Kira Weihnachts-Emo
     

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2007 Beiträge: 914 Nachricht senden | Erstellt am 21.06.2008 - 10:18 |  |
Joel wollte er wirklich für immer bei sich haben, ihn nie verlieren. Er brauchte den Jungen als seinen Freund ohne ihn würde er sich verloren fühlen. Wenn Kira ihn nicht kennen gelernt hätte sähe es vermutlich anders aus aber dem war nicht so. Sie kannten einander und das gut genug. Sie wussten von den Schwächen des anderen und halfen ihm, wenn das nötig war. Aber sie wussten auch von den Stärken des Anderen und wussten genauso das sie für immer diese Freundschaft aufrecht erhalten würden. Was anderes wollten sie im Moment doch gar nicht. Sie forderten keine Liebe, jedenfalls nicht auf diese Art. Kira liebte Joel schließlich. Aber als einen Freund und nicht DEN Freund. Dazu war Sono auch viel zu sehr in seiner Gedankenwelt und irgendwie würde er das auch hinbekommen mit diesem. Liebe blieb doch Liebe, auch wenn man einander nicht so nahe war? Oder? Kira hoffte, dass Sono seine Liebe zu ihm nicht aufgab und am Ende wieder was mit diesem dämlichen Richard anfing oder mit einem Anderen... Er wüsste nicht wie er damit auskommen sollte, wobei Sono ja im Grunde machen konnte was er wollte. Sie waren nicht zusammen und haben sich eine Zeit lang weder gesehen noch gehört und das schlug ihm dann doch auf den Magen.
Dennoch lächelte er nun glücklich, weil Joel für ihn da war und bleiben wird. Er sah den Anderen an, nickte noch einmal nachdrücklich und zog diesen dann zu sich. Er knuddelte seinen besten Freund einmal herzlich durch.
„Jap, aber so wirklich weiß ich es auch nicht mehr...“, scheiß Kurzzeitgedächnis. So lag er noch ein bisschen mit Joel herum, bis sie sich dazu entschieden aufzustehen. Kira wusch, besonders an den Augen, weil der doofe Kajal der in der Nacht verschmiert war ihn aussehen ließ wie einen aus der Adams Family. Dann zog er den Strich erneut nach, diesmal ordentlicher und machte sich fertig, seine Haare wurden gebändigt und er zog sich etwas an.
Hunger hatte er noch immer nicht und verzichtete auf ein Frühstück. Er alberte mit Joel herum und fühlte sich wirklich unglaublich frei und unbeschwert. Sie malten dann natürlich auch die Stube an und hatten es endlich geschafft, ein paar Regale hingen auch an der Wand und alles musste nur noch eingeräumt werden.
Kira hing aber gerade an Joels Rücken und ruhte sich aus, schließlich war es ja auch etwas anstrengend und eine Pause war nicht schlecht.
„Du bist sooo~ bequem, weißt du das?“, nuschelte er grinsend.
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Joel Suizidal Victim
    

