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<Norbert Schneider>
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...   Erstellt am 17.03.2006 - 12:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Forum,

leider ist unser Landkreis in vielen Sachen noch Entwicklungsland,bei Energiefragen leider auch.

MfG
Norbert Schneider

„Entwicklung einer „Strategischen Kommunalen Energiepolitik“ (SKEP)
zur Nutzung Erneuerbarer Energieträger:
Förderung von Erneuerbaren Energien auf kommunale Ebene
Seit Inkrafttreten von EEG/StrEG und der damit gewährten Einspeisevergütung für regenerativ erzeugten Strom sowie der Implementierung diverser Förderprogramme für Anlagen zur regenerativen Wärmeerzeugung ist in deutschen Kommunen der
Einsatz regenerativer Primärenergieträger zur Strom- und Wärmegewinnung um ein Vielfaches gestiegen. Vor allem neu entstandene Windparks, aber auch
Biomasseheizkraftwerke, Biomasseheizungen, Photovoltaikanlagen und solarthermische Anlagen zeugen davon. Die Initiatoren hierfür lassen sich sowohl auf kommunaler, auf privatwirtschaftlicher, aber auch auf bürgerschaftlicher Ebene finden.
Notwendigkeit einer strategischen kommunalen Energiepolitik Kommunen und ihren Verwaltungen kommt bei der Förderung, Nutzung und Propagierung Erneuerbarer Energien (EE) eine Schlüsselrolle zu. Auf der einen Seite haben sie durch die Bewirtschaftung der öffentlichen Liegenschaften die Möglichkeit, diese vorbildhaft energieeffizient und unter Einsatz erneuerbarer Energieträger zu
betreiben. Durch derartige Demonstrationsvorhaben können neben den unmittelbaren Energie- und Kosteneinsparungen ebenso wesentliche
Nachahmungseffekte erzielt werden. Auf der anderen Seite aber können Kommunen durch die Schaffung von nutzerfreundlichen Strukturen, Kooperations- und
Fördermechanismen verstärkt Anreize für den Einsatz von Erneuerbaren Energien seitens privater Betreiber oder bürgerschaftlicher Initiativen setzen. Ein bedeutendes kommunales Handlungsfeld ist beispielsweise der Bereich der Bauleitplanung, mit
den (teilweise neu) im BauGB verankerten Möglichkeiten, die Nutzung von EE durch
z.B. Bebauungspläne, städtebauliche Verträge oder Anschluss- und Benutzungszwang für Nahwärme festzulegen. Weitere kommunale Handlungsmöglichkeiten bestehen u.a. in der Einrichtung von Solardachbörsen oder
der gezielten Nutzung kommunaler Forste zur Biomassegewinnung.
Das umfassende Instrumentarium zur verstärkten Nutzung und Förderung Erneuerbarer Energien wird jedoch von den Kommunen bislang kaum strategisch
gebündelt, koordiniert und ausreichend zum Einsatz gebracht. Vielerorts laufen sowohl Aktivitäten verschiedener Kommunalverwaltungen als auch kommunale, privatwirtschaftliche und bürgerschaftliche Bemühungen im Bereich der
Erneuerbaren Energien nebeneinander her. Die bisherige Praxis kommunaler Energiepolitik bleibt zumeist auf einen Bruchteil der möglichen kommunalen
Maßnahmen beschränkt und richtet sich in erster Linie auf die Einführung eines
„Kommunalen Energiemanagements“ (KEM), als dessen vorrangiges Ziel die energieeffiziente Bewirtschaftung öffentlicher Liegenschaften betrachtet wird.
Während hier die Senkung des Energie- und Wärmeverbrauches im Zentrum steht, bleibt bisher die Auswahl der Energieträger – und damit auch der Einsatz von EE – für die Bereitstellung von Energie und Wärme zumeist außen vor.
SKEP - Strategische Kommunale Energiepolitik - 2 -
ir is Inst it ut für Ressourc enschonung
Innovat ion und Sust ainabilit y
Um aber den Zielsetzungen der Bundesregierung gerecht zu werden, den Anteil regenerativer Energieträger am Primärenergiebedarf massiv zu steigern, ist die strategische Einbindung von Erneuerbaren Energien in die kommunale
Planung und damit die Entwicklung und Initiierung einer „Strategischen Kommunalen Energiepolitik“ (SKEP) dringend erforderlich.
Zielsetzung des Forschungsprojektes Projektübergreifendes Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen
Akteuren in den Kommunen hinsichtlich des verstärkten Einsatzes von Erneuerbaren
Energien mittelfristig zu verbessern und die Akzeptanz von EE durch die Schaffung von Ermöglichungs- und Anreizstrukturen für kommunale Akteure zu fördern. Dafür sollen im Rahmen des Forschungsvorhabens kommunales Know-how und
