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AduenaElda ...
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...   Erstellt am 04.12.2011 - 20:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da dies meine erste Fanfiction ist, würde ich mich über Kommentare und Kritik freuen
lg

Copyright by AduenaElda xD

Hörbuch Version: Eragon - Die Odyssee

Eragon - Die Odyssee Kapitel2

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Eragon - Die Odyssee


Prolog: Neuer Anfang

Tag und Nacht haben sich berührt und es geschah etwas, was nie hätte geschehen dürfen!


Kapitel 1: Das Dorf der Menschen

Es waren nun einige Tage vergangen, als sich Arya und Firnen ohne Abschied in den Himmel erhoben hatten und das Schiff mit Eragon, Saphira und den 9 Elfenmagiern verlassen hatte.
Die Sehnsucht nach Arya und Firnen machte Eragon und Saphira sehr einsam, auch wenn Eragon mit Saphiera die ganze Zeit im Geiste verbunden war. Vor allem Saphira traf der Schmerz der Trennung hart, da sie und Firnen erst vor kurzem zusammen gekommen waren und nun schon wieder getrennt wurden.
Eragon spürte den Schmerz von Saphira und versuchte sie mit den Worten „Du siehst Firnen bald wieder, also vergiss den Schmerz und freue dich auf das baldige Wiedersehen mit Firnen“ zu trösten.
Die Tage vergingen und Eragon erkannte, dass das Land im Osten Alagäsias der weiten Ebene von Yazuac bis Dras Leona glich.

Am 6. Tag ihrer Reise, entdeckte Bloedhgarm als erster ein Dorf am Horizont. Eragon und die Elfenmagier berieten sich, was sie nun tun sollten. Saphira konnten sie nicht zum erkunden schicken, da sie nicht wussten, ob es in dem Dorf feindliche Magier gibt oder wie die Dorfbewohner auf einen Drachen reagieren würden.
So entschloss sich Eragon dazu, das Dorf auszukundschaften und zu versuchen den Dörflern zu erklären, dass sie in friedlicher Absicht gekommen wären und das Saphira für sie nicht gefährlich ist.

1 Stunde später, fuhren die Elfen das Floß an den Uferrand des Flusses und Eragon sprang sofort an Land. Soweit er es einschätzen konnte, würde er noch 2 Stunden bis zum Dorf brauchen, wenn er in normaler Menschengeschwindigkeit laufen würde, was er musste, da er die Dörfler nicht erschrecken wollte. Während er lief, merkte er kaum bis gar kein Lebewesen in der Luft, der Erde oder dem Wasser.
Er fragte sich, wie die Menschen hier überleben konnten,ohne Fleisch, oder ob sie wie die Elfen, nur von Obst und Gemüse ernähren.
Nach 2 Stunden, die Eragon wie eine Ewigkeit erschienen waren, kam er endlich in dem Dorf an. Die Häuser waren alle aus gelblich-bräunlichem Stein gebaut. Was ihm auffiel, es war nicht so planlos erbaut worden,wie die meisten kleineren Dörfer in Alagäsia, sondern gut durchdacht, um einer Belagerung lange standhalten zu können. Das überraschte Eragon sehr. Aber die große Überraschung sollte Eragon erst noch verborgen bleiben.

[Dieser Beitrag wurde am 04.05.2012 - 15:54 von AduenaElda aktualisiert]





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AduenaElda ...
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...   Erstellt am 04.12.2011 - 23:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 2: Das geheimnisvolle Dorf

