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Belgabad 
Zigeuner
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...   Erstellt am 11.12.2011 - 23:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wow, echt starke Story! Bin schon gespannt wie es weiter geht. Wirklich eine würdige Fortsetzung




Nuromon ...
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...   Erstellt am 12.12.2011 - 12:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Anfangs empfand ich die Geschichte als sehr schön und gut geschrieben. Die Ideen waren gut ausgedacht. Doch nun muss ich leider sagen geht das ganze eine ziemlich merkwürdigen verlauf.

Eragon, der der erst Galbatorix vom Thron gestoßen hat wird so leichtsinnig und unvorsichtig?
Eragon übergeht die Mahnungen von Elfen und Eldunaris?
Die Geschichte wird viel zu schnell erzählt. Ich kann mir von der Geschichte kein Bild machen. Wieder fehlen alle Infos zur Umgebung, was fühlt der Charakter oder bestimmte höhepunkte etwas hinauszu zögern.
Auch wurde vergessen das man nicht so einfach in den Gedanken eines Persons eindringen kann wenn dieser Bewusstlos ist. Sonst hätte es damals Durza bei Arya auch alle Info erhalten.

Kommen wir zu Arya. Die Bestrafung von Sloan lag darin das er darunter leidet zu leben und seine Fehler einzusehen. Das Arya ihn einfach so tötet, kann ich mir beim besten willen nicht verstehen. Ich war überrascht das dieses so erzählt wurde....einfach so.
Lass dich nicht zu sehr von stress leiten sondern nimm dir zeit.

Die Geschichte fesselt mich leider nicht mehr so wie die ersten Kapiteln. Was ich sehr schade finde.

Lg
Nuromon





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AduenaElda ...
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...   Erstellt am 12.12.2011 - 14:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nuromon danke dass du mir meine Fehler aufzeigst ^^
Eigentlich wollte ich gerade das nächste Kapitel hier reinstellen, aber jetzt wo ich deine Kritikpunkte gehört habe, überarbeite ich besser das Kapitel nochmal

Naja Stress ist ein wenig untertrieben. Den ganzen Tag arbeiten (10 Stunden) und danach noch an der Geschichte arbeiten, ist sehr schwer. Dass ich da Fehler mache, ist dann, glaube ich, verständlich.

Aber ich werde mich bessern. (Hoffentlich)

lg





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Nuromon ...
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...   Erstellt am 12.12.2011 - 14:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Du musst wirklich nicht jeden Tag ein Kaptiel Posten. Sehe wie C.P. es gemacht hat. Er hatte einen rießen Erfolg. Obwohl er für jedes der Bücher sehr viele Jahre gebraucht hat.

Gutes will weile haben

Lg
Nuromon





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AduenaElda ...
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...   Erstellt am 12.12.2011 - 15:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nach deinen (Nuromon's) Kritik habe ich dieses Kapitel so gut ausgebessert wie es nur ging, ohne das gesamte Kapitel neuschreiben zu müssen.
Sollte es deshalb noch nicht so detailreich sein, kann ich garantieren, dass sich das bei den nächsten Kapiteln ändern wird.
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Kapitel 10: Unerwartete Wende

Eragon stand noch immer vor dem Schatten und versuchte fieberhaft eine Methode zu finden, diesen Befehl zu ignorieren und seinen wahren Namen zu ändern, doch er wusste nicht wie.

Da sprach der Schatten erneut: „Ich hätte ja fast vergessen, dich schwören zu lassen, dass du diese Befehle ausführst. Los, schwöre es!“

Wie zuvor beim Treuegelübte wollte Eragon zuerst nicht schwören, aber der Schatten machte ihn gefügig und da wusste Eragon, dass es keinen Ausweg mehr gab, außer den wahren Namen zu ändern. Aber wie sollte er das so schnell anstellen?

