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Shaz 
Jay Mod!
............



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Registriert seit: 11.10.2004
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...   Erstellt am 18.10.2006 - 23:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das hier war/ist meine allererste Fanfiction die ich überhaupt geschrieben hab. Vielen gefiel sie und da ich sie auch sehr mag, stelle ich sie hier rein.
Dazu sollte mna wissen, das diese FF sehr viele persönliche dinge beinhalten. Vorallem der Anfang...

Endlos wie die Zeit

Teil 1

Gedankenversunkend saß ich in meinem Zimmer und hörte music. Warum musste eigentlich immer ich dieses Pech haben?! Ich dachte schon wieder darüber nach, was in den letzten Monaten alles passiert war und schon war ich wieder kurz davor los zu heulen. Ich wusste einfach nich, was ich tun sollte und machte mich total fertig. Wenn meine Freunde ein problem hatten, konnte ich ihn immer helfen und hatte so gut wie immer eine Lösung. Und wenn ich mal keine hatte, so konnte ich sie wenigstens trösten. Aber für mich selber hatte ich keine Lösung und ich hatte auch das Gefühl, das mir kein anderer helfen konnte, eine Lösung für meine Probleme zu finden. Aber vielleicht war dieser Gedanke auch falsch. Ich wusste es nich. Ich wollte es jetzt auch nich wissen. Alles was ich wollte, war eine Lösung für meine Probleme. Ein piepen riss mich aus meinen Gedanken. Ich nahm mein Handy und las die empfangende SMS. Sie war von meiner ältesten Schwester Jenny:

Hi Sandy,
wie is die Stimmung zu Hause?

Ich konnte mir ein kleines Grinsen nich verkneifen. Dies war nämlich eine Standard frage von ihr, wenn sie nich zuhause war. Aber dann kam mir wieder der Gedanke, warum sie dies überhaupt immer so oft fragte. Na was soll’s. Ich schrieb ihr schnell zurück und beschloss dann etwas raus zu gehen. Heute würde ich so wieso keine Lösung mehr für meine Probleme finden.


Teil 2

Ich lief geradewegs zu meinem Lieblingsplatz und war leider schon wieder in meinen Gedanken versunken, als ich gegen etwas stieß, das mich zurück prallen & stürzen ließ. Aus meinen Gedanken gerissen und etwas geschockt, das ich plötzlich auf dem Boden saß, blickte ich zu dem unbekannten Hindernis hoch und schaute in ein nich weniger geschocktes Gesicht eines Jungen. „sorry“ sagte ich und versuchte mich hoch zu rappeln, was allerdings nich richtig klappte, da ich anscheinend ziemlich blöd auf meinen Fuß gelandet war und nun mein Knöchel beim Auftreten wehtat. „kein problem. War ja auch meine schuld“ erwiderte er. „Na dann brauch ich mir ja keine Gedanken machen“ (Ich) Er grinste mich an (und ich muss sagen, er hat echt ein süßen lächeln *gg*) und half mir hoch. „Ich bin James. Kannst mich aber auch Jay nennen.“ (Jay) „Hi. Bin Sandy. Wird aber auch von allen Shaz genannt.“ (Ich) „Du warst ja ganz schön in deinen Gedanken versunken, wenn du mich auf so einer kleinen Straße einfach übersiehst“ (Jay) „Ja…eeem…sorry nochmal. War echt keine Absicht.“(Ich) „ach kein problem. Man wird ja nich oft von netten girls umgerannt“(Jay) Ich sah wie Jay noch mehr grinste und merkte zugleich, dass ich rot wurde. Verdammt immer werd ich rot. Is das wieder peinlich *gg*. „Darf man nach dem Grund fragen, der dich alles vergessen lassen hat?“ (Jay) „Ach ich hab nur über ein paar Probleme nachgedacht.“(Ich) „Oh…willst du darüber reden?“(Jay) „Nein. Is schon ok. Is nich so wichtig“(Ich) „Na gut. Ich muss jetzt auch nach Hause. Sehn wir uns morgen vielleicht wieder?“(Jay)“Ja… gerne“(Ich) „Super. Also dann morgen hier um die gleiche zeit?“(Jay) „Ja…klar!“(Ich) „Ok dann bis morgen. War schön dich kennen zulernen.“ (Jay) Und schon lief er nach Hause, ohne das ich noch was sagen konnte.


Teil 3

Die nächsten 2 Wochen traf ich mich fast regelmäßig mit Jay und redete mit ihm über gott und welt. Außer wenn ich für die Schule lernen musste. Aber das war gott sei dank nich so oft der fall, da ich die meisten Arbeiten schon geschrieben hatte.
Ich erfuhr ziemlich viel über ihn. Er erzählte mir, dass er eigentlich in London wohnte und hier nur für ein paar Wochen Urlaub machte. Und das er mit seinen neun besten Freunden zusammen rappten. Er erzählte mir auch viel über die Jungs, dass sie sich schon seit einer Ewigkeit kennen. Aber auch, das sie manchmal total die Chaoten waren, worauf hin ich lachen musste. Mit ihm konnte ich einfach über alles reden, also auch über meine Probleme. Und genau das tat ich auch. Allerdings eher unbeabsichtigt.
Es war wieder so ein Tag, wo bei mir alles schief lief. Bei mir zuhause war wieder stress und ich hatte ärger mit ein paar leuten aus meiner klasse- Irgendwann hielt ich es nich mehr aus. Heulend rannte ich aus dem Haus zu meinem Lieblingsplatz und ließ mich dort auf die Bank sinken. Nach einiger Zeit hörte ich auf zu Heulen und versank in meinen Gedanken. Ich merkte nich einmal, dass Jay sich irgendwann zu mir setzte und mich aufmerksam musterte. Erst als er mich anstupst und mich fragte was ich denn hätte, wachte ich aus meinen gedanken auf. Ich schaute ihn an und musste schon wieder anfangen zu heulen. Er nahm mich in den Arm und tröstete mich. Nach etlichen minuten, wie es mir schien, hatte ich mich soweit beruhigt, dass ich anfing ihm zu erzählen, warum ich so down war. Ich erzählte ihm davon, dass meine Eltern sich seit über drei Jahren fast regelmäßig stritten. Meine mum hatte irgendwann einen großen fehler begangen, den mein dad ihr nun immer bei jeder Gelegenheit vorhielt. Nach einem Jahr ging meine mum dann in eine Klinik, weil sie mit ihren nerven total am ende war und es nich mehr länger ausgehalten hätte. Da ich mit einer freundin und ihren Eltern im Urlaub war, bekam ich das nich mit und war dafür umso mehr geschockt, das meine mum plötzlich in einer Klinik war.

Ich hörte kurz auf zu erzählen, da mich das wieder total fertig machte. Jay hielt mich immer noch im Arm und hörte mir zu. Dann erzählte ich weiter.

Als sie wieder zuhause war, war für kurze zeit erst mal frieden zwischen den beiden. Doch irgendwann ging’s dann wieder von vorne los. Sie stritten sich fast täglich bis der große Knall kam und meine mum auszog. Kurz vor Ostern sprachen sie sich aus und meine mum zog wieder zu uns. Ich war total happy und dachte, dass die ganze Streiterei nun endlich vorbei war. Aber leider musste ich feststellen, dass dies nich so war. Mitte August fingen sie wieder an sich zu streiten. Und das macht mich total fertig.

Das sprudelte alles nur so aus mir raus. Doch danach konnte ich nich weiter erzählen, da ich schon wieder von einem Heulkrampf befallen wurde. Jay umarmte mich noch mehr und tröstete mich. Die ganze zeit redete er beruhigend auf mich ein, bis ich dann auf einmal einschlief.


Teil 4

Als ich wieder aufwachte, lag ich immer noch in Jay`s armen. Ich schaute auf und sah ihm in die augen. Er lächelte mich total lieb an *schmacht*, da würde bestimmt jedes Mädel dahin schmelzen *g*. Ich muss sagen es tat richtig gut in seinen armen zu liegen. Und irgendwie fühlte ich mich auch besser, nachdem ich über meine Probleme gesprochen hatte. Wir saßen noch ziemlich lange so, bis es schließlich ganz dunkel war. Dann stand ich langsam auf und bedankte mich bei Jay fürs zuhören & trösten mit einem Kuss auf die Wange. Ich wollte grad mich auf den weg nach hause machen, als Jay mich zurück hielt. Er zog mich zu sich ran und unsere Gesichter näherten sich immer mehr. Ich schaute in seine grün-blauen augen und verlor mich in ihnen. Dann küssten wir uns. Ganz sanft berührten seine Lippen meine. Ich vergaß alles um mich herum. Der Kuss wurde immer leidenschaftlicher und ich wollte, dass dieser niemals enden würde…
Nach einer Ewigkeit, lösten sich unsere Lippen von einander. Wir schauten uns in die Augen und weder ich noch er brachten irgendein Wort heraus. Wie lange wir so schweigend da standen, konnte ich nich sagen. Irgendwann wurden wir jedenfalls von einem piepen aufgeschreckt. Das piepen stellte sich als mein Handy heraus und schnell holte ich es aus meiner Jackentasche und ging dran. „ja?“ (Ich) meine Schwester war dran „Hey sag mal, wo bist du denn?“(Jenny) „Ach ich bin etwas spazieren“(ich) stimmte zwar nich ganz, aber sie musste ja nich alles wissen *g* Außerdem würde sie noch alles früh genug von mir erfahren. „Aso. Aber an deiner Stelle würd ich mal langsam nach hause kommen. Mama und Papa machen sich schon total die sorgen“(Jenny) „Oh. Ok. Ich bin gleich da“(Ich) „Gut dann bis gleich“(Jenny) „Ja bis gleich. Bye“(Ich) und schon hatte sie aufgelegt. „Du… Jay… sorry aber ich muss jetzt leider nach hause“(Ich) „Hmm… schade. Aber is schon ok. Sehn wir uns morgen wieder?“(Jay) „Ja sicher“(ich) daraufhin gab er mir noch einen langen und leidenschaftlichen Kuss. Irgendwann lösten wir uns dann wieder voneinander und gingen in verschiedenen Richtungen nach hause.


Teil 5
*Am nächsten Tag*
Heute war der letzte Schultag gewesen und das bedeutete, das ich nun endlich 7 wundervolle Wochen Ferien hatte und auch endlich die Schule hinter mir hatte, da es mein letztes Jahr auf der Realschule gewesen war. Naja zumindest fast. Nach den Ferien wollte ich auf der höheren Handelsschule mein Fachabi machen, also war die Schule für mich noch nich ganz beendet. Aber erst mal hatte ich jetzt Ferien *freu*.

Ich war mal wieder auf den weg zu meinem Lieblingsplatz, da ich mich dort wieder mit Jay treffen wollte. Ich musste rennen, weil ich etwas zu spät losgegangen war. Als ich dann endlich etwas atemlos ankam, musste ich feststellen, dass Jay noch ich da war. Hmmm… komisch. Er war doch sonst schon immer da. Naja was soll’s. Wahrscheinlich hatte ihn auch was aufgehalten so wie mich und so dachte mir nichts weiter dabei. Ich setzte mich auf die Bank und wartete also auf ihn.
Nach einer halben stunde war er allerdings immer noch ich da, und so langsam machte ich mir sorgen. War ihm etwa was passiert? Oder hatte er mich vergessen? Ich war total ratlos. Also beschloss ich der Sache auf den Grund zu gehen und lief zu der adresse, die mir Jay gegeben hatte. Am Haus angekommen, ging ich gleich zur Tür und klingelte. Ich wartete etwas, aber es machte niemand auf. War keiner Zuhause oder hatten sie die Klingel vielleicht einfach nich gehört? Ich klingelte noch mal. Wieder wartete ich etwas, aber es machte trotzdem keiner auf. Hmmm…. Ich ging ums Haus herum und guckte durch fenster. Drinnen war alles leer. Das kam mir doch etwas zu denken. War ich vielleicht am falschen Haus? Nein. Das war eindeutig die adresse, die ich auf dem Zettel stehen hatte. Ich beschloss zum Vermieter zu gehen um zu fragen, wo den Jay und seine Family wohnten.

*Beim Vermieter*
Ich ging zur um zu klingeln, als sich die Tür auch schon öffnete und jemand heraus kam. Es war der Sohn des Vermieters Danny. „oh hi sandy“ begrüßte er mich. „Hi. Is dein Vater zuhause?“(ich) „nee… sorry. Der is für ein paar tage weg gefahren. Kann ich dir vielleicht helfen?“(Danny) „ich weis nich. Nur wenn du mir sagen kannst, wo ich die Familie Murray finde“(Ich) hoffnungsvoll guckte ich ihn an. „hmm.. da muss ich dich enttäuschen. Die sind heute morgen nach hause gefahren un…“ weiter kam er nich, da ich dazwischen schrie „SIE SIND WAS??? NACH HAUSE?? ABER WARUM??“ „keine Ahnung. Ich hab nich mit ihnen gesprochen. Da müsstest du schon meinen Vater fragen, aber der is ja nich da “(Danny) „Aber warum?“ ich war total verzweifelt und den Tränen nah. Warum hatte Jay nichts gesagt? Er hätte doch wenigstens ne SMS schreiben können oder sonst irgendwas?! Ich verstand die Welt nich mehr. Ich drehte mich um und rannte weg. Danny rief mir noch irgendwas hinterher, aber das nahm ich nich wirklich zur Kenntnis. Warum auch. Es war unwichtig. Jay war weg. Einfach so… ohne irgendetwas zu sagen.

*zu hause*
Zuhause schmiss ich mich auf mein Bett und ließ meinen Tränen freien lauf. Ich war total enttäuscht und fragte mich an dauernd, warum er mir das antat. Aber ich fand nie ne Antwort darauf. Liebte er mich nich? Aber was war dann mit dem Kuss gewesen?! Mit diesen Fragen und total erschöpft schlief ich nach einer weile ein.
Erst mitten in der Nacht wachte ich wieder auf. Im ersten moment wusste ich nich warum, bis ich ein unbekanntes Geräusch vernahm das ganz eindeutig nich in mein Zimmer gehörte *g*. Schnell stand ich auf und suchte den Lichtschalter. Ich knipste das Licht an und was ich dann sah, verschlug mir doch glatt die Sprache (und das soll schon was heißen bei mir, da ich eigentlich nie mein mund halten kann *g*)… Auf meinem Sofa lag jemand. Aber nich irgendwer… „Jay“ Total verwirrt schaute ich auf ihn runter. „wasn los?“ (Jay) Er war auch wach geworden und guckte mich mit müden augen an. „Was machst du denn hier?“ fragte ich ihn total perplex. „Bist du nich mit deinen eltern wieder nach London geflogen?“(Ich) Irgendwie verstand ich gar nichts mehr. „Doch schon, aber…“ „aber was? findste es eigentlich lustig, einfach Weg zu gehn, ohne irgendwas zu sagen?“ Schrie ich ihn auf einmal an, ohne genau zu wissen, warum ich das überhaupt tat. Langsam liefen mir wieder tränen übers Gesicht. Jay hatte es bemerkt und kam auf mich zu. Sanft wischt er mir die Tränen von meinem gesicht und nahm mich in den Arm. „Es tut mir leid süße. Ich wollte dir ja bescheid sagen, aber ich hatte keine zeit mehr“. „ja aber warum musstest du überhaupt gehen?“. „meine Schwester hatte… hatte einen Unfall. Und da ich nich wusste, wie schwer sie verletzt war, bin ich mit meinen Eltern sofort nach London zu ihr. Es tut mir leid. Ich hätte dir bescheid sagen müssen, aber ich hatte es einfach in der ganzen Aufregung um meine Schwester vergessen. Bitte verzeih mir.“ „Oh das tut mir leid. Das…das wusste ich nich. Ich dachte du hättest mich absichtlich vergessen“ Da huschte ein Lächeln über sein gesicht. Ich fragte ihn was daran so komisch sei und er antwortete „Hey mauz… ich könnte dich garnich vergessen, weil… weil…“ „weil was Jay?“ Total verlegen schaute er mich an. „naja ich…ich hab mich in dich verliebt“ Ich schaute ihn an und gab ihm dann eine Kuss. „ich liebe dich auch“. „komm lass uns schlafen gehen. Ich bin nämlich total müde“(Jay) und zur Bestätigung gähnte er. „hmm…ok. Du kannst auch mit bei mir ihm bett schlafen, dann brauchste nich aufem Sofa übernachten“ ich grinste ihn an und ging ins bett. Ich gab ihm einen Kuss und kurz darauf war er auch schon eingeschlafen. Er sah richtig süß aus, wie er da so lag und schlief. Ein kleines lächeln huschte über mein Gesicht. Spätestens jetzt wurde mir so richtig klar, dass ich total verliebt in diesen Typ war. Ich kuschelte mich an ihn und schlief irgendwann dann auch endlich ein.