Die Tore der Steinmauer, die das Dorf umgab, waren verschlossen und als Eragon der Mauer näher kam, sah er eine flüchtige Bewegung auf der Mauer und dann hörte er eine hohe Stimme piepsen:
„Wer ist da vor unserem Tor?“
Eragon antwortete auf diese Frage: „Ich bin Eragon Schattentöter, Argetlam und Drachenreiter. Ich komme in friedlicher Absicht“.
Beim Wort Drachenreiter vernahm er ein deutliches Keuchen von der Person, die ihm die Frage gestellt hatte.
Aber bevor Eragon darüber nachdenken konnte, sprach die Person schon wieder.
„Was willst du Drachenreiter? Du bist hier nicht erwünscht!“ Das erstaunte Eragon noch mehr und da kam ihm der Gedanke, dass früher hier wohl auch Drachen gelebt hatten und die Dorfbewohner deshalb Angst vor ihm hatten, weil er eine Drachendame an seiner Seite hat. Aber er antwortete erneut:
„Ich bin Eragon Schattentöter, Argetlam und Drachenreiter. Ich komme in friedlicher Absicht“. Dieses Mal sagte er es aber in der alten Sprache und er hoffte, dass er die Person auf der anderen Seite der Mauer damit überzeugen konnte.
Zuerst hörte er nur ein vielstimmiges Gemurmel auf der gegenüberliegenden Seite der Mauer und dann ertönte eine neue Stimme, noch höher und piepsiger, vor allem noch schmerzhafter in seinen Elfen Ohren, die sagte: „Wir lassen niemanden hinein, der jemals Kontakt mit Drachen, Magie oder Galbatorix hatte. Auch wenn du noch so oft in der alten Sprache sagst, dass du in friedlicher Absicht kommst. Das kannst du jetzt behaupten und kaum bist du im Dorf, brichst du dein Wort und ermordest uns alle!“
Als die Person Galbatorix Namen aufzählte, wurde Eragon schlagartig bewusst vor was die Dörfler Angst hatten. Sie hatte nicht vor Drachen Angst, sondern vor Galbatorix und seinen Handlangern.
Und anscheinend wurde er, Eragon zu einem Handlanger von Galbatorix gezählt und dieses Missverständnis musste er schnell ausräumen, denn sonst würde er die Dörfler nie überzeugen können, im die Tore zu öffnen.
So sagte er wieder seinen Spruch in der alten Sprache auf, nur dass er dieses mal nach Schattentöter noch das Wort „Königsmörder“ hinzufügte und hoffte dass es die Personen neugierig stimmen würde.
Und die Dorfbewohner wurden neugierig beim Wort Königsmörder, wie Eragon erhofft hatte.
Nun fragte wieder die erste Stimme: „Königsmörder? Wenn hast du getötet?“
Als hätte Eragon diese Frage nicht vorhergesehen, antwortete er pfeilschnell: „Ich habe den Drachenei- und Thron Räuber, Galbatorix getötet. Nachdem er versucht hat, mich und meine Drachendame Saphira zu versklaven“.
Als er fertig gesprochen hatte, war es ganz still hinter der Mauer und er dachte schon, dass keiner mehr dort stünde, als er wieder eine Stimme hörte, die sagte: „Versprichst du, dass du, dein Drache und dein Gefolge uns nicht umbringen und dass Ihr wirklich nur in friedlicher Absicht hier seid“?
Eragon versprach es in der alten Sprache und dann hörte er das Knarzen von sich öffneten Toren.
Was hinter dem Tor hervorkam, erschreckte Eragon, aber zugleich wurde ihm bewusst, dass er hier keine wirklichen Feinde vor sich hatte, sollten sie sich entschließen ihn anzugreifen.
Den vor ihm standen Kinder! Kinder von höchsten 10 Jahren. Aber von Erwachsenen oder Eltern war keine Spur zu sehen, hören oder fühlen.
Was also verbirgt sich hier in diesem Dorf? , fragte sich Eragon.



Kapitel 3: Die unheilvolle Wahrsagung

Es war nun schon längere Zeit her, dass Eragon gegangen war, um neue Länder zu entdecken um dort die Drachen schlüpfen zu lassen und auch die neuen Drachenreiter auszubilden. Aber Nasuada wurde das Gefühl nicht los, das Eragon zu früh gegangen war und das er hier noch gebraucht worden wäre.
Vor allem schwer getroffen hatte Nasuada die Neuigkeit, dass Arya nun eine Drachenreiterin und die Königin der Elfen ist. Damit hatte Arya mehr Macht als je ein Lebewesen vor ihr und Nasuada müsste sich bei jedem Wunsch oder Befehl von Arya beugen und dem zustimmen was die Elfe vorschlug oder wollte. Eragon hätte noch mehr Macht als Arya, wenn er in Alagäsia geblieben wäre, weil er ja der Anführer der Drachenreiter ist, aber da er derzeit nicht in da ist, kann er auch nichts ausrichten.

