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Linus

Status: Offline Registriert seit: 28.03.2007 Beiträge: 10 Nachricht senden | Erstellt am 27.04.2007 - 13:10 |  |
Hallo,
@Merrow, komme aus dem Freiburger Umland ist also gar nicht so weit von Stuttgart weg. Aber das Impfen finde ich auch extrem teuer.
LG Elke
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Casimo

Status: Offline Registriert seit: 24.03.2007 Beiträge: 147 Nachricht senden | Erstellt am 29.04.2007 - 14:57 |  |
Hallo!
Also unseren kleinen Rocky haben wir im alter von 8 Jahren legen lassen. Die TA´s waren auch bereit, ihn auf der Weide legen zu lassen, was mir aber immer nicht so ganz behagt. (warum erzähle ich gleich)
Er wurde bei Dr. Bleischwitz dann in der Klinik kastriert inkl. 4 Tage klinkiaufenthalt, damit er danach unter kontrolle steht, falls was ist. Geimpft wurde er dann auch noch mal gg. Tetanus!
Für alle 3 Dinge (Kastration, Impfen, Aufenthalt inkl. Nachbehandlung) haben wir 150€ bezahlt!!!
Warum ich das legen auf der Weide nicht mehr machen würde:
Hatte mal einen Haffihengst, der kastriert wurde. TA kam, es wurde bei uns im Frühjahr zwischen Endefrostzeit/Anfang Sommer (ohne Fliegen) gemacht. Erstmal fand ich die ganze Kastration schon schei.... , das Pferd "stand" dabei. Gleich am nächsten Tag fing es an zu eitern, weil dreck reingekommen ist und es sich entzündete. Das ganze zog sich 2 Wochen hin, bis die Wunde anfing zu heilen. Vorher lief der Eiter und es war nur schrecklich!
Also, ich würde mein Pferd nur wieder in die Klinik bringen. Es ist nun mal eine OP!
Gruß
Nancy
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snotri 

Status: Offline Registriert seit: 24.03.2007 Beiträge: 233 Nachricht senden | Erstellt am 29.04.2007 - 15:17 |  |
sorti....trekkur und jonas wurden alle drei am stall kastriert.
sorti mit 1 jahr... trekkur und jonas mit knapp 2. bei trekkur und sorti ging es bis auf schwellung etc.....gut. bei jonas gab es komplikationen! er hat in der dritten!! nacht angefangen aus einem samenstrang zu bluten....und zwar wie die sau!!! ich hatte zum glück da noch 2stündlich kontrolliert und es bemerkt..... bis der Ta kam musste ich die wunde mit der faust verschließen....war kein spass bei einer spritzenden blutung. es wurde austamponiert und er bekam blutstiller......boahhhhhhh war das eine nacht! ich glaube nicht das ich das je wieder brauche...... letztendlich hat es mit nachbehandlungen.... penicillingaben... mehrere tage blutstiller 700 !!! euro gekostet. prima... in der klinik wärs billiger gewesen....
zum glück hat mein schatz das unbeschadet überstanden..... auch wenns knapp war....
lg, MO
Signatur Man sieht nur mit dem Herzen gut,
das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar;
die Menschen haben diese Wahrheit vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast.
(Antoine de Saint Exupery) |
Casimo

Status: Offline Registriert seit: 24.03.2007 Beiträge: 147 Nachricht senden | Erstellt am 29.04.2007 - 19:54 |  |
Hallo Mo!
Oh was für ein Alptraum, nenen, auf sowas kann man gut verzichten und in der Klinik wird regelmäßig auch Nachts nach den Pferdchen geschaut. Da könnten die notfalls dann auch viel schneller reagieren.
Ich weiß nicht ob ich das mit dem abdrücken gekonnt hätte oder daneben gelegen hätte. Blut ist nämlich überhaupt nichts für mich.
Gruß
Nancy
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Linus

