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<Lillifee39> unregistriert
| Erstellt am 24.03.2007 - 18:14 |  |
Ich lebe nach 16 Jahren Ehe seit über einem Jahr von meinem Mann getrennt. Er betrog mich drei Jahre lang. Ich hielt diesen Vertrauensbruch nicht mehr aus und verliess ihn Anfang letzten Jahres.
Dass ich nur drei Monate später selbst zur Geliebten eines Mannes werden würde, hätte ich nie für möglich gehalten. Ich fand es moralisch verwerflich, ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann einzugehen.
Er war meine Jugendliebe vor 20 Jahren und wir beide hatten uns nie vergessen können. Diese Liebe traf mich wie der Blitz aus heiterem Himmel. Mit ihm hatte ich in den letzten zwölf Monaten eine intensive und wundervolle Zeit.
Nach einigem Hin und Her war er Anfang diesen Jahres kurz davor, sich für mich zu entscheiden.
Letztendlich schaffte er diesen Schritt doch nicht und entschied sich, der Kinder wegen, in seiner Ehe zu bleiben. Das war Mitte Februar.
Ich wünsche mir hier im Forum den Austausch mit Frauen und auch Männern, die in ähnlicher Situation sind oder waren, denn es tut mir so weh, seinen Schritt zu begreifen.
Liebe Grüße von
Lillifee
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Ansila unregistriert
| Erstellt am 24.03.2007 - 18:31 |  |
Hallo Lillifee,
Die Liebe zu seinen Kindern ist sicher nicht mit seiner Liebe zu dir zu vergleichen. Daher kann man auch nicht sagen, dass er seine Kinder mehr liebt als dich.
Was bei seiner Entscheidung möglicherweise eine Rolle gespielt hat war wohl, dass er neben seiner Liebe für sie auch großes Verantwortungsgefühl hat und sie nicht alleine lassen konnte. Also gerade der Umstand, der uns Frauen häufig zu Männern hinzieht - nämlich Verantwortungsgefühl und Rücksichtnahme auf Schwächere hat sich hier zu deinem Nachteil ausgewirkt.
Sicher könnte ich jetzt sagen, dass er seine Kinder ja nicht verloren hätte, wenn er sich für dich und eure Beziehung entschieden hätte. Das sehe ich grundsätzlich nämlich schon so. Ich musste aber durch Gespräche mit Betroffenen erkennen, dass deren Wahrnehmung in dieser Beziehung eine andere ist als meine. Sie können sich nicht vorstellen, einen derartig harten Einschnitt vorzunehmen. Und weißt du was? Solange die Beziehung zwischen ihm und seiner Frau einigermaßen läuft, ist es für seine Kinder wahrscheinlich wirklich besser (hier spricht das Scheidungskind aus mir). Vorausgesetzt sie haben die Möglichkeit in einer einigermaßen intakten Familie aufzuwachsen. Das kann einen liebenden Vater (Menschen) durchaus zu so einer Entscheidung bewegen.
Hart für dich, ich weiß. Vor allem, weil du ihn schon so lange kennst. Er deine Jugendliebe ist und ihr diese Liebe auch neu beleben konntet.
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mareike 
   

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2006 Beiträge: 3188 Nachricht senden | Erstellt am 24.03.2007 - 18:36 |  |
hallo lillifee,
schön, dass du hier bist 
ich kenne diesen schmerz auch. obwohl ich inzwischen den schritt des mannes verstehen kann, war das verhalten, das er parallel dazu an den tag gelegt hat, verletzend, unfair und verlogen mir gegenüber. zuletzt völlig ignorant mich wie luft behandelnd. das fand ich fast noch schlimmer. ich war wütend, traurig, verletzt, hatte tausende offener fragen, die er mir aber nicht beantworten wollte. lange zeit habe ich immer gedacht, ich müsse mit ihm reden, bevor ich abschließen kann.
jetzt denke ich, es ist wichtig, - anstelle der bohrenden fragen nach dem "warum" seines handelns - , sich auf sich selbst zu besinnen, die eigenen gefühle zu betrachten und zuzulassen, sich selbst zu lieben, sein eigenes leben weiterzuleben, authentisch und unabhängig von der liebe oder bestätigung anderer. als ich mich auf diesen weg gemacht habe, konnte ich irgendwann verzeihen, ihm und mir, loslassen und positiv vorwärts sehen.
dennoch, es hat monate gedauert, ehe ich mit mir frieden schließen konnte und mit ihm.
ich wünsche dir viel kraft, diese zeit durchzustehen.
alles liebe,
mareike
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<Lillifee39> unregistriert
| Erstellt am 24.03.2007 - 18:47 |  |
Er führt aber seit 2003 nicht das Familienleben, was wir uns vorstellen. er lebt eine Wochenendbeziehung und das nur, weil sonst seine Ehe schon damals gescheitert wäre. Er kommt manchmal nur an zwei WE im Monat nach Hause und dann flüchtet er sich in seine Hobbies. Er sagte, er sich mit seiner Frau nur der Kinder wegen arrangiert.
