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Jez ...
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...   Erstellt am 26.03.2008 - 19:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Er sollte jetzt wohl besser aufhören, am Ende könnte er sich doch tatsächlich daran gewöhnen und das wäre weder für ihn noch für Shakes förderlich. So atmete er tief ein, hielt seine Hand still und öffnete leicht die Augen.
Sein Blick traf auf Shakes, der noch immer die Augen geschlossen hielt und Jez Körper selbst liebkoste. An sich war es eine schöne Berührung, die Jez Körper kribbeln ließ, er kannte das Gefühl nicht, gab ihm aber auch nicht nach. Er wollte nichts nachgeben, ohne das er bisher ausgekommen war. Ansonsten könnte er irgendwann nicht mehr ohne Shakes und das zu verantworten, war zu schwer. Das würde Jez nicht wollen. Keine Abhängigkeit von Niemanden, nur von Fuchur, denn der Hund war seine Familie geworden. Shakes war es nicht, das musste er sich vor Augen halten und damit konnte er sich auch viel leicht von Shakes lösen. Er konnte schlechte Gedanken herauf beschwören und musste sich dann keinen Kopf darum machen, dass er etwas falsch machte. In seiner Gedankenwelt lief alles richtig.
Er atmete tief ein und drückte Shakes dann leicht von sich. "Ich schau mal nach was zu essen.", gab er kurz von sich und stand dann auch schon.
Diese Nähe brachte Jez noch vollkommen durcheinander, aber das durfte er sich nicht anmerken lassen. Es hatte sich hier überhaupt nichts geändert.
Damit ging Jez ins Badezimmer, wo er sich kurz Frisch machte und auf Toilette ging. Dort griff er sich auch seinen Morgenmantel. Ihm war momentan egal, was Shakes tat... nun gut. So ganz egal, war es ihm nicht, aber er ließ sich nichts anmerken, sondern ging hinunter. Dort fand er Fuchur der von der Couch aussah und dann aufgiebig gähnte, bevor er auf sein Herrchen zugetapst kam. Jez streichelte ihn sanft und setzte dann einen Kaffee aus, während er darüber nachdachte, was er da eben getan hatte. Das war doch für seine Verhältnisse vollkommen inakzeptabel.





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Shakes 
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...   Erstellt am 28.06.2008 - 22:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Doch dieses Gefühl hielt nicht so lange wie es Shakes gerne gehabt hätte. Er wollte noch länger hier liegen die Berührungen des Anderen spüren und selbst seine Kurven und Bahnen über den Körper des Anderen ziehen. De Haut und den Körper erkunden. Shakes hatte den Anderen so unglaublich vermisst, hatte er doch geglaubt diesen für ewig verloren zu haben. Nun war er hier in England, Meilenweit von zu Hause entfernt bei dem Mann den er liebte, der seine Liebe nicht erwiderte. Im Grunde folterte sich Shakes selbst und als sich Jez von ihm löste merkte der Schwarzhaarige das umso mehr. Er öffnete die Augen, lächelte traurig. Er konnte jetzt unmöglich so tun als sei er glücklich oder zufrieden. Sollte Jez doch sehen, das ihm das hier weh tat. Aber vielleicht war das falsch, am Ende würde ihn der Rothaarige mit den kalten blauen Augen nicht mehr an sich heran lassen. Doch Shakes konnte jetzt einfach nicht anders. Er ließ sich zurück drängen, nickte dann. „Mach das.“, dann stand der Andere auf. Shakes drehte sich auf den Bauch blieb liegen und seufzte schwer als Jez den Raum verlassen hatte.
Ihn quälte das alles auch wenn er sich etwas anderes versuchte einzureden. Er wusste nicht was er machen sollte. Er liebte Jez, er wollte ihn nicht alleine lassen, das würde noch mehr weh tun. Deswegen ging er nicht aber wie lange sollte er sich hier aufhalten? Wie lange durfte er? Er schloss die Augen, schloss die Arme um ein Kissen, kuschelte sich daran, es roch nach Jez... wie das ganze Bett. Shakes verlor sich einen Moment darin und rappelte sich dann langsam auf. Trübsal blassen half nun wirklich nichts. So ging er langsam ins Badezimmer, machte sich wieder frisch, ging dann in sein Zimmer und zog sich an. Er ließ sich Zeit, versuchte seine Gedanken wieder zu sortieren. Er musste gelassen auftreten, wie immer. Aber wie konnte er Jez so entgegen treten? Wo er diesem doch am liebsten um den Hals fallen wollte? Ihn küssen, berühren, sagen wie gern er ihn hatte? Aber das durfte er eben nicht tun... einen Moment lang würde Jez es vielleicht zu lassen, doch mehr war es leider dann auch nicht. Egal was sich Shakes erhoffte.
Er ging langsam hinunter, hatte sich der Hunger doch nun auch eingestellt.