Diese Wendung nach der Schlacht gegen das Imperium hätte Nasuada nie erwartet. Denn jetzt war wieder eine Situation wie vor dem Krieg, nämlich dass eine Drachenreiterin auf dem Thron saß und womöglich ewig über die anderen Könige und Königinnen in Alagäsia herrscht. Genau das verschaffte Nasuada wieder schlaflose Nächte und das merkte man ihr an. Sie konnte sich kaum noch bei den Sitzungen wach halten, geschweige denn regieren.
Als sie es nicht mehr aushielt, ließ sie nach Angela schicken und hoffte, dass die Kräuterhexe auch wirklich kommen würde. Denn kurz nachdem Eragon gegangen war, war auch Angela gegangen mit den Worten: „Meine Aufgabe hier ist erledigt. Deshalb werde ich nun wieder auf Reisen gehen. Solltet Ihr, Nasuada, jemals ein Problem haben, schickt nach mir. Aber ich kann nicht versprechen, dass ich dann wirklich komme.“
Und so war sie gegangen, mit Solembum im Schlepptau.

„Ich hoffe dass Angela kommt“, sagte Nasuada zu Farica ihrer Magd. Denn ich brauche dringend ihren Rat. „Worum geht es“? , fragte Farica. Da ließ Nasuada alle Vorsicht fallen, dass feindliche Magier oder Lauscher, die für teures Geld geheime Informationen preisgaben, alles hörten wovor sie Angst hat und sagte zu Farica was sie bedrücke und warum sie nach Angela geschickt hatte.
In dem Augenblick ging die Tür auf und ein Nachtfalke trat ein und sagte, dass Angela die Kräuterhexe und Solembum um eine Audienz gebeten hätten.
Bevor Nasuada auch nur „herein“ sagen konnte, war Angela und Solembum schon in den Raum getreten und blieben vor ihr stehen.
„Du schickst nach uns? Und dass ausgerechnet als wir verzauberte Baumwolle gefunden hätten“! , sagte Angela ärgerlich.
„Es tut mir Leid, dass ich dich gestört habe, aber ich glaube du weißt schon warum ich dich hierher gerufen habe oder“?
„So ist es“, sagte Angela. Du hast Angst, dass Arya so wird wie Galbatorix oder versucht allen Völkern ihren Willen aufzuzwingen.
Das hat mich eigentlich veranlasst zu kommen und mit dir darüber zu sprechen.
Dann hast du also einen Rat für mich? Oder irgendetwas mit dem wir wieder das Mächtegleichgewicht wiederherstellen können?
Nein, Nasuada. Ich habe weder Rat noch einen Gegenstand der die Macht wiederherstellen kann, aber ich habe noch meine Drachenknochen. Beim Wort „Drachenknochen“ schien ein kurzer Wehmut über Angelas Gesicht zu huschen. Als Nasuada nachfragte, meinte Angela nur: „Darüber musst du mit Eragon sprechen, sollte er je wiederkommen“.
Da Eragon nicht wiederkommen wird, werde ich es nie erfahren, deshalb sag‘ es mir bitte.
Da fing Angela an zu lachen und brachte gerade noch die Worte „Ich werfe nicht mit anderen Leuten Geheimnisse rum“, dann konnte sie sich nicht mehr zurückhalten und lachte noch lauter.
Als der Lachanfall endlich vorüber war, fragte Nasuada was so lustig sei, aber Angela winkte ab und fragte Nasuada, ob sie bereit sei, für das Drachenknochenritual.
„Was ist das Drachenknochenritual“? fragte Nasuada sofort. „Es ist die genaueste Wahrsagung die es gibt. Und bis jetzt gab es nur 3 Personen die er miterleben durften.“
„Es sagt mir also meine Zukunft voraus“? , fragte Nasuada nachdrücklich und ein wenig ängstlich.
„Genau“ antwortete Angela. Soll ich die Knochen nun befragen oder nicht?
„Tu es bitte“, sagte Nasuada nun ehrfürchtig und hoffte sehr auf eine gute Zukunft.