Deshalb habe ich von Anfang an daran geglaubt, dass er den Schritt der Trennung schafft. Nach einer Trennung wäre er genauso für seine Kinder da wie jetzt. Sie sehen ihn doch auch so kaum.
ich glaube einfach nur, dass Männer zu feige sind, sich zu trennen. Man hört soviel, dass es meist die Frauen sind, die diesen Schritt gehen. Auch mein Noch- Mann hat es nicht geschafft, diesen Schritt zu gehen.
Ich habe auch für meine Ehe gekämpft, die Liebe zu IHR war grösser. Ich wäre kaputtgegangen, hätte ich ihn nicht verlassen. Und meine Liebe zu ihm war auch eingegangen in all den Jahren.
Liebe Gruesse
Lillifee
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Ansila unregistriert
| Erstellt am 24.03.2007 - 18:54 |  |
Lillifee39 schrieb
Er führt aber seit 2003 nicht das Familienleben, was wir uns vorstellen. er lebt eine Wochenendbeziehung und das nur, weil sonst seine Ehe schon damals gescheitert wäre. Er kommt manchmal nur an zwei WE im Monat nach Hause und dann flüchtet er sich in seine Hobbies. Er sagte, er sich mit seiner Frau nur der Kinder wegen arrangiert.
Deshalb habe ich von Anfang an daran geglaubt, dass er den Schritt der Trennung schafft. Nach einer Trennung wäre er genauso für seine Kinder da wie jetzt. Sie sehen ihn doch auch so kaum.
ich glaube einfach nur, dass Männer zu feige sind, sich zu trennen. Man hört soviel, dass es meist die Frauen sind, die diesen Schritt gehen. Auch mein Noch- Mann hat es nicht geschafft, diesen Schritt zu gehen.
Ich habe auch für meine Ehe gekämpft, die Liebe zu IHR war grösser. Ich wäre kaputtgegangen, hätte ich ihn nicht verlassen. Und meine Liebe zu ihm war auch eingegangen in all den Jahren.
Liebe Gruesse
Lillifee
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Nun - das ließe darauf schließen, dass er andere Motive hat, als die die er nennt. Feigheit? Sehr gut möglich. Denn meist geht mit so einer Trennung ja auch die Trennung von Freunden - teilweise der Familie - Geld, Haus und Prestige einher. Das ist für viele wohl zu viel.
Ich will ihn nicht in Schutz nehmen. Er hätte wissen müssen, worauf er sich einlässt, als er es getan hat. Aber genauso wie er sich damals entschieden hat, eine Beziehung mit dir aufzunehmen, hat er sich nun entschieden, diese wieder zu beenden. Kein feiner Zug - wahrlich nicht. Aber leider nur allzu menschlich. Oder sollte ich schreiben männlich?
Wenigstens hatte er den "Mut" sich von dir zu trennen. Viele überlassen es der Geliebten, damit sie ja alles "richtig" machen. Der Rest ist Schweigen. 
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mareike 
   

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2006 Beiträge: 3188 Nachricht senden | Erstellt am 24.03.2007 - 18:59 |  |
schrieb
Er führt aber seit 2003 nicht das Familienleben, was wir uns vorstellen. er lebt eine Wochenendbeziehung und das nur, weil sonst seine Ehe schon damals gescheitert wäre. Er kommt manchmal nur an zwei WE im Monat nach Hause und dann flüchtet er sich in seine Hobbies. Er sagte, er sich mit seiner Frau nur der Kinder wegen arrangiert.
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arrangiert, ja, das denke ich bei so manchen menschen. sei es mit dem partner, dem job, der wohnung, dem urlaubsziel, dem körpergewicht...
es sind häufig kompromisse, die wir eingehen, manche aus bequemlichkeit, manche aus feigheit. oder einfach weil wir gar nicht richtig in uns hineinhorchen, was wir eigentlich wollen. weil wir konzepte haben, die wir von geburt an gelebt haben. nicht wissend, ob das gewohnheit, moral oder überzeugung ist und tatsächlich unserem wunsch entspricht.
oh, ich philosophiere schon wieder...