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Jez ...
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...   Erstellt am 27.07.2008 - 07:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nun was hieß inakzeptabel? Er hatte Shakes etwas gewährt, was er sich selbst verboten hatte. Immer wieder hatte er es vor sich hin gemurmelt, als er alleine gewesen war und nun gab er nach. Er ließ sich fallen, zeigte immens viel Schwäche, die Shakes mit Sicherheit irgendwann ausnutzen würde... und dann? Was dann?
Er würde bemerken, dass er Jez nicht liebte, dass es ein Irrtum war, dann würde er ihn vermutlich schlagen, ihn überhaupt nicht mehr mögen und innerhalb von Stunden oder gar Sekunden war alles vorbei. Lohnte es sich also Gefühle zu investieren? Oder eher ganz andere Frage, konnte Jez das überhaupt mit sich selbst vereinbaren? Er wusste, dass Shakes ihm nicht erhalten blieb, er wohnte hier nicht. Er war nur vorübergehend hier, außerdem würde auch Liebe irgendwann verblassen.
Jez konnte gar nicht verstehen warum Shakes noch immer hier war. Er war allein schon deswegen total durcheinander, aber er wollte sich nichts anmerken lassen. Er hatte keine Gefühle zu Shakes, er hatte nichts. Er war eiskalt.
Jez setzte sich an die kleine Bar, die an seiner Küchenplatten angebaut war, der Barhocker war relativ hoch, trotzdem gelang es ihm seinen Kopf auf die Tischplatte zu legen, er seufzte tief, schloss die Augen und irgendwie war sein Leben nicht mehr so, wie es einmal gewesen war.
Wann war es einfacher gewesen? Irgendwann mittendrin hatte er einen Lebensweg gefunden mit dem er hatte Leben können. Ein Weg, der ihn nicht zerdrückte. Im Gegenteil er hatte sich frei gefühlt und nun war Shakes wieder da. War das der Grund, wieso er nicht mehr frei war? Es gab Erwartungen, die Shakes unweigerlich an Jez stellte und dieser war noch lange nicht bereit dafür.





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Shakes 
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...   Erstellt am 27.07.2008 - 12:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vielleicht wäre es besser gewesen. Hätte er die Stimme dieses unbekannten Sängers aus England nie gehört, nie erkannt was dahinter steckte, nicht den Menschen gefunden, der ihn ihm Liebe und so viel Leid geweckt hatte. Jez hatte ihm damals Schmerz verursacht und noch heute waren die Wunden tief und rissen auf. Er war ja selbst Schuld daran. Wieso flog er auch in ein Land das er nicht kannte um jemanden zu suchen, den man für tot hielt? Hoffnung war geweckt worden und Shakes hatte sich an diesem Strohhalm geklammert und wurde einmal nicht enttäuscht. Aber vielleicht wäre es besser gewesen. Ihm wäre der neue, alte Schmerz erspart geblieben. Seine Brust schnürte sich zusammen und ließ ihm kaum ruhig atmen.
Er blieb mitten au der Treppe stehen, atmete tief durch und fasste sich an die Brust, dachte einen Moment nach und schloss die Augen. Nun konnte er unmöglich umdrehen, zurück fliegen und den Rothaarigen „allein“ lassen. Oder eher... er wollte nicht alleine sein, wollte nicht in einer Einsamkeit versinken, die er so gut kennen gelernt hatte.
Er öffnete die Augen, lief ruhig weiter und ging gelassen in Richtung Küche. Er musste das beste aus all dem machen. Er wollte Jez um keinen Preis erneut verlieren. Oder hatte er es auch jetzt? Hatte er ihn je gehabt? Jez war ein Freigeist, ein Mensch der auf so jemanden wie ihn nicht angewiesen. Doch Shakes brauchte den Jungen mit den kalten blauen Augen nun einmal und solange dieser ihn nicht von sich schob, war es ihm egal. Jez ließ ihn hier und forderte ihn nicht auf zu verschwinden...
Er betrat die Küche, sah den Anderen dort hocken und betrachtete ihn einen Moment lang. Wie gern würde er zu dem Rothaarigen gehen, ihm sanft durch die Haare streicheln und an sich drücken.
Shakes musterte Jez einen Moment lang, riss sich von dem Bild los und bewegte sich wieder, langsam, nicht unbedingt laut aber auch nicht leise. Er wollte weder verbergen da zu sein, noch sonst etwas. Er schaltete die Kaffeemaschine aus, die der Andere wohl angemacht hatte, goss ihm eine Tasse ein. Er nahm sich selbst nur ein Glas Milch, stellte sich neben den Anderen und lehnte sich an die Anrichte. Dabei positionierte er den Kaffee von Jez neben diesem. „Ich dachte du wolltest nach etwas zu essen sehen?“, er grinste leicht, auch wenn ihm im Grunde nicht ernsthaft danach war.