Teil 6

*Am nächsten Morgen*

Ich spürte ein sanftes, warmes Gefühl auf meinen Lippen und wurde wach. Ich schlug meine Augen auf und sah direkt in die von Jay. „ Hey Süße. Es gibt Frühstück“(Jay) „Hmm… jetzt schon?“(Ich) „Jetzt schon is gut. Wir haben’s schon fast 12 uhr“ grinste er mich an. „oh man… muss ich wirklich?“(Ich) „Jep. Musst du“ er schaute mich mit einem Blick an, dem ich nicht widerstehen konnte. „Ok ok bin gleich auf“ brummte ich. „Gut. Du… ich muss noch mal kurz weg, aber ich komm gleich wieder“ meinte er noch beim Hinaus gehn „Darf man auch fragen wohin“ gähnte ich „Nö. Ist ne Überraschung“ und schon war er weg. Etwas verdutzt, aber noch zu müde um mir darüber gedanken zu machen, drehte ich mich um und schlief wieder ein.
Kurze Zeit später wurde ich wieder aufgeweckt. Allerdings nicht so sanft wie vorher und auch nicht von Jay, sondern von meiner Schwester Jenny. „Hey Sandy. Aufwachen“(Jenny) „Wasn schon wieder los?“ „Steh mal endlich auf und komm runter in die Küche.“(Jenny) „ Was gibt’s da denn so interessantes?“ (Ich) „ Mensch steh einfach auf und lass dich Überraschen. Und wenn du nicht in fünf minuten unten bist, gibt’s auch keine Überraschung“ Dann ging sie aus meim Zimmer, wieder nach unten. Hoffentlich ist das auch eine super Überraschung, sonst können die sich auf was gefasst machen. Dachte ich mir noch, bevor ich mich langsam vom Bett aufrappelte. 10 minuten später war ich angezogen und auf dem Weg zur Küche. Dort angelangt wünschte ich erst mal allen einen Guten morgen, was ich mir allerdings auch hätte sparen können, da aus unerklärlichen Gründen keiner da war. Etwas verwundert guckte ich in den anderen Räumen nach, doch auch da war niemand. Jetzt war ich aber etwas sauer. Erst schmeißen die mich aus meim Bett und wolln das ich in die Küche komme, und nun ist keiner da. Dacht ich mir. Ich ging wieder in die Küche uns setzte mich erst mal an Küchentisch. Dort entdeckte ich ein Zettel, den ich anscheinend vorhin nicht gesehn hatte. Ich schaute drauf um zu gucken, an wen er war und stellte, eigentlich nicht wirklich Überrascht fest, das er für mich war. Darauf stand:

Hey Sandylein,
schön das du auch endlich mal aufgestanden bist. Leider etwas zu spät, wie du feststellen musst. Nun gibt’s die Überraschung erst nacher. Wir sind nochmal kurz weggefahren. Jay is auch mit. Wann wir nach Hause kommen wissen wir noch nicht genau. Also mach dir einen schönen Tag.
Bis dann Jennylein & co.

Also das fand ich jetzt aber nicht lustig. Jetzt waren die doch tatsächlich ohne mich gefahren. Und was für eine Überraschung sollte das eigentlich sein? Da ich mir nicht denken konnte was es ist, beschloss ich den Rat meiner Schwester zu befolgen und mir schönen Tag zumachen. Ganz alleine *g*.


Teil 7

Den größten Teil des Tages war ich mit meinen Hunden spazieren gewesen. Draußen war es total kalt und so kam ich total erfroren und etwas müde, vom vielen laufen, nach Hause. Trotz dieser Tatsachen, hatte ich ein grinsen auf meinem Gesicht. Ich dachte mir nämlich das die anderen jetzt endlich wieder zu hause sein müssten und ich dann meine Überraschung endlich kriegen würde *g*. Und tatsächlich…Ich hatte mich nicht geirrt. Sie waren schon zuhause *freu*. So schnell ich konnte, lief ich zur Tür ins Haus. Kaum war ich drin, stolperte ich auch schon über irgendetwas und legte mich erst mal flach übern ganzen Boden *Aua* Total am fluchen, versuchte ich wieder auf zu stehen. Entweder hatte man mein Sturz im ganzen Haus gehört oder mein Fluchen. Auf jeden fall standen plötzlich Jay und Jenny in der Tür und konnten sich vor Lachen kaum noch auf den Beinen halten. Irgendwann hatte sich Jenny so halbwegs wieder beruhigt und fragte mich immer noch mit einem Grinsen auf ihrem Gesicht, was ich den auf dem Boden gesucht hätte. Ich grinste sie nur doof an und schaute zu Jay. Der lag immer noch auf dem Boden und versuchte gegen seinen Lachanfall anzukämpfen, was er nicht wirklich schaffte, da er jedes Mal wieder anfangen musste zu lachen, wenn er mich sah. Ich lag nämlich noch selber auf dem Boden. Warum genau wusste ich auch nicht. *g*
Endlcih hatte sich auch Jay beruhigt und wir beide standen endlcih vom Boden auf. Erst dann schaute ich mir das etwas an, worüber ich gestolpert war. Es war ein zusammengefalteter Karton. Nein… eigentlich waren es mehrere. Um genau zu sein 7 stück. Und überall stand „Umzugskarton“ drauf. Wozu brauchen wir Umzugskartons? Fragte ich die Beiden. „Für dich“(Jenny) „Wie für mich? Was soll ich denn mit denen?“ Ich war etwas verwirrt und schaute die beiden an. „na los rückt schon mit der Sprache raus“. Statt mir eine Antwort zu geben, drückte mir Jenny ein Brief in die Hand und meinte ich sollte ihn aufmachen. Ich schaute sie an und sah ein ziemlich breites grinsen auf ihrem gesicht. Die ist schon genauso schlimm wie ich, dachte ich mir und machte dann endlich den Brief auf und las, was drin stand:

Sehr geehrte Frau Rehmann,
wie wir ihnen mit Freuden mitteilen können, sind sie bei uns auf der Weiterbilden Schule in London (Leider weis ich nicht, wie die Schulen da heißen. Sorry *sichjetztganzdollschäm*) für ein Austauschjahr aufgenommen wurden. Wir bitten sie, sich spätestens bis zum 17 Juli 2004 bei uns zu melden, damit wir ihnen weitere Unterlagen schicken können.

Mit freundlichen Grüßen
Frau Johnson (Direktorin)

Ungläubig schaute ich erst den Brief, dann die anderen an. Mittlerweile waren auch meine Mum, mein Dad und meine andere Schwester Nessy dazu gekommen. „Das is jetzt nicht euer ernst oder?“(Ich) Alle hatten sie ein grinsen auf dem Gesicht. „Doch ist es mein schatz“ meldete sich dann meine mum zu Wort „Aber wie, warum, wann…“ weiter kam ich nicht, da Jay an fing los zureden. „also warum is doch wohl klar. Es war doch dein größter traum. Also haben wir versucht ihn dir zu erfüllen, was ja auch gut geklappt hat. Wie musst du nicht wissen und wann… Ja also wenn du nicht so langsam bist und dich beeilst, dann können wir in 4 tagen nach London fliegen. Also solltest du schon mal anfangen zu packen, sonst flieg ich alleine und das wollen wir ja nicht“ meinet er und lächelte mich an. Ich konnte nichts sagen. Ich brachte einfach kein Wort raus. Aber dann… „moment mal... wo soll ich den eigentlich wohnen?“ fragte ich. „Wir haben dir ein Apartment besorgt. Allerdings muss das noch etwas renoviert werden, was jetzt in den Ferien gemacht wird. Solange wirst du bei Jay wohnen. Zum Ferien ende kannst du dann ins Apartment ziehen“. (mum) „Wow“ mehr brachte ich nicht raus. Ich fiel meinen Eltern in die Arme und konnte es einfach nicht glauben. Ich umarmte noch meine beiden Schwestern und gab Jay einen leidenschaftlichen Kuss. Dann begann ich meine Sachen zu packen, da ich ja nur noch 4 tage zeit hatte. *g*


Teil 8

*2 Tage später*
Meine Eltern waren schon dabei meine ganzen Schränke auseinander zu bauen und sie dann ordentlich einzupacken, damit sie die fahrt nach London heile überstanden. Sie wurden nämlich mit einem Umzugswagen per Fähre dahin gebracht. Währendessen lief ich wie ein aufgescheuchtes Huhn durchs Haus und versuchte meine Klamotten zu finden und einzupacken. Leider kam ich damit nicht sehr weit voran, weil die meisten Klamotten noch in der Wäsche waren. Irgendwann gab ich es auf und setzte mich in die Küche um erst mal ne Pause zu machen. Als ich da so saß und Löcher in die Luft starrte *g*, kam Jay plötzlich in die Küche. „Mensch wo bist du denn?“ fragte er mich. „hier!“ antwortete ich. „Na das seh ich. Du sollst mal hoch kommen und deine ganzen Sachen, also Gläser, Bücher etc. einpacken.“ (Jay) „jo bin gleich oben. Hab so wieso nix anderes zu tun.“(Ich) „Wie du hast nix zu tun? Hast du deine Klamotten etwa schon alle eingepackt?“ fragte mich Jay etwas ungläubig. „Nö. Aber ich hab jetzt auch keine Lust die weiter einzupacken, weil die meisten meiner Klamotten noch in der Wäsche sind.“(Ich) Dann rief meine mum zu uns runter, das wir uns beeilen und endlich hoch kommen sollten. Jay sprang von seinem Stuhl hoch und wollte schnell nach oben, aber ich hielt ich zurück, gab ihn einen fetten Kuss aufen Mund und lief an ihm vorbei in richtig meines Zimmers. Jay hielt kurz inne und lief dann hinter mir her und schon gab es zwischen uns ein Wettrennen, das ich ganz knapp gewann.

*weitere 2 Tage später*
Endlich war es so weit. Wir standen am Flughafen in Paderborn und verabschiedeten uns grad von meinen Eltern und meinen beiden Schwestern, als unser Flug schon aufgerufen wurde. Ein letztes Mal umarmte ich alle, bevor ich mit Jay zusammen das Flugzeug betrat. Wir hatten echt gute Plätze. Ich saß am Fenster und Jay neben mir. Endlich startete das Flugzeug. Ich war total aufgeregt und dachte über alles Mögliche nach. Wie denn die schule sein wird und ob ich da sofort neue Leute kennlernen würde. Ich war so in mein Gedanken vertieft, dass ich gar nicht bemerkte, dass Jay mit mir sprach. „Sandy? Hörst du mir eigentlich zu?“(Jay) „Was? Wie?“(Ich) etwas verwirrt schaute ich Jay an. „ich hab dich grad gefragt, ob du nachher noch lust hast, mit zu meinen Freunden zu kommen?!“(Jay) „Was? Ja sicher. Gerne. Ich will die ja schließlich endlich alle kennlernen“ grinste ich ihn an. „Gut. Dann schreib ich denen gleich wenn wir gelandet sind, ne SMS, damit sie wenigstens ne kleine Chance haben aufzuräumen. Die sind nämlich nicht alle so ordentlich musst du wissen.“(Jay) „ Was ich ja auch nicht unbedingt bin.“(ich) da musste Jay lachen. Die ganzen restlichen Flug lachten wir uns noch über alles Mögliche kaputt.

Dann waren wir endlich gelandet. Wir holten grad unsere Koffer, als hinter uns jemand schrie „Hey Jungs. JUUUUNGS!!!!.... ich hab sie“ Jay und ich drehten uns um und wurden auch schon von mindestens 9 Jungs glatt überrannt. „Jay… Mensch da biste ja endlich… Du musst Sandy sein stimmts?... Mensch Jay da haste ja wieder nen süßes chick geangelt… Wir dachten schon ihr wäret aus dem Flugzeug gestürzt, weil ihr nicht gekommen seid… All dieses (Und noch mehr, was ich hier nicht aufführen möchte, da das wahrscheinlich mehrere Seiten füllen würde) sprudelte nur so aus den 9 heraus. Endlich hatte Jay es geschafft, sich gegen diesen Ansturm zu befreien und sich gehör zu verschaffen. „Was macht ihr den alle hier? Habt ihr nicht gesagt, das ihr sooooooo viel zu tun habt beim renovieren, das ihr uns nicht abholen könnt?“(Jay) „Ja schon, aber wir wollten euch nicht einfach so hier stehn lassen“ meinte nun der Blondhaarige. „ja ja wers glaubt. Aber ist ja jetzt auch erst mal egal. Also Leute das is Sandy.“(Jay) ich merkte das mich alle neun von oben bis unten begutachteten. „so und das, Sandy, sind James, Sam, Mus, Ollie, Chris, Marcel, Lee, Stu and the last but not least Tom.“(Jay) Ich begutachtete alle genauso gründlich, wie sie es bei mir gemacht hatten. Man… da sah ja einer besser aus als der andere. *g* Aber ich hatte ja jay.
„So… ich denke das wesentliche haben wir jetzt besprochen. Jetzt können wir denk ich mal zu mir fahren und unsere Sachen auspacken. Geh ich richtig davon aus, das ihr uns fahrt?“ fragte er die Jungs. „Jep“(Lee) „Das heißt Sandy nehmen wir sofort mit…“(Marcel) „…aber ob wir dich auch mitnehmen, steht noch in den Sternen“ beendete Sam den Satz. Daraufhin fingen sie alle an zu Grinsen. „Muss ich euch jetzt etwa anflehen, damit ich mit darf? Fragte Jay und blickte in die runde. „Nein. Es reicht auch, wenn du liebt bist“ meinte Sam lachend. „ Und Sandy was meinste, hat er es verdient mitzufahren. Oder muss er hinterher laufen?“ fragte mich nun Mus. „Ich würd mich dafür entscheiden, da Jay nicht unbedingt der schnellste is. Und wenn du heute noch irgendwas Bestimmtes mit ihm vorhast, dann würdest du wahrscheinlich nicht mehr dazu kommen, weil er so lange braucht“ warf Sam noch dazu. Daraufhin fingen alle an zu lachen und da ich immer bei allem mitlache, konnte ich mir auch da es nicht verkneifen und hatte kurze Zeit später schon einen Lachanfall. „hmmm… Ich denke wir können ich ausnahmsweise mal mitnehmen“ brachte ich dann irgendwann heraus. Dann hatten wir uns alle wieder ein wenig beruhigt und gingen zu den Autos, verstauten die Koffer von mir und Jay und fuhren endlich los zum Haus von Jay.