Dann sprach Angela die Wörter der Macht: „Manin! Wyrda! Hugin!“( Gedächtnis! Schicksal! Gedanken!) und warf dabei die Drachenknochen auf den Tisch vor ihr.
Als die Drachenknochen dort lagen, begann Angela die Stellungen der Knochen zu prüfen um daraus die Zukunft von Nasuada zu lesen.

Es vergingen lange Minuten des Schweigens, Angst und Ungewissheit. Wobei die letzten zwei Gefühle nur bei Nasuada herrschten.
Dann erhob sich Angela von den Knochen die sie eingehend studiert hatte und sagte: „Dein Schicksal ist ja schwerer zu deuten wie das von ….. „.
„Von wem?“ fragte Nasuada sofort. Doch Angela räusperte sich und äußerte sich nicht zu der Frage von Nasuada.

Also, begann Angela, hier haben wir die „Straße“ und daneben die „Sackgasse“. Was das bedeutet ist klar. Je nachdem du dich entscheidest in einer gewissen Situation, wirst du normal alt werden und eines natürlichen Todes sterben. Aber wenn du dich falsch entscheidest, dann wirst du sehr bald sterben.
Das nächste ist auch nicht gerade leicht zu deuten und ich hätte mir, wie die anderen male zuvor gewünscht, dass die Knochen anders liegen würden. Aber hier liegen die Knochen „Mondsichel“ und quer darüber liegt der „Stock“, was heißt, dass deine Liebe sich nicht erfüllen wird, da der geliebte nicht zurückkehren wird.
Das letzte was ich deuten kann ist hier die Pike die gegenüber dem Schwert liegt und das kann nur „Krieg“ heißen.




Kapitel 4: Überzeugungsarbeit

Vorsichtig schritt Eragon durch das Tor und sah sich um, um sofort fliehen oder ausweichen zu können, wenn er etwas seltsames bemerkte. Nach ein paar hundert Schritten, kamen er und die Kinder zum Dorfplatz, der kreisrund war und einen Brunnen in der Mitte hatte.
Dort angekommen, blieb die merkwürdige Prozession stehen und dort sprach Eragon seine wohl dringlichste Frage aus. „Wo sind Eure Eltern“? , fragte er die Kinder.
Nach dieser Frage waren alle Kinder still und man konnte nur noch das schwache Pfeifen des Windes hören. Als Eragon die Kinder der Reihe nach anschaute, bemerkte er, dass sie starr vor Entsetzen oder in manchen Fällen kurz vor dem Weinen waren.
Da wurde ihm klar, dass er sich diese Frage hätte verkneifen müssen. Wenigstens bis die Kinder ihm vertrauten.
Es vergingen lange schweigsame Momente, bis sich der größte der Kinder, wohl ihr Anführer, sich erholt hatte und langsam antwortete.

„Unsere Eltern und Großeltern, wurden ermordet! Es war Galbatorix der sie hier, vor unseren Augen, hingerichtet hat, weil sie sich weigerten, mit ihm zu gehen und eine Magier Ausbildung zu machen.
Dass hat Galbatorix so wütend gemacht, dass er uns alle mit einem diabolischem Grinsen, per Magie gefesselt hat und einen nach dem anderen den Kopf abgeschlagen hat. Uns Kinder hat er nur am Leben gelassen, weil er meinte, dass wir, sollte er niemand anderen finden, vor die Dracheneier treten sollen.“