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...   Erstellt am 28.07.2008 - 06:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bei ihm dauerte doch sowieso jeder Prozess viel länger, er konnte sich innerlich nicht einfach darauf einstellen, dass Shakes hier war, dass er ihn immer noch mochte, dass er die ganze Zeit traurig gewesen war und nun überglücklich war wieder hier zu sein.
Das klang für Jez so surreal, so als sei es eine Lüge, etwas, dass niemals so stimmen konnte, wie es war.
Der Rothaarige kam sich vor wie in einem schlechten Film, wo alles nur um die Liebe ging und diese der Schlüssel zum Glück war.
Aber so war das hier nicht. Er konnte sich nicht verlieben, er war dafür nicht geeignet, sein Leben hatte zu viele Tiefen gehabt, er war zu gezeichnet. Das zeigten auch seine Lieder, er war traurig und einsam, aber er liebte dieses Leben auch mit jeder Faser seines Körpers. Wenn er ehrlich war, war er damals freiwillig gegangen. Er hatte sein Leben ändern wollen, frei sein wollen und vor allen Dingen allein, damit er klar denken konnte. So gern er Shakes auch als Freund gehabt hatte, er hatte ihn nicht halten können.
Zwar war damals noch die Rede davon, dass er sich wirklich umbrachte, aber das Schicksal war eben anders verlaufen, irgendwie hatte er es nicht geschafft, auch wenn er sich sehr wohl an das ganze Blut erinnern konnte. Irgendetwas war schief gelaufen, dabei hatte er so innig diesem Leben den Rücken kehren wollen und dann...?
Es war so gewesen, als hätte er ein Licht am Ende des Tunnels gesehen, als sei die Flucht der einzige Weg in ein freies Leben und doch stand er nun vor einer anderen Realität. Bisher war sein Leben so gewesen, dass er es aushalten konnte, aber jetzt?
Er sah auf, sah Shakes und fragte sich, ob eine erneute Flucht Sinn machen würde oder ob Shakes an ihm hing. Zweiteres war wohl der Fall, zu dem konnte Jez nicht wieder "einfach so sterben". Shakes würde das alles genau beobachten, aber den Schwarzhaarigen wegschicken, das konnte er nicht.
Er wusste auch nicht wieso und obwohl er glaubte, dass beinahe jeder einzelne Gedanke, den er hatte gegen Shakes war, war er irgendwo, einen kleinen Funken in seinem Körper, froh, dass Shakes hier war. Er war ein Mensch, jemand zum reden und er verstand Jez...eigentlich, ob er ihm auch all diese abscheulichen Gedanken ansah?
"Ja...", war alles was von dem Sänger kam, kein Lächeln und auch sonst keine Gefühlsregung. Er rappelte sich auf, öffnete den Kühlschrank und starrte eine Weile auf den Inhalt. "Willst du auch was essen?", Jez selbst würde wohl wenig Essen, tat er ja generell, denn viel kräftiger war er auch nicht geworden eher irgendwie dünner.





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Shakes 
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...   Erstellt am 30.07.2008 - 13:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aber was brachte es ihm traurig zu sein? Jetzt wo er doch glücklich sein sollte den Menschen wieder bei sich zu haben, der ihm so unendlich viel bedeutete? Er war so froh, so geladen gewesen als er ihn wieder gesehen hatte. Er anfängliche Schock, der Verlust, die unendliche Trauer damals... es waren Dinge für die er Jez eigentlich hassen müsste, würde. Der Rothaarige hatte ihn verletzt und das nicht wenig. Er hatte seinen Tod vorgetäuscht, war nach England gegangen und hätte sich nie wieder gemeldet. Die ganze Trauer, der Verlust und seine eigene Angst sich selbst zu verlieren war so übermächtig geworden, dass er sich kaum mehr hatte halten können. Shakes hatte an seiner Existenz gezweifelt und doch war er wieder hoch gekommen, Schritt für Schritt, dem Leben entgegen und er hatte alles daran gesetzt nicht erneut so tief zu fallen. Nun stand er hier bei dem Menschen der ihn wieder in diesen Abgrund stoßen konnte und wenn dies geschah, würde Jez es sicher nicht einmal mehr merken. Doch Flucht würde Shakes jetzt nichts mehr bringen, nicht seit er Jez gesehen, mit ihm gesprochen hatte...
Er schloss einen Moment die Augen. Ja er müsste froh sein eine neue Chance bekommen zu haben, oder eher er hatte sie sich genommen, Jez würde sie ihm nie so einfach geben. Er öffnete die Augen erneut, sah den Anderen an, der sich nun auch erhob und zum Kühlschrank ging. Er hätte von Jez nichts anderes erwartet, als er bekam. Diese kühle Maske, die an dem Anderen haftete, dabei wusste Shakes, dass Jez noch ganz anders sein konnte.
Er beobachte den Anderen leicht. „Ja, warum nicht?“, er setzte sich hin, stützte sein Kinn in die Handflächen und folgte mit seinem Blick den Bewegungen des Anderen. Es war ihm egal, dass er mehr oder weniger gaffte, Jez anstarrte. Er machte schließlich nichts, dabei würde er so gern zu dem Anderen gehen und ihn an sich drücken... Shakes seufzte leise.