Teil 9

Das war vielleicht ne fahrt…. Die ganze Zeit fragten mich die Jungs nach allem möglichen. Ich wusste gar nicht, welche frage ich zuerst beantworten sollte *g* Dann wurde ich gott sei dank erlöst, da wir an Jay`s Haus angekommen waren. Das war echt total das schöne Haus. Und auch ziemlich groß. Wir gingen rein und Jay zeigte mir erst mal alles. Danach zeigte er mir mein zimmer für die nächsten Wochen. Allerdings bezweifelte ich, das ich da wirklich drin schlafen würde *g*. Aber gut.
Dann packten wir erst mal unsere Koffer aus. Als ich damit fertig war, ging ich zu Jay ins Zimmer. Er saß grad mit dem Rücken zu mir, auf dem Boden und packte immer noch seine sachen aus. Er hatte mich nicht bemerkt und so schlich ich mich an ihn ran und umarmte ich ganz fest. „hey!“ (Jay) „na! Immer noch nicht fertig? (Ich) „Doch!...naja gut…fast!(Jay) „Mensch bist du langsam. Da hatten die Jungs ja gar nicht so Unrecht, mit dem was sie sagten“ Ich grinste ihn an. „Machst du dich etwa über mich lustig?“ fragte er mit einem gespielten beleidigten ton und einem Gesichtsausdruck, bei dem ich anfangen musste zu lachen. „Ich doch nicht. Würd doch niemals auf Idee kommen und über dich lachen“ meinte ich noch und lachte weiter. Auf einmal drehte sich Jay zu mir um, packte mich und kitzelte mich durch. Dann war alles vorbei. Ich kriegte mich vor lachen nicht mehr ein (ich bin nämlich total kitzlig, nich war Nelly?) =).
„Na…lachste jetzt immer noch über mich“ fragte er und war selber total am Lachen. Leider konnte ich ihm darauf nicht antworten, da ich mich immer noch nicht einkriegte *g*. „bitte…hör auf“ brachte ich endlich doch mal hervor. Und schon hörte er auf mich zu kitzeln. Allerdings konnte ich mich nicht aufsetzten, da er noch immer so halb auf mir saß und mich angrinste. Dann beugte er sich zu mir runter und wir küssten uns. Man man man… Der konnte aber auch gut küssen. Einfach himmlisch… Plötzlich kam jemand in sein Zimmer gestürmt. „Hey jay. Ich bin wider au…“ je verstummte die Person und schaute uns an. Wir hatten uns auch endlcih von einander gelöst und schauten genauso sie an. „Oh. Sorry. Wollt nicht stören“. „jaja.. schon gut Nici. Em… Sandy das is meine Schwester Nicola. Nici das is Sandy“ (Jay) „Hey“(Ich) „Hi. Also nochmal sorry. Wusst ja nicht… Also wollt euch echt nicht stören“ sagte Nici und ging wieder raus. „So jetzt haste meine Schwester auch mal kenngelernt“ meinte Jay. „Jep. Scheint sehr nett zu sein“ erwiderte ich. Wir schauten uns an und fingen an zu lachen. „Weisste was?! Wir fahren jetzt zu deinem Apartment und gucken uns an, was die Jungs da so bisher gemacht haben“ schlug Jay vor und stand auf. „Warum die Jungs? Helfen die etwa beim Renovieren?“ fragte ich etwas Überrascht. „Jo. Ich hatte sie gefragt und sie haben mit freude angenommen. Allerdings nur unter der Bedingung, das wir mithelfen“. „Hey cool. Das kann dann ja nur noch lustig werden“(ich) „Jup. Da fällt mir ein, hast du alte Klamotten mit? Die solltest du dringend anziehen, ich kann bei den Jungs nämlich für nix garantieren“. „hmm… ne. Hab ich nicht. Jedenfalls nicht mit. Die liegen in einem der Umzugskartons“. „na nicht schlimm. Dann kriegste von mir welche. Dann lass uns mal umziehn“.
Ne viertel stunde später saßen wir im Auto und waren auf dem Weg zu meim Apartment. Oder was in ein paar Wochen meins werden sollte. Ich hatte von Jay ne alte Baggy und ein Pulli bekommen. Die Klamotten passten mir sogar ganz gut. Was eigentlich kein wunder war, da wir fast gleich groß waren.

Am Apartment angekommen, hörte man schon laute music. Wir gingen die Treppen hoch und betraten die Wohnung. WOW. Ich staunte nicht schlecht. So wie ich das jetzt schon beurteilen konnte, war die Wohnung echt groß. Überall liefen die Jungs rum, aber anscheinend hatte uns noch niemand so wirklich bemerkt. Bei der lauten music und dem Chaos auch kein Wunder, dacht ich mir. *g* So standen wir erst mal ein moment, bis wir dann fast umgelaufen wurden. „Hey ihr beiden. Was macht ihr denn hier? Wir hatten eigentlich nicht damit gerechnet, das ihr heut kommt“ „hey Chris“ begrüßten wir ihn. „Tja kannste mal sehn Chris“(Jay) „Also wo können wir mithelfen? Fragte ich ohne umschweife. Die beiden sahen mich etwas überrascht an. „Du scheinst es ja kaum zu erwarten zu helfen“(Chris) „Na hör mal. Immerhin zieh ich hier bald ein, und es wäre ja doof, wenn ich nicht mitgeholfen hätte“: antwortete ich. „na dann kannste ja Sam helfen die Küche zu streichen. Der kriegt das nämlich nicht so wirklich gebacken“ kam es von einer Person hinter mir. Ich drehte mich um und erblickte Mus. „Hey Mus“(Jay) „Hi. Na wenn das so ist… wo is die Küche?“ (Ich) „Gleich dahinten“(Mus) „Danke Mus“ und schon war ich weg.
„Mensch da haste aber nen Wirbelwind gefunden“(Mus) „aber ein süßen“ (Chris) „hey. Das is aber immer noch mein süßer Wirbelwind. Müsst euch schon nen eigenen suchen“ erwiderte Jay und knuffte die beiden in die Seite. „Hey“ riefen beide empört. „Los Jungs. An die arbeit. Sonst werden wir nie fertig“ (Jay) Und schon waren die drei bei der Arbeit.

Teil 10

Um 6 pm mussten wir leider aufhören zu arbeiten, weil sich einige der anderen Vermieter, wegen der lauten Music beschwert hatten und die Jungs ohne music nicht weiterarbeiten wollten. Also fuhren wir alle nach Hause, wollten uns aber nachher wieder bei Ollie zum DVD gucken treffen.
Bei Jay angekommen, rannten wir beide zum Bad und lieferten uns ein kleines Wettrennen. Leider gewann er das und so ging ich solange in mein Zimmer und suchte mir schon mal Klamotten raus. Nach einer viertel stunde, war Jay immer noch am Duschen. Das dauerte mir dann doch etwas zu lange. Ich ging ins Badezimmer, zog meine Klamotten aus und ging zur Dusche. Jay stand mit dem Rücken zu mir und hatte mich noch nicht bemerkt, was vielleicht daran lag, das er vor sich hinsummte *g*. Ich umarmte ich erst und küsste ich dann im Nacken. Vor lauter Schreck ließ er sein Duschbad fallen, das er grad in der Hand hatte. „Na kleiner“ Er drehte sich zu mir um und guckte mich etwas Überrascht an, woraufhin ich grinsen musste. „man. mach das bloß nie wieder“ sagte er. „nein ich doch nicht. Nur wenn du noch mal so lange brauchen solltest“ erwiderte ich und gab ihm einen Kuss. „so jetzt wieder gut?“ fragte ich. “Nein“ gab er zurück und guckte mich schmollend an. Daraufhin gab ich ihm noch einen Kuss. „Und jetzt?“(Ich) Er schüttelte den Kopf. Dann fasste er mich an der Hüfte, zog mich an sich ran und küsste mich leidenschaftlich…

Irgendwann hatten wir es dann auch mal geschafft, uns von einander zu lösen und uns fertig zu machen. Wir saßen im Auto und waren auf dem Weg zu Ollie, wo wir dann auch kurze Zeit später ankamen. Wir klingelten und ein Moment später wurde die Tür auch schon aufgemacht und vor uns standen Sam, Chris und Kenz. „Man da seid ihr ja endlich“(Sam) „Ey wie lange braucht ihr eigentlich?!“ (Kenz) „Ja wirklich. Sogar Kenz war schneller da als ihr“ (Chris) Für diese Aussage kassierte Chris erst mal ein knuff in die Seite. „Hey!so langsam bin ich auch nicht“ sagte Kenz empört. „Ja sicher Kenz.“ Lachte Sam. „Em… Jungs. dürfen wir jetzt mal endlich reinkommen? Es ist nicht so toll im Regen zu stehen“ rief ich dazwischen, denn es hatte mittlerweile angefangen zu regnen und Jay und Ich waren schon nicht mehr so wirklich trocken. „Was? Ja sicher“ (Sam) „Danke. Sind die anderen schon da“ (Jay) „Ja was denkt ihr denn?! Sitzen schon alle im Wohnzimmer und sind schon fleißig am saufen“(Chris) „Na dann komm mal mit“ wand sich nun Jay an mich. Er ging voraus und ich folgte ihm ins Wohnzimmer, wo die anderen auch schon auf Sitzsäcken und zwei Sofas verteilt saßen. “Hey Jung“ begrüßten wir sie. „Ah da sind ja endlich unsere zwei Täubchen“ rief Lee und die anderen fingen an zu lachen. „Setzt euch, damit wir endlich anfangen können zu gucken“. (Mus) „Ihr müsst euch leider mit einem Sitzsack begnügen, aber ich denke mal, das wird für euch kein Problem sein“ grinste uns Stu an. Als wir dann endlich saßen und uns mit Bier und Chips versorgt hatten, fingen sich schon die anderen an darüber zu Streiten, welchen Film wir uns den als erstes angucken wollten. Endlich hatten sie sich auf den Film 8 Mile geeinigt. Tom wollte den unbedingt gucken, weil es sein Lieblings Film war. Ich selber fand den Film nicht ganz so toll, aber ich konnte mich ja anderweitig beschäftigen *g*
Nachdem der Film zu Ende war, musste Ollie erst mal Nachschub an Bier aus dem Keller holen, da wir fast seinen ganzen Vorrat ausgetrunken hatten, was nicht gerade wenig war. Dies hatte auch die Auswirkungen, dass alle schon etwas angetrunken waren. Chris und Lee waren sogar schon auf dem Sofa eingeschlafen. Wir deckten sie zu und guckten uns dann Resident Evil an. Bei dem Film kuschelte ich mich erst mal ganz fest an Jay. Der Film war richtig gut, aber ziemlich blutig und grausam. Aber egal.
Nach einiger Zeit wollte ich auf die Toilette gehen und musste feststellen, dass so gut wie alle eingeschlafen waren. Der einzige der noch wach war, war Sam. „Na auch noch wach“ fragte er mich. „Jep. Hab gar nicht bemerkt, dass die anderen eingeschlafen sind“(Ich) „echt nicht“ Is aber eigentlich nicht zu überhören, da sie sonst nie so leise sind“(Sam) „Oh Na ich muss mal eben laufen“ sagte ich und war schon auf dem Weg, als mir an der Tür einfiel, das ich gar nicht wusste, wo die Toilette war. „sag mal kannst du mir zeigen, wo die Toilette ist?“ fragte ich Sam. „Sicher“ und schon stand er auf und zeigte sie mir.
Als ich wieder raus kam, stand Sam immer noch da. „Hast du Hunger?“(Sam) „Ja ein bisschen“(Ich) „Dann lass uns mal was essen“(Sam) Wir beide gingen in die Küche und Sam schaute im Kühlschrank, was es so zu essen gab, während ich mich schon mal an Tisch setzte. „Was willst du den essen? Wir hätten Joghurts oder Brot. Ah Moment. Hier im Kühlfach is auch noch ne Schinkenpizza. Wollen wir uns die machen?“ fragte er mich „Jo immer doch. Pizza ist immer gut“ sagte ich und schon hatte Sam die Pizza im Ofen. In der Zeit, in der wir auf die Pizza warteten, unterhielten wir uns über Gott und die Welt. Nach ner viertel stunde war dann ach endlich unsere Pizza fertig. Nach dem Essen gingen wir wieder ins Wohnzimmer, wo sich Sam ne Decke schnappte und es sich auf dem Boden bequem machte. Ich nahm mir ebenfalls eine Decke und ging zu Jay. Ich legte mich zu ihm, kuschelte mich an ihn an und deckte uns beide zu. Nach kurzer Zeit war ich dann auch eingeschlafen.

Teil 11
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, waren eigentlich noch alle am schlafen. Zumindest, wie ich das beurteilen konnte. Vorsichtig, um einerseits kein lärm zu machen, anderseits um Jay nicht aufzuwecken, stand ich auf und ging in richtung Küche. Ich hatte eigentlich nicht erwartet dort jemanden anzutreffen. Aber es saßen doch tatsächlich schon Stu und Lee dort, und unterhielten sich. Auf den ersten Blick konnte man schon erkennen, wie fertig die beiden aussahen. „Guten morgen Jungs“ rief ich. „Boar nicht so laut. Ich hab auch so schon Kopfschmerzen.“ Meckerte Lee, während Stu gar keinen Ton von sich brachte. Ich sah ihn an und stellte fest, dass er total blass im Gesicht war. „Hey Stu alles in Ordnung?“ fragte ich ihn, aber gab mir keine antwort. Er sah aus als müsste er, sobald er den mund aufmacht, sich übergeben. Dann rannte er plötzlich aus der Küche, wobei er noch murmelte, dass ihm schlecht sei. „Sag mal was habt ihr denn mit ihm gemacht? Er hat doch gestern gar nicht so viel getrunken. „wandte ich mich an Lee. „glaubst du. Aber Stu hatte schon, bevor er hier gestern Abend hinkam, ziemlich viel getrunken. Er kam quasi schon „leicht“ angetrunken hier an. Und dann hat er hier auch noch was Getrunken. Das hat ihm wohl den Rest gegeben“, erwiderte Lee. „ hmm… Aber wie ist er denn dann hierhin gekommen, wenn er schon so viel getrunken hatte?“ (Ich) „Mus hat ihn mitgenommen“(Lee) „Na dann… Warum hatte er eigentlich schon vorher so viel getrunken?“ fragte ich ihn neugierig. „Mensch… du kannst einem aber auch Löcher in Bauch fragen“ sagte Lee mit einem leicht gereizten Ton in der Stimme. „Sorry. Wollt ja nur fragen“(Ich) „Willst du auch ein Tee“ fragte Lee und wechselte damit das Thema. „ Was denn für welchen?“(Ich) „Kamillentee. Was anderes hat Ollie nicht da“ (Lee) „Ja gerne“(Ich) „Würdest du nach Stu mal schauen und ihn fragen, ob er auch ein Tee will?“ (Lee) „Sicher“ antwortete ich und war schon auf dem weg zur Toilette.
Als ich zur Toilette kam, sah ich Stu an der Wand neben dem Klo sitzen. Er sah immer noch total blass und fertig aus. „ Hey ich soll dich von Lee fragen, ob du ein Tee haben willst“. Fragend schaute ich ihn an und wartete auf eine Antwort, die er mir aber nicht gab. Jetzt erst sah ich, dass ihm einzelne Tränen über die Wange liefen. „Hey stu was is denn los?“ fragte ich. Doch wieder gab er mir keine antwort. Ich setzte mich neben Stu an die Wand und wischte ihm die Tränen aus dem Gesicht. „Willst du darüber reden?“(Ich) Er schüttelte den Kopf und bekam einen regelrechten Heulkrampf. Ich nahm ihn in den Arm und versuchte ihn zu trösten. Leider klappte dass nicht so gut, wie ich eigentlich gehofft hatte und fühlte mich etwas hilflos. Plötzlich kam Lee in die Toilette. Als er die situation sah, reagierte er sofort. Er zog mich von der Wand hoch und meinte nur noch, dass ich mal die anderen wecken sollte. Dann drehte er sich zu Stu um und versuchte, so wie ich zuvor, ihn zu trösten. Hier konnte ich wohl nix machen grad, dacht ich mir und tat dass, was Lee mir gesagt hatte…
Als ich ins Wohnzimmer kam, traf ich Sam, Mus & Ollie bereits wach an. Sie unterhielten sich leise über etwas. „Morgen Jungs“ begrüßte ich sieh. Allerdings so leise, damit ich die anderen nicht aufweckte. „morgen“ (alle 3) „Hey Sandy, hast du zufällig Stu und Lee gesehen?“ (Mus) „Jupp. Stu sitzt heulend im Bad, warum weis ich auch ich, und Lee ist bei ihm und versucht ihn zu trösten“. (Ich) „Ahja. Danke“ sagte er noch, bevor er im zügigen Schritt das Wohnzimmer verließ. Ich nahm mal an, dass er zu den beiden gehen wollte. „Sag mal wisst ihr, was mit Stu los ist?“ wandte ich mich dann an Sam & Ollie. „Ja. Seine Freundin hat gestern mit ihm schluss gemacht. Deshalb ist er gestern auch schon so früh während der Renovierungen abgehauen“(Ollie) „Oh… Das tut mir leid. Jetzt versteh ich auch, warum er so fertig ist. Er hat eben einen reglerechten Heulkrampf im Bad gekriegt, als ich ihn gefragt hab, was denn mit ihm los wäre“ (Ich) Sam und Ollie sahen sich an, sagten aber nichts mehr dazu. „Ey Sandy. Mach mal Jay wach. Ich finde nämlich, er hat jetzt genug geschlafen“ befahl mir Sam mit einem grinsen im Gesicht. Gesagt, getan. Ich zu dem Sitzsack, auf dem Jay lag und beugte mich über ihn. Man er sieht aber auch knuffig aus, wenn er schläft, dachte ich mir und gab ihm einen sanften Kuss auf die Nasenspitze. Davon wurde er natürlich nicht wach, aber egal. Ich hatte auch eine ganz andere Idee, um ihn wach zu machen. Ich pustete ihm einfach is Ohr und wartete dann seine Reaktion ab. Zugegeben, es war nicht unbedingt die netteste art jemanden zu wecken, aber eine der lustigsten. Ein leises brummen kam von ihm. Dann pustete ich ihm nochmal ins Ohr. Diesmal murmelte er etwas vor sich hin, drehte sich dann aber doch nur um und rollte doch glatt vom Sitzsack. Nun war endlich wach geworden. *g* Sam, Ollie und Ich fingen an zu lachen. „Guten morgen Jay“ wandte ich mich an Jay. „ oh man, wisst ihr eigentlich, dass ihr grausam seid? Ich bin total fertig“ wandte er sich an uns. „Wir und grausam? Ich glaub du verwechselst da uns mit jemand anderen“ sagte Sam ganz Scheinheilig. „Ja sicher und morgen kommt der Mann vom Mond“ erwiderte er. „Och kleiner. Bist du mir jetzt böse?“ Fragte ich ihn und guckte ganz lieb. „Wie könnte man dir böse sein“ sagte er und versuchte aufzustehen. Da ich ja nicht so böse bin (ne Nelly?! *g*) nahm ich ihn an die Hand und half ihm hoch. Allerdings war das ein Fehler, da mich Jay nun zu sich runter zog und ich etwas schmerzhaft auf ihn drauf fiel. Als wäre das nicht schon genug, kriegte Ich auch noch einen Lachanfall. Ok ok. Ich war nicht die einzigste. Sam & Ollie konnten sich vor lachen kaum noch auf den Beinen halten. Naja und Jay… reden wir lieber nicht darüber… Jedenfalls wurden von unserem gelächter die anderen geweckt, die nicht unbedingt erfreut darüber waren. Den ging es auch nicht sooo toll und beschwerten sich erst mal lauthals über uns. Dann mussten sie aber doch anfangen zu lachen, als sie uns vier mit einem Lachanfall erblickten. Irgendwann hatten wir uns dann alle beruhigt und standen erst mal auf. Gut gelaunt und im Fall der Jungs, etwas bedröppelt, gingen wir in die Küche um zu Frühstücken. In der Küche saßen Mus, Lee und Stu, der sich anscheinend mittlerweile vom Heulkrampf erholt hatte. Als sie uns sahen, standen Mus und Stu auf und verließen das Haus und Lee kam auf uns zu. „Mus bringt Stu nach Hause. Dem geht’s total scheiße. Und ich muss jetzt auch weg“ sagte Lee. „Ist ok. Sag Mus bitte, dass wir heute nicht mit dem Renovieren weitermachen, ja? (Ollie) „ja ok“ und schon hatte er das Haus verlassen. „Was machen wir denn heute dann, wenn wir nicht weiter renovieren?“ fragte ich Jay. „Kein Ahnung. Jungs habt ihr ne Idee, was wir heute machen können? Wandte sich Jay an die anderen. „Wie wäre es mit schwimmen gehen? (Chris) „Ey jo. Das ist gut“(Sam) und da keiner was dagegen hatte, gingen wir also nach dem Frühstück, das fast 2 stunden dauerte, ins Schwimmbad.

