focour


Status: Online Registriert seit: 30.07.2004 Beiträge: 9883 Nachricht senden | Erstellt am 13.04.2007 - 14:00 |  |

Elwetritsche Brunnen in Neustadt/Weinstraße
Elwetritsche
"Vor vielen hundert Jahren, als einmal ein schweres Unwetter tobte, verliefen sich eine handvoll Hühner, Gänse und Enten im Pfälzer Wald - und kehrten nie zurück. Statt dessen gründeten sie mit Kobolden, Elfen und anderen Fabelwesen eine eigene neue Familie. Und so entstanden ELWETRITSCHE lustige, bunte und geheimnisumwitterte Fabelwesen aus dem Pfälzer Wald ..."
Fortsetzung
[Dieser Beitrag wurde am 19.06.2007 - 21:08 von focour aktualisiert]
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DieRomi  Redakteurin


Status: Offline Registriert seit: 29.10.2004 Beiträge: 7244 Nachricht senden | Erstellt am 01.05.2007 - 20:03 |  |
Wie niedlich....man sollte doch mal die Herren (?)
Wolpertinger auf die Ellwetritsche ansetzen....
zur Verfolgungsjagd im Brunnen...*lach

Die Brüder Grimm berichten in ihrer Deutschen
Sagensammlung von einem Wesen, das 1753 Kreißl
genannt wurde.
Die Herkunft der Bezeichnung Wolpertinger ist unge-
klärt. Das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum in
München führt die Bezeichnung auf Glasmacher aus der
Ortschaft Wolterdingen bei Donaueschingen zurück.
In Teilen Niederbayerns wird das Fabelwesen als
Oibadrischl bezeichnet, in Niederösterreich
ist der Begriff Raurackl in verschiedenen
Schreibweisen geläufig; der Schriftsteller Ludwig
Ganghofer bezeichnete das Wesen als Hirschbock-
birkfuchsauergams.
Ich hab einen dreimaligen Anlauf genommen, bis ich
dieses letzte Wort flüssig aussprechen konnte... 
Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolpertinger
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focour


Status: Online Registriert seit: 30.07.2004 Beiträge: 9883 Nachricht senden | Erstellt am 19.06.2007 - 21:10 |  |
Verbreitung
Der Verbreitungsraum der Erzählungen von der Elwetritsch erstreckt sich vom Pfälzer Wald im Westen nach Osten über die Rheinebene hinweg bis in den südhessischen Odenwald. Als „Hauptstadt“ der Elwetritschen gilt Neustadt an der Weinstraße, wo auch ein Elwetritschen-Brunnen steht, den Gernot Rumpf geschaffen hat. Andere Quellen dagegen nennen Dahn in der Südwestpfalz (gleichfalls mit einem Elwetritschen-Brunnen) oder Erfweiler bzw. andere Gemeinden als heimliche Hauptstädte der Fabelwesen. Besonders selten treten diese im Nordpfälzer Bergland auf.
Pennsylvaniadeutsche sind der Meinung, nach Amerika ausgewanderte Pfälzer – von denen diese Volksgruppe vorwiegend abstammt – hätten einige „Elbedritschlicher“ mitgenommen, „so ass sie kenn Heemweh grigge deede“ (hochdeutsch wörtlich: damit sie kein Heimweh kriegen täten).
Auch in der heute bayerischen Oberpfalz kommt das Fabeltier, dort unter dem Namen Ebatrietscherl bekannt, vereinzelt vor. Vermutlich wurde es im späten Mittelalter von den Söhnen der Pfälzer Kurfürsten eingeführt, als sie damals in Amberg das Regieren lernen sollten.
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