Nachdem er geschworen hatte, Orrin, Arya und Nasuada zu töten, sah er die Schatten an den steinernen Wänden des kreisrunden Raums lautlos lachen. Nachdem die Schatten aufgehört hatten zu lachen, ging einer der Schatten, zu einem der 13 Schränke, die in dem Raum standen und nahm Eragons Rüstung und Schwert heraus. Als er die Sachen in den Händen hielt, brachte er es zu Eragon.

„Nun hier nimm dein Schwert und deine Rüstung, Schattendiener. Du fliegst mit deinem Drachen direkt nach Alagäsia.“
Da kam Eragon eine neue Idee. „Was ist, wenn sie Saphira gar nicht gefangen genommen haben? Sie könnte mich ja irgendwo anders hinbringen, vielleicht konnte sie uns ja nach Du Weldenvarden fliegen. Das wäre der perfekte Ort um sich zu verstecken. Oromis und Glaedr hat Galbatorix dort ja auch nicht gefunden. Dort sollte ich genügend Zeit haben, um meinen wahren Namen zu ändern.“

Er war glücklich, dass im diese Idee noch rechtzeitig gekommen war. Und er zog seine Rüstung an und schnallte den Schwertgurt um seine Hüfte und daran befestigte er Brisingr. Er musste nur das Glücksgefühl aus seinem Gesicht raushalten, denn sonst würden die Schatten ihren Fehler bemerken. „Und sollten sie ihren Fehler jetzt bemerken, dann würde ich jetzt stark in der Klemme sitzen“, dachte sich Eragon. Die Schatten waren zwar viele und sicher auch stark, aber sie hatten immer noch die Intelligenz der Kinder, aus denen sie entstanden waren.

Als er fertig angezogen war, fiel ihm aber etwas auf. „Wieso hatten die Schatten ihm nicht befohlen, Orik zu töten? Wo sie doch sonst jeden Monarchen ermorden wollten.“
Wie als Antwort auf seine Frage, wurden die Elfen vor die Schatten gezogen, wobei sie sich heftig gegen ihre Feinde wehrten, aber ohne Schwert konnte man einen Schatte nicht töten und deshalb war jegliche Gegenwehr der Elfen umsonst. „Sie wollen doch nicht etwa den Elfen befehlen, nach Tronjheim zu reisen, um dort Orik zu töten“, dachte Eragon entsetzt. „Das werden die Elfen bestimmt nicht tun“.

Als die Elfen vor den Schatten standen, sah man ihren Hass auf diese abscheulichen Wesen. Doch
die Schatten wollten auch die Elfen zwingen das Treuegelübte abzulegen, aber die Elfen gaben keinen Laut von sich. Sondern sahen die Schatten noch hasserfüllter an. Aber wie es aussah, wussten die Schatten den wahren Namen der Elfen nicht. Sie konnten also nicht gezwungen werden, was Eragon erleichtert wahrnahm. Und die Elfen lachten boshaft, weil die Schatten sie nicht zwingen konnten, den Treueschwur zu leisten.

„Wir werden euch Elfen schon noch dazu bringen, uns Treue zu schwören. Spätestens wenn es darum geht, eure Königin zu töten, werdet ihr uns Treue schwören, um eure Königin vor dem Tode zu bewahren“, sagten die Schatten mit vereinten Stimmen. Und man konnte hören, dass sie das wirklich glaubten.
„Ihr werdet uns zu gar nichts zwingen“, sagte Bloedhgarm mit einer Bestimmtheit, dass jeder ihm glauben würde. Nur die Schatten schienen davon unbeeindruckt zu sein.

„Es ist also noch nicht sicher, dass Arya umgebracht werden muss“, dachte Eragon erleichtert. „Aber wenn sich Bloedhgarm und die Elfen sich stur stellen würden, dann würde Arya sterben“, wurde Eragon mit Schrecken klar. Er hoffte sehr stark, dass die Elfen sich doch noch umentscheiden würden, oder er rechtzeitig seinen wahren Namen ändern konnte, um den Befehl der Schatten nicht ausführen zu müssen.
Aber jetzt galt es mit Saphira nach Du Weldenvarden zu fliegen um sich dort zu verstecken und zu hoffen, dass die Schatten den Elfen nichts antaten.