Nach etlichen stunden (wortwörtlich, da die jungs so lange brauchten) waren wir dann endlich mal im Schwimmbad. Die ganze Zeit döppten die Jungs sich gegenseitig und es war echt lustig, denen zu zugucken. Irgendwann war es aber den Jungs zu langweilig sich gegenseitig zu döppen, also schwammen, liefen (wie auch immer…*g*) hinter mir her um mich zu quälen (war Nellys idee). Ab da war ich kaum noch über Wasser.
Aber irgendwann kam mir Jay zu Hilfe und rettete mich vor den „bösen“ Jungs *g*.
Die Rettungsaction war echt cool von ihm. Lee hielt mich grad fest, Mus kitzelte mich durch und Ollie döppte mich immer mal zwischen durch. Während dessen tauchte Jay zu mir hin und zog mich unter Wasser, weg von den anderen. Endlich war ich dann von den anderen erlöst und verschwand mit Jay. Die Jungs hatten natürlich gemerkt, dass ich nicht mehr da war und suchten mich. Aber sie konnten mich nicht finden. Dann bemerkten sie, dass auch Jay nicht da war. Da konnten sie sich dann natürlich auch denken wo ich war…


Teil 12

*4 Wochen später*
„Hey Shaz… ich glaub bei dir piepts!“ schrie Sam durchs ganze Apartment zu mir rüber. „Ja sicher Sam… und bei dir steht nachher der Mann vom Mond vor der Tür“ gab ich zurück. Die anderen mussten lachen. „Ey Ich meins ernst“ erwiderte Sam, konnte sich aber trotzdem nicht ein lachen verkneifen. „Du… Ich glaub Sam hat recht“ mischte sich nun auch Lee ein. „Stimmt. Seid mal ruhig leute“. (Chris) „Ihr habt doch ein Knall“ sagte ich. „nee… haben wir nicht. Hier piept wirklich was“. (Mus) „jep. Und zwar dein Handy“(Lee) „Wie? Echt? Oh mann… warum sagt mir den keiner was?!“ sagte ich etwas verwirrt und fing an mein Handy zu suchen. „Hab ich doch, aber du wolltest mich ja nicht ernst nehmen“ (Sam) „Sam… Dich kann man auch nicht ernst nehmen“ erwiderte Lee lachend. Ich hatte inzwischen mein Handy gefunden, nur leider zu spät. „Verdammt.“(Ich) „Na wer war es denn?“(Jay) „Nelly“(Ich) „Em… Is das nicht die aus Deutschland? Fragte Kenz nachdenkend. „Jep. Und ich werd sie jetzt erst mal zurückrufen. Also entschuldigt mich mal kurz“(ich) „Gut. Ich werde dann auch mal gehen. Bis dann und viel spaß noch.“ Und schon war Lee mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht, durch die Tür verschwunden. „Wo will Lee denn hin?“ fragte ich die anderen etwas verwundert. „Er hat ein Date“(mus) „Wie? Warum hat er mir das den nicht erzählt?!. Und wer ist die Glückliche?“ Fragte ich neugierig. „Ich glaub die heißt Tascha.“(Chris) „Die hat er gestern in einem Cafe kennen gelernt“(Mus) „Mensch da muss ich ihn ja morgen wieder darüber ausfragen“ grinste ich. Lee war mittlerweile mein bester Freund geworden und ich hatte ihn total ins Herz geschlossen. Außerdem konnte ich mit ihm über allen scheiß labern. „Sweety… Du kannst den armen Lee doch nicht immer so mit fragen löchern“ warf mir Jay vor und gab mir einen Kuss in Nacken. „Doch kann ich… und werde ich auch. Aber jetzt werd ich erst mal Nelly zurück rufen“ (ich) „Wie? Und dafür lässt du mich jetzt hier so stehen“ Jay mit gespielt beleidigten Ton „Jep, aber du hast mich danach wieder ganz für dich allein“ grinste ich ihn an. „Na dann lässt er dich bestimmt freiwillig gehen. Bei so einem stürmischen Wirbelwind, wie dir.“ (Kenz) „KENZ…“(Jay) „Was denn? Is doch so? oder nicht? (Kenz) Alle mussten lachen. Auch ich. „Wer weis, was ihr heut noch so tolles vor habt“ gab Stu dazwischen, wobei er das Wort „tolles“ betonte. „Was ihr wieder von uns denkt“ (Ich) „Nur gutes Shaz. Nur gutes…“(Ollie) „ ja sicher.“ Erwiderte ich noch und ging dann in mein, bereits fertiges Zimmer um mit Nelly zu telefonieren. Ich wählte ihre nummer und wartete. Einen Augenblick später nahm sie auch schon ab. „Hey Nelly wie geht’s?“(Ich) „Hey Sandy. Mensch sag mal gehste eigentlich nie an dein Handy oder was? (Nelly) „Sorry, aber ich habs nicht gehört.“(Ich) „na gut… Lass ich heut ausnahmsweise Mal durch gehn“(Nelly) „Was wolltest du eigentlich?“ Fragte ich sie. „Oh… Ey weisste was?! Ich hab ein neuen Job bekommen. Und weisste auch wo? Fragte sie mich total aufgeregt. „Nee… erzähl“(Ich) „In London“(Nelly) Jetzt war ich erst mal total baff. „Wie jetzt? Wirklich?“(ich etwas verwirrt) „Jaaaaa. Man. Echt. In einem ganz großen Hotel mitten in London. Aber ich hab vor lauter Aufregung den Namen davon vergessen.“ Gab sie etwas kleinlaut zu. Ich musste grinsen. „Is ja crass. Dann sehn wir uns ja wieder ganz oft“ Ich freute mich total, das wir dann wieder zusammen was machen konnten. „Ja. Geil was?“ freute sie sich mit. „Aber ich hab ein problem“ kam dann von ihr. „Und welches?“(ich) „Em… ja… also weisste ich hab ja noch keine Wohnung, weil ich mir im moment auch noch keine leisten kann… und em…“ „… und jetzt hast du gedacht, ob ich nicht noch ein Zimmer bei mir im Apartment frei hab für dich.“ beendete ich ihren Satz. „hmm… Ja. Das war eigentlich meine Vorstellung. Also natürlich nur, wenn du nichts dagegen hast. Ich meine, ich könnte auch erst mal in dem Hotel wohnen. Die haben mir angeboten, für ein Monat frei dort zu wohnen. Aber wenn ich ehrlich bin, will ich das nicht so gerne. Und ich würd mir auch dann irgendwann eine eigene Wohnung suchen und…“ Das alles sprudelte in einer erstaunlichen Geschwindigkeit aus ihr raus, bis ich sie stoppte. „jetzt mal langsam. Also erst mal werd ich dich ganz bestimmt nicht alleine in so einem großen Hotel lassen. Und besonders nicht darin wohnen. Und zweitens… Sag mal glaubst du wirklich, ich will alleine in diesem Apartment wohnen? Das is ja jetzt schon viel zu groß für mich.“ (Ich) „Heißt das jetzt ja?“ fragte sie mich etwas planlos „Na was denkst du denn!“ „Oh. Du bist die beste.“ Schrie sie schon fast ins Telefon. „ Du… wann kommst du den nach London?“(Ich) „Also wenn es dir recht ist, schon in einer Woche“(Sie) „Ey das ist klasse. Jetzt musst du mir nur noch sagen, in welcher Farbe du dein Zimmer gestrichen haben willst?“ (Ich) „Oh… em… keine Ahnung?! Überrasch mich einfach“(Sie) „Ok. Oh man… das muss ich doch gleich erst mal den Jungs erzählen. Die werden augen machen“ (ich ganz aufgeregt) „ Du Sandy ich muss jetzt leider aufhören. Ich muss nämlich jetzt schon anfangen meine Möbel auseinander zu nehmen für den Transport, damit sie rechtzeitig in London sind und ich muss meine Sachen packen“(Sie) „Kein problem. Wir sehen uns dann ja in einer Woche. Ruf mich mal vorher an und sag mir wann dein Flug geht, damit wir dich vom Flughafen abholen können“(Ich) „Aber sicher. Ok dann bis in einer Woche“(Sie) „bye“ „Bye“ und schon hatte sie aufgelegt. Voller freude rannte ich wieder ins Wohnzimmer, wo die anderen saßen. Als sie mich so sahen, fragten sie natürlich gleich alle was los sei. „Boar… leute. Ich krieg eine Mitbewohnerin.“ Rief ich. „Wie?“(Mus) „Mitbewohnerin?“(Marcel) Wer denn?“(Sam) „meine Freundin Nelly. Sie hat in London einen Job bekommen und zieht bei mir ein. Is das nicht crass?!“(Ich) „Das is echt cool. Jetzt lernen wir sie auch mal endlcih kennen“ (Jay) „Wann kommt sie denn hierhin“? (Mus) „In einer Woche“(Ich) „wie schon so bald? ( Chris) „jep. Und daher müssen wir uns jetzt auch an die Arbeit machen und das eine Zimmer für sie fertig machen. Also noch streichen und so.“ Ich total aufgedreht. „Und in welcher Farbe sollen wir das streichen?“(Stu) „Sie meinte, wir sollten sie überraschen.“(Ich) „Na dann… Darf ich dann die Farbe aussuchen?“ fragte Sam mit einem schon freudigen Blick. „Jo. Kannste machen“(Ich) „Ey klasse. Dann werd ich jetzt los fahrn und mal eine aussuchen. (Sam) „Warte ich komm mit, damit auch eine vernünftige Farbe aussuchst und nicht im Eifer des Gefechts eine nimmst, die selbst deine Oma hässlich findet.“ wandte sich Stu gut gelaunt an Sam, der mittlerweile rot angelaufen war. Wir anderen waren mal wieder am lachen. „Na dann macht euch mal auf die Socken“(Ich) „Jo. Los Sam.“(Stu)
Als die beiden weg waren fragte Marcel: Was machen wir jetzt eigentlich, so lange die beiden unterwegs sind? Ich meine, ohne die farbe können wir ja nicht viel machen.“ „Hmmm… kein plan“(Ich) „Wie wäre es mit aufräumen. Hier sieht es nämlich so aus, als hätte eine bombe eingeschlagen“ schlug Mus vor. „Das wäre eine Idee“(Chris) „Vor allem haben wir dann später weniger Arbeit“(Ollie) „Na dann mal los“(Tom).
Also räumten wir auf, was total lange dauerte. Nach einer stunde, als wir schon so die Hälfte aufgeräumt hatten, hatte Kenz plötzlich eine Idee. „Hey wisst ihr was?“ Kenz fragend in die Gegend guckend. „nee. Was?“(Tom) „Lasst uns doch eine Einweihungsparty machen. Also wenn auch Nelly da ist und wir dann alles fertig haben.“(Kenz) „Ja warum eigentlich nicht. Das wäre doch auch eine gute Gelegenheit, Nelly dann kennen zulernen.“(Jay) „Ja lasst machen“ (Chris) „Moment mal. Vielleicht sollten wir erst mal Shaz fragen, ob sie damit einverstanden ist. Immerhin ist es ihre Wohnung“ sagte Mus und schaute mich an. „Och meinet wegen können wir das machen. Aber nur, wenn wir danach meine Wohnung nicht noch mal renovieren müssen“ erwiderte ich. „Also was denkst du bloß von uns?!“ fragte mich Marcel gespielt schockiert. „Ah… Jungs. Nur gutes.“ sagte ich und grinste sie frech an. „na dann wäre ja alles geklärt. Jetzt müssen wir nur noch alles andere Organisieren.“(Mus) „Das können wir machen, wenn wir mit aufräumen fertig sein.“(Ollie) „Wenn wir heute damit noch fertig werden und sich gewisse Personen sich nicht immer zwischendurch anderweitig beschäftigen würden“ meckerte Tom und schaute mich und Jay an. „Was denn? Wir räumen doch auf!“ sagte ich. „Jo das machen wir“ bestätigte Jay. „Aha. Und was räumt ihr auf? Ich seh nur, wie ihr die ganze Zeit in der Ecke rum steht und wild rumknutscht“ erwiderte Mus mit einem leicht gereizten Ton. „Och Mus. Nicht gleich böse werden. Wir werden uns jetzt auch zusammen reißen. Versprochen“ Ich und schaute Mus ganz lieb an. „Na dann bitte. Macht euch an die Arbeit“(Mus) „Ok ok… Sind schon dabei“(Jay).
Nach weiteren 1 ½ stunden, waren wir dann endlich fertig. Nun sah die Wohnung schon richtig geil aus. Wir saßen alle total fertig im Wohnzimmer auf den beiden Sofa und ruhten uns aus. Sam und Stu waren immer noch nicht da. „Sagt mal wie lange brauchen die eigentlich? (Ich) „kein Ahnung. Ist mir auch ein Rätsel, weshalb die noch nicht da sind.“(jay) „Sonst sind sie immer einer der schnellsten.“(Kenz) „Und außerdem haben sie dich nicht dabei.“ Lachte Chris und handelte sich dafür ein Knuff in die Seite von Kenz ein. „Ey ich bin überhaupt nicht langsam.“(kenz) „Ja sicher Kenz. Warum brauchst du denn dann immer fast eine halbe stunde von der Tür zum Auto?“ (Chris) „Ich brauch gar nicht so lange“ verteidigte sich Kenz. „Is doch jetzt auch egal. Lasst uns jetzt mal lieber anfangen, über die Party zu sprechen.“(Tom) Es stimmten alle zu und so fingen wir an, das ganze Vorhaben zu planen und zu Organisieren.