„Das ist ja grauenhaft“ sagte Eragon schwach. Mehr konnte er nicht herausbringen, er war erneut zu geschockt von der Grausamkeit Galbatorix’s. Doch in diesem Moment nahm Bloedhgarm mit ihm, im Geiste Kontakt auf. „Eragon Elda, ist etwas vorgefallen? Du bist schon sehr lange weg und mir machen uns allmählich Sorgen.“ Um diese Worte zu unterstreichen, pflichteten ihm die anderen Elfen und Saphira im Geiste zu.
Da begann Eragon die Geschichte, die er gerade von den Kindern erfahren hatte, den Elfen und Saphira zu erzählen und beschrieb wieso er so lange gebraucht hatte.
Alle an Bord des Floßes zeigten die gleichen Reaktionen wie er zuvor, als er das erste mal diese Geschichte hörte. Von Saphira bekam er noch die Antwort: „Oh würde Galbatorix noch leben, dann würde ich ihm für dieses Verbrechen, persönlich den Kopf abreißen“.

Nach diesem Gespräch im Geiste, konzentrierte er sich wieder auf die Kinder.
„Wann hat Galbatorix Euer Dorf überfallen“? , fragte er. „Soviel ich weiß, war Galbatorix die letzten Jahre nicht außerhalb von Uru Baen“. „Oder war Galbatorix außerhalb und wir haben einfach nicht davon erfahren“? , dachte sich Eragon im Stillen.

Es begann der gleiche Junge, der zuvor auch schon gesprochen hatte, wieder zu sprechen. „Es ist eine lange Geschichte und vor allem streng geheim. Wie können wir wissen, dass du nicht Galbatorix’s Platz eingenommen hast und vom gleichen Typ bist“?
„Wir sind keine Feinde“! , sagte Eragon bestimmt und fuhr fort. „Wir sind auf der Suche nach einem Platz wo wir die Drachen schlüpfen lassen können, ohne jemanden zu gefährden. Und ich habe auch nicht Galbatorix’s Platz als König eingenommen“.

Dies alles erzählte er ihnen in wieder in der alten Sprache und er hoffte sehr, dass sie ihn verstehen würden.
Es schien als hätten die Kinder ihn verstanden, denn der Anführer, der größte von ihnen, sagte: „Ich weiß ja nicht was du gesagt hast, aber irgendwie habe ich dadurch das Gefühl bekommen, dir zu vertrauen“.
Bevor er noch weitersprechen konnte, rutschte Eragon die nächste Frage über die Lippe. „Dürfen meine Freunde und mein Drache auch in euer Dorf kommen? Dann müsste man eure Geschichte nicht zweimal erzählen“.
Die Kinder berieten sich mehrere Minuten bevor sie gemeinsam verkündeten, dass die Elfen ins Dorf dürfen. Aber Saphira müsse 1 Meile Abstand zum Dorf halten, da sie keinen Drachen mehr in ihre Heimat lassen wollen.
So dauerte es noch eine Ewigkeit, bis die Elfen endlich innerhalb der Dorfmauern waren und sich im Dorfplatz versammelt hatten.
„Da wir jetzt endlich alle versammelt sind“, fing der Anführer der Kinder an zu sprechen, werde ich euch unsere Geschichte erzählen.