Eragon war so in Gedanken versunken gewesen, dass er gar nicht bemerkt hatte, dass ein Schatten ihn bereits aufforderte, ihm zu folgen.
Also setzte Eragon sich in Bewegung. Er wollte die Elfen warnen und auch ihnen von seinem Einfall berichten, aber er traute es sich nicht, denn die Schatten könnten es bemerken und dann wäre sein Plan zunichte.
Er folgte dem Schatten weiter durch die steinernen Gänge, die von nur von Fackeln gesäumt waren, nur dass diese Gänge nicht gerade liefen sondern bergauf. „Wie tief unter der Erde waren wir?“ dachte sich Eragon, als er schon ziemlich erschöpft war von dem langen Marsch bergauf.
Auch er mit seinen elfischen Fähigkeiten war nach dem Marsch erschöpft, als er endlich ins freie trat und sich auf dem Marktplatz des Dorfes wiederfand. Von weitem hörte er Saphira brüllen und er sah, wie sie versuchte in das Dorf zu ihm zu fliegen, aber eine unsichtbare Barriere ließ sie nicht durch.

„Nun geh und erfülle deine Mission, Schattendiener“, sagte der Schatten und verschwand mit einem erneuten Grinsen auf dem Gesicht, wieder in dem Gang, aus dem sie gerade gekommen waren.
„Ich werde meine Mission nicht erfüllen“ dachte sich Eragon. „Ich werde zurückkommen und euch töten und dann von hier verschwinden“.

Eragon ging zum Tor des Dorfes und nach kurzem Zögern und überlegen, ob er hinauskam, machte er den Schritt hinaus aus dem Dorf. Er wurde nicht aufgehalten und rannte sofort weg von dem Dorf. „Endlich raus aus diesem Dorf“ war Eragons erster Gedanke, nachdem er das Dorf verlassen hatte. „Aber ich mache mir ernsthafte Sorgen um Bloedhgarm und die anderen. Hoffentlich überleben sie lange genug, damit ich meinen wahren Namen ändern und hierher zurückkommen kann, um sie zu befreien.“
Saphira folgte ihm in der Luft und landete vor seinen Füßen, so dass er stehen bleiben musste.

„Eragon! Was ist passiert? Wo sind die anderen? Und was war das für eine dunkle Gestalt die dich an die Oberfläche geführt hat?“, fragte ihn Saphira sofort im Geiste.
Er erzählte ihr, was geschehen war, nachdem er wieder aufgewacht, in dem durch Fackeln erleuchteten Raum, war. Und er erzählte ihr auch von seinem Plan, die Schatten auszutricksen, in dem sie ihn verschleppte, so wie sie es schon einmal angeboten hatte, als er Nasuada die Treue schwören musste.

„Schatten!“ brüllte Saphira, als Eragon geendet hatte. „Wieso müssen wir immer auf Schatten treffen? In der Zeit der Drachenreiter gab es genau 2 Schatten und kaum bist du ein Reiter, haben wir es mit einer Armee von Schatten zu tun! Du ziehst echt Gefahren an mein Kleiner, wie Kühe Fliegen anziehen. Aber dein Plan, dass ich dich entführe und nach du Weldenvarden fliege, klingt gut. Vielleicht kann ich dann ja Firnen sehen“, freute sich Saphira. „Aber ich hoffe du hast dabei die Elfen nicht vergessen“ sagte Eragon zur ihr.

