas über 30l oder ein Getränkefass mit weiter Öffnung ist gut geeignet, dann kann man umrühren. Meine Maische stieg etwa bis zur 23l Marke, Pflaumenschalen sind kompakt und drücken nach unten. Lasse lieber etwas mehr Spielraum, besonders wenn Du mit einem Ballon arbeitest, der nach oben schlanker wird.

In meinem Jammerthread siehst Du ein Bild von meinem ehemaligen Ballon und erkennst deutlich eine Skala, die ich dort angebracht habe. Gieße immer einen Liter Wasser rein, dann machst Du mit einem Edd*ng oder CD-Stift einen Strich, auf den Milliliter kommt es nicht an.

Warum denkst Du jetzt schon über Schwefel nach? Wahrscheinlich wegen der Dosierung, denn sonst brauchst Du ihn hoffentlich noch nicht





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Fenrirwolf ...
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...   Erstellt am 15.09.2009 - 16:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja ok,

ich glaube ich habe mich etwas undeutlich ausgedrückt, hm wie erklär ich das jetzt.

Ich habe halt festgestellt, dass ein (z.B.) 20L Ballon auch wahrhaftig "nur" 20L Volumen hat, sprich ein 20L Ansatz würde da auf keinen Fall reinpassen oder? Ich muss also meinen 20L Ansatz auf 2 15er Ballons oder mindestens einen 25er Ballon füllen, wegen dem benötigten Steigraum.

Meine Zwetschgen sind ja jetzt schon in den Ballons und seid gestern Nacht am gären mit ca. 1Blubb pro 7Sekunden. Das mit der Skala-Machen habe ich auch eben gerade erst auf der Homepage gelesen obwohl ich die schon 3x gelesen habe die letzten Jahre hab ich das jetzt erst gesehen, das macht natürlich einiges einfacher, wenn ich nen 15L ballon habe und 10L Ansatz reinmache dann seh ich ja anhand der Skala bis wohin ich mit Wasser auffüllen muss

Klar geht da nach Masse verloren durch Abziehen, Probennahme, etc. so dass am Ende vielleicht 7-8L in Flaschen landet, es sei denn man setzt gleich 3L mehr an, kann man ja auch machen aber dann muss ich für die 3L extra ja auch extra die Zutatenmenge hochrechnen. Nu blubberts leider in unbeschrifteten Ballons, aber habe an den ungenutzten jetzt Skalen angebracht für die nächste Fuhre Honigwein (Man lernt nie aus)


So hier jetzt nochmal 2 Bilder vom aktuellen Sachverhalt. Ich hatte gelesen das ich pro 20L Ansatz ca. 8Kg Pflaumen brauche, also habe ich einen 20L Ballon genommen und übern Daumen gepeilt 14L eingefüllt mit entsprechend runtergerechnet 5,6Kg Pflaumen drin. Dazu 2x 15L Ballons a 10L Ansatz mit je 4,2Kg Pflaumen. Das sollte doch rechnerisch stimmen oder?



Hier nochmal direkt nach dem schwenken, der Pflaumenkram schwimmt halt eher oben auf als in der Brühe zu tauchen damits vergoren verden kann, soll das so bleiben oder muss ich was beachten? Ich habe die Pflaumen teils mit nem Küchenmesser kleingeschnitten, aber als mir das zu viel Arbeit wurde hab ich nen Stabmixer genommen und kurzerhand die Pflaumen grob "püriert" ist das ok gewesen?





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JasonOgg ...
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...   Erstellt am 15.09.2009 - 18:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das sieht doch gut aus, der Farbe nach sieht er auch nicht zu dünn aus - auch wenn er dir im Vinometer zu blass vorkommen sollte. Das mit den oben schwimmenden Früchten ist nun mal so, deswegen habe ich gerne ein Gefäß in dem ich umrühren kann.

Ich hatte meine Zwetschgen lediglich halbiert, nach dem Abpressen denke ich das Vierteln besser gewesen wäre, halt so wie es der Entsteiner (fast) macht. Dann ist die Arbeit überschaubar, beim Pürierstab habe ich immer Angst, dass ich es mir zu dünn mache.
Ich bin mal gespannt, wie viel Du nach dem Abpressen rausbekommst.

