Zathia  Schreiberling

Status: Offline Registriert seit: 14.02.2007 Beiträge: 42 Nachricht senden | Erstellt am 14.02.2007 - 14:02 |  |
Mein Beitrag dazu .Wenn noch jemand etwas dazu geschrieben hat, immer her damit.
Mein Gewinn: Ein olles Fanpaket, obwohl ich Eragon gar nicht mag. T-T
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Eriol befand sich in mitten eines tiefen Waldes.
Dort versuchte der Dunkelelf seine Fähigkeiten im Bogenschießen zu perfektionieren.
Mit geschlossenen Augen stand er zwischen einigen weit auseinander stehenden Bäumen und lauschte mit seinen langen spitzen Ohren dem rascheln der Äste, so als würde er auf etwas warten.
Als ein leichter Wind aufkam, der dennoch stark genug war einige Blätter von den Ästen der Bäume zu wehen, machte er einen gekonnten Sprung in die Luft und zog während einer halben Umdrehung drei seiner Pfeile aus dem Köcher, den er auf dem Rücken trug.
Blitzschnell nahm er den Bogen den er in der anderen Hand hielt, legte einen der Pfeile auf die Sehne, wirkte dabei auf alle drei seine Dunkelmagie um diese auf die Pfeile zu übertragen und feuerte in der zweiten halben Umdrehung alle Pfeile nacheinander ab.
Elegant fand er sogleich auch wieder Boden unter den Füßen.
Jeder Pfeil hatte ein herabfallendes Blatt im Flug erfasst und an einen Baum geheftet.
Plötzlich begannen sich die Blätter an den Pfeilspitzen schwarz zu verfärben, fast so als würden sie verbrennen. Eine schwarze Flamme loderte sogleich auf und zurück blieben nur große schwarze Löcher in den Baumstämmen, in denen gerade noch die Pfeile steckten.
Endlich, dachte Eriol und strich sich eine Strähne seiner weißen langen Haare aus dem Gesicht. Seine violetten Augen funkelten vor Freude.
Er hatte bereits so lange vergebens versucht seine Dunkelmagie auf eine Waffe zu übertragen. Das Langschwert das er rechts an seinem Waffengurt trug war dafür nicht geeignet. Pfeil und Bogen allerdings waren wie geschaffen dafür.
Der Pfeil war von seiner Form und geringen Fläche ideal um seine Dunkelmagie darauf zu wirken.
Wenn seine Dunkelmagiepfeile bereits bei Blätter solche Auswirkungen zeigten, vermochte er sich nicht vorzustellen was bei einem größeren Ziel passieren würde. Eriol war erschöpft. Es hatte ihn viel Kraft gekostet sich ständig auf die Pfeile zu konzentrieren. Er hatte nur noch einen Pfeil in seinem Köcher übrig. Die anderen waren allesamt bei dem Versuch die Dunkelmagie darauf zu wirken verbrannt.
Es war früh morgens als er begonnen hatte und nun war es bereits Mittag. Für heute war es genug und so machte er sich auf den Heimweg.
Gerade als er sich seinen Bogen genommen hatte und einige Schritte machte spürte er das sich ihm etwas von hinten näherte.
Seine Sinne warnten ihn allerdings zu spät und jegliche Ausweichbewegung kam nicht mehr rechtzeitg. Eine dicke Wurzel umfasste seine Beine und fesselte zugleich auch seine Arme, sodass effektives zaubern unmöglich war.
Sein Blick wanderte an der Wurzel entlang die ihn gefangen hielt.
An deren Ende erblickte er einen der Bäume, dessen Stamm ein schwarzes Loch aufwies welches von seiner Dunkelmagie stammte.
Alle drei Bäume hatten sich völlig lautlos samt Wurzeln aus der Erde erhoben, ohne das seine feinen Sinne etwas davon mitbekamen oder seine Ohren ein Geräusch wahrgenommen hatten.
Einer der anderen Bäume erhob eine seiner riesigen, kräftigen Wurzeln. Eriol schluckte hörbar. Wenn er damit getroffen würde dann wäre es um ihn geschehen, dachte er.