Teil 13

Es war 6 pm und wir waren grad mitten in einer Diskussion, darüber, wen wir alles zu der Party einladen wollten, als Stu und Sam wieder kamen. Sie unterhielten sich leise über etwas, was anscheinend lustig sein musste, da sie beide ein Grinsen auf dem Gesicht hatten. „Mensch da seid ihr ja“ (Chris) „Wo wart ihr denn so lange?“ (Tom) Beide schauten uns an, sagten aber kein Wort. Dafür grinsten sie immer noch wie die Honigkuchen Pferde (tolles Wort *g*). „Hey was grinst ihr denn so?“(Ich) „Och nichts. Sam und ich haben nur eben Lee gesehen.“ Sagte Stu. „Aha. und was ist daran so lustig?“ fragte ich etwas genervt. Ich meine was gibt es denn schon über Lee zu lachen?! Nein scherz *g*. „Naja… er hatte sein Date dabei. Und er…“ weiter kam Sam nicht, da er einem Lachanfall verfiel. „Sam ganz ruhig. Die Männer in den weißen Kitteln kommen gleich“ meinte ich etwas hilflos. Gegen die Lachanfälle von Sam konnte man nämlich leider nichts tun. Meistens musste ich dann eher immer mitlachen. „Stu erzähl du lieber weiter. Sam ist ja jetzt schon mit den Nerven fertig. Ich glaub das überlebt er sonst nicht“(Jay) „Ja. also wir haben Lee getroffen“ Nein eigentlich haben wir ihn nur gesehen. Und wie gesagt, war er nicht allein, sondern mit seinem Date und… em… sie waren ziemlich in Action. Also jetzt nicht so wie ihr denkt“ fügte er hinzu, da wir anfingen ziemlich doof zu gucken. „Die beiden standen wild knutschend an einer Ampel und wollten anscheinend so die Rotphase verkürzen. Was auch geklappt hat, nur. haben sie so ein bisschen den Verkehr aufgehalten.“ schloss Stu. „Wie kann man den Verkehr aufhalten, wenn man an der Ampel steht?“ fragte ich etwas verwirrt. „Standen sie etwa auf der Straße oder was?“ fragte jetzt auch Marcel. „Nee… aber ihre Action war ziemlich… em… wie kann man das bloß ausdrücken?“ Stu versuchte vergebens die passenden Worte dafür zu finden. „Heiß?... oder Wild?!“ würgte Sam hervor und wurde wieder von einem Lachanfall gepackt. „Heiß?“ „Wild?“ wiederholten Chris und Kenz die Worte etwas ungläubig. „Ja. Und bei diesem „heißen“ Anblick, sind dann halt ein paar Autofahrer stehen geblieben und haben so den Verkehr aufgehalten“ erwiderte Sam. „SAM!!!!“ (Mus) „Was denn?! Es war halt so “heiß“ sagte er noch dahinter und brachte uns damit zum Lachen. „Ich glaub da wird er uns nachher erst mal so einiges erklären müssen“ sagte ich unter einem Lachanfall. Eine Zeitlang unterhielten und lachten wir über Lee´s Action, bis Kenz dann dazwischen rief, dass er Hunger hätte. „Lasst uns doch Pizza bestellen?!“ schlug Jay vor. „Ja bitte. Vielleicht treffen wir dann ja wieder Lee mitten auf der Straße“ erwiderte Sam und wir mussten wieder anfangen zu lachen. „Na gut, dann lasst uns mal Bestellen.“ (Chris) Wir bestellten dann unsere Pizza. Kurze Zeit später war sie auch schon da und während wir die aßen, erzählten wir Stu und Sam von unserem Vorhaben. Später gingen wir dann nach Hause. Ich wohnte immer noch bei Jay, da ich erst einziehen wollte, wenn Nelly da ist und die Einweihungsparty war.
Am nächsten morgen wurde ich von Jay`s Handy geweckt. Jay selber war immer noch tief am schlafen und bevor er davon aufwachte, nahm ich ab und hatte Chris am Apparat. Dieser fing ohne umschweife an zu reden und merkte nicht einmal, das nicht Jay sondern ich am tele war… „Hey Jay, na auch schon wach. Ey weck mal dein Wirbelwind. Wir wollen uns in einer stunde im Park treffen und Basketball spielen“ „Hi Chris. Schön das du anrufst.“ (Ich) „Äh? Sandy?“(Chris) „Nee ein Wirbelwind bin ich“ erwiderte ich. „Oh sorry Sandy. Ich dachte Jay wäre am?! Aber ist ja auch egal. Dann weck mal bitte Jay und sag ihm das, was ich dir grad gesagt hab.“ (Chris) „Jo mach ich.“ sagte ich verschlafen. „Also dann bis in einer stunde. Bye“(Chris) „Bye“ ich legte auf und schaute auf die Uhr. Wir hatten mal grad 9.30 am. Und jetzt sollte ich schon aufstehen? Wie grausam. Dachte ich, beschloss aber dann, noch ne runde zu schlafen und kuschelte mich an Jay, der von dem Telefonat nichts mitbekommen hatte.


Teil 14

Mein Schlaf hatte leider keine lange Dauer, da auf einmal die Jungs (also alle 9) im Zimmer standen und uns wach machten. „Einen Wuuuuuunderschönen Guten Morgen!!!“ kam Sam ins Zimmer. „Na ihr Täubchen! Immer noch selig am Schlafen?!“ (lee) „Als Jay und ich nicht darauf reagierten, stutzten sie etwas. “Mensch was ist denn mit euch beiden los?“ fragte Kenz etwas belustigt. „Schon mal was von “müde“ gehört?“ fragte Jay noch total verschlafen und zuhen Augen. „Also wirklich leute. Ihr beide seid echt schlimm!“(Chris) „Los jetzt raus mit euch“ befiel uns Mus. „Oh nööööö…“ kam es von uns beiden gleichzeitig. „Ok… Wer nicht hören will, muss fühlen“ sagte Mus. Irgendjemand verließ das Zimmer und ich fragte mich, was die jetzt wieder vorhatten. Mit der frage stand ich nicht allein. Auch Jay fragte hatte diese frage im Kopf. Und beide hatten wir das Gefühl, dass es nichts nettes sein konnte. Wie recht wir doch hatten… *g*
Erst mal wurde uns die Decke weggenommen und die Kissen gleich noch dazu. Dann wurde ich von Sam und Marcel gepackt und aus dem Bett gezogen. Ich wehrte mich, ohne erfolg. Nun lag ich auf dem Boden. Marcel nahm ich plötzlich und trug mich weg. Auch dagegen konnte ich nix tun. so wartete ich erst mal ab, wo er mich denn hinbrachte. Sam und Stu folgten uns. Wir gingen denn Flur entlang, zum Badezimmer. Dass gefiel mir jetzt gar nicht. Ich versuchte mich aus seiner Umarmung zu befreien, was nicht klappte. Alle drei waren sie mittlerweile ganz schön am grinsen. Nur ich nicht. Im Badezimmer angekommen, legte mich Marcel in die Wanne. Nein… eigentlich versuchte er es, schaffte es aber nicht so ganz, da ich mich ganz schön wehrte. Endlich hatte ich es geschaft, mich zu befreien und rannte so schnell ich konnte weg. Sam, Stu und Marcel hinterher. „Mus… MUS!!!! SIE HAUT AB!!!“ schrie Sam in richtung von Jay`s Zimmer. Kurz darauf kam Mus auch schon angerannt und versperrte mir den Weg nach unten. Hinter ihm her… Jay. Dass überraschte mich doch etwas. Warum Jay? Ich wurde langsamer, was ein sehr großer fehler von mir war, denn schon wurde ich von hinten gepackt und wieder zum Bad getragen. Sie stopften mich wieder in die Badewanne (diesmal zu dritt) und drehten den Wasserhahn auf. Das Wasser war eiskalt. „BOAR… MAN…“ rief ich. Ich wollte mich aufrichten, doch ich wurde immer noch von drein leuten runter gedrückt. Mittlerweile war ich total nass und dann endlich ließen sie von mir ab. Da saß ich also. Total durchnässt in der Badewanne und rings darum standen die Jungs und lachten sich kaputt. „Ey du siehst aus wie ein nasser Pudel!“ lachte sich Sam kaputt. Erst schaute ich sie alle böse an, musste dann aber mitlachen. „Dass war die strafe dafür, dass du einfach mein Anruf ignoriert hast“ wandte sich Chris grinsend zu mir. „Und da ihr beiden jetzt wach seid, könnt ihr euch mal zum Basketball spielen fertig machen. Aber schnellstens.“ (Mus) Ich kletterte aus der Wanne und scheuchte die Jungs aus dem Bad. Dann zog ich mich an.

Auf dem Weg zum Park, ging ich nehmen Lee und quetschte ihn über sein gestriges Date aus. „Und wie wars?“ „Och ja… war schon ok“ „Wie?... nur ok? Komm ich kenn dich. Es war bestimmt besser als “nur ok“. Ich sah ihn neugierig an. „Ok ok… Es war total geil. Tascha ist sooooooo süß…“ „Wusste Ichs doch“ rief ich triumphierend. „Und wann siehst du sie wieder“ fragte ich weiter. „Em… gleich?“ antwortete er etwas schüchtern. „Sie kommt auch zum Basketball“ fügte Sam grinsend hinzu. „Echt?“ Lee nickte nur. „Oh wie süüüüß…“ Ich kriegte mich kaum noch ein. Auf Lee´s gesicht machte sich ein kleines Lächeln breit.

Beim Basketballplatz angekommen, sahen wir ein blondhaariges Mädchen am Rand sitzen. „Hey Lee. Da ist dein Date“ rief Sam ziemlich laut zu Lee. Dass hatte das Mädchen wohl gehört, denn sie stand auf und ging uns entgegen. Ich sah zu Lee und bemerkte, wie er rot wurde. „Hey“ begrüßte sie uns „Hi“ begrüßten auch wir sie. „Hey babe.“ Lee ging zu ihr und küsste sie erst mal Ausgiebig. „Das erinnert mich doch irgendwie an gestern“ flüsterte Sam zu Stu, der neben mir stand. Wir drei mussten anfangen zu lachen. Daraufhin hörten die beiden auf zu knutschen und schauten uns fragend an. „Was ist?“ fragte Lee. „Nix.“ Antwortete ich und musste dann auch schon wieder lachen. Die anderen Jungs grinsten sich auch ein zu Recht. Sie hatten genau wie wir die gestrige Action der beiden nicht vergessen. Lee schaute uns immer noch an, dann wandte er sich wieder Tascha zu. So jetzt will ich dir erst mal alle vorstellen. Also das sind mein bester Freund Mus, Chris, Stu, Marcel, Tom, Ollie, Kenz, Jay, freund von der rothaarigen da…“ Lee zeigte auf mich. Ich lachte immer noch mit Sam um die Wette. „Das ist übrings Sandy, meine beste Freundin. Und der da, neben ihr, ist Sam. Und das Leute ist Tascha“ schloss er ab. „So jetzt haben wir uns alle vorgestellt, dann können wir ja jetzt anfangen zu spielen.“ (Chris) Wir teilten uns in zwei sechser Gruppen auf und fingen dann an zu spielen.

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...   Erstellt am 18.10.2006 - 23:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Teil 15

Die nächsten paar Tage vergingen wie im Flug und wir alle waren damit beschäftigt, die Party zu organisieren. Zudem hatten Tascha, Sam, Stu und ich Nellys Zimmer gestrichen und mit ihren Möbeln, die tags zuvor ankamen, es eingerichtet. Das Zimmer hatten wir in verschiedenen Grüntönen gestrichen und es sah echt geil aus. Mit Tascha verstand ich mich mittlerweile super gut. mit ihr konnte man echt total den mist bauen. Und oft hatten wir beide dann mal zwischendurch unsere fünf minuten, wo wir uns vor lachen nicht mehr auf den Beinen halten konnten. Die Jungs schauten uns dann immer so komisch an, was uns noch mehr zum lachen brachte. Es war einfach immer nur lustig mit ihr.
Endlich war dann der Tag, an dem Nelly kommen würde und die Party stattfinden sollte. Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen vor lauter Aufregung und stand dann mitten in Nacht auf. Ich ging in die Küche, holte mir erst mal Milch aus em Kühlschrank und setzte mich an Tisch. Nach ner halben stunde war ich immer noch nicht müde, also beschloss ich etwas raus zugehen. Ich ging nach oben, zog mich leise an und schrieb noch schnell ein Zettel für Jay, damit er sich nicht sorgte. Draußen lief ich in richtung Park und setzte mich da auf ne Bank. Die ganze Zeit dachte ich daran, wie geil es doch hier war und ich freute mich so riesig darauf endlich Nelly wieder zu sehen.
So nach ner stunde schaute ich mal auf die Uhr. Es war mal gerade halb sechs und so langsam machte sich mein Magen bemerkbar. Ich stand auf und ging in ein kleines Cafe, gar nicht weit vom Apartment entfernt. Ich bestellte mir ein kleines Frühstück und beobachtete die Leute, die hier ein und ausgingen. Es war schon Verwunderlich, wie viele Leute um diese Uhrzeit schon auf waren.
Genüsslich aß ich mein Essen und ging danach wieder nach Hause. Zuhause war noch niemand wach, was mich aber nicht großartig wunderte. Wer steht schon freiwillig um 7am auf?! Da mir langweilig war, aber nichts Tolles im TV lief, machte ich mich daran in der Küche etwas aufzuräumen. War zwar nicht viel was dort unordentlich war, aber immerhin hatte ich etwas zutun. Irgendwann war dann auch alles ordentlich und ich fing an, Frühstück zumachen. Um halb neun kam dann die erste Person runter. Es war April. „Morgen. Was machst du denn schon hier so früh“ ein müdes und fragendes Gesicht schaute mich an. „ach ich konnte nicht schlafen. Ich bin einfach zu aufgeregt und aufgedreht“ „Aso. Oh es gibt Frühstück…“ sie setzte sich hin und Frühstückte in Ruhe. Nach und nach wurden auch die restlichen Wach und kamen zum Frühstücken runter. „Morgen Sweety“ Jay kam in Shorts, T-Shirt und ziemlich zerzausten Harren in die Küche. Er gab mir ein Bussi auf die Wange, setzte sich neben mich und nahm sich ein Brötchen.

