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lich willkommen im Boot!
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Bilderelse ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 17.02.2008 Beiträge: 306 Nachricht senden |
Meine lieben Forenmitglieder, die Ihr Euch auch für philosophische Betrachtungen interessieren könnt, Wenn man beginnt über die Endlichkeit des Lebens nachzudenken, was heißt, wir nehmen sie endlich wahr, dann haben wir geistig gesehen einen Entwicklungssprung vollzogen. Selten beschäftigen sich junge Menschen mit der so wichtigen Problematik, sie sind der Endlichkeit nicht nahe genug, auch wird das Ende, wenn in unmittelbarer Nähe, als ein nur den anderen betreffenden Akt verstanden. Man ist traurig, vermisst den Verstorbenen aber die Tatsache der eigenen Betroffenheit zum Zeitpunkt X wird weit verdrängt. Mit dem unangenehmen Gedanken, dass es uns natürlich auch ereilen wird, wollen wir uns nicht einlassen. Es wird gelebt…auf Deiwel komm raus…buchstäblich…er lässt nicht auf sich warten!! Dies erscheint dennoch normal und in Grenzen auch vernünftig. Nur die Grenzen sind schwammig, darüber lohnt es schon etwas eher nachzudenken. Wir vergeuden so viele Jahre, ich muss mir leider eine derartige Verschwendung vorwerfen und sie ist auch nicht ungeschehen zu machen, leider. Meine Endlichkeit ist mir deutlich bewusst. Je mehr ich darüber nachdenke, umso dringlicher erscheint es, jede Minute aufzusaugen wie ein beglückendes Geschenk, kein Misston, kein Verharren aus sinnloser Duldsamkeit darf mein Leben herabmindern, es ist zu wertvoll. Ich werde deshalb nicht unbedingt nur ein Genussmensch, es gibt so vieles, was auch Schmerzen bereitet aber dennoch dazugehört, nicht zu bereuen wäre. Nur der Umgang mit den Dingen, mit den Menschen, mit Allem, der sollte achtsam und sehr sorgfältig sein. Die Einordnung der Wertigkeiten und die entsprechende angemessene Reaktion müssen unbedingt an Bedeutung gewinnen. Vielleicht gäbe es eine Chance, den Lebensabschnitt im Angesicht der eigenen Endlichkeit, gut und angenehm, auch verantwortungsvoll für sich und andere zu gestalten. Über dieses „gut und angenehm“, über Inhalte muss man nachdenken, was ich für mich lange und ausgiebig tat. Meine Schlussfolgerungen heißen, ich lebe nicht auf Sparflamme, aber werde auch nichts mehr großzügig vergeuden. Ich nehme endlich von mir Notiz. -Ende- Signatur Erkennen wollen ist der erste Schritt des Verstehens. Zunächst im Selbstversuch! | ||||
Chrissi ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.02.2007 Beiträge: 510 Nachricht senden |
Sehr bewusst lebende Grüße von der Chrissi Signatur Ein Tag ohne Lachen, ist ein verlorener Tag! | ||||
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