Kapitel 5: Die Geschichte der Kinder

„Unser Dorf lebt hier seit wir denken können. Die Umgebung des Dorfes war perfekt. Ein Wald im Norden, satte grüne Wiesen soweit das Auge sehen kann, sehr viele Tiere, die man jagen konnte, genügend Wasser und vor allem, hatten wir hier einen stetigen Handel mit den früheren Drachenreitern, was uns Wohlstand bescherte.
Unsere Ahnen und auch wir, lebten hier in Frieden, auch als Galbatorix die Reiter stürzte, da er uns nicht weiter beachtete und wir außerhalb seines Herrscherreiches lebten.
Doch vor 31 Jahren, kam Galbatorix doch, weil er einen Verräter, namens Brom tot sehen wollte. Und dafür brauchte er fähige Magier, die er noch weiterausbilden wollte. Unser Dorf war früher bei den Reitern auch dafür bekannt, dass bei uns fast jeder Erwachsene Magie beherrschte. Deshalb war er gekommen.
Aber unsere Eltern und Großeltern haben ihm abgesagt und gemeint, dass sie sich niemals in den Dienst eines Mörders stellen würden.
Daraufhin wurde Galbatorix so zornig, dass er seine Absicht, die Erwachsenen weiter in der Magie auszubilden und in seinen Dienst zu nehmen, vergaß. In seinem Zorn lähmte er uns alle mit Magie und ging von einem zum anderen und enthauptete ihn mit seinem weißen Schwert. Danach war das Schwert nicht mehr weiß, sondern so Rot wie Wein.
Nur uns Kinder ließ er leben, damit er an uns einen Zauber ausprobieren konnte, den er von einem Drachen erfahren hatte. Der Zauber sollte, wenn man dem Drachen glauben konnte, das Altern unterbinden und jemanden auf ewig in seiner Gestalt einfrieren, in der er verwandelt wurde.
Wie man an uns sieht, ist der Zauber geglückt. Wir sind seit 31 Jahren nicht mehr gealtert. Nur im Geiste konnten wir altern.
Der Zauber hatte aber eine ganz schlimme Nebenwirkung, von denen Galbatorix nichts gewusst zu haben schien. Aber der Nebeneffekt belustigte sogar Galbatorix, denn er bewirkte, dass unser schönes Land in eine trockene Ebene verwandelt wurde, wo kein Gras, kein Tier und auch kein Baum mehr wuchs.
Seitdem ist hier nichts mehr gewachsen. Und auch kein Tier hat sich hierher verirrt. Wenn es regnet, dann wird der Regen vom Boden aufgesogen, aber der Boden wird nicht feucht. So als würde das Wasser einfach verschwinden.
Das einzige was uns geblieben ist, ist der Fluss in dem wir unsere Nahrung finden und wo wir auch unser Wasser holen.
Nach Galbatorix Angriff habe wir das Dorf mit einem Schutzwall umgeben, in der Hoffnung, Galbatorix abwehren zu können, sollte er wiederkommen. Aber er wird jetzt zum Glück nichtmehr zurückkommen und das dank dir Eragon und den Vereinten Völkern Alagäsias.
Ich hoffe du verstehst nun, warum wir dich zuerst nicht ins Dorf lassen wollten und warum wir deinen Drachen nicht in unserer Nähe wissen möchten.“

„Galbatorix hat einen so mächtigen Zauber gewirkt, ohne eigentlich zu wissen was er tut“? , fragte Eragon überrascht.
„Ja, das hat er und nun siehst du das Resultat.“, sagte der Junge. „Aber da du Galbatorix besiegt hast, musst du ja stärker sein wie er. Könntest du den Zauber von uns und unserem Land nehmen“?
„Könnt ihr euch noch an den Spruch erinnern, den Galbatorix benutzte? Denn sonst werde ich nicht viel tun können“. Im Stillen dachte Eragon: „Ich könnte es natürlich herausfinden, aber ich möchte nicht das eine Wort für die alte Sprache verwenden, es sollten nur die wenigsten wissen“.
„Wir haben den Spruch leider mit der Zeit vergessen, denn wir waren noch Kinder und unsere Erinnerungen waren daher nicht von Dauer und vor allem waren wir zu verängstigt aufgrund der grauenhaften Tat von Galbatorix, um überhaupt etwas anderes wahrzunehmen“.
„Hmm“, machte Eragon und überlegte, ob er nicht doch das eine Wort verwenden sollte, um den Magiestrom zu erfassen und zu versuchen ihn zu verstehen, damit er einen Gegenzauber wirken könne.

Nach ein paar geschlagenen Momenten entschied er sich dafür, das Wort zu benutzen. „Aber nur im Geiste“ dachte sich Eragon.

Eragon! Du weißt wie gefährlich es ist, einen normalen Zauber im Gedanken auszuführen und nun willst du die gesamte alte Sprache im Geist benutzen um den Magiestrom zu finden. Nein dass lasse ich nicht zu. Du hast dich schon viel zu oft in gefährliche Situationen gebracht und die hier ist sicherlich die gefährlichste und auch ausweichlich! Sage den Kindern, dass wir nichts weiter für sie tun können, wenn sie den Zauberspruch nicht mehr wissen. Los sag es ihnen“! , befahl im Saphira.

