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...   Erstellt am 07.09.2006 - 14:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich denke jeder kennt den Kampusch Fall ? Hier mal das erste interview von der entführten :

Im mit Spannung erwarteten TV-Interview der acht Jahre entführten Natascha Kampusch verblüfft eine schöne, kluge und starke Frau die Öffentlichkeit.

“Wie geht es Ihnen?“ Mit dieser scheinbar einfachen Frage eröffnete ORF-Moderator Christoph Feurstein das Gespräch mit Natascha Kampusch, dessen Hintergrund alles andere als einfach war. „Den Umständen entsprechend gut“, entgegnete die junge Frau und machte damit sofort klar, was sie in den folgenden 40 Minuten immer eindrucksvoller untermauerte: Hier spricht ein gebildeter, selbstbewusster Mensch, geradezu gewandt im Umgang mit den Medien.


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Heiteres Lachen, koketter Augenaufschlag

Im sparsam dekorierten Studio saß Kampusch in einer lila Bluse dem Moderator gegenüber, ihr langes Haar bedeckte ein farblich passendes Kopftuch. Sie tat der Öffentlichkeit den Gefallen, sich ohne Schleier oder Sonnenbrille zu präsentieren. Die Zuschauer blickten in ein offenes, ebenmäßiges Gesicht, das zurückhaltend geschminkt war. Von Anfang an zeigte sie immer wieder ein heiteres Lachen, und ihre blauen Augen blickten mal ruhig auf Feurstein, mal waren sie geschlossen, wenn sie sich konzentrierte oder erinnerte. Im Gegensatz zum deutschen Privatsender RTL strahlte ORF 2 das Interview ohne Unterbrechungen aus und verkraftete auch kleine Verlegenheitspausen.

“Wollte schreien und es kam kein Ton“

In dem am Dienstag aufgezeichneten Gespräch sprach Kampusch auch über den Tag im März 1998, als ihr Entführer Wolfgang Priklopil sie auf dem Schulweg in einen Lieferwagen zerrte. Mit den Zeitungen „WAZ“ und „News“, die sie am Mittwoch interviewten, wollte sie über diese Themen nicht sprechen. Am Vorabend der Entführung habe es in ihrer Familie Streit gegeben, deshalb sei sie sehr traurig gewesen, erzählte die heute 18-Jährige. Kurz vor der Entführung habe sie Priklopil wahrgenommen. „Ich wollte noch die Straßenseite wechseln, weil ich ein schlechtes Gefühl hatte“, erzählte Kampusch. Das habe sie nicht getan, und dann habe Priklopil sie gepackt und in den Wagen gezerrt. „Ich wollte schreien, aber es kam kein Ton raus.“ Ihre Angst habe sich aber in Grenzen gehalten: „Ich dachte mir, der bringt dich sowieso um.“

“Ich war stärker“

Mit gewählten Worten beschrieb Kampusch, wie sie ihren Entführer wahrnahm. „Im Prinzip war mir schon nach ein paar Stunden klar, dass er ein Defizit hat“, sagte Kampusch. Priklopil habe eine labile Persönlichkeit gehabt. „Ich finde ja eher, dass ich stärker war“, sagte Kampusch über das mentale Kräfteverhältnis der beiden. Die Zehnjährige versuchte ihrem Entführer klarzumachen, dass sein Verbrechen ohnehin von der Polizei entdeckt würde. Priklopil brachte sein Opfer in das sechs Quadratmeter große Verlies unter seiner Garage, das er zu diesem Zweck hergerichtet hatte. „Es war zuerst einmal stockfinster und ich sah gar nichts“, berichtete Kampusch. Auf die Nachfrage des Moderators, wieso sie auf einmal bereit sei, ihren Kerker „Verlies“ zu nennen, und nicht mehr auf der Bezeichnung „Raum“ wie noch in ihrem Brief bestehe, antwortete Kampusch mit einem Lachen und einem Blick zur Seite: Das habe ihr ihr Psychologe nahegelegt.