„Natürlich habe ich die Elfen nicht vergessen“, sagte Saphira verärgert. „Ich bin doch nicht so leichtsinnig und vergesslich wie ihr Zweibeiner“.
Auf diese Worte von Saphira, wusste Eragon nichts zu erwidern, denn es war tatsächlich extrem leichtsinnig gewesen, die Ratschläge der Elfen, der Eldunari und von Saphira zu ignorieren und dann den Zauber aufzuheben.
„Nun steig endlich auf, Eragon“ sagte Saphira. „Die Schatten sollen ja keinen Verdacht schöpfen, dass etwas nicht stimmt“.

Nach diesen Worten von Saphira, stieg er auf ihren Rücken und setzte sich in den Sattel und zurrte die Beinriemen fest, damit er nicht runterfiel, wenn Saphira ein waghalsiges Manöver machte.
Als Eragon fertig war mit dem Anschnallen, rollte Saphira die Flügel aus und hob sie, bis sie sich über ihrem Kopf berührten. Eragon hielt sich am Halszacken vor ihr fest und dann sprang sie in die Höhe und ließ die Flügel ein paar Mal kräftig herunterschnellen und gewann schnell an Höhe.





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...   Erstellt am 15.12.2011 - 16:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sry für die lange Wartezeit auf das neue Kapitel, aber ich konnte nicht so oft schreiben wie ich wollte. (Arbeit, Chef usw.)
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Kapitel 11: Die Reise nach Du Weldenvarden

Sie flogen nun schon seit Stunden in Richtung Westen, in Richtung Alagäsia. Die Sonne stand schon sehr tief und würde bald untergehen.
Die Landschaft war immer gleich flach geblieben, so als hätten Zwerge den Boden geebnet. Abgesehen von dem Fluss auf dem sie gereist waren, war nirgendwo sonst Wasser auszumachen. Kein See, Tümpel oder Bach. Außer dem Fluss, war hier absolut nichts außer trockenem Boden.

Umaroth und die anderen Eldunari hatten sich inzwischen wieder erholt und hatten auch, erst nachdem sie Eragon für sein Verhalten getadelt hatten, seinem Plan, nach Du Weldenvarden zu fliegen zugestimmt.

Saphira, kannst du dich Nacht durchfliegen?“ „Mit der Hilfe von den Eldunari, könnte ich Tage, Wochenlang durchfliegen, wenn ich möchte“, antwortete ihm Saphira.
Eragon fühlte sich, je weiter sie von dem Dorf wegkamen, wohler und sicherer. Immerhin würden die Schatten ihm, soweit aus ihrer Reichweite, nichts mehr anhaben können.

Doch er hatte ein sehr schwerwiegendes Problem und dass war sein wahrer Name. „Umaroth, wisst ihr noch, wer in wenigen Tagen seinen wahren Namen geändert hat? Und wie er es getan hat?
Eragon“, sagte Umaroth langsam und deutlich. „Wir wissen es nicht.
Enttäuscht darüber, dass die Eldunari auch nicht wussten wer es war, zog sich Eragon in seinen Geist zurück und schottete ihn gegenüber allen Lebewesen ab. Er wollte für sich allein überlegen und Saphira nicht vom Fliegen ablenken.

Eragon schlug die Augen auf und sah, dass Saphira zu ihm hinunterblickte.
Was ist los? Warum sind wir gelandet?“ fragte Eragon besorgt.
Du warst eingeschlafen und ich wollte nicht, dass du dir deine feine Haut an meinen Schuppen zerfetzt. Dann hätte ich mich wieder verrenken müssen, um meine Schuppen zu putzen und das wollte ich nicht.“ gab Saphira als Antwort.
Ich habe geschlafen?“ fragte Eragon bestürzt. „Wieso war ich nicht in meinem Wachtraum, wie sonst immer?
Das wissen wir nicht“ gestand Saphira. Und Eragon erkannte, dass sie sich zuvor mit den Eldunari darüber abgesprochen hatte.