Was sollte er nun tun. Sollte er auf Saphira hören und die Kinder enttäuschen, oder sollte er das Wort der Macht doch laut aussprechen um die Gefahr der Fehlleitung des Zaubers zu beseitigen, oder sollte er wirklich im Geiste den Zauber wirken und damit riskieren, dass alle getötet würden?
Ich … Ich … dann brach ihm die Stimme ab, da er immer noch nicht wusste, was er tun sollte.

[Dieser Beitrag wurde am 07.12.2011 - 21:59 von AduenaElda aktualisiert]





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Nuromon ...
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...   Erstellt am 05.12.2011 - 14:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo AduenaElda

Mir gefällt deine Schreibweise. Das schwierige beim schreiben ist den Leser an die Geschichte zu binden. Das bekommst du gut hin.
Du erklärst sehr gut die Umgebung und bindest diese in das Geschehen ein. Könnte aber für mein Geschmack ein bisschen mehr sein. Ich möchte es bildlich vor mir sehen.

Das mit den Kindern klingt sehr interessant und ich freue mich auf die nächsten Kapiteln.

Lg
Nuromon





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den Wissen bleibt stehts begrenzt.

AduenaElda ...
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...   Erstellt am 05.12.2011 - 21:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@Nuromon
Ich werde mir Mühe geben, den Leser noch mehr einzubinden in die Geschichte. Es wird aber erst ab Kapitel 4 geschehen, da ich das 3. Kapitel schon geschrieben habe ^^
Achja könnte es sein, dass mein Fanfiction Thread nicht aufgelistet wird? Ich habe schon ein paar mal von anderen Usern gelesen, dass sie meinen Thread nicht finden. Wäre schön, wenn dass mal angeschaut wird.
Danke =)
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Mich freut einafach, dass es bis jetzt, laut Kommentaren, euch gefällt ^^
Wie oben schon beschrieben ist dies mein 1. Versuch im Fanfiction/Buch schreiben und dass es bis jetzt noch kein Flop ist, ist für mich die größte Motivation zum weiterschreiben =)





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DrWho ...
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...   Erstellt am 06.12.2011 - 19:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also ich finde deine Geschichte bis jetzt eigentlich mega geiel.
Die Kapitel lassen sich alle flüßig lesen, es gibt eine gewisse Spannung und man kann kaum auf das nächste Kapitel warten.





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Konfuzius sagt:
"Wer mit juckendem Arschloch einschläft,
wacht mit stinkendem Finger wieder auf."

AduenaElda ...
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...   Erstellt am 06.12.2011 - 23:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


DrWho schrieb

    Also ich finde deine Geschichte bis jetzt eigentlich mega geiel.
    Die Kapitel lassen sich alle flüßig lesen, es gibt eine gewisse Spannung und man kann kaum auf das nächste Kapitel warten.


Zum Glück lässt es sich flüssig lesen, dass war eine meiner größten Sorgen. Und als Autor der Geschichte, kann man sein Werk nur schwer beurteilen, da man voreingenommen ist.
Das mit der Spannung habe ich mir von Paolini abgeschaut. ^^





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...   Erstellt am 07.12.2011 - 18:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


sehr gut und sehr spannend fast als wäre es von CP selbst geschrieben





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„Wissen hat nichts mit sein zu tun. Ich wusste auch nicht, dass du vorhanden warst, bevor du hereingeplatzt bist und mein Nickerchen gestört hast.“
— Solembum zu Eragon

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Tolle story, echt gut geschrieben





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AduenaElda ...
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...   Erstellt am 08.12.2011 - 17:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 6: Die Entscheidung fällt