„Moment wartet doch mal, ihr seid doch nur Bäume, wie könnt ihr da-“, rief Eriol aufgebracht, doch die Bäume ließen ihn erst gar nicht aussprechen.
Erbarmungslos senkte der Baum seine hoch erhobene Wurzel auf ihn herab.
Eriol kniff die Augen zu winzigen Schlitzen zusammen und stellte sich bereits auf den nahenden Schmerz, wenn nicht gar schlimmeres ein.
In jenem Moment vernahmen seine scharfsinnigen Augen eine Bewegung zwischen den Baumungeheuern. Eine sich schnell bewegende, nicht zu erkennende Gestalt huschte zwischen ihnen hindurch, durchtrennte rasend schnell die Wurzel die ihn gefangen hielt, packte seinen Arm und riss ihn mit sich, außer Reichweite der Wurzel. Diese verfehlte sie um Haaresbreite und schlug mit solcher Wucht auf
die Erde auf das der Boden bebte.
Eriol wusste im ersten Moment gar nicht was mit ihm geschah, völlig benommen blickte er auf, direkt in zwei smaragdgrüne Augen die voller Verachtung auf ihn herabblickten. Über ihm stand ein Elf dessen langes blondes Haar wie Seide glänzte.
„Du bist wohl von allen guten Geistern verlassen Dunkelelf. Schlimm genug das du unerlaubt den Wald der Elfen betreten hast aber dann auch noch gleich drei der beseelten Bäume zu verärgern…“, warf ihm der Elf vor.
Eriol richtete sich langsam auf.
Für wen hält sich dieser arrogante Elf denn, dachte er.
„Ach sieh einer an, ein werter Elf. Hätte ich doch nur gewusst in was für einem Wald ich mich befinde.“ Eriol machte eine Pause und beide Elfen sahen sich kurzzeitig in die Augen. „Sag mir doch zuerst einmal was genau du mit „beseelten Bäumen“ meinst bevor du dich hier so aufspielst.“, setzte er dann fort.
Der Elf vernahm sehr wohl den spöttischen Unterton in der Stimme seines Gegenübers.
Trotz ihrer langsamen Fortbewegung hatte sich ihnen inzwischen einer der Bäume bedeutend genähert. Der Elf zog sein Langschwert und Eriol tat es ihm gleich.
„Muss ich dir auf deine Frage wirklich antworten?“, fragte der Elf.
Als der Dunkelelf nichts entgegnete antwortete der Elf kurz darauf doch auf seine Frage: „Alle Bäume hier in diesem Wald tragen Seelen und so sollte man sich davor hüten sie zu verärgern, wir befinden uns hier immerhin im Wald der Elfen.“
Sie stellten sich Rücken an Rücken auf, denn zwischenzeitlich hatten die drei Bäume sie eingekreist. Nun galt es zahlreichen Wurzelhieben auszuweichen die Schlag auf Schlag folgten.
„Was gedenkst du nun zu tun Elf, soll ich versuchen mich bei ihnen zu entschuldigen?“, fragte Eriol spöttisch.
„Lass die dummen Witze, Dunkelelf“, entgegnete dieser ihm.
„Unter all den Elfen hier ist es meine Aufgabe Eindringlinge aus dem Wald zu vertreiben und dafür zu sorgen das die Bäume und Pflanzen hier in frieden wachsen und gedeihen können. Wir müssen versuchen sie zu beruhigen ohne gegen sie zu Kämpfen. „, entschied er.
„Und du nennst mich verrückt“, entgegnete Eriol. Er wollte noch etwas erwidern, doch in diesem Moment schlugen gleich zwei gewaltige Wurzeln auf die beiden herab. Beiden Elfen gelang es im letzten Moment zur Seite auszuweichen.
Die Erschütterung der aufprallenden Wurzeln brachte sie jedoch aus dem Gleichgewicht und ließ sie kurze Zeit straucheln.
Sogleich setzten die anderen beiden Bäume eine ihrer Wurzeln nach, denen sie auch nur knapp entkommen konnten.