*Am Nachmittag*
Jay und ich standen am Flughafen und warteten darauf, dass Nellys Flieger landete. `Bin so um 5pm in London` hatte sie mir geschrieben. So standen wir also dort und warteten. Ich freute mich schon auf ihr Gesicht, wenn sie nachher die Jungs sah. Sie wusste zwar, dass ich mit zehn Jungs befreundet war, aber nicht, das es sich dabei um Blazin`Squad handelte. Wir hatten sie extra nicht mitgenommen, damit sie nicht gleich einen Schock kriegen würde. Sie wusste auch nicht, dass ich mit Jay zusammen war, da sie im Urlaub war, als ich ihn kennen gelernt hatte. Und danach war so viel passiert, dass ich es doch glatt vergessen hatte, es ihr zu erzählen. Wir haben zwar mit einander telefoniert, aber nie lang genug um ihr alles zu erzählen. Doch nun konnte ich es ihr ja dann endlich sagen. Sie würde mir schon nicht böse sein.
Ich wurde von jay angestupst. „Was ist?“ „Ihr Flieger ist gerade gelandet. Dort hinten müsste sie eigentlich gleich rauskommen“ Er zeigte in eine Richtung und ich schaute gebannt dahin. Ich musste auch nicht lange warten und sah sie um die Ecke biegen. Ich ließ Jay`s Hand los und ran ihr entgegen „NELLY!!!“ rief ich und bevor sie etwas sagen konnte, hatte ich sie auch schon umarmt. „Hey nicht so stürmisch“ „oah du glaubst gar nicht, wie ich dich vermisst hab“(ich) „Und ich erst. Und was meinste wie froh ich bin, endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Dass war vielleicht ein Flug… Schlimm“ (Nelly) Ich musste lächeln. Nelly hatte nämlich etwas Flugangst. „Warum schlimm? Erzähl“. „Na also erst mal wollten die mich nicht ins Flugzeug lassen, weil ich Ü-Eier dabei hatte und die ja meinten, das könnte ja sonst so schlimmes sein. Also haben sie mir die angenommen. Und dann hatten wir auch noch leichte Flugturbulenzen. Ich wäre da oben beinahe vor Angst gestorben.“ „Na das wäre aber nicht sehr nett gewesen, gegenüber mir und den Jungs“ meinte ich etwas belustigt. „Ach ja die Jungs. Lern ich die eigentlich bald mal kennen?“ Jep. Heute Abend.. Aber einen kannste jetzt schon kennen lernen.“ Ich drehte mich um und zog Jay neben mich. „Also das ist Jay. Mein Freund“ „Hi. Schön das du jetzt auch hier bist“(Jay) „Hi. Freut mich auch. Und ihr seid zusammen“ Sie sah uns neugierig an „Ja“ (Jay & Ich) „Man cool… Obwohl du mir das mal hättest erzählen können“ fügte sie gespielt beleidigt hinzu. „och Nelly. Nicht böse sein. Es gab halt nie die richtige Gelegenheit dafür. Verzeihste mir noch mal?“ Ich schaute sie ganz lieb an „Na gut. Ich verzeihe dir. Aber nur weil du es bist.“ Gab sie zurück. „Wollen wir dann mal dein Gepäck holen und fahren?“ fragte Jay. „Ja. Ok“ Wir holten also ihr Gepäck und fuhren zum Apartment. Dort angekommen, zeigten wir Nelly erst mal das gesamte Apartment. Sie war total aus dem Häuschen. Die ganze Zeit rannte sie durch die Wohnung und schaute sich alles an. „Man is die Geil“ rief sie aus der Küche. Jay und ich mussten lächeln. „Sag mal Nelly, willst du was Essen?“ rief ich zu ihr. „Was?“ sie kam grad aus ihrem Zimmer. „Ob du was essen möchtest? Ich hab so langsam hunger“ fragte ich sie. „Och ja.. doch eigentlich schon“ „Na dann lasst uns was essen gehen. Ich lade euch ein“ (Jay) „Oh ok. Danke“(Nelly) „kein problem“.
Wir gingen in die nächste Pizzeria und aßen jeder ne leckere Pizza. Während dessen, waren die Jungs und Tascha dabei, das Apartment zu schmücken und für die Party fertig zu machen. Wir hatten alles vorher abgesprochen und ihnen den zweiten Schlüssel gegeben. Auch dass wir mit Nelly essen gehen würden, hatten wir geplant. Wir wollten Nelly nämlich überraschen…
Als wir die Pizzen gegessen hatten, war es auch schon 7pm. Und um 8pm sollte die Party losgehen. Also nur noch eine stunde. Wir bezahlten und machten wir uns auf dem Weg zu Apartment. Allerdings nahmen wir den Umweg durch den Park, um Nelly wenigstens ein bisschen die Umgebung zu zeigen.
Am Apartment angekommen, hörten wir auch schon total laute music. „Wer ist den in unserem Apartment?“ fragte Nelly etwas beunruhigt. „Och das sind NUR die Jungs“ meinte Jay so nebenbei. „Aja…Na dann.“
Wir klingelten an der Tür und mussten einige Zeit warten, bis mal jemand aufmachte. „Hey da seid ihr ja.“ „Hi Chris“ begrüßten Jay und ich ihn. „Hey Jungs… JUNGS. Jay und Sandy sind da. Mit Nelly.“ Rief er durch die Wohnung. Schon waren auch die anderen da. Naja fast alle. Lee und Tascha fehlten noch. „Ey sagt mal wo sind Lee und Tascha denn?“ „Hmm… gute frage.“ Meinte chris. „Die beiden sind noch etwas besorgen“ erwiderte Mus. „Ah na gut. Dann stell ich dir wenigstens die anderen Mal vor.“ Wandte ich mich an Nelly. „Also das sind Chris & Mus, Sam, Marcel, Ollie, Tom, James und Stu. So Leute – Das ist Nelly“ „Hey wie geht’s?“ „Wie findest du die Wohnung?“ „Warst du schon mal in London?“ Die ganzen ragen prasselten so auf sie herab, aber sie antwortete auf keine einzige. Ich schaute sie und musste ein lachen verkneifen. Sie stand da mit offenem Mund nd brachte kein Ton heraus. „Em – Nelly. Alles ok bei dir?“ fragte ich sie, doch immer noch brachte sie kein Wort heraus. „Das… das… ist Blazin`Squad!“ sagte sie ziemlich leise, aber doch noch so, das wir es verstanden. „Jep. Das sind alle von Blazin`Squad. Naja fast alle. Lee fehlt noch, aber der wird hoffentlich auch gleich kommen“ „Wenn er nicht wieder mit Tascha den Verkehr aufhält dann schon„ fügte Sam dazu. Wir mussten lachen. „So lass uns mal reingehen.“ Ich schob Nelly durch die Tür und ging dann kurz ins Bad. Nach einer stunde waren Lee und Tascha dann auch mal da und die Party war voll im Gange. Die Jungs hatten noch ein paar Leute eingeladen und so war es total voll. Alle hatten sie ihren spaß und tanzten oder saßen irgendwo und unterhielten sich. Selbst Nelly hatte, nachdem sie den ersten Schock überwunden hatte, angefangen zu tanzen. Im moment saß sie auf dem Sofa und unterhielt sich mit Sam und Mus. Die Stimmung war einfach klasse. So auch die Music, da Tom auflegte.
Die Party ging bis in den frühen Morgenstunden. Irgendwann machten sich die Leute dann auf den Weg nach Hause, bis nur noch Nelly, Ich, Tascha und die Jungs übrig waren. Wir waren alle total fertig und auch nicht mehr so nüchtern. Lee, Chris und Ich waren schon eingepennt und lagen wie ein Wollknäuel zusammen auf dem kleinen Sofa. Die anderen fanden das Bild ziemlich lustig und machten ein Erinnerungs- Foto davon, bevor auch sie sich erschöpft schlafen legten.


Teil 16

*Am nächsten morgen*
Ich wachte auf und wollte mich aufrichten, was aber nicht ging, da Chris und Lee so halb auf mir lagen. War zwar ganz gemütlich, aber die beiden zusammen, waren ziemlich schwer. Ich versuchte sie vorsichtig von mir schieben, allerdings lag ich so blöd und hatte dafür nicht genug kraft. „Na kleine, brauchste Hilfe“ sagte jemand zu mir. Ich drehte mich etwas und erblickte Sam und Mus. Beide grinsten und fanden meine situation sehr witzig. „Wäre echt nicht schlecht. So langsam werden die beiden echt schwer“ erwiderte ich. „Moment… wir werden dir sofort helfen“ grinsend gingen die beiden ins Bad. Och ne. Ich hoffte, dass sie nicht das vorhatten, was ich dachte… Leider doch. Beide hatten sie ein Gefäß mit Wasser in der hand und schütteten den Inhalt über Chris und Lee, und ich konnte nichts dagegen tun…
„Aaaaaaaaah…!“ Lee schreckte auf und war binnen Sekunden auf den Beinen. „Sag mal spinnt ihr oder was?!“ wetterte er gleich los. „Hey beruhig dich mal. Wir wollten shaz ja nur beim Aufstehen helfen“ beschwichtigte Mus ihn. „Hättet ihr auch anders machen können“ etwas ärgerlich ging Lee ins Bad. „Naja für Chris müssen wir uns wohl noch was anderes überlegen. Der pennt immer noch. Echt nicht normal“ (Sam) „Wenigstens schnarcht er nicht“ lachte ich. „Ja das stimmt“ bestätigte Mus.
Wecken brauchten wir Chris dann nicht, da ich ihn zur Seite schieben konnte. Außerdem fiel uns eh nichts ein, wie wir ihn wach machen könnten. Sah schon irgendwie süß aus, wie er da so lag und schlief. Also jetzt nichts Falsches denken, aber so knuffig wie er da lag – sah echt crass aus. Ich lief schnell in mein Zimmer und holte meine Digi-Cam. Dann machte ich ein schönes Errinerungsfoto von Chris.

So nach und nach waren dann endlich alle wach und überlegten, was wir denn noch so machen wollten. Kamen dann aber zu dem Schluss, das wir erst mal alles hier aufräumen und dann noch ein bisschen schlafen wollten. Und da die Jungs zu faul waren aufzustehen, geschweige denn davon, ihre süßen Popos nach Hause zu tragen, machten wir uns ne gemütliche Ecke im Wohnzimmer fertig und schliefen alle dort. Naja gut. Ich und Jay schliefen bei mir im Bett und Nelly bevorzugte auch lieber ihr eigenes, aber davon reden wir lieber nicht.


*Ein paar Monate später*
Die letzten Monate waren echt geil. Nelly wohnte mittlerweile ganz bei mir und ich war echt froh sie zu haben. Mit Jay lief es auch super gut. Ich liebte diesen Schnuffel immer noch, wie am ersten Tag und konnte mir ein leben ohne ihn, gar nicht mehr vorstellen. Leider sah ich ihn im moment nicht sehr oft, da er mit den Jungs auf Tour war. Aber dafür Telefonierten wir jeden Tag etliche stunden, so dass Nelly schon angst vor unserer Telefonrechnung hatte. So schlimm wurde sie dann gott sei dank nicht. Man KONNTE es noch bezahlen. Das heißt, mit Nellys Hilfe konnte ich es. Ohne wahrscheinlich auch nicht. Ich war etwas knapp bei Kasse, da ich immer noch zur Schule ging und keinen neben Job mehr hatte. Aber nicht mehr lange. In 2 Wochen hatte ich meine Abschlussprüfungen und dann konnte ich endlich anfangen zu Arbeiten. Ich hatte einen echt crassen Ausbildungsplatz gefunden, als Hotelfachfrau, so wie Nelly. Allerdings in einem anderen Hotel, aber immerhin hatte ich was. Und es war gar nicht mal so schlecht. Ich hatte für drei Wochen in den Ferien in dem Hotel ein Praktikum gemacht und es war echt cool. Nur ein bisschen stressig, aber man hielt es aus. Am 4. Januar sollte ich dann anfangen dort zu Arbeiten. Doch vorher war erst mal Weihnachten und Silvester. Darauf freute ich mich schon total riesig, da wir mit den Jungs zusammen feiern wollten und zudem noch meine und Nellys family zu uns kamen.
Bis es aber soweit war, musste ich erst mal schön zu Hause sitzen und lernen. Die ganze langen Tag, verkroch ich mich in meinem Zimmer und lernte so ein Kram wie: Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre, Mathe etc. Und so langsam konnte ich mein Hirn schon rauchen sehn. Mein Kopf war jeden Abend so voll gestopft, dass ich mich auf nichts anderes mehr konsentrieren konnte und die ganzen Formeln von Mathe und die vielen Rechte von BWL vor meinem inneren Auge nur so rumspukten. Manchmal war ich echt am Ende mit meinen Nerven und hätte am liebsten die ganzen Klamotten aus dem Fenster geworfen... etc. Ich denke, manchen von euch wird das sicher bekannt sein. =)

Heute hatten ich (wieder mal) so ein Tag und wollte grad am liebsten schreiend aus dem Haus rennen, als es an der Tür klingelte. Total bedröppelt ging ich hin und öffnete sie. Und sofort war meine Verzweiflung wie weggefegt. Total überrumpelt stand ich nun mitten zwischen Tür und Angel und schaute die Person, die vor mir stand, sprachlos an. Ich glaubte es kaum. Es war... „PHILIPP!“ „Hey. Is ja ne tolle Begrüßung!“ „Ich… ja… sorry, aber… aber was machst du denn hier?“ Vor lauter Überraschung brachte ich kaum ein Wort raus. „Naja… Ich dachte mir, ich könnte euch mal besuchen kommen. Ich dachte vielleicht freut ihr euch ja. Vor allem da wir uns seit fast einem halben Jahr nicht mehr gesehen haben.“ Er schaute mich etwas unsicher an.

*Zur Info*
Philipp ist so gut wie mein und Nellys bester Freund und wir haben ihn echt mega doll lieb, auch wenn er manchmal etwas still ist und auch oft mal eine ziemlich scheiß Einstellung hat, zum Thema Freundschaft. *nicht war Nelly?!* Aber trotzdem… Ihn musste man einfach gern haben.

„Sicher freu ich mich. Und Nelly tut das bestimmt auch, aber sie ist grad nicht zu Hause. Komm doch erst mal rein“ Ich trat etwas zur Seite damit Philipp rein gehen konnte. Zuerst schaute er sich mal um. „Ihr habt es echt schön hier.“ „Danke. Möchtest du vielleicht etwas trinken oder essen?“ fragend schaute ich ihn an. „ne, danke. Möchte jetzt nix“. „Ok. Setzt dich und erzähl erst mal, was du so die letzten Monate gemacht hast?!“.

Philipp erzählte mir alles über die vergangenen Monate und so quatschten wir bis spät am Mittag. Irgendwann signalisierte dann mein Handy, dass ich eine SMS bekommen hatte.

Hey lil Shaz,
ich komm erst später nach Hause. Muss länger arbeiten. Sorry. Bis nacher.
Nelly

„Du Phil… Neele muss länger arbeiten. Also mit ihr werden wir wohl heute nicht mehr rechnen können. Wollen wir heut noch alleine was unternehmen? Oder musst du schon wieder los?“ fragte ich ihn. „Ja können wir gern machen. Und was?“ „Keine Ahnung. Wie wärs mit Kino? Da war ich schon länger nicht mehr“ „Em… sicher gerne, aber so gut kann ich kein englisch“ meinte er etwas grinsend. „Oh, na dann gucken wir halt DVD`S.“ „Ja gut.“ Den Rest des Nachmittags und Abend verbrachten wir also damit unsere ganzen DVD’s zu gucken, die Nelly und ich besaßen und quatschten über die letzten Monate. Um 10 pm machte er sich dann auch auf den Weg zu seinem Hotel.

Teil 17

Es waren zwei Wochen vergangen, seitdem Philipp uns besuchen kam, aber nun war er wieder in Germany und ich stand kurz vor meinen Prüfungen. Morgen sollte ich die erste haben. In einer Woche sollten dann aber endlich alles vorbei sein. Ich sehnte mich danach endlcih nicht mehr lernen zu müssen und hoffte bloß, dass ich die Prüfung schaffte. Die ganzen tag lang lief ich nervös durch die Wohnung. Und jedes Mal, wenn Nelly mich so sah, versuchte sie mich von den Prüfungen abzulenken und redete beschwichtigend auf mich ein. Irgendwie klappte das ja auch, dass ich ruhiger wurde, die Prüfungen vergas ich trotzdem nicht.