Während Eragon darüber nachdachte, ob er den Zauber nun aufheben sollte oder nicht, nahmen die Elfen wieder Kontakt mit ihm auf.
Schattentöter, wenn du uns fragst, sollten wir hier weg gehen und den Kindern nicht helfen. Es ist sehr merkwürdig, dass sie euch zuvor nicht ins Dorf lassen wollten und dann laden sie aber auch noch uns ein, ohne uns einen Schwur ableisten zu lassen. Dann kommt noch ein Grund hinzu, was uns im Verdacht bestätigt hat, dass dies eine Falle ist. Sie haben gesagt, sie hätten die Mauer erst nach Galbatorix Angriff errichtet, aber Kinder sind zu klein und zu schwach um so ein Werk zu vollbringen. Das hätten Erwachsene erst nach langer Arbeit geschafft, aber niemals Kinder.
Was uns auch noch Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass die Erwachsenen alle Magie beherrschten, wer weiß, ob die Kinder nicht auch Magie beherrschen und versuchen werden, uns damit zu schaden.


Was meinst du Umaroth?“ fragte Eragon im Geiste.
Ich und die anderen denken, dasselbe wie die Elfen. Daher raten wir dir davon ab, ihnen zu helfen und wir sollten so schnell wie möglich verschwinden.

Nach dem Gespräch zogen sich die Elfen und die Eldunari aus seinem Geiste zurück, um ihm die Möglichkeit zu lassen, ungestört zu entscheiden wie es weiter geht.
Eragon schaute zu den Kindern, die ihn alle hoffnungsvoll anschauten und da wurde der Wunsch ihnen zu helfen zu groß und er beschloss, dass er das Wort der Macht benutzen würde.

Er teilte seine Entscheidung den Elfen und Eldunari zuerst mit und die waren nicht gerade erfreut über seine Entscheidung, aber sie sahen, dass er nicht mehr umzustimmen war und deshalb trugen sie keine Einwände vor. Erst danach erzählte er den Kindern von seiner Entscheidung und die Kinder jubelten vor Freude.
Als er sie so jubeln sah, wusste er, dass es die richtige Entscheidung gewesen war, ihnen zu helfen.

Nachdem die Kinder aufgehört hatten zu jubeln, füllte Eragon sein ganzes Bewusstsein mit dem Magiestrom und sprach das eine Wort der Macht laut aus, damit es keine Fehlleitung gibt.
Er nutzte aber noch einen Zauber, damit die Kinder den Wortlaut des Wortes der alten Sprache sofort vergaßen.
Sobald der Zauber ausgesprochen war, spürte er den Magiestrom, der Galbatorix Zauber beinhaltete.
Die Eldunari wussten daraufhin sofort um welchen Zauber es sich hierbei handelte und nannten Eragon mit kleinlauter Stimme, da sie den Zauber eigentlich hätten sofort erkennen müssen, als die Kinder die Wirkung beschrieben hatten, den Gegenzauber.

Eragon wusste, dass der Gegenzauber sehr viel Magie und damit Kraft kosten würde und dass er und die anderen, wohl die nächsten Tage sehr schwach sein würden, aber er ging das Risiko ein und sprach den Gegenzauber.
Er spürte wie der Gegenzauber die Magie nur so aus ihm heraussaugte und obwohl die anderen im halfen, dachte er nur noch, „Wir werden sterben!“
Doch zu seiner Überraschung schafften sie es mit letzter Kraft den Gegenzauber zu beenden und dann wurde es schwarz um Eragon’s Sichtfeld und er trieb durch das nichts.

Irgendwann erschien eine Vision vor seinen Augen und er sah Brom der sagte, „Eragon, mein Sohn, es ist noch nicht Zeit, dass du das Reich der Toten betrittst. Du hast noch soviel vor dir im Leben. Geh zurück zu Saphira und Arya.
Dann verblasste die Vision und Eragon schlug die Augen auf.

Aber wo war er? Er war in einem mit Fackeln erleuchteten Raum, aber etwas stimmte nicht. Etwas stimmte ganz und gar nicht und dann wurde Eragon wieder Ohnmächtig, ohne zu wissen, in welcher Gefahr er sich befand.





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Sry Leute wenn heute nichts kommt, aber ich liege mit 39,6°C Fieber im Bett und habe dazu noch teuflische Kopfschmerzen.
Ich hoffe ihr verzeiht mir.

lg





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Es gibt viele große Naturkatastrophen, doch die größte, ist der Mensch selbst.

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