„Bist du dir noch immer sicher, dass wir sie wieder beruhigen können, eventuell mit einem Schlaflied“, rief Eriol dem Elf in noch immer spöttischem Ton zu.
Die Bäume an sich waren in ihrer Bewegung nicht schnell, einzig und allein ihre Wurzeln waren schnell, doch deren Reichweite war begrenzt.
Dem Elf wurde nun klar das reden hier keinen Sinn mehr hatte, damit behielt der Dunkelelf wohl recht.
Pah, aber ein Schlaflied, dachte der Elf und während er über diese nicht ernst gemeinte Aussage nachdachte kam ihm eine Idee.
Rasch zog er eine Flöte aus seiner Manteltasche hervor.
Der Dunkelelf bemerkte davon jedoch nichts.
„Ich habe eine Idee“, rief der Dunkelelf. Ihre Wurzeln sind lang und sie können gut damit fesseln, wir müssen das zu unserem Vorteil nutzen.“
Der Elf bedachte Eriols Worte einen Moment lang, dann verstand er.
Beide liefen los und wichen geschickt den Wurzeln aus, wobei einige sie nur ganz knapp verfehlten. Sie trieben die Bäume zusammen und liefen dann im Kreis um sie herum. Die Wurzeln folgten ihnen dabei und bald hatten sich die Bäume selbst aneinander gefesselt. Nun kam die Flöte des Elfen an die Reihe.
„Willst du nun doch ein Schlaflied pfeifen?“, fragte der Dunkelelf verwundert.
Unbeirrt setzte der Elf seine Flöte an und begann eine Melodie aus schrillen Tonfolgen zu spielen. Eriol tat jeder einzelne Ton in den Ohren weh.
Doch nicht nur auf ihn hatte diese Melodie seine Wirkung.
Die drei Bäume hatten aufgehört sich aus ihren Wurzelfesseln zu befreien und schienen wie erstarrt.
Das war die Gelegenheit. Eriol zog den letzten Pfeil aus seinem Köcher, spannte ihn auf die Sehne seines Bogens den er sogleich zur Hand nahm und wirkte seine Dunkelmagie auf den Pfeil. Diesmal musste er sie nicht auf drei Pfeile verteilen.
Blitzschnell schoss er den Pfeil los. Er traf den mittleren der drei Bäume.
Genau wie bei den Blättern begann der ganze Baum sich schwarz zu färben und ging kurz darauf in dunklem, züngelndem Feuer auf.
Auch die anderen beiden verbrannten in einer Flammenkugel und hinterließen lediglich einen großen schwarzen Fleck auf dem Waldboden.
Sie hatten es geschafft, es war vorbei, dachten die beiden Elfen erleichtert.
Beide gingen zeitgleich vor Erschöpfung in die Knie.
Es begann bereits zu dämmern.
Sie saßen auf dem Waldboden und atmeten schwer.
„Nicht schlecht Dunkelelf“, lobte ihn der Elf. „Danke, aber auch du warst sehr beeindruckend.“ entgegnete dieser. „Wir sind ein wirklich gutes Team.“
„Allerdings, das sind wir“, gestand der Elf.
Beide lachten. „Wie ist dein Name?“, fragte der Elf. „Mich nennt man Farun“
„Ich bin Eriol“, antwortete dieser.
„Nun Eriol, es ist spät geworden. Willst du nicht für heute Nacht mein Gast sein und in meiner Bleibe hier im Wald nächtigen?“, fragte Farun
„Kann ich ein solches Angebot denn ablehnen?“, entgegnete Eriol und willigte mit einem Nicken ein. „Immerhin gibt es viele Vorurteile zwischen Elfen und Dunkelelfen die es noch zu beseitigen gibt.“, gab der Dunkelelf zur Begründung und so machten sich die beiden auf den Weg.