*Eine Woche später*
Ich hatte nun alle Prüfungen geschafft und hatte sie auch ganz ordentlich bestanden. Ich war so happy, das Nelly und Ich erst mal feiern gingen. Spät in der Nacht kamen wir erst nach Hause und beide waren wir total fertig. Wir hielten uns nicht lange damit auf, uns umzuziehen, sondern legten uns gleich ins Bett…
Am nächsten Morgen wurde ich durch von dem Klingeln unserer Türschälle geweckt. Noch im Schlaf torkelte ich zur Tür und schloss sie auf. Und vor mir stand Jay… Er hatte rot unterlaufende Augen und hatte ein Gesichtsausdruck, bei dem ich am Liebsten zurück gewichen wäre. Es war wut verzerrt und seine Augen funkelten mich böse an. Das schlimmste aber war, dass ich den Grund dafür nicht wusste. „Jay- was ist passiert?“ ich sah ihn besorgt an. „DAS FRAGST DU AUCH NOCH? ICH SOLLTE WOHL EHER FRAGEN, WAS BEI DIR PASSIERT IST, ALS ICH WEG WAR!“ schrie er mich an. Ich verstand nicht warum er das tat und wich ihm einige Schritte aus. Er trat auf mich zu und ich stieß an die Wand. „Jay….was… was soll das?“. Ich verstand die Welt nicht mehr. Erst dachte ich, es wäre ein schlechter Scherz von ihm, aber nach und nach wurde mir bewusst, dass dies kein Scherz sein konnte. Dafür war die Lage viel zu ernst. „WAS DAS SOLL? ICH BIN 6 WOCHEN WEG, UND DU TRIFFST DICH DIE GANZE ZEIT MIT EINEM ANDEREN! WAHRSCHEINLICH HABT IHR… HABT IHR…“ Er sprach nicht weiter, doch ich wusste schon, was er sagen wollte. Doch ich wusste nicht weshalb er das dachte von mir. „Ich… Was soll das Jay? Ich habe mich mit niemand anderen getroffen. Und ich hab dich auch nicht mit jemand anderen betrogen. Warum sagst du das?“. „Weil es doch so ist. Brauchst dich gar nicht raus zu reden.“ Er hatte aufgehört zu schreien, doch sein jetziger Ton war so kalt und mit Hass erfüllt, dass ich wünschte, er würde mich noch weiter anschreien. Auch wenn ich mir keiner Schuld bewusst war. „Warum tust du das? Ich hab dich mit keinem anderen Betrogen!“ sagte ich nochmal, doch ich merkte, wie er mir nicht glaubte. Ich war verzweifelt und Tränen liefen an meinen Wangen runter, stoppten an meinem Kinn und fielen lautlos hinunter. Dann hörte ich schritte hinter mir und drehte mich um. Dort stand Nelly und schaute uns mit einem Fetten Fragezeichen im gesicht an. „was ist denn hier los? Hey sweety was ist den passiert?“ wandte sie sich an mich. Doch ich konnte ihr nicht antworten. Zu geschockt war ich von Jay – von seiner Reaktion, die ich nicht zuordnen konnte. Ich heulte nur noch mehr. Sie kam zu mir hin und nahm mich in den Arm. „Süße nicht weinen!“. „Nimm sie bloß nicht noch in Schutz. Sie…“. „Jay jetzt mach aber mal halb lang… Glaubst du wirklich, sie würde dich betrügen?“ fragend und doch zugleich wütend schaute Nelly Jay ins Gesicht, hielt mich dabei aber immer noch am Arm. Verdutzt guckte Jay jetzt sie an. „Du…?!“ „Ja Jay ich hab das grad alles mitbekommen. War auch nicht schwer, bei deiner Lautstärke“. Keifte sie ihn an. „Komm kleine… ich bring dich in dein Zimmer.“ „Moment Mal… Ich bin noch nicht mit ihr fertig!“ warf Jay wütend und empört dazwischen. „Sie aber mit dir – und jetzt tschüs. Die Tür wirst du ja noch kenne. Und wenn nicht, dann wirst du halt jetzt mit ihr Bekanntschaft machen. Und zwar von außen.“ Erwiderte sie ihn kalt und schob ihn zur Tür hinaus und schlug sie hinter ihm zu. „So… und jetzt bring ich dich ins Bett. Komm!“ Sie nahm mich und schaffte mich zu meinem Bett. Dort sackte ich zusammen und verfiel einem Heulkrampf. Es tat so weh. „Warum tut er das? Ich hab doch nichts getan! Oder etwa doch?“ fragend schaute ich Nelly an, die sich neben mich gesetzt hatte und mich versuchte zu trösten. Doch niemand konnte mir zu diesem Zeitpunkt Trost spenden. „Ich weis es nicht süße. Ich weis es nicht…“ Ich lag auf dem Rücken und starrte zur Decke. Immer noch liefen dicke Tränen an meinem Gesicht herunter. „Sweety. Ich werd dir mal ein Tee mit Honig machen. Der wird erst mal beruhigen. Ok?“ „Ja danke“ flüsterte ich. Sie stand auf und ging in die Küche.
Als sie wieder kam, war ich längst eingeschlafen und war im Reich der Träume herab gesunken. Doch meine Träume waren dieses Mal nicht fröhlich, sondern mit Traurigkeit, Tränen, Verzweiflung und Wut gefüllt und oft schluchzte ich im Schlaf. So vertiefte ich mich immer mehr in sie hinein und wachte nicht so bald wieder auf. Ich war gefangen in meinen Träumen. Und somit auch meine Trauer, meine Verzweiflung, Wut und dessen Tränen, die ich nur wegen ihm vergoss. Und ohne den Grund zu wissen, warum ich überhaupt dies tat…


Teil 18

Ich wachte auf und wusste erst nicht, warum ich mich so scheiße fühlte. Doch dann kamen die ganzen Erinnerungen und ich musste wieder anfangen zu heulen. Ich schaute auf die Uhr. Es war 1am. Ich hatte also den ganzen Tag durchgeschlafen. Und trotz des vielen Schlafes, fühlte ich mich müde und erschöpft. Total fertig setzte ich mich auf und blickte stumm aus dem Fenster, gegenüber meinem Bett. Dann stand ich ganz auf und zog mich an. Ging zur Tür hinaus und lief richtung Lee. Auf dem Weg zu ihm blickte ich immer wieder in Himmel. Dort leuchteten die Sterne und hatten keine Sorgen. Würden sie leben, dacht ich, dann würden sie ein unbeschwertes leben haben. So, wie ich es vor kurzen noch hatte. Doch nun… Was sollte ich machen? Ich hatte Angst Jay wegen etwas zu verlieren, was ich nicht begangen hatte….
Ich war bei Lee´s Haus angekommen und nun, da ich hier war, wollte ich doch lieber wieder gehen. Aber irgendwas hielt mich davon ab, und so ging ich zur Tür und klingelte. Lange brauchte ich nicht warten, da hörte ich Schritte auf der anderen Seite der Tür und dann, wie sie aufgeschlossen und geöffnet wurde. Vor mir stand ein zerzauster und noch halb schlafender Lee. Sofort, als ich ihn sah, stürzte ich zu ihm und fiel ihm heulend in die Arme. Erst tat er gar nichts, doch dann schubste mich Lee von sich weg und schlug die Tür vor meiner nase zu. Ich war zu geschockt um etwas zu tun. Was war denn jetzt mit ihm los? Miene Tränen blieben aus. Was hatte ich den so schlimmes getan, das plötzlich alle so fürchterlich wütend auf mich waren? Ich konnte nichts mehr verstehen. Egal wie ich die situation drehte und wendete – es verlief immer auf das Selbe Ergebnis. Und dies bereitete mir Sorgen und Angst.
Gedankenversunkend lief ich durch ganz London, ohne darauf zu achten, wo ich überhaupt hinlief. Und schon bald hatte ich mich auch verlaufen und wusste nicht einmal mehr, aus welcher Richtung ich kam. Ich wollte Nelly anrufen, doch ich fand mein Handy nicht. Dann fiel mir ein, dass es in meinem Zimmer lag und der Akku am aufladen war. Na super… Noch besser konnte es ja nicht werden.
Ich kam an einen Park und setzte mich dort auf die nächst gelegene Bank. Mir wurde kalt und ich verkroch mich mehr in meine Jacke. So verweilte ich lange Zeit und irgendwann schlief ich dort vor Erschöpfung auf der Bank, mitten in der Dunkelheit und Kälte und zudem noch unbekannten Gegend ein. Was ich nicht wusste: ich war schon längst wieder am Park bei meinem Apartment angekommen, da ich in der Runde gelaufen war…
Ich wurde ziemlich unsanft geweckt und als ich aufsah, blickte ich in ein besorgtes Gesicht, einer unbekannten. „Miss ist alles in Ordnung mit ihnen?“. „Ja danke. Es geht schon.“ Ich richtete mich auf und fuhr mir mit meinen Händen durchs Gesicht. Dabei rieb ich mir den Schlaf aus meinen Augen und versuchte ganz wach zu werden. Dann schaute ich erst auf. Die unbekannte war schon wieder fort und ich machte mich auf dem Weg nach Hause.
Als ich durch die Tür war, wurde ich auch schon stürmisch von Nelly umarmt. „Mensch süße, wo warst du? Ich hab mir sorgen gemacht. Ich dachte schon dir wäre was passiert, oder du hättest sonst was Schlimmes angestellt.“ „Sorry Nelly.. ich war draußen und eigentlich wollte ich zu Lee flüchten, doch das kann ich nun auch vergessen.“ „Warum denn das? Was ist denn passiert?“ Und so erzählte ich Ihr alles, was in der Nacht geschehen war und war danach mal wieder am Heulen und mit meinen Nerven am Ende. Aber wer wäre das nicht gewesen?! Ich meine, was hätten andere Personen gemacht, wenn sie von ihrem festen Freund angeschrieen und von dem besten Freund einfach so im stich gelassen worden wäre? Wenn alle sauer auf einen waren, ohne das man selber wusste, was der Grund dafür war und diejenigen ihn einem nicht verraten wollten oder konnten?! Es war schon zum Verzweifeln…




Shaz 
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...   Erstellt am 19.10.2006 - 00:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Teil 19

Nachdem ich mich gefangen hatte, versuchte ich mit Jay zu reden, um diese sch**** aufzuklären, doch vergeblich. Er hörte mir nicht ein einziges Mal zu. Jedes mal ging er mir aus dem weg und wich meinen flehenden Blicken aus. Und wenn sich dann doch mal unsere Blicke kreuzten, dann war seiner mit einem Hass erfüllt, das mir das Herz immer wieder aufs Neue zerbrach. Genau das gleiche war mit Lee… Auch er ging mir aus dem Weg und vermeidete den Kontakt zu mir. Nur die anderen redeten noch mit mir, obwohl ich selbst bei ihnen sehen konnte, dass sie eigentlich lieber nicht mit mir sprechen wollten.
Ich saß in meinem Zimmer und war am Weihnachtsgeschenke einpacken, als es an der Tür klingelte. „Nelly… Könntest du mal eben gehen bitte?“. „Ja mach ich“ Ich hörte wie sie die Tür aufschloss und mit jemanden redete, aber konnte nichts davon verstehen. War anscheinend nicht für mich… auch gut. Ich widmete mich wieder meinen Geschenken zu. Aber irgendwie wurde es mir so zu langweilig und hörte nebenbei music. Eigentlich höre ich immer Blue, Gentleman oder einfach die music von den Jungs, aber diesmal nicht. Diesmal lief Linkin Park. Das war im moment das beste Mittel gegen meinen Kummer. Da konnte ich so richtig meinen Frust bei raus lassen. Ich machte In The End an und drehte meine Anlage voll auf, so dass ich nicht bemerkte, dass jemand mein Zimmer betrat. Erst als dieser jemand mich an der Schulter berührte, schreckte ich auf und drehte mich um. Und vor mir stand Chris. Überrascht schaute ich ihm ins Gesicht, stand dann aber auf um die music leiser zu machen. „Was machst du denn hier?“ war die erste Frage, die mir entwich. „Danke für die Begrüßung. Trotzdem hi.“ Seine Stimme war ruhig, aber auch etwas gereizt. „Sorry Chris. Hi. Also was machst du hier?“ wiederholte ich meine Frage. „Ich wollte mit dir reden“: „Wow, da biste aber der Erste. Die anderen wollen ja nicht mit mir reden und Lee geht mir ja aus dem Weg… Und Jay… reden wir nicht darüber.“ Traurig blickte ich auf dem Boden. „Aber genau darüber muss ich mit dir reden. So geht das nicht weiter. Seit einer Woche redet ihr drei nicht mit einander…“. „das ist aber nicht meine schuld. Ich hab versucht mit Lee und vor allem mit Jay… „ Ich brach ab, da mir bei dem Gedanken an Jay tränen in die Augen traten. „Ich weis. Aber trotzdem kann es nicht so weiter gehen. Ich weis dass du ihn liebst und ihn niemals betrügen würdest…“ „Du glaubst mir also“. Ein kleiner Hoffnungsschimmer machte sich breit. „Ja… Und Mus und Sam auch. Ich hab mit ihnen vorgestern darüber gesprochen“. „Und was ist mit den anderen?“ „Mit denen hab ich nicht direkt darüber geredet und weis daher nicht so wirklich, was sie darüber denken. Die haben im moment selber sorgen und brauchen nach der Tour erst mal ihre Ruhe. Also sei ihnen nicht Böse, wenn sie sich da raus halten. ok?“ „Hmmm… ok. Nein bin ich ihnen nicht. Ich versteh sie ja. Es geht sie ja auch nur indirekt was an.“ Ich starrte an die Wand. „Na, wie man es nimmt. Darf ich mich setzten?“ „Sicher. Setz dich hin, wo platz ist.“ „Also… wie gesagt – Mus, Sam und Ich glauben dir, nur wir wissen nicht, was wir gegen Jay`s und Lee´s Sturheit machen sollen…“ „Warum glaubt Jay überhaupt, dass ich ihn betrogen hätte?“ unterbrach ich Chris. „Em… So ganz wissen wir das auch nicht. Wir wissen nur, dass ihm eine unbekannte einen Brief gegeben hat mit einem Foto drin, wo du mit einem anderen küssend drauf bist.“ Geschockt schaute ich Chris an. „Das ist jetzt nicht euer ernst oder? Ich hab nie… nie mit jemand anderen rumgeknutscht. Wie kann er das nur glauben?“ langsam aber sicher fingen die Tränen wieder an zu fließen. „Naja… Auf dem Foto bist du ganz eindeutig drauf zu sehen und… ach ich weis doch auch nicht.“ Die Tränen wurden immer mehr und jede einzelne kullerte auf dem Boden. „Und trotzdem glaubt ihr mir? Obwohl ich darauf SO deutlich darauf zu erkennen bin? Warum könnt ihr mir dann glauben, und Jay nicht… und Lee?“ Heulend schaute ich zu Chris auf und bei jedem einzelnen Wort was ich sprach, wurde meine Stimme verzweifelter. „ich liebe Jay doch. Sogar mehr als alles andere auf dieser Welt. Warum glaubt er mir das denn nicht?“ fragte ich flüsternd und heulte… heulte wieder alles raus. Chris kam zu mir und hockte sich neben mich. „Weißt du! In tiefen seines Herzen, weis er, das du die Wahrheit sagst, aber…“ „Aber warum macht er dann sowas?“ „Dieses Foto, was er bekommen hat, zeigt hm was anderes. Und jetzt weis er nicht, was er glauben soll.“ „ich versteh das einfach nicht.“ Ich wollte es aber verstehen… „Und warum ist Lee auf mich sauer?“ „Ist er gar nicht!“ „Wie jetzt?“ spätestens jetzt konnte man tausende Fragezeichen auf meinem Gesicht stehen sehen. Ich verstand nämlich nun gar nichts mehr. „Gut . Er war sauer auf dich, weil er es nicht glauben konnte, dass du Jay betrogen hast. Aber Mus konnte ihn davon überzeugen, das du nicht lügst.“ „Ja aber warum redet er dann nicht mit mir?“ Nun grinste Chris etwas. Ich fragte mich, wie man sowas lustig finden konnte. „Also nimm ihm das bitte nicht so übel, aber… er traut sich nicht, zu dir zu gehen und sich bei dir dafür zu entschuldigen, dass er dir nicht geglaubt hat. Er hat nämlich total das schlechte Gewissen.“. „hmm… Und ich bräuchte doch dringend meinen besten Freund jetzt“ gab ich enttäuscht zu. „Glaub ich. Aber du musst jetzt einfach abwarten. Irgendwann, hoffen wir, dass es bald ist, wird er sich bei dir entschuldigen.“ „Und was ist mit Jay? Ich brauche ihn und kann mittlerweile nicht mehr ohne ihn leben.“ „So ganz wissen wir das auch noch nicht, aber wir versuchen alles was geht, um ihm klar zu machen, das du ihn nicht betrogen hast. Aber so einfach ist das leider nicht.“ Ich seufzte leise. „Wir haben allerdings die Vermutung, dass jemand das Foto gefälscht hat um euch beiden auseinander zu bringen. Und wenn sich das als war rausstellt, können wir Jay es auch beweisen.“ Ich sah Chris an und konnte jetzt nicht wirklich glauben, was er da grad gesagt hatte. Und nun kamen mir auch fragen auf. Sogar interessante fragen. Zum Beispiel, wer sich solche Mühe machen sollte, nur um mich und Jay zu trennen? Und vor allem WER diese Person war und was ihm das nutze? „Wie kommt ihr auf die Idee, dass jemand sowas machen würde? Und vor allem WARUM?“ total ratlos sah ich Chris an. „Eigentlich hat uns Jay selber darauf gebracht. Es hat uns erzählt, dass er seit einiger Zeit von einem Mädel verfolgt wird und ihm überall auflauert. Und da sind wir auf die Idee gekommen, dass vielleicht sie das sein könnte, weil sie ihn für sich haben will. Aber wir wissen nicht, ob es wirklich so ist.“ Ich war sprachlos. Wie konnte man nur so egoistisch sein und nur an sich denken, ohne darauf zu achten, wie andere sowas verletzte?! „Und wie wollt ihr jetzt versuchen, dass zu beweisen?“ „Naja… Sam hatte die Idee, dass dieses Mädchen das Foto auf dem PC zusammengesetzt haben könnte und dann müsste man das eigentlich, bei genauerem Hinsehen sehen. Irgendein fehler oder irgendeine Ungenauigkeit müsste man eigentlich finden. Und dann werden wir das Jay zeigen und dann muss er dir ja endlich glauben.“ Ich brachte kein Ton raus. Ich war einfach nur überwältigt von dem, was mit Chris gerade erzählt hatte. Und da ich ihm nicht danke sagen konnte, vor lauter Sprachlosigkeit, fiel ich ihm einfach um den Hals und drückte ihm ein Bussi auf die Wange. Dann drückte ich ihn ganz fest. Ich konnte es nicht glauben. Ich hatte wieder einen Hoffnungsschimmer. „Hey nicht so stürmisch kleine. Ich werd noch gebraucht!“ lachte er und ich ließ von ihm ab. „Danke. Ich… man… danke.“ „Schon ok. Ich helfe dir doch gerne. Vor allem, weil ich kein Bock hab, euch beide noch weiter so depri zu sehen. Das bricht ja selbst mir das Herz. Außerdem ist Jay zurzeit unausstehlich und so langsam geht mir das auf die Nerven.“ Er grinste etwas und ich musste nun auch lächeln. Vielleicht würde jetzt wieder alles gut werden. „So ich werde jetzt auch mal wieder gehen. Machs gut kleine.“ Er stand auf und ich brachte ihn noch zur Tür. Dort umarmte ich ihn noch mal zum Dank. „Sag den anderen bitte auch Danke von mir. Ja?“ „Mach ich. Und du wirst jetzt nicht mehr so betrübt durch die Gegend laufen ok?“ „gut.“ Er gab mir noch ein Bussi und ging dann. Glücklich ging ich in mein Zimmer zurück und machte die music wieder an. Aber diesmal hörte ich nicht Linkin Park, sondern Crossroads…