Status: Offline Registriert seit: 06.09.2007 Beiträge: 515 Nachricht senden | Erstellt am 22.06.2008 - 12:16 |  |
Eigenartig war ihre Freundschaft doch irgendwie, dass sie sich gerade im Internet kennen gelernt hatten, die paar Stunden, die Joel darin verbringen durfte, waren ja minimal gewesen und doch hatte zwischen ihnen einfach die Chemie gestimmt.
Vielleicht hatte es auch eine Rolle gespielt, dass sie sich nur Mails geschrieben hatten, das war einfach eine Distanz, man musste sich nicht davor fürchten, dass man hart beurteilt wurde, weil sie einander ja nicht sehen konnten. So hatte sich Joel das vorgestellt. es gab eine Distanz zwischen ihnen, die gut gewesen war, bis sie sich dann hatten treffen wollen. Natürlich war Damian dabei wichtig gewesen und irgendwie war Joel dankbar, dass dieser ihm das ermöglicht hatte. Bei ihrem ersten Treffen hatten sie sich ja sogar im Park geküsst. Kopfüber. Es war wie eine Art Test, inwiefern sie Gefühle füreinander haben konnten und das Ergebnis war überraschend gut gewesen. Keinerlei Gefühle. Vielleicht weil sie Beide verliebt gewesen waren und auch jetzt noch waren. Dann dieses absolut katastrophale Treffen zu Viert. Irgendwie war es ganz amüsant gewesen und Damian...war sogar irgendwie niedlich, wie er so besitzergreifend gewesen war.
Das waren alles Gedanken die Joel durch den Kopf gingen, während sie in der Stube arbeiteten, manchmal riss ich Kira dort hinaus und machte Scherze, aber ansonsten beherrschten ihn seine Gedanken. Irgendwie waren sie schön. Es war zwar noch nicht solange her aber irgendwie war es auch nicht greifbar nah.
Joel bestaunte gerade ihre Arbeit und war wirklich zufrieden. Er könnte sich hier tatsächlich wohlfühlen und wenn Kira ihn hin und wieder besuchen kam, sogar noch mehr.
Allerdings erschrak er ein wenig, als sein Kumpel plötzlich an ihm hing. Trotzdem begann er gleich darauf zu schmunzeln. Eigentlich kannte er diese ganze Nähe ja und er mochte sie, trotzdem war er gerade dermaßen in Gedanken gewesen, dass er damit nicht gerechnet hatte. Wirklich nicht.
"Na ja jetzt schon, Krümmel.", er sah leicht über die Schulter, damit er Kira ansehen konnte und grinste dabei ganz breit.
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~Out of sight, out of mind
Out of time to decide
Do we run? Should I hide
For the rest of my life.~ |
Kira Weihnachts-Emo
     

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2007 Beiträge: 914 Nachricht senden | Erstellt am 24.08.2008 - 10:48 |  |
Er kuschelte sich ein wenig an seinen Freund und verdeutlichte damit seine Worte sogar noch etwas mehr. Er musste dann aber selbst leicht grinsen und nickte eifrig. „Gut.“; so hing er also noch einen Moment an Joels Rücken ehe er ihn los ließ und sich ein wenig streckt. Er sah sich um, sie waren soweit wirklich fertig und das einzige was es jetzt noch zu tun gab war wohl die ganzen Sachen einräumen die Joel hatte. Sein Blick streifte einen Moment eine Uhr und er sah Joel einen Moment schweigend an. „Ähm... Joel dir macht es doch nichts aus, wenn ich jetzt gehe oder? Weil... ich würde gern Sono treffen.“, er wusste das ihm der Andere verstehen würde. Schließlich hatte sie ja bereits darüber gesprochen und er dachte die ganze Zeit an den Anderen. Er wollte ihn so gern sehen, dass hatte er eine Zeit lang schließlich nicht getan und er vermisste den Anderen einfach.
Natürlich hatte Joel nichts dagegen und wurde von Kira erstmal herzlich gedrückt, bekam noch einen Kuss auf die Lippen gedrückt ehe er sich dann leicht grinsend fertig machte. Er war noch immer unsicher. Er wusste nicht wie Sono reagieren würde, wenn er vor ihm stehen würde und vor allem... er traute sich dich weder ihn anzurufen noch bei ihm zu Hause aufzutauchen. Das hieß er würde in den Park gehen und hoffen ihn dort zu treffen.
Als er fertig war verabschiedete er sich bei dem Anderen, versprach bald wieder vorbei zu kommen und ging dann. Kurz schaute er bei sich zu Hause vorbei, fütterte seine Schlange, zog sich um und machte sich dann auf den Weg.
Im Park angekommen lief er aber wesentlich langsamer und sein Herz schlug laut gegen seine Brust. Oh man, wieso war er denn so nervös? Es war doch nicht das erste mal das er Sono traf oder treffen würde. Er erreichte die Bank an dem er den anderen zum ersten mal getroffen hatte und setzte sich dort drauf. Sono war nicht hier... Vielleicht würde er ja noch auftauchen. Kira hoffte es sehr. Er sah sich einen Moment um, aber nur die selben Gestalten die immer an solch einem Ort rum lungerten. Alte Leute, die Punks, ein paar Kleine Kinder die von ihren Eltern zum weiter gehen gedrängt werden...
Er seufzte, senkte den Blick leicht und wartete einfach.
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