Übrigens, noch haben nicht alle meine Ballone eine Skala, dass mache ich nach und nach. Die haben übrigens alle etwas Spiel, meist etwas mehr als einen halben Liter, als 15,5l. Meine mundgeblasenen 25 haben sogar 27,5l.





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Fenrirwolf ...
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...   Erstellt am 15.09.2009 - 19:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Habe ich auch gerade gemerkt das die ein klein wenig Spiel haben, habe gerade alle meine nicht benutzten mit Skala versehen und, da ich 3 15er habe konnte ich den Leeren mit Skala mal neben die zwei vollen stellen und muss sagen ich habe die 10L offiziellen Ansatz nicht so schlecht abgeschätzt





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...   Erstellt am 18.09.2009 - 07:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Für die Skala könnte man sich ja auch eine Art Messstab aus Holz machen, in den man die jeweiligen Markierungen einritzt. Da die meisten Ballons eine änhliche Form haben kann man so für alle 20er eine Skala verwenden. Für 15er, 10er etc. müsste man jeweils einen anderen Stab machen oder die 4 Seiten des Stabes nutzen. Zur Füllmengenbestimmung braucht man dann nur den Stab neben den Ballon halten. Ich habe meine Skala jeweils mit wasserfesten Stift aufgemalt. Das hält eigendlich ganz gut, fragt sich bloß wie lange. Eine Messlatte würde mich wahrscheinlich überdauern.





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...   Erstellt am 18.09.2009 - 08:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine Skala, auf Gewebeband geschrieben, hält bei uns schon weit über 10 Jahre.

Gruß Birgit





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...   Erstellt am 18.09.2009 - 08:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Erfahrung zeigt dass Ballons gleicher Forum im Volumen durchaus verschieden sein können, wir haben 15er mit knapp 15 Litern Volumen und 15er mit gut 16 L. Zudem sind ältere Modelle ganz anders geformt. Nee, ein Messstab wäre da eher ungenau.





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Fenrirwolf ...
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...   Erstellt am 20.09.2009 - 23:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es sei denn man hat seine Ballons so wie ich alle aus einer Bestellung von EINEM Lieferanten, sprich aus einem Herstellungssatz. Da man aber ja viele Ballons vererbt bekam und andere nach und nach zulegt wäre das mit der Messlatte auch eher unratsam. Ich habe Hansaplast Gewebeband genommen und zusätzlich eine Markierung auf dem Glas, so dass ich die Markierung erneuern kann wenn das Gewebeband doch mal abgehen sollte.

Ich werde die nächsten Tage immer mal ein Update über meinen Wein posten, bevor ich dann ein falsches Vorhaben durchsetze könnt ihr mich bremsen und korrigieren. Ich will so in etwa 1 Woche dann die Maische abpressen und habe einen Perlon Pressbeutel erstanden. Ich wollte schon mal fragen wie das genau jetzt läuft. Kann ich den Pressbeutel in einen Trichter setzen und dann den Schlotz dadurch kippen, oder besser ein Spitzsieb über einen großen Topf hängen, da den Pressbeutel einlegen und dann kippen?

Wie sieht das mit Luftkontakt aus? Ist das in dem Stadium nicht schädlich für den werdenden Wein? Ich meine das Abpressen wird ja nicht in 5 Sek. erledigt sein, sondern einige Minuten dauern? Und was ist wenn dann Fruchtfliegen ankommen? In meiner Küche wohnen nämlich ein paar. Lieber vorher mit Insektizid sprühen, lüften und dann loslegen?

Fragen über Fragen...





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fliegenpilzler
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...   Erstellt am 21.09.2009 - 00:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
was du bei einer Maischegärung nicht vergessen solltest ist Antigel.
Dieses löst den "Zellkit" des Fruchtfleisches auf, erleichtert das anschließende Abpressen und lässt die Früchte auch schneller zu Boden sinken.
Man kann es auch nachträglich beimengen.
Es ist auch als Pektinase bekannt.
Grüße vom
fliegenpilzler




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