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Kaoru 



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...   Erstellt am 29.08.2021 - 18:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


„Ich fühl mich ja geschmeichelt, dass du für uns deine Berufliche Zukunft hinwerfen würdest.“ meinte ich wahrheitsgemäß, dann schnippte ich Jack jedoch mit einem Finger leicht gegen die Stirn. „Also das ausgerechnet ich von uns beiden derjenige sein werde, der dem anderen mal eine Predigt wegen seiner Zukunft hält, hätte ich nun echt nicht gedacht.“ Sagte ich tadelnd und sah Jack einen Moment lang streng an. Doch das hielt ich nicht lange durch und ich grinste ihn wieder an, bevor ich mich zu ihm runter beugte um ihn zu küssen. Das von Jack zu hören war schön und machte mich unheimlich glücklich, zum einem weil er mich endlich einbezog in das was ihn beschäftigte und zum anderen weil es mir einfach genauso ging wie ihm. Ich wollte doch genauso wenig das sich jemals etwas änderte. Aber Jack sollte nicht wegen mir das gefühl haben etwas aufgeben zu müssen. Und wenn sich die Elite Unis um ihn rissen, dann standen ihm alle Türen offen. das war doch schließlich eine super chance für ihn. Was Jack wohl studieren und werden wollte? Langsam löste ich mich wieder von ihm und sah ihm bei meinen nächsten Worten direkt in die Augen „Du bist doch der schlaue von uns beiden. Denkst du da echt das du mich lange los wärst?“ ich schüttelte den Kopf. Wir waren zwar noch nicht lange zusammen, aber für mich war längst klar das ich mit Jack zusammen leben wollte und ihm ging es also genauso. „Ich häng dir doch nur ein Jahr nach und egal wohin es dich verschlägt, ich komm schneller hinterher gezogen als du gucken kannst. Außerdem, solange sich die Uni hier auf diesem Planeten befindet, werde ich schon Zeit und Wege finden um dich zu besuchen. “ versicherte ich ihm. Es kam überhaupt nicht in Frage das Jack wegen mir seine Zukunftspläne aufgab und da würde ich nicht mit mir reden lassen. Klar wäre es blöd wenn Jack nicht mehr hier wohnen würde, aber es wäre doch nur für ein Jahr und es gab Wochenenden und Ferien. Und danach würde ich einfach mit Hikaru hinterher ziehen. Wir machten uns eh erst einen Plan für die Zeit nach der Schule, wenn es soweit war. Das konnten wir uns dann auch in jeder anderen Stadt überlegen. Ich redete mir ein, das wir so ein Jahr mit Leichtigkeit ruckzuck rum hätten. „Und das wichtigste wird sich zwischen uns doch eh nie ändern, versprochen.“ Ich küsste Jack erneut, ich wollte das er die selbe Zuversicht verspürte wie ich. „Versprochen.“ Erwiderte Jack nickend und zog mich dann wieder fester an sich und meine Lippen auf seine. Dies ließ uns unsere Unterhaltung fürs erste vergessen und erst später als wir langsam wieder zu atmen kamen griff ich das thema wieder auf. Jack hatte einen Arm um mich gelegt und ich hatte mich mit dem Kopf auf seiner Brust an ihn gekuschelt. „Und? Welche Uni darf demnächst in Freundentränen ausbrechen wenn sie deine Zusage erhält?“ neugierig lauschte ich auf Jacks Antwort, die jedoch anders ausfiel als erwartet. „Keine Ahnung ..ehrlich gesagt weiß ich nicht mal was ich studieren will.“ überrascht hob ich den Kopf. Dabei plante Jack doch für gewöhnlich immer alles durch, weshalb ich davon ausgegangen war das Jack einen Favoriten unter den Unis haben würde. Erst jetzt verstand ich richtig, das Jack damals wirklich nur den Plan gehabt hatte von hier weg zu kommen, seine Studienwahl war unwichtig gewesen. Ich kuschelte mich wieder an Jacks Brust, ich war froh das er heute nicht mehr so denken musste und nicht mehr das Gefühl hatte sich verstecken zu müssen. „Mhhh… dann lass uns mal überlegen.“ meinte ich munter und überlegte was zu Jack passen könnte. Mein Blick schweifte durch Jacks Zimmer und blieb an seinem Schreibtisch hängen, an dem er vorhin gesessen hatte als ich ihn überrascht hatte. Darauf lagen ein paar Bücher, eigentlich kein ungewöhnlicher Anblick. Aber das aufgeschlagene Heft auf einem der Bücher sah so verlebt aus, das ich auch im halb dunkel erkennen konnte das es sich dabei nur um mein Heft handeln konnte. „Hast du da vorhin an meinen Aufgaben gearbeitet?“ eventuell schob ich ein paar halbangefangene Schulaufträge schon eine weile vor mich her. Doch Hikaru und mir war es immer genug gewesen die Schule einfach zu bestehen, weshalb wir nicht den Ehrgeiz aufbrachten dran zu bleiben wenns zu schwierig wurde. Ich hätte mich wohl nicht mehr dran gesetzt und da Jack bejahte, schien er das genauso gewusst zu haben. Er hatte mit mir morgen die Sachen durchgehen wollen, die ich nicht verstanden hatte. Jack hatte damals als Kimie im Krankenhaus gewesen war schon bewiesen was für ein guter Nachhilfelehrer er war. Sogar seine Lehrer hatten ihn schon den Unterricht leiten lassen, weil er nicht nur sehr intelligent war sondern auch gut erklären konnte. „Du würdest einen ziemlich heißen Lehrer oder Professor abgeben.“stellte ich fest.