Signatur Wer am Tag träumt, wird sich vieler Dinge bewusst, die dem entgehen, der nur nachts träumt |
Torn  Literaturkenner

Status: Offline Registriert seit: 21.07.2007 Beiträge: 329 Nachricht senden | Erstellt am 21.07.2007 - 18:21 |  |
Die Geschichte gefällt mir gut, sie ist detailliert und actionreich ^^. Nicht viele Rechtschreibfehler, aber ein paar Mal hast du "das" und "dass" verwechselt.
Etwas, das mich persönlich stört:
Zathia schrieb
Als ein leichter Wind aufkam, der dennoch stark genug war einige Blätter von den Ästen der Bäume zu wehen, machte er einen gekonnten Sprung in die Luft und zog während einer halben Umdrehung drei seiner Pfeile aus dem Köcher, den er auf dem Rücken trug.
Blitzschnell nahm er den Bogen den er in der anderen Hand hielt, legte einen der Pfeile auf die Sehne, wirkte dabei auf alle drei seine Dunkelmagie um diese auf die Pfeile zu übertragen und feuerte in der zweiten halben Umdrehung alle Pfeile nacheinander ab.
Elegant fand er sogleich auch wieder Boden unter den Füßen.
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Natürlich läuft beim Lesen im Kopf jedes Lesers eine Art Film ab, wo er sich die Geschehnisse vorstellt. Bei diesem Textblock ist das Problem, dass der Leser mit so viel Informationen überschüttet wird, solange der Elf noch in der Luft ist. Das heisst, im Kopfkino geht es einen Moment nicht weiter, der Elf schwebt viel zu lange in der Luft, bis er endlich wieder am Boden landen "darf". Ist jetzt schwierig zu erklären xD. Was ich damit sagen will ist, dass in der kurzen Zeitspanne, wo er sich in der Luft befindet, einfach zu viele Informationen gegeben werden. Das mit der Dunkelmagie, die er auf die Pfeile wirkt, könnte auch gesagt werden, wenn er wieder auf dem Boden ist und zusieht, wie die Blätter verfaulen. Oder dass er den Köcher auf dem Rücken trägt, das ist eine nicht unbedingt nötige Information.
Zathia schrieb
Der Pfeil war von seiner Form und geringen Fläche ideal um seine Dunkelmagie darauf zu wirken.
Wenn seine Dunkelmagiepfeile bereits bei Blätter solche Auswirkungen zeigten, vermochte er sich nicht vorzustellen was bei einem größeren Ziel passieren würde.
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"Dunkelmagie" scheint hier etwas wiederholt.
Der zweite Satz stimmt hier so nicht.
Er würde stimmen, wenn anstatt Blätter zum Beispiel "Elefanten" stehen würde. Denn Elefanten (blödes Beispiel, ich weiss xD) sind vielfach stärker als z.B. ein Mensch, und wenn die Magie bei ihnen schon so viel Auswirkung zeigt, kann er sich gar nicht vorstellen, wie gross die Auswirkungen bei Menschen sein müssen.
Doch bei Blättern? Möglicherweise zeigt das dann bei grösseren Zielen überhaupt keine Auswirkung. Verstehst du, was ich meine?
Mich stört auch, dass sie die Bäume nicht verletzen wollen, sie aber schlussendlich abfackeln.
Und ebenso finde ich es etwas unrealistisch, dass sie sich während des Kämpfens andauernd noch kabbeln. Das macht dann den Eindruck, als wäre der Kampf mit den Bäumen selbst ein Kinderspiel für sie.
So, das war's.
Mach unbedingt weiter so, ich mag deinen Stil sehr ^^
Signatur Ich dachte immer, dass es leicht wär
Ich dachte immer, das ist doch kein Problem
Jetzt sitz ich hier, wie ein Kaninchen vor der Schlange
Und ich fühl mich wie gelähmt
Ich muss es sagen,
Ich weiss nur noch nicht wie
Ich muss es dir sagen,
Jetzt oder nie
Bitte geh noch nicht
Am besten gehst du nie
Ich hab's dir schon so oft gesagt
In meiner Phantasie
Bleib noch ein bisschen hier
Bitte geh noch nicht
Was ich versuche, dir zu sagen, ist
Ich liebe dich! |