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manndel 
   

Status: Offline Registriert seit: 22.04.2006 Beiträge: 1112 Nachricht senden | Erstellt am 24.03.2007 - 20:51 |  |
mareike schrieb
arrangiert, ja, das denke ich bei so manchen menschen. sei es mit dem partner, dem job, der wohnung, dem urlaubsziel, dem körpergewicht...
es sind häufig kompromisse, die wir eingehen, manche aus bequemlichkeit, manche aus feigheit. oder einfach weil wir gar nicht richtig in uns hineinhorchen, was wir eigentlich wollen. weil wir konzepte haben, die wir von geburt an gelebt haben. nicht wissend, ob das gewohnheit, moral oder überzeugung ist und tatsächlich unserem wunsch entspricht.
oh, ich philosophiere schon wieder...
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ich finde es schön wenn du philosophierst 
ich glaube auch, dass wir in unserem handeln "uralten" konzepten folgen die nicht unsere eigenen sind.
erst indem wir mit diesen konzepten scheitern fangen wir an, uns mit ihnen auseinander zu setzen.
ich halte es deshalb keinesfalls für zufall, dass du liebe lillifee nach der trennung von deinem mann ausgerechnet an einen verheirateten geraten bist oder ihn dir vielleicht sogar ausgesucht hast.
er war ja durch eure schon bestehende "alte" verbindung leicht zu haben.
dienlicher für dich ist es glaube ich, dich damit auseinander zu setzen wozu du diese beziehung eingegangen bist und nicht so sehr zu forschen, was ihn wohl zu seinen schritten bewegt haben könnte.
wenn du deinen anteil verstanden hast kannst du auch mit ihm über seinen reden ohne, dass dabei groll aufkommt.
liebe grüße
martin
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<lillifee39> unregistriert
| Erstellt am 25.03.2007 - 01:30 |  |
Wozu bin ich an ihn geraten???
Er hatte schon zwei Jahre vorher den intensiven Kontakt zu mir aufgenommen und sagte mir später, er hätte es nicht aufgegeben.
Ich wusste von Anfang an, dass, wenn ich mich mit ihm treffe, die alten Gefühle wieder hochkommen und genau davor hatte ich Angst. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich noch meine Ehe retten.
Als er mich dann kurz nach meiner Trennung wieder kontaktierte, ging ich auf seine Einladung ein.
Ja, wir beide waren unglücklich in unseren Ehen und so bat er um diese zweite und vielleicht letzte Chance. Ich glaubte ihm blind. Seine Liebe tat mir so gut. Er versprach mir so viel und ich glaubte ihm bis zuletzt, dass er sich fuer mich trennen würde. Zumal er im Herbst schon mal versucht hat, von mir loszukommen, ihn aber sein Herz binnen 6 Wochen wieder eingeholt hat.
Er selbst sagte, er koenne es der Kinder wegen nicht und dass er nur feige sei. Er werde mich nie vergessen koennen und würde mich auch nur eine zeitlang verdrängen koennen. Ihn wird sein Herz sicherlich wieder einholen. Er wisse auch, dass er nicht immer nur davonlaufen kann.
Zu mir hat mal ein Ehetherapeut gesagt, dass es die grosse Liebe im Leben durchaus gibt. Und wenn sich diese beiden Menschen treffen, kommen sie auf kurz oder lang zusammen. Die Macht dieser grossen Liebe ist eben so gross.
Ihr merkt, wie ich mich noch an die Hoffnung klammere, dass alles ein gutes Ende nimmt.
Es ist alles noch so frisch und momentan will ich es wahrscheinlich nicht begreifen, dass er Schluss gemacht hat. Ich sollte mich selbst wieder lieben und wichtig nehmen.
Liebe Gruesse und danke fuer eure Statements.
Lillifee
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manndel 
   

Status: Offline Registriert seit: 22.04.2006 Beiträge: 1112 Nachricht senden | Erstellt am 25.03.2007 - 10:43 |  |
schrieb
Wozu bin ich an ihn geraten???
Er hatte schon zwei Jahre vorher den intensiven Kontakt zu mir aufgenommen und sagte mir später, er hätte es nicht aufgegeben.
Ich wusste von Anfang an, dass, wenn ich mich mit ihm treffe, die alten Gefühle wieder hochkommen und genau davor hatte ich Angst. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich noch meine Ehe retten.
Als er mich dann kurz nach meiner Trennung wieder kontaktierte, ging ich auf seine Einladung ein.