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...   Erstellt am 30.07.2008 - 13:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Seine Gedanken gegen Shakes verblassten, er wollte einfach nicht weiter darüber nachdenken, denn irgendwann verlor er sich in seinem Labyrinth, dass er eigens gesponnen hatte und dann war er wieder an einer Position, die er nicht aushielt.
Er würde fliehen wollte, würde allem den Rücken kehren und singen konnte er dann auch nicht mehr. Gerade in diesem Moment klingelte seine Telefon. Jez schlürfte zum Telefon und nahm ab. "Wo bist du?", brüllte ihm jemand entgegen und Jez hatte das Telefon noch nicht mal direkt am Ohr, er konnte es so schon hören. Er war vollkommen leise, als er antwortete. Er verzog sogar genervt das Gesicht, antwortete jedoch trotzdem. Er erklärte, dass er Besuch hatte und deshalb noch nicht auf Arbeit war und das es später werden könnte. Am besten sie kämen in sein Hauseigenes Tonstudio. Er laberte eine ganze Weile mit seinem Manager. Dieser kannte ihn aber zur Genüge und wurde nur laut, wenn ihm etwas peinlich war. Beispielsweise wenn sein Sänger nicht auftauchte, während ein Star bei ihnen war. So wurde das also nach Hause verlegt. Er nickte, war sich dabei bewusst, dass es niemand sah und legte auf.
Er ging zurück zum Kühlschrank und holte ein wenig Ei und Speck heraus. Dieses wurde auf eine Pfanne verfrachtet, die er fand und bereitete alles in Ruhe vor. Während es oben brutzelte, richtete Jez das Essen für Fuchur her, der sich dort dann auch gleich zu seinem Napf bewegte und mampfte.
"Ich hoffe du isst Ei mit Speck.", er drehte sich zu Shakes und sah ihn fragend an.





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...   Erstellt am 30.07.2008 - 14:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebeskummer war echt beschissen! Da fragt man sich doch wieso man überhaupt liebt... aber das hatte Shakes zuvor ja auch nicht getan, erst Jez hat ihn damit „infiziert“. Schade das er den Anderen nicht damit anstecken kann. Schön wäre es ja. Aber darauf konnte Shakes nicht hoffen, auch wenn etwas ihn ihm das tat Shakes war froh das er überhaupt hier war, das Jez lebte.
Dieser ging zum Telefon, Shakes blieb wo er war und musste leicht lächeln, etwas das er seit Jez „Tod“ auch nicht mehr getan hatte. Ja, Jez war am Leben. Egal wieso er geflohen war, wieso er ihn zurück gelassen hatte, wieso er noch immer so kalt war... Jez lebte und tat etwas was diesen glücklich machte. Das singen. Im Grunde war Shakes nur eine Randbemerkung seiner Vergangenheit. Hier hatte Jez doch alles, seinen Hund, das singen, seine Freiheit, bis er kam und wieder ein Stück dessen aufriss.
Aber es war Shakes egal. Er ließ sich nicht einfach „auslöschen“, er gab nicht auf und das hatte er schon früher einmal gesagt. Er würde nicht einfach gehen, außer Jez forderte es wirklich.
Er wartet in Ruhe und fragte sich einen Moment wo sein Kater eigentlich rum stromerte. Dieser kleiner Teufel war mal so anhänglich gewesen und jetzt hat er seinen alten Spielkameraden wieder und war in einer neuen Umgebung streunte er herum. Shakes schüttelte leicht den Kopf, Luzifer würde wieder kommen und das sicher bald. Dabei fiel ihm ein, dass er gar kein Futter hatte... oh man er war wirklich Hals über Kopf aufgebrochen.
Jez kam zurück, machte Frühstück und nun sah Shakes sein kleines schwarzes Knäuel, das nun zu Fuchur ging und diesem etwas von dessen Futter klaute. Tja... damit wäre das auch geklärt.
„Jap, ich bin nicht sehr wählerisch.“, er lehnte sich leicht zurück. „Und wars was wichtiges?“, fragte er dann nach dem Telefonat.





