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Alessandra Ast


Status: Offline Registriert seit: 31.10.2005 Beiträge: 237 Nachricht senden | Erstellt am 30.06.2006 - 16:30 |  |
Vermutlich eine sehr abstruse Frage - aber hat jemand schon noch erhaltene Occhi Schiffchen gesehen?
http://www.tatting.de/fotos/oc-mrs-pearce.jpg
Moderne kenne ich in allen Ausführungen, aber an erhaltenen (datierten) leider gar nichts...
[Dieser Beitrag wurde am 30.06.2006 - 16:58 von Alessandra aktualisiert]
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britta Ast


Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 380 Nachricht senden | Erstellt am 07.07.2006 - 18:40 |  |
hmm, sowas schon öfters mal gesehen zu haben und Dir nicht näher zeigen können, ist doof, das bringt Dir ja leider nichts...Allerdings ist mir bisher erst einmal ein metallenes Occhi-schiffchen mit Lötschmuck erwerbbar unter die Augen gekommen. Sie unterscheiden sich zumindest etwas in Größe und vor allen Dingen im Material - zumeist gibts ja nur noch Plastik . Gute Frage nach den Datierungen...wenn sie schlicht sind, dann evtl über die Größe und die Technik, wie die Plättchen zusammengefügt sind. Bisher habe ich leider dazu auch noch nicht viel mehr finden können...weiß da jemand mehr?
Vor Jahren hatte ich auf einem Flohmarkt ein schlichtes Elfenbein-exmeplar auftreiben können und warte nun auf eine glückliche Fügung des Schicksals, ein weiteres günstig erstehen zu können (egal ob beinern oder schildpattern ), damit ich endlich die Pikots aneinanderschürzen kann!!!
Hast Du es schon mal richtig ausprobiert und schöne Ergebnisse erzielen können? Das würde mich sehr interessieren, liebe Alessandra 
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Alessandra Ast


Status: Offline Registriert seit: 31.10.2005 Beiträge: 237 Nachricht senden | Erstellt am 10.07.2006 - 10:46 |  |
Hölzerne oder beinerne Schiffchen bekommt man noch im Handel - manchmal auch an Waldorfschul-märkten.
Ich hab sowohl die Abeggstiftung als auch Yverdon an den Rand der Verzweiflung getrieben, weil ich eben erhaltene Originale (zumindest bildweise) suche, um ein möglichst korrecktes Schiffchen zu finden.
Ich hab letztes Jahr bei einer lieben Freundin in Wien Occhi gelernt, also hält sich "schön" noch etwas in Grenzen.(Es sieht etwa so aus, wie mein erstes selbstumhäkeltes Taschentuch, nur dass ich bei dem noch die Entschuldigung "ich war grad mal 11" vorbringen kann)
Gerade der Grössenunterschied würde mich interessieren - auf Bildern gibt es sowohl sehr grosse (halbe Webschiffchen) als auch offenbar recht kleine...
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Isabella  Der Blätter zwey


Status: Offline Registriert seit: 20.05.2006 Beiträge: 40 Nachricht senden | Erstellt am 22.08.2006 - 12:14 |  |

Im der "Encyklopädie der weiblichen Handarbeiten" von 1897 steht zum Thema Occhi folgendes :
>> Die Frivolitäten-Arbeit. >>Französische Bezeichnung
>> occhi >> ist eine italienische Bezeichnung
>> im Libanon nennt man es >> Makuk
ist aber alles das gleiche >> Verschlingung und Verknotung von Garnen mit einem Schiffchen.
Die Größe der "Arbeits-Schiffchen" wird mit ca. 7 x 2 cm angegeben.
Es gab aber auch welche mit Gold- und Silberfiligran, die um einiges größer waren ..Sie waren wohl mehr als "Schmuck-Schiffchen" gedacht.
Die Abbildungen der Occhi-Schiffchen in diesem Buch sehen so aus, wie die modernen die wir heute bekommen können.
Siese Technik ist wohl um 1800 in Mode gekommen.
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britta Ast


Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 380 Nachricht senden | Erstellt am 22.08.2006 - 16:52 |  |
hmm, gabs schon früher...wer das Buch "Mit Nadel und Faden" hat, kennt mindestens ein Bild aus früherer (18.Jh.) Zeit...
hab grad noch was merkwürdiges im Internet gefunden, bitte nicht den Text dazu genau durchlesen 
Guckst Du hier: ist nämlich ein größeres und hübsch verziertes!
frivolité
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