„Ich war nicht einsam“

Nach etwa einem halben Jahr habe sie erstmals aus dem Verlies hinauf ins Haus gehen dürfen. Das sei dann zur Gewohnheit geworden, Kampusch erledigte Dinge im Haushalt. „Sonst wäre ich irrsinnig geworden“, meinte Kampusch. Trotz der langen Zeit alleine habe sie sich nicht einsam gefühlt: „Ich war nicht einsam, in meinem Herzen war meine Familie.“ Sie habe immer daran gedacht, dass sie eines Tages frei sein werde. Und so schloss sie als Zwölfjährige einen „Pakt“ mit ihrem „späteren Ich“: „Ich habe mir geschworen, dass ich größer und stärker werden würde und dieses zukünftige Ich mich befreien würde.“

Mitleid mit der Mutter des Entführers

Immer wieder habe sie dann, wenn Priklopil sie zum Einkaufen mitnahm, versucht, Leute auf sich aufmerksam zu machen – mit Blicken: „Es war nicht genug Zeit, dass ich ihnen das erläutere.“ Für ihren Peiniger, der nach außen hin immer „nett, freundlich und hilfsbereit“ wirkte, tat es ihr geradezu leid, dass sie dieses Doppelleben zerstören musste. „Es tut mir irrsinnig leid für seine Mutter, dass dieses Bild von ihrem Sohn zerstört ist.“

Für die Zukunft äußerte Kampusch vor allem den Wunsch, Schulbildung nachzuholen und die Freiheit zu genießen: „Ich möchte reisen.“ Doch nicht nur an ihr eigenes Wohl denkt das Verbrechensopfer: „Ich möchte ein Programm aufbauen, um Hungernden zu helfen, da ich weiß, wie entwürdigend es ist, andere Hunger leiden zu lassen.“



Quelle : www.msn.de





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Sein oder nicht sein , dass ist hier die Frage !



http://spielwelt14.monstersgame.net/?ac=vid&vid=28026693

Aurora ...
Administrator
...............



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...   Erstellt am 08.09.2006 - 07:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


also ...ich als Mutter bekomme ein Schauer über den Rücken wenn ich so was höre...und unheimlich Wut auf den der so was einem Kind antut...

jedoch für mich persönlich muß ich das Thema von mir weghalten des es nimmt mich emotional zu stark mit und es tut mir net gut...was nicht heißt das es ist mir egal





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Unablässig von Blut getränkt, ist die ganze Erde nur ein riesiger Altar, worauf alles, was
Leben hat, geopfert werden muss, endlos, unablässig ......
Joseph Marie de Maistre (1753-1821)

varla 





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...   Erstellt am 08.09.2006 - 09:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


bin bei diesem thema etwas zwiegespalten. es tut mir für des mädel unheimlich leid, das es die eigentlichen schönsten jahre, und das sind die kinderjahre, nicht bei den eigentlichen eltern und der familie verbringen durfte. ich habe die letzte zeit wenig darüber verfolgt, weil meiner meinung nach schon wieder viel zu viel aufhebens darüber gemacht wird. in zwei wochen redet keiner mehr davon und sie befindet sich aber noch jahre in psychiatrischer behandlung. lassen wir diese frau in ruhe, hat sie am ehesteneine chance ihr leben wieder inden griff zu bekommen. es gibt genügend geschultes personal, die sich um sie kümmern. ich möchte nicht wissen wieviele kinder und jugendliche in unserer direkten nachbarschaft gequält und gepeinigt werden.und KEINER weiss es bzw. will es wissen. ich könnte hier noch einen ellenlangen meinungsbericht dazu schreiben, aber des würde den rahmen sprengen. ich finds nur traurig,das es immer wieder geschehn muss. das einzige was mich intressieren würd ist, was für eine strafe der entführer bekommen hätte, wenn er sich nicht selber gerichtet hätte. 3 jahre,4 jahre?? armes deutschland

(mei pädagogikdozent wär stolz auf mich)





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geniesse jeden tag die kleinen dinge des lebens
auf die grossen kannst du lange warten

Badboy81 





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...   Erstellt am 10.09.2006 - 01:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich kann zu diesem Thema leider nur zwei Sachen sagen. 1: Tut mir das Mädel echt leid. 2: Hätte der Typ sich nicht selbst erschossen hätte ich es gemacht. Denn so krank kann man nicht sein. Es hört sich zwar hard an aber das ist nun mal meinen meinung.





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