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wtsimi ...
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...   Erstellt am 10.04.2012 - 17:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Alle 2 Jahre veröffentlichen Epica ein neues Studioalbum. Im März erschien das 5. Album mit dem Namen "Requiem for the indifferent".
Wie auf jeden Epica Album merkt man auch hier den Epicasound deutlich. Allerdings muss ich sagen, ist auf diesem Album schon weniger Orchester, wie auf den anderen zu hören. Dafür gibt es aber haufenweise Chöre.

Das Album beginnt, wie jedes Epica Album, mit einem epischen Intro. Dazu brauche ich nichts sagen, dass haben sie toll hinbekommen. Gleich danach folgt dann der erste neue Song "Monopoly on truth". Dieser beginnt mit einem typisch rockigem Epicasound und dann fängt Simone mit ihrem Gesang an. In den ersten beiden Strophen singt sie sehr quälend und leidend. Ich weiss nicht, wie ich es anders beschreiben soll, aber so hat Simone in noch keinem Lied gesungen. Ich meine das nicht negativ, es klingt gut. erst nach dem 2. Refrain setzt dann erst Mark mit seinen grunts ein und natürlich fehlt in diesem Song auch nicht der Chor oder das Orchester. Nach dem Opener folgt der Song "Storm the Sorrow". Dieser Song ist für mich der poppigste Song auf diesem Album. Wobei ich auch sagen muss, klingt er nicht wirklich nach Epica. Der Chor und das Orchester fehlen. Wie auf jedem Epica Album gibt es auch hier eine Ballade. Diese heisst "Dilirium". Eine typische Epicaballade mit sehr viel Emotionen. Der Chor am Anfang erinnert mich irgendwie an König der Löwen. nach der Ballade kommt der Song "Infernal Warfire"ins rennen. Hier muss ich genau das sagen, was ich oben angekündigt habe. Dieser Song ist für mich eine Produktion der Langeweile. Mich flasht hier nichts. Es gibt hier keine Emotionen und sonst irgendwie etwas, wo ich "Wow" sagen könnte. das nächste Lied "Requiem for the indifferent" ist dann wieder ein Song, so wie wir Epica kennen. Lang, verschiedene Parts,einfach episch. Nach dem 2. längsten Song auf dem Album folgt nun ein kurzer Track namens "Anima", der aus einer schönen Melodie besteht. Beim nächsten Song "Guilty Demeanor" wird es dann wieder etwas poppiger, aber hier hört man auch mehr das Orchester, dennoch rockt der Song schon. Danach kommt ein super Meisterwerk dran. "Deep water Horizon" fängt ruhig an wird dann aber nach der 2. strophe interessant. Die Melodie erinnert mich an Fluch der Karribik und zum Schluss wird der Song auch schneller. Nach dem Song kommt "Stay the course" dran. Dieser besteht in den Strophen mehr aus grunts. Im Refrain singt dann Simone was sie nur geben kann. Dieser Song gefällt mir sehr gut. Sehr schöne Melodie und Orchestrierungen. "Deter the Tyrant" ist für mich mal was ganz anderes. Sehr rockig. Hier spielen die Gitarren mehr eine Rolle. Man könnte diesen Song auch als Progressive Metal bezeichnen. Der nächste Song "Avalanche" beginnt auch wie bei "Deep water horizon" sehr ruhig wird dann aber nach dem 1. Refrain erst richtig laut. Den Abschluss des Albums macht "Serenade of the Self-Deconstruction". Dieser beginnt mit sehr ruhigem "ahahahahah" von Simone und danach macht Mark dann erstmal eine Weile seine Grunts. Im Refrain wird es dann sehr Emotional und orientalisch. Dieser Song geht über 9 Minuten und ist deshalb der längste Song des Albums.

Epica haben es mal wieder bewiesen, dass sie gute Musik machen können. Sie sind von der Musik her immer noch Epica, auch wenn manche Songs etwas anders klingen.

Edit: Ich muss dazu noch sagen, dass das mastering nicht gut war, die Lieder haben eine leise Lautstärke.