Wo sind wir hier?“ stellte Eragon eine neue Frage.
Wir sind hier 10 Meilen von unserem Ausgangspunkt der Reise entfernt“ antwortete ihm Umaroth.
Es wird noch 2-3 Tage dauern bis wir Du Weldenvarden erreicht haben.
Sie waren sehr schnell vorangekommen, wurde Eragon klar. Sie hatten für die Strecke, die sie mit dem Boot in 6 Tagen zurückgelegt hatten, nur 1 Tag gebraucht.
„Wie schnell doch das fliegen auf einem Drachen geht“ dachte sich Eragon überrascht.

Wir sollten weiterfliegen“, drängte Saphira voller Vorfreude, dass sie Firnen wiedersehen konnte.
Eragon lachte und sprang auf ihr Vorderbein und von dort aus auf ihren Rücken und dann ließ er sich in den schweren Ledersattel, den ihm Oromis geschenkt hatte, sinken.

Saphira nahm Anlauf und sprang mit einem Satz in die Höhe und währenddessen entfaltete sie blitzschnell ihre Flügel und schlug schon damit um Höhe zu gewinnen. Es war eine atemberaubende Aktion gewesen die Saphira da hingelegt hatte, wurde Eragon später bewusst.

Es dauerte nicht lang und Eragon sah die Flussbiegung, an der Arya ihn verlassen hatte und wo er Roran, seinen Bruder, verlassen hatte. Ihn überkam das Gefühl von Trauer, dass noch von Saphira verstärkt wurde, als sie den Ort sah. Den hier hatte sie ihren Gefährten, auf den sie schon so lange gewartet hatte, zurücklassen müssen.

Hier war es schön grün um den Fluss herum. „Das letzte Grün vor dem weiten Osten“, dachte Saphira im Geiste und Eragon stimmte ihr zu. Hier wuchsen noch Bäume, Gräser, Blumen und Moos. Hier gab es auch noch fette Antilopen, Zebras und viele andere Tierarten.
Oromis hatte ihm mal den Namen dieser Region genannt. Es war die „Löwen Steppe“. „Vor mehreren hundert Jahren, haben in dieser Steppe, große Wildkatzen gelebt, denen wir den Namen Löwen gaben und nach ihnen haben wir die Steppe benannt“, hatte im Oromis erklärt.
„Doch eines Tages waren sie verschwunden, ob von selbst gegangen oder ausgerottet, das wissen wir nicht“, hatte Oromis dazu gesagt.

Eragon, du stinkst!“, sagte Saphira vorwurfsvoll, was Eragon überraschte. Denn normalerweise, hätte sie es freundlicher gesagt. Aber bevor er sich auch nur beschweren konnte, legte Saphira die Flügel an und ging in einen halsbrecherischen Sturzflug über. Erst als sie noch 1000 Fuß über dem Boden waren, breitete Saphira die Flügel wieder aus und ließ sich langsam in Richtung Fluss treiben.
Als sie nur noch wenige Fuß über dem Wasser waren, wurde Eragon bewusst, was Saphira vorhatte und holte einmal tief Luft und dann ließ sich Saphira schon in den Fluss fallen.

Das Wasser war eiskalt und die Strömung stark. Zum Glück hatte sich Eragon fest in die Beinriemen vom Sattel geschnallt, denn sonst hätte ihn die Strömung von Saphira weggerissen.
Saphira! Warne mich das nächste Mal, bevor du das wieder tust“ beschwerte sich Eragon bei Saphira.
Ich habe dich ja gewarnt“ lachte Saphira ihr eigenes Lachen.
Eragon grummelte darüber, dass Saphira nun schon zu Beleidigungen griff um ihn zu warnen.
Ach Eragon, sei nicht so ein Spaßverderber“ beschwerte sich Saphira nun ihrerseits. „Ist es nicht schön, mit mir durch den Fluss zu schwimmen?
Es ist schön und vor allem kalt. Hätten wir keine Sorgen und ich einen Schutzzauber gegen die Kälte, dann wäre es schön, sich diesen Fluss entlangtreiben zu lassen“ sagte Eragon zu Saphira.