Instrumente eruiert, als Bausteine einer zukünftigen „Strategischen Kommunalen Energiepolitik“ zusammengetragen und sinnvolle Formen ihrer Vernetzung gefunden werden. Als Ergebnis des Forschungsvorhabens wird SKEP als ein übergreifendes
Instrument zur Verfügung stehen, mit dessen Hilfe Kommunen die Nutzung und Förderung Erneuerbarer Energien verstärken und strategisch vorantreiben können.
Um Doppelstrukturen zu vermeiden, wird bei der Erarbeitung des Instrumentes SKEP auf die bestehenden kommunalen Strukturen im KEM und in der
Bauleitplanung zurückgegriffen. Neben dem Endbericht werden die erarbeiteten Handlungsempfehlungen für kommunale Akteure in einer nutzerfreundlichen und
praxisorientierten Broschüre zur Verfügung gestellt.
Zielgruppe sind vorwiegend potentielle „Macher“ im Energiebereich, wie etwa kommunale Verwaltungsmitarbeiter (Energiebeauftragte, Bauleitplaner, Entscheider etc.), Energiedienstleister, Stadtwerke und engagierte Bürger (z.B. im Rahmen der Lokale Agenda 21).
Die Untersuchung widmet sich vor allem mittleren und großen Kommunen und dem Zusammenspiel relevanter unterschiedlicher Akteure in Bezug auf die
Förderung und den Einsatz von EE. Das Untersuchungsfeld bildet vorrangig –
allerdings nicht nur – der Bereich der kommunalen Gebäude- und Liegenschaften sowie die kommunale Stadt- und Raumplanung. Thematisiert werden für den städtischen Bereich relevante Energietechnologien,
wie PV-Anlagen, solarthermische Anlagen, Biomasseheizanlagen und Geothermie,
die vorrangig im Gebäudebereich zum Einsatz kommen.
Zentrales methodisches Element des partizipativ angelegten Forschungsprojektes sind neben Fallstudien und Experteninterviews zwei aufeinander folgende Workshopreihen – Fokusgruppen und Akteursworkshops. In diesen werden gemeinsam mit den unterschiedlichen kommunalen Akteuren erfolgreiche Formen,Motivationen und Hemmnisse der bisherigen Zusammenarbeit eruiert und Strategien
zur Förderung Erneuerbarer Energien auf kommunaler Ebene entwickelt. Das partizipative Vorgehen bietet günstige Voraussetzung für eine spätere breite und
praxisnahe Anwendung einer SKEP zur Förderung des Einsatzes von EE in den Kommunen
SKEP - Strategische Kommunale Energiepolitik - 3 -
ir is Inst it ut für Ressourc enschonung
Innovat ion und Sust ainabilit y
Ablaufplan
Methodischer
Ansatz
Projektschritte
Prozesse und Akteure Ergebnisse
Engagierte aus Region A
Akteurspezifische
Handlungsempfehlungen
Literaturrecherche
Experteninterviews
Kommunen mit innovativen Strukturen
Kommunen mit hohem Anteil EE
Geplante u. gescheiterte Projekte
Best Practise & Fallbeispiele
Erfolgsfaktoren u. Hemmnisse
für EE in Kommunen
Verwaltung: Energiemanager
Identifikation von Erfolgsfaktoren
Fokusgruppen
Engagierte Bürger / Agenda 21
Verwaltung: Plänungsämter
Private Energiedienstleister / EVU
Akteursworkshops
Engagierte aus Region B
Engagierte aus Region A oder B
Übertragbare Erfolgsmodelle
Validierung u.
Weiterentwicklung
Konzepte f.
Erfolgsmodelle
Thesen f.
Erfolgsfaktoren
Zeitachse
Ergebniskommunikation
Jahr 2 Jahr 1
Endbericht
Dokumentation
Best Practise Beispiele
Entwicklung von Erfolgsmodellen
Handlungsempfehlungen
Zwischenbericht
EVU:
Agenda 21:
Verwaltung:
SKEP - Strategische Kommunale Energiepolitik - 4 -
ir is Inst it ut für Ressourc enschonung
Innovat ion und Sust ainabilit y
Laufzeit: Juli 2005 bis Juni 2007
Förderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Kontakt
IZT Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung
Schopenhauerstraße 26, D - 14129 Berlin,
www.izt.de
Timon Wehnert / Katrin Nolting
Tel.: 030 / 80 30 88 – 13 / 35
Fax: 030 / 80 30 88-88
E-Mail: t.wehnert@izt.de / k.nolting@izt.de
Projektpartner
KWI Kommunalwissenschaftliches Institut der Universität Potsdam und
IRIS Institut für Ressourcenschonung, Innovation und Sustainability im Umweltbereich an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
„Strategischen Kommunalen Energiepolitik“ (SKEP)
zur Nutzung Erneuerbarer Energieträger:
Förderung von Erneuerbaren Energien auf kommunale Ebene





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