[Dieser Beitrag wurde am 10.04.2012 - 17:39 von wtsimi aktualisiert]




BlackJuly ...
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...   Erstellt am 14.04.2012 - 14:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich finde das Album richtig gut, obwohl es etwas anders ist und weniger "typisch Epica". Ich bewerte die Songs mit Schulnoten von 1 bis 6.

Karma: 1
Seeehr schönes, episches Intro, meiner Meinung nach das beste Intro von Epica!

Monopoly On Truth: 1
Ich liebe diesen Song! Den Text, die Melodie, die Einsätze der Chöre, Simone und Mark, besonders der Refrain (oder was es auch darstellen mag) am Ende gefällt mir sehr gut.

Storm The Sorrow: 1-2
Die erste Singleauskopplung. Kein typischer Epica-Song, ich mag ihn trotzdem sehr gerne. Der Refrain gefällt mir besonders gut, gerade die ruhige Version, genauso wie die Gruntpassage (welches die einzige ist).

Delirium: 2
Eine wirklich schöne und tiefgründige Ballade. Anfangs hatte ich nicht die Geduld, sie anzuhören, da mir der summende Chor am Anfang nicht gefiel. Jetzt finde ich ihn doch recht passend.

Internal Warfare: 3
Im Grunde ein guter Song, der Refrain gefällt mir gut. Ich mag nur die Töne, die Simone in den Strophen singt, nicht so gerne.

Requiem For The Indifferent: 2
Den indischen Touch mag ich, das ist mal was anderes. Auch der Refrain gefällt mir gut.

Anima: 1-2
Ein kurzes, schönes Klavierliedchen. Gefällt mir gut!

Guilty Demeanor: 3
Hiervon mag ich den Refrain, die Strophen sind nicht so mein Fall.

Deep Water Horizon: 2-3
Ruhiger Anfang, später geht es dann richtig los. Sehr schönes Lied. Gegen Ende wird es Fluch der Karibik-mäßig, das finde ich gut. Trotzdem nicht ganz so mein Lied.

Stay The Course: 3
Was mir nicht so gefällt, ist gleich der Anfang, weshalb ich dieses Lied sehr kritisch angehört habe. Nach ca. 1 1/2 Minuten kann ich mich schon eher damit anfreunden. Der sehr schnelle Takt etwas später gefällt mir widerum sehr gut.

Deter The Tyrant: 1-2
Gleich der Anfang reißt mich mit. Die Stimmung hält sich bis ungefär zur Hälfte des Liedes, wo es schwächer wird. Bei 3/4 des Liedes geht es dann weiter wie beim Anfang. Dieses kleine Stück ist das einzige, was ich an dem Lied auszusetzen habe.

Avalanche: 1
Ruhig und schön am Anfang, das mag ich gerne. Dann geht es mit Streichern weiter und Simone setzt ein. I love! Danach geht es richtig los, auch mit Grunts, ein perfektes Lied! Was ich hier ebenfalls besonders schätze sind die Lyrics, welche mich ewig schön finde!

Serenade Of Self-Destruction: 1
Schon wieder ein unglaublich schöner, ruhiger Anfang! Dan geht es aber auch gleich richtig los, das ist sehr gut gelungen. In der Mitte wird es wieder etwas orientalisch, aber das passt sehr gut in den Song rein.

Bonus Tracks:
Twin Flames: 1
Ein ruhiger Song. Simones Gesang harmoniert toll mit der Musik. Das Lied ist nicht typisch Epica, aber ich glaube, es ist auch für einen Soundtrack (?). Bei den Melodien fange ich an abzuschweifen und zu träumen.

Nostalgia: 1-2
Der Song fängt mit schönen Streichern an und kurz darauf setzen die Gitarren und Simone ein. Zwischendurch wird es ein wenig ruhiger, danach geht es wieder los.

Fazit: Ein sehr gelungenes Album. Es fängt toll an, schwäct in der Mitte etwas ab und endet wieder toll.
Note: 1-2





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