Saphira schien sein Gedanke sehr zu gefallen. „Das wäre bestimmt herrlich“ stimmte sie ihm zu.
Leider haben wir diese Sorgenlosigkeit und Zeit jetzt nicht“ sagte Eragon. „Wir sollten schnell weiterfliegen, um Den Wald bald zu erreichen“.

Saphira tauchte noch einmal unter Wasser und dann schoss sie gen Himmel wie ein Pfeil. Sie stieg jedoch nicht auf die übliche Höhe von 10.000 Fuß auf, da sie nicht wollte, dass sich ihr Gefährte-im Geiste-und-Herze erkältete.
Die Luft hier unten war warm, im Vergleich zu der Luft weiter oben, dachte sich Eragon, während er sich ein paar trockene Sachen zum Anziehen aus den Satteltaschen suchte. Als er alles gefunden hatte, bat er Saphira zu landen, damit er sich die Trockene Kleidung anziehen konnte.
Sie landete in der grünen Steppe die sich um den Fluss erstreckte. Es war eine schöne Gegend.
Ein paar Bäume standen hier und dort, überall waren kleine Wasserlöcher wo die Tiere zusammenkamen um dort zu trinken. Eragon sande seinen Geist aus und was er sah, war ein so gewaltiges Lebensfeld, dass es ihm die Sprache verschlug. Hier lebten mehr Tiere auf einen Meter, wie in der Grotte, wo er zum Meditieren war. Er spürte von Antilopen bis hin zum kleinsten Insekt alle Tiere und ihre Eindrücke und es war überwältigend.

Wie die Tiere nach Feinden Ausschau hielten, wie sie sich vor ihm und Saphira fürchteten, wie sie ihr fressen erkennen, all dies nahm Eragon in den wenigen Augenblicken war, in dem er seinen Geist ausgesandt hatte.

Man könnte hier Jahre verbringen, bis man alle Gewohnheiten der Tiere kennt“, meinte Eragon. „Es wird sicher mit der Zeit langweilig immer an der gleichen Stelle zu stehen und den Tieren zu lauschen“, sagte Saphira.
Ich wette die Elfen würden es schaffen“. „Die Elfen sind ja auch ein Volk der Natur Eragon“.
Meinst du wir könnten es nicht auch schaffen?“ „Sicher können wir das, kleiner. Aber ich habe gerade keine Lust und du hast keine Zeit für so was“. „Stimmt du hast Recht. Lass uns weiterfliegen.
Ich fliege erst, nachdem ich mir ein paar dieser Antilopen gefangen und gefressen habe“.

Eragon wich zurück, als Saphira in die Höhe sprang und lautlos ihre Flügel ausstreckte und zu den Antilopen rüber segelte. Sie schlug nicht einmal mit den Flügeln, um ihre Beute nicht zu warnen. Als sie über einer besonders fetten Antilope schwebte, stürzte sie sich hinunter und biss einmal kräftig zu und das Genick der Antilope brach mit einem lauten Knacken.
So ging es noch 4 Mal und immer wenn das Genick gebrochen war, begann Saphira sich den ganzen Körper der Antilope in ihr Maul zu stecken. Danach hörte man es nur noch Krachen, wenn Saphira die Knochen der Antilopen zerbiss.
Als sie fertig war, kam sie zu Eragon zurück und verkündete: „Jetzt bin ich satt und fit für den Flug nach Du Weldenvarden“. „Saphira, ich bin froh, dass ich nicht deine Beute bin“. „Du bist keine Beute für mich und wirst es auch nie sein, wo du doch so wenig Fleisch hast.“ „Na da bin ich aber froh“, sagte Eragon mit gespielter Entrüstung.

Er sprang wieder auf ihren Rücken und dann in den Sattel und schon hob Saphira vom Boden ab und flog mit neuen Kräften Richtung Du Weldenvarden.