Teil 20

Morgen war Weihnachten und eigentlich wollte meine Family nach London kommen, aber da meine ältere sis krank war, konnten sie nicht fliegen. Sie wollten sie ja nicht weihnachten alleine verbringen lassen. Und um ehrlich zu sein, war es mir auch recht. So hatte ich wenigstens etwas Abstand von Jay und Nelly hatte mal ihre ruhe vor mir. =) Außerdem kam ihre family nach London zu Weihnachten, weil sie krank war und so nicht fliegen wollte. Aber ich wusste, das dies nicht der einzigste Grund von Nelly war, weshalb sie hier blieb. Auch wenn sie mir nichts erzählt hatte, wusste ich dennoch, dass sie sich seit einiger Zeit ziemlich oft mit Stu traf. Und so wie aussah, konnte bei den Beiden sogar etwas Ernstes dabei raus kommen. Ich fand das richtig süß.
Endlich hatte ich es geschafft, meine Reisetasche fertig zu packen und setzte mich erst mal in die Küche um nen Kakao zu trinken. Gleich wollte ich dann noch kurz zu Tascha gehen und mich bei ihr verabschieden… und von Lee. Er hatte sich endlich bei mir entschuldigt und darüber war ich einfach nur froh. Doch Jay glaubte mir immer noch nicht. Sam, Mus und Chris hatten leider noch keine Beweise gefunden und somit auch nichts, was mir helfen konnte, Jay zurück zu kriegen. Denn auch wenn es nicht offiziell war, war es leider so, dass er mit mir schluss gemacht hatte. Ich hoffte aber, dass dies nur vorerst war und sich das endlich alles aufklären würde. Im moment sah es allerdings noch schlecht aus und es machte mich total fertig, so das ich fast jeden Abend in meinem Zimmer saß und heulend auf meim bett lag. Dabei hörte ich immer und immer wieder von Blue >Breath Easy Where The Story Ends<.
Ne halbe Stunde später stand ich vor der Tür von Lee und klingelte. Die Tür wurde aufgemacht und vor mir stand Tascha. „Hey süße“ begrüßte sie mich. „Hey schatzü. Ich wollt mich nur von dir und Lee Verabschieden, weil ich heute Abend noch nach Deutschland fliege.“ „Also bleibst du wirklich nicht hier über Weihnachten?“ sie war doch schon etwas enttäuscht. „nee sorry süße. Aber ich wollte gerne mit meiner family Weihnachten verbringen und da Jay ja…“ weiter sprach ich nicht. „Mensch sweety, nicht den Kopf hängen lassen. Das wird sich schon wieder einrenken. Glaub mir.“ „Wenn du meinst. Hmm… Ist Lee eigentlich da? Ich wollt ihm ja auch noch tschüß sagen.“ „ ne du. Der besorgt uns grad was zu futtern. Er ist auch eben erst weg gefahren und weis nicht, wann er wieder kommt.“ „Dann sag ihm bitte von mir tschüß ok? Machst du das? Ich muss nämlich noch ein paar letzte Sachen packen, und dann auch schon zum Flughafen“! „Klar mach ich das. Wie kommst du denn zum Flughafen?“ „Sam, Chris, Stu und Nelly bringen mich.“ „Aha… Ok dann wünsch ich dir schon mal ein schönes Weihnachtsfest und immer schön lächeln ok?!“ „Wünsch ich dir auch.“ Wir umarmten uns beide und noch mal und dann war ich auch schon wieder weg.

Ich stand am Flughafen in Paderborn und wartete darauf, abgeholt zu werden. Aber anscheinend verspäteten sie sich oder hatten mich – schlicht und einfach – vergessen. Beides wäre ihnen zuzutrauen. Aber nein – dort waren sie schon. Meine ganze family. Freudig lief ich zu ihnen hin und umarmte erst mal alle. Dann fuhren wir nach Hause und ich verbrachte mit ihnen zusammen schöne Weihnachten. Auch wenn ich die ganze Zeit daran denken musste, dass es mit Jay wohl noch schöner wäre. Meine Familie wusste nicht, dass ich zurzeit nicht mit Jay zusammen war. Und so fragten mich meine Geschwister, warum er denn nicht mit wäre. Sie wollten ihn doch so gerne mal wieder sehen. „Ja.. Em… Der wollte auch mit seiner eigenen Family Weihnachten verbringen. Wir feiern aber noch nach, wenn ich in London wieder bin.“ Ok zugegeben. Es war ne glatte Lüge, aber sie mussten ja nicht alles erfahren. Sonst dachten sie nachher noch, es wäre besser, wenn ich wieder ganz nach Deutschland käme. Aber das wollte ich ja nicht und so musste ich halt Lügen. Auch wenn ich es ganz schön ungern tat. Doch irgendwann würde ich ihnen das auch noch erzählen. Nur jetzt nicht.




Shaz 
Jay Mod!
............



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...   Erstellt am 19.10.2006 - 00:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein Tag vor Silvester saß ich wieder im Flieger nach London, nachdem ich mich von meiner Familie wieder verabschiedet hatte. Und irgendwie war ich doch traurig wieder weg zu gehen und wäre sogar lieber da geblieben. Ich freute mich zwar Nelly und die anderen wieder zu sehen, aber ich hatte auch so ein bisschen Angst davor, was jetzt mit Jay war. Nachdem mein Flieger gelandet war, kamen mir Mus, Lee & Tascha, Chris, Sam, Stu und Nelly (die beiden Hand in Hand, woraus ich schließen konnte, dass die beiden wohl nun zusammen waren) entgegen und stürmten schon so halb auf mich zu. Von allen wurde ich ganz fest geknuddelt und es gab noch von jedem ein Bussi. „schön das du wieder da bist. Man ich hab dich ja sooo vermisst“ (Nelly) „Ja ich dich auch. Aber wenn du mich gleich nicht loslässt, wirst du mich für immer vermissen müssen.“ Würgte ich unter ihrer stürmischen Umarmung her. „oh sorry“ und schon ließ sie mich los. „Wie ich sehe, seit ihr nun endlich zusammen?!“ fragend schaute ich zu Stu und Nelly. Die beiden guckten mich Freuden strahlend an und nickten. „Man wird ja auch Zeit. Nachdem ihr euch sooo oft `heimlich´ getroffen habt.“ Darauf hin machten sie ein total dämliches Gesicht, das ich anfangen musste zu lachen. „Du wusstest von unseren Treffen?“ Man sah förmlich, wie beide rot im Gesicht wurden. „naja.. Ich hab zwar selber zurzeit ärger, aber so was kriegt man dann ja doch mit. Du kannst halt nichts vor mir verbergen Nelly“ Grinsend schaute ich sie an. “ich glaubs auch langsam. Naja was solls. Ich hätt es dir ja eh erzählt.“ „Na dann“.
„So jetzt lasst uns mal fahren.“. „ja genau. Los“ Auf einmal hatten sie es alle eilig und mir war ein Rätsel warum?! „Em… Warum habt ihr es so eilig?“ „Haben wir doch gar nicht…“ „Wir haben für dich eine Überraschung!“ warf Sam dazwischen. „SAM!!!!“ (Alle) „Meine Güte Sam. Kannst du nicht mal etwas für dich behalten?“ (Chris total aufgebracht) „Oops… sorry“ (Sam). „Oh eine Überraschung? Was denn für eine? Los erzählt?!“ „Nö… Wirst du noch früh genug sehen. Und am Schnellsten, wenn du jetzt deine Sachen schnappst und mit uns kommst.“ Na das ließ ich mir ja nicht zweimal sagen und holte schnell meine Tasche. Auf der Fahrt im Auto versuchte ich weitere Details aus Sam (er saß neben mir) raus zu holen. Aber vergeblich. Jedes mal sah ihn Mus böse an und somit hielt er seinen Mund und ich erfuhr kein einziges weiteres Wort. *manno*

*nach einiger Zeit*
„Sagt mal, wo fahren wir denn hin? Das is aber nicht der Weg zu unserem Apartment!“ „Wir wollen da ja auch gar nicht hin.“ erwiderte Mus. „Und wohin dann?“ „sagen wir nicht – und du auch nicht Sam!“ fügte Chris noch hinzu. So musste ich also warten. Die fahrt wurde immer länger und da ich total müde war, dämmerte ich in ein Wachschlaf.
Wir hielten an und ich wachte auf. Ich blickte aus dem Fenster um zu sehn, wo wir waren, aber mir war diese Gegend total unbekannt. „Alles bitte aussteigen!“ rief Chris. Mühselig stieg ich aus dem Auto und schon wurden mir die Augen verbunden. „Hey was wird das denn jetzt?!“ protestierte ich laut. „Ruhe hier auf den billigen Plätzen, sonst gibts keine Überraschung“! Augenblicklich war ich still, protestierte innerlich aber weiter.
Ich war schon total hibbelig und wollte wissen, was das für eine Überraschung ist, als eine Melodie an mein Ohr kam. Einer nahm mir das Tuch weg und ich sah dass wir in voll kommender Dunkelheit standen. Nichts war zu sehen, außer einem kleinen See, der sich genau vor uns befand.
Dann wendete sich meine Aufmerksamkeit wieder dieser Melodie. Diese fesselte mich so sehr, dass ich alles andere um mich herum vergaß. Und als dann noch diese Stimme dazu kam, war es ganz um mich geschehen. Total verträumt und in einer anderen Welt, lauschte ich dem Text, der dieser jemand sang…

You know they say
In every man's life, there comes a time
When you get struck by the arrow of cupid
By the love of God, or the beauty of a woman
Sometimes this love, brings thunder into your life
And it brings the storm, sing about it

There is more to love than this
love is more than just a kiss
We will take it you that step
we will do more than just connect
and will you
bring the thunder in my life
and the fire in my eyes
cause then there
will be days of pleasure where
everything far will be so near

I have never felt thunder (thunder)
and lightning (lightning)
like this
I have never been struct by (struct by)
a wonder (a wonder)
like this

There are days where I can stop talking about you
there are days I can stop saying you name
and I'm looking for ways and never to part from you
have
everything change and you still stayed the same

I've never seen that there's never been anything with the beauty of you
I've never seen and there's never been anything with the beauty of you


Bei jedem einzelnen Wort, musste ich an Jay denken. An seine Stimme… an seine Worte… einfach an alles, was mit ihm zu tun hatte…

Yo, yo, yo
Aiyo, shorty, I've never met someone so beautiful
From your hair follicle to your fingers nail cuticle
Struck by the arrow of cupid, this love is deep rooted
Like someone, took my heart sampled it and looped it
To a song that's endless, passion brings the tempest
I'll slay a thousand dragons to save my little princess
A walking gift from God, you are my shining star
The diamonds and gold that most men be mining for

Days that we shared our light treasures
The treasure light fire is to mankind
My hands will try to carry you to heaven
But since I've seen you, you've brought heaven to my mind

I've never seen that there's never been anything with the beauty of you
I've never seen and there's never been anything with the beauty of you
>bei den letzten beiden Zeilen entflammte ein rotes, aus Teelichtern gestaltetes Herz auf dem See und schwamm auf mích zu.

Als es fast bei mir angekommen war, merkte ich, wie sich mir jemand näherte. Ich drehte mich um und vor mir stand… Jay. Er stand im Schein der Kerzen und guckte unsicher mich an. Ich war Überrascht und doch zugleich überwältigt von diesem Anblick, so dass ich kein Wort raus bekam. Er sah einfach süß aus, wie er da so vor mir stand und mich unsicher anlächelte. Langsam kam er auf mich zu, mit Roten Rosen in der Hand, bis er vor mir stand. Meine Knie fingen an zu zittern und fühlten sich wie Pudding an. Dann…

„Sandy.. Die letzten Tage und Nächte waren für mich die Hölle. Vor lauter Verzweiflung saß ich in meinem Zimmer und versteckte mich – dachte nach. Über uns, und vor allem an Dich. In jeden meiner Gedanken kamst du vor, doch ich wollte das nicht. Ich versuchte die Gedanken an dich zu verdrängen, doch du warst überall und ich konnte mich nicht dagegen wehren. Ich war unglücklich und wusste nicht mehr, was ich tun sollte. Wie ich es auch drehte und wendete, ich kam immer auf die Selbe Antwort. Und diese sagte mir…
Dass ich dich brauche – sogar mehr als mein Leben und dich wieder haben will. Ich kann einfach nicht ohne dich leben. Ich brauche dich so dringend wie die Luft zum Atmen und egal was kommen möge – ich würde dich immer lieben. Und als mir das klar wurde, wollte ich nur noch eins… Dich an meiner Seite wieder haben – Und mich bei dir entschuldigen. Denn ich liebe dich so sehr. Und ich hoffe, du verzeihst mir, dass ich dir nicht geglaubt hab.“
Er sah mich fragend und wartend an. Ich brachte kein Wort raus. Stattdessen weinte ich… Es hatte mein Herz so berührt, dass ich heulen musste. Die Freudentränen flossen nur so an meinem Gesicht runter und ich war unfähig, irgendetwas zu tun. Dann hatte ich so einigermaßen meinen Körper wieder unter Kontrolle und fiel Jay schluchzend um den Hals. Er nahm mich sanft in den Arm und drückte mich fest an sich. Er strich mir beruhigend und froh über den Kopf und über den Rücken. „Ich liebe dich!“ flüsterte ich ihm unter Tränen ins Ohr. Daraufhin nahm er meinen Kopf in die Hände und gab mir einen leidenschaftlichen Kuss. Wie ich das vermisst hatte. Seine Nähe, seine Küsse, einfach alles… Ich konnte ihn wieder richtig lieben und das für immer. Den unsere Liebe, das wurde mir nun klar, war so Endlos wie die Zeit…

* ~ Ende ~ *





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