Status: Offline Registriert seit: 28.03.2007 Beiträge: 10 Nachricht senden | Erstellt am 29.04.2007 - 21:50 |  |
Hallo , das mit dem eitern und dem nachbluten war echt sch...
Bei Linus ist der heillungsprozzes gut , hinten wo die hoden waren geht die schwellung zurück ,lediglich schlauchtasche ist noch ziemlich geschwollen .Er wurde zweimal genäht und heute sah ich mir die naht an sieht alles sauber aus , durfte sogar mit dem schwachen wasserstrahl dran zum kühlen, bin sonst immer seitlich mit dem wasser dran.
Meinen schwarzwälder den ich hatte habe ich auch mit 3 in einer Tierklinik legen lassen er war glaube ich 4-5 Tage dort , als ich ihn besuchte und mit ihm laufen wollte der hat richtig abgelebt ,konnte ihn beim führen kaum halten das ich ihn nach ein paar minuten wieder in die box gestellt habe , als er wieder zuhause war hatte er auch probleme mit der wundheilung aber was das problem genau war weiß ich nicht mehr ist ca. 14 jahre her. Gekostet hat es mich so um die 550,- DM ob da jetzt noch ne impfung dabei war weiß ich nicht mehr, jedenfalls hatte ich dann zu hause auch noch mal den TA.
Ob ich mir aber nochmals einen hengst zulegen würde weiß ich nicht muss das ganze erst selber mal verdauen , war ja dabei , sowas kostet einfach nerven.
LG Elke
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Murphis 

Status: Offline Registriert seit: 25.03.2007 Beiträge: 190 Nachricht senden | Erstellt am 30.04.2007 - 09:09 |  |
Krümel war vor der Kastration völlig normal bis zu dem Zeitpunkt da die ersten Stuten auf der Nachbarweide zu rossen begannen. Er ging durch den Zaun und wollte sich absolut nicht mehr einfangen lassen. Auf unserer Weide lies er sich nicht mehr anfassen, er fraß kaum noch und war hypernervös.
Nun nach dem Legen ist er wieder ganz friedlich, bleibt Zuhause und man kann ihn wieder ganz normal händeln. Alle drei wurden im Liegen gelegt. Vollnarkose.
Bei allen dreien wurde ein sich selbst auflösender Faden durch die Samenstänge vernäht um evtl. Komplikationen auszuschließen. Somit verlief alles gut. Hatte die drei auf ein eigens für sie eingezäuntes Stück noch 5 Tage nach dem Legen stehen. Erst danach durften sie zurück in die Herde.
LG
Kerstin
Signatur Wer gut mit Pferden kann,
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Wer sehr gut mit Pferden kann,
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der hört sie noch nicht einmal SCHREIEN! |
mausi70  Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 22.06.2006 Beiträge: 997 Nachricht senden | Erstellt am 30.04.2007 - 20:10 |  |
Kerstin,
fein, daß auch bei Dir alles so problemlos ging. Wie letztes Jahr bei meinem! Gott sei Dank, so nen Alptraum wie Mo bräuchte ich nicht! Puh! Manu
Signatur Nie ohne meine Tiere! |
Murphis 

Status: Offline Registriert seit: 25.03.2007 Beiträge: 190 Nachricht senden | Erstellt am 04.05.2007 - 16:22 |  |
ich denke auf sowas kann jeder Hengstbesitzer gut und gern verzichten. Freue mich für Mo, dass es doch noch ein gutes Ende nahm.
LG
Kerstin
Und noch einen positiven Nebeneffekt hat das Ganze. Hängt vielleicht damit gar nicht zusammen, aber mein Thunder Boy sieht endlich aus wie ein Pony und nicht mehr wie ein Gerippe. Er hat sogar einen kleinen Kugelbauch bekommen und die Rippen verschwinden so langsam unter Fleisch.. freu.
[Dieser Beitrag wurde am 04.05.2007 - 16:25 von Murphis aktualisiert]
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snotri 

Status: Offline Registriert seit: 24.03.2007 Beiträge: 233 Nachricht senden | Erstellt am 04.05.2007 - 21:11 |  |
danke kerstin.... du...wir denken auch heute sooft wenn wir ihn ankucken...man man...was hätte da draus werden können......
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Murphis 

Status: Offline Registriert seit: 25.03.2007 Beiträge: 190 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2007 - 00:04 |  |
Mo, ich freue mich, dass alles gut endete für den kleinen Mann.
Du hast ein Auge auf ihn gehabt, wer weiß was passiert wäre, wäre er nicht bei dir sondern woanders gelegt worden.
Du bist ein guter Mensch und ich ziehe den Hut vor dir.
Auch möchte ich mich bei dir entschuldigen.
LG
Kerstin
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