Je weiter sie Richtung Du Weldenvarden kamen, desto grüner wurde die Umgebung. Überall strotzte es nur so von Lebewesen. Es gab Hügel, Bäche, Teiche. Einfach alles was man sich wünschen konnte.
Es wäre der perfekte Ort für die Drachen“, meinte Saphira. „Ein fast perfekter Ort“, korrigierte Eragon sie. „Die Drachen sind immer noch zu nah an den Herden der Zwerge und Menschen“.
Eragon, es wird nie einen perfekten Ort geben. In hundert bis zweihundert Jahren, wird es sicher wieder viele Drachen geben und die werden sicher nicht an einem Ort sitzen bleiben und warten bis sie zu Staub zerfallen. Sie werden sich ausbreiten und sicher auch nach Alagäsia kommen.
Er dachte über ihre Worte nach und musste feststellen wie Recht sie hatte. Sie spürte wie er ihr Recht gab und fing an zu summen, weil er es begriffen hatte.

Am 3 Tag ihrer Reise, sahen Eragon und Saphira die östlichen Ausläufer des Waldes Du Weldenvarden vor sich. Es erstaunte Eragon immer noch, wie groß der Wald war und wie ungestört man dort drinnen war. Die Landschaft hatte sich nicht viel verändert. Es war nur noch grüner geworden und es wuchsen hier Blumen und Pflanzen, die normalerweise hier gar nicht wachsen durften. Aber sie wuchsen, aufgrund der Magie der Elfen. Vereinzelt standen schon kleine Wälder, die Vorläufer von Du Weldenvarden, wie Eragon wusste.

Zu Mittag erreichten sie die Grenze zum Wald und Saphira landete, um die Grenze zu Fuß zu überqueren.
Sobald sie die Grenze hinter sich gelassen hatte, stieg Saphira hoch über den Bäumen auf und flog Richtung Nord-West, in Richtung Ellesmera.

Auf nach Ellesmera“, brüllte Saphira im Geist und legte noch einen Zahn zu.





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...   Erstellt am 15.12.2011 - 17:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gefällt mir an sich gut, aber ich würde die Aufgabe mit der die Schatten eragon belegt haben mehr wie einen Drang darstellen. Das er nichts anderes tun kann außer die Aufgabe zu erfüllen...
Für mich klingt das eher wie eine Freiwillige reise zum Spaß...





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...   Erstellt am 15.12.2011 - 17:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Firnenfiniarel schrieb

    Gefällt mir an sich gut, aber ich würde die Aufgabe mit der die Schatten eragon belegt haben mehr wie einen Drang darstellen. Das er nichts anderes tun kann außer die Aufgabe zu erfüllen...
    Für mich klingt das eher wie eine Freiwillige reise zum Spaß...


Dein Einwand ist sehr gut. Auf das habe ich nicht geachtet
Das werde ich sofort im nächsten Kapitel beheben





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Bloedgharm ...
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...   Erstellt am 15.12.2011 - 18:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Außerdem wärs cool wenn du noch beachtest das angelas vorraussage ihn iwie ja eig davon abhalten sollte nach alagesia zurück zu kommen vllt da sich das land nun so geändert aht das man es nicht als alagesia bezeichen kann z. B.





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Firnenfiniarel ...
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...   Erstellt am 15.12.2011 - 18:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bloedgharm schrieb

    Außerdem wärs cool wenn du noch beachtest das angelas vorraussage ihn iwie ja eig davon abhalten sollte nach alagesia zurück zu kommen vllt da sich das land nun so geändert aht das man es nicht als alagesia bezeichen kann z. B.



Ich hab mir das beim lesen so vorgestellt dass er ja nicht freiwillig zurückkehrt und das dadurch der Bann gebrochen ist...

@Aduenaelda
Hattest du dir das so gedacht?





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