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...   Erstellt am 30.07.2008 - 14:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Jez hörte dem Geräusch des brutzelnden Specks zu und führte nach einer Weile auch das Ei hinzu. Er hatte ja viel Zeit, sein Manager brauchte eine Weile hier her und bis dahin war er schon fertig.
Selbst wenn nicht, dann würde er die Tür eben so öffnen, wie er gerade war, nicht geschminkt oder sonstiges. Er war eben noch verschlafen, na und? Das war ja nicht weiter wichtig. Er gähnte noch mal leicht um das Gedachte zu bestätigen und rührte dann in der Pfanne das Zeugs hin und her.
Schon wenn er es sah, war sein Hunger verflogen, dabei konnte er nichts dafür. Er hatte einfach keinen Hunger, es war nicht so, dass er nichts aß oder eher nichts essen wollte, aber er fühlte sich einfach nicht so, als könnte er etwas essen. Es war als läge schon seit Tagen ein Stein in seinem Magen und brachte ihn dazu zu hungern. Er aß zwar hin und wieder war aber er wusste selbst, dass es viel zu wenig war.
Er holte einen Teller heraus, packte das Essen auf den Teller und stellte es dann Shakes hin. Erst jetzt hatte er vor auf die Frage zu antworten. "Mhm ich hätte ins Studio gemusst, war aber nicht da. Also kommen sie her.", er bemerkte kaum, dass er irgendwie kaum wirklich Auskunft gab, es war alles sehr kurz gefasst.
Er öffnete den Kühlschrank und nahm sich den Eistee, kippte ihn sich ein und stellte ein zweites Glas für Shakes hin, falls dieser auch etwas wollte.
Danach setzte er sich hin und sah einen Moment Shakes an, ehe sein Blick sich auf die Tischplatte lenkte und dort verweilte. Wieso sollte er Shakes auch ansehen? Er hatte gar keinen Grund dazu und Lust schon gar nicht.





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...   Erstellt am 30.07.2008 - 16:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Er beobachte den Anderen weiterhin. Wieso auch nicht und so viele interessante Dinge gab es hier nicht die er ansehen konnte oder wollte. Die Küche hatte er schon zur Genüge betrachtet. Sie bot nichts neues, nichts aufregendes. Anders als ein Rothaariger Sänger mit leuchtenden Augen die aussahen wie die tiefen des Meeres.
Er sah auf den Teller, den der Andere ihm gegeben hatte und dann auf Jez. „Ach so. Schön das es so einfach geht.“, Jez doch ein sehr angenehmes Leben führt und sich für diesen freut. Er dann auch zu essen anfängt und den Anderen fragend ansieht. „Willst du etwa nichts essen?“, den Kopf leicht schief legt und weiter isst. Erst jetzt bemerkt das Hunger hatte, aber mit anderen Dingen beschäftigt war.
Er fuhr sich mit einer Hand durch die Haare, streckte sich dann noch einmal auf seinem Stuhl. Er sah zu dem Anderen und fühlte sich wie in einen Traum zurück versetzt und wenn er länger darüber nachdachte wusste er, dass dem nicht so war. Der Jez, von dem er immer wieder geträumt hatte war anders, er war ein Trugbild des Echten gewesen. Jemand, den er selbst als einziger gesehen hat und das auch nur so kurze Momente in denen man sagen konnte, Shakes wäre nicht bei Sinnen gewesen. Jez hatte Seiten an sich die dieser wohl selbst kaum kannte.
Er erinnerte sich an den Kuss zwischen ihnen beiden, er hatte Jezs ersten Kuss gestohlen, die Lippen als sein Eigentum bezeichnet, wollte den Anderen nie wieder los lassen, verlieren. Jez war wie ein kleines verlassenes Kind, das man an die Hand nehmen sollte oder besser gleich auf den Arm. Damit es sieht, dass es geliebt wird, dass es nicht alleine war. Shakes würde nicht wieder gehen, es war ihm egal was mit ihm geschehen würde, dass er seinen Job in Amerika verlieren würde, alles war egal... nur hier sein zählte für ihn, nicht mehr und nicht weniger.





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