Ja, wir beide waren unglücklich in unseren Ehen und so bat er um diese zweite und vielleicht letzte Chance. Ich glaubte ihm blind. Seine Liebe tat mir so gut. Er versprach mir so viel und ich glaubte ihm bis zuletzt, dass er sich fuer mich trennen würde. Zumal er im Herbst schon mal versucht hat, von mir loszukommen, ihn aber sein Herz binnen 6 Wochen wieder eingeholt hat.
Er selbst sagte, er koenne es der Kinder wegen nicht und dass er nur feige sei. Er werde mich nie vergessen koennen und würde mich auch nur eine zeitlang verdrängen koennen. Ihn wird sein Herz sicherlich wieder einholen. Er wisse auch, dass er nicht immer nur davonlaufen kann.
Zu mir hat mal ein Ehetherapeut gesagt, dass es die grosse Liebe im Leben durchaus gibt. Und wenn sich diese beiden Menschen treffen, kommen sie auf kurz oder lang zusammen. Die Macht dieser grossen Liebe ist eben so gross.
Ihr merkt, wie ich mich noch an die Hoffnung klammere, dass alles ein gutes Ende nimmt.
Es ist alles noch so frisch und momentan will ich es wahrscheinlich nicht begreifen, dass er Schluss gemacht hat. Ich sollte mich selbst wieder lieben und wichtig nehmen.
Liebe Gruesse und danke fuer eure Statements.
Lillifee
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wenn du deinen eigenen text einmal aufmerksam liest wirst du feststellen, dass er kein einziges wort darüber enthält was deine beweggründe waren und sind.
du beschreibst die beziehung aus seiner sicht - er macht, du nimmst - er macht nicht - du bekommst nicht.
ich weiß wie schön es ist "geliebt" zu werden.
viel zu viele jahre hat es mir ausgereicht wenn sich eine frau für mich interessierte.
dann war sie die richtige.
ich gab ihr nähe, mochte sie, glaubte, sie zu lieben aber meine tatsächlichen gefühle ihr gegenüber habe ich nicht einmal wahrgenommen.
erst die zeit hat die unterschwellig vorhandene unzufriedenheit langsam immer größer werden lassen bis ich erkennen konnte, dass wir überhaupt nicht zueinander passen - nie gepasst haben.
"die liebe lässt uns dinge glauben, denen wir sonst mit höchstem misstrauen begegnen würden"
schau mal hin - auf dich - nicht auf ihn
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equinox68 unregistriert
| Erstellt am 25.03.2007 - 11:57 |  |
schrieb
Ich lebe nach 16 Jahren Ehe seit über einem Jahr von meinem Mann getrennt. Er betrog mich drei Jahre lang. Ich hielt diesen Vertrauensbruch nicht mehr aus und verliess ihn Anfang letzten Jahres.
Dass ich nur drei Monate später selbst zur Geliebten eines Mannes werden würde, hätte ich nie für möglich gehalten. Ich fand es moralisch verwerflich, ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann einzugehen.
Er war meine Jugendliebe vor 20 Jahren und wir beide hatten uns nie vergessen können. Diese Liebe traf mich wie der Blitz aus heiterem Himmel. Mit ihm hatte ich in den letzten zwölf Monaten eine intensive und wundervolle Zeit.
Nach einigem Hin und Her war er Anfang diesen Jahres kurz davor, sich für mich zu entscheiden.
Letztendlich schaffte er diesen Schritt doch nicht und entschied sich, der Kinder wegen, in seiner Ehe zu bleiben. Das war Mitte Februar.
Ich wünsche mir hier im Forum den Austausch mit Frauen und auch Männern, die in ähnlicher Situation sind oder waren, denn es tut mir so weh, seinen Schritt zu begreifen.
Liebe Grüße von
Lillifee
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Gutzen Tag und herzlich willkommen 
Wir kennen uns noch nicht, ich bin die equinox alias Anna und habe nichts mit der Dreieckskosnstellation zu tun außer daß ich mir manchmal dazu Gedanken mache 
Nun, zu Deinem Post fällt mir spontan ein, daß sich je nach Erfahrungswert, eigene Werte und Moralvorstellungen verlagern oder sogar ändern teilweise ist es so, daß wenn man eine schlechte Erfahrung gemacht hat, sich der Blickwinkel ändert und da es einem ja selbst passiert ist,erachtet man es nicht mehr als so"schlimm" irgendwie hat es sich dann relativiert und das kann auch ein Grund sein, warum Du Dich, obwohl Du es für moralisch verwerflich empfunden hast, dann doch die Geliebte eines verheitrateten Mannes wurdest...naja, nur so ein Gedanke 
Viele Grüße
equinox68
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