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Marius_Gelbrich  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 16.08.2005 Beiträge: 170 Nachricht senden | Erstellt am 07.02.2007 - 17:15 |  |
Enttäuscht, verlassen, zurück gelassen, allein? Wer von euch kennt diese Gefühle und Eindrücke? Hilft es euch bei Gott Trost zu suchen oder braucht ihr etwas irdischeres um Trost und Hilfe zu finden?
Wie geht ihr damit um und wie verhaltet ihr euch im normalen Leben? Steht das im Einklang mit dem was uns Gott durch sein Wort sagt?
Gruß, Marius
[Dieser Beitrag wurde am 07.02.2007 - 17:19 von Marius_Gelbrich aktualisiert]
Signatur MG |
Annita

Status: Offline Registriert seit: 14.01.2007 Beiträge: 11 Nachricht senden | Erstellt am 07.02.2007 - 21:55 |  |
Enttäuschungen erlebt mal wohl immer wieder, so lange es Menschen gibt, gibt es auch Enttäuschungen.
Wie geht man damit um? Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder du versinkst in Trübsal u. Selbstmitleid u. klagst viell. noch Gott an, u. fragst warum? Von vielem hat man einfach selbst andere Vorstellungen, aber wie oft kommt es dann anders. Oder du gibst nicht auf und versuchst nach vorne zu blicken und eine NEUE Zukunftsperspektive zu bekommen. Gott macht keine Fehler ja u. du sollst sogar zu ihm kommen, gerade wenn du enttäuscht bist. Auf niemand sonst ist wirklich VERLASS! Das sind meine Erfahrungen. Auch wenn man oft wieder schwankt, u. es immer wieder neue Enttäuschungen gibt, man begreift auch dass es oft nur um unsere Erwartungen u. Wünsche geht. Und wenn Gott halt nun mal den Überblick hat, weiss nur er was am Besten für uns íst u. erfüllt uns manches nicht. Wir müssen immer wieder auf Gott zugehen u. lernen ihm zu vertrauen. Unsere Situation ändert sich dabei meistens nicht, aber unsere Sichtweise. Und im Nachhinein können wir oft das Handeln Gottes entdecken u. ihm dafür danken ist es nicht so? GEDULD haben fehlt uns oft.
Aber denen die Gott lieben, werden alle Dinge zum Besten dienen!
Liebe dich SCHATZ
ANNITA
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Simone

Status: Offline Registriert seit: 18.12.2006 Beiträge: 44 Nachricht senden | Erstellt am 07.02.2007 - 22:11 |  |
Ja Annita,
du hast die richtigen Worte gefunden, diese Situation zu beschreiben!
Wir sollten uns hier noch viel mehr in Gottes Hände fallen lassen- auch wenn wir sie nicht (immer) spüren.
Ich möchte sogar einen Schritt weiter gehen:
Habt ihr schon ein Mal daran gedacht, Gott für etwas zu danken, bei dem euch eher zum Anklagen zumute ist?
Ich meine, wenn ihr eine Entäuschung erlebt, könntet ihr euch dann vorstellen dafür zu danken?
Eben wegen dem Gedanken, dass uns Gott ja (wahrscheinlich sicher) vor etwas schlimmeren bewahrt hat!

Grüße aus dem Süden!
Signatur Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle. |
Marius_Gelbrich  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 16.08.2005 Beiträge: 170 Nachricht senden | Erstellt am 07.02.2007 - 22:22 |  |
Hey,
daran hab ich noch nicht gedacht. Vielleich hast du Recht damit.
Kannst du dass? Wenn ich Enttäuscht werde kann ich doch nicht dankbar dafür sein. Wobei mit dem Hintergedanken dass es besser war für mich? hmmmm?
Gruß, Marius
Signatur MG |
Annita

Status: Offline Registriert seit: 14.01.2007 Beiträge: 11 Nachricht senden | Erstellt am 09.02.2007 - 07:51 |  |
Hallo Simone und Marius,
für Enttäuschungen dankbar sein, ich verstehe das und letztendlich glaube ich muss man da schon sehr im Glauben gewachsen sein. Aber es ist ein sehr guter Gedanke, den wir uns beim nächsten Mal ins Gedächtnis rufen können. Danke dafür. Leider ist es ja so dass wir eher erst im Nachhinein dankbar für die (Ent) Täuschung sind, wenn wir sehen dass es so wirklich besser für uns war. In der Situation selbst, kommt es bei mir darauf an, um was es geht, wie groß der Wunsch ist. Es hat viel damit zu tun, wie ich meine Erwartungen loslassen kann und Gott schenken kann. Ich habe sehr große Enttäuschungen erleben müssen in meinem Leben, das hat schon zum Teil sehr langen gedauert, bis ich das auch wirklich annehmen konnte.
Wie ist das bei Euch was sind Eure grossen Erwartungen an das Leben?
Grüsse auch an den SÜDEN 
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Simone

Status: Offline Registriert seit: 18.12.2006 Beiträge: 44 Nachricht senden | Erstellt am 10.02.2007 - 20:05 |  |
Hallo Annita und Marius!
Ich verstehe, was du meinst Annita und gebe dir Recht!
Es ist in der Situation immer am schwierigsten Gott dafür zu preisen.
Aber eben das meine ich- es ändert doch dann unsere Gesinnung in dieser Situation, oder?
Wir betrachten es als Segen und nicht als Bürde, wenn wir loslassen, - unsere Wünsche und Hoffnung etwas Bestimmtes zu bekommen, so wie du sagst Annita - dann machen wir uns doch auch davon frei, oder?
Ich weiß, dass es nicht einfach ist. Ich meine ich praktiziere das nicht jedesmal, aber ich habe es schon mal versucht. Es war schon ein anderes Gefühl. Ich fühlte auch den Segen dadurch.
Natürlich gibt es auch Wünsche, die nicht "auf einmal" so "weg" sind, aber es ist ein Denkansatz, wie wir mit schwierigen Situationen umgehen können....
Als ich davon das erste Mal hörte, da dachte ich: Wieso danken, wenn es mir schlecht geht????
Aber irgendwie macht es Sinn- und verändert so meine Ge-sinn-ung!
Ich meine, das verlangt schon sehr viel Vertrauen Gott gegenüber.
Aber ist es schließlich nicht das, was unseren Glauben ausmacht- Vertrauen??
Ich kämpfe noch damit, aber werde versuchen, es praktisch anzuwenden, auch wenn es manchmal weh tut loszulassen.... 
Viele Grüße
Simone
Signatur Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle. |
Marius_Gelbrich  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 16.08.2005 Beiträge: 170 Nachricht senden | Erstellt am 11.02.2007 - 18:17 |  |
Hey Annita, hey Simone,
in der Situation selber, wenn ich merke, dass ich enttäuscht wurde und es mir schlecht geht kann ich nicht dankbar dafür sein. Vielleicht ist das der Unterschied zwischen Männern und Frauen.
Vielleicht ist es auch einfach ein Prozess den ich noch zu durchlaufen habe aber aus heutiger Sicht erscheint es mir nicht möglich für etwas negatives dankbarkeit zu zeigen.
Wenn es sich dann im Nachhinein als besser für micht herausstellen sollte ist das natürlich was anderes und dann kann ich auch Dankbarkeit empfinden.
Gruß, Marius
Signatur MG |