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Daiki 



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...   Erstellt am 05.09.2021 - 13:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es hätte nicht besser sein können. Auch wenn die Sorge im Raum stand, im welchem Zustand wir die Wohnung am ende unserer Rückfahrt vorfinden würden, so ließ mich der Gedanke das es unsere Wohnung war die wir uns zurückholen würden auf Wolke 7 schweben. Erik hatte gesagt das er mich liebte, sah mich als seinen Freund und sah seine Wohnung inzwischen als unser gemeinsames zu Hause. Wie könnte ich da nicht voller Hochgefühl unserer Rückfahrt entgegen sehen? Ich war mir sicher, dass wir alles meistern würden. Unsere Musikwahl planend und einen neuen Versuch unternehmend einen Kosename für Erik zu finden, den er nicht vernehmt ablehnen würde, schwang ich mich ins Auto und sah munter zu ihm wie er noch zögernd an der Beifahrertür stand. Und das er doch mitfahren würde, obwohl ich ihn in seinen Worten wahrscheinlich grade zu Tode nervte, ließ mich wissend über beide Ohren grinsen. Ich liebte diesen Mann, der scheinbar besser damit leben konnte von mir Prinzessin genannt zu werden als Liebling. Erik wollte einsteigen, eine Geste die mir nicht mehr zeigen konnte das er mich ebenfalls liebte. Ja es hätte nicht besser sein können. Doch plötzlich war es vorbei. In wenigen Sekunden verwandelte sich all die Freude und Unbeschwertheit in blanke Angst. Jemand erschien aus meinen Augenwinkel an der Beifahrerseite und ehe ich die Person mit meinen Blick erfassen konnte, griff diese nach Eriks Haaren und zog ihn mit einem Ruck nach hinten. Raus aus dem Auto in das er sich gerade gebeugt hatte um einzusteigen und raus aus meinem Blickfeld. „ERIK!“ schockiert aufschreiend, hechtete ich kopflos über die Mittelkonsole meines Wagens, um über die noch geöffnete Beifahrertür Erik zu folgen. Mein Herz schien für einen Moment auszusetzen, als ich ihn nun am Boden liegen sah. Reglos, die Augen geschlossen und ein Mann der über ihn gebeugt stand, seine Haare noch in der Hand und in der anderen dieses silbrig glänzende Ding. Dieser Anblick war ein Bild des Horrors und die Angst um Erik durchflutete meinen Körper mit Adrenalin. Ohne nachzudenken sprang ich aus dem Auto und schlug so stark ich konnte auf die Hand die noch immer seine Haare gepackt hielten. Ich hatte das Messer in der anderen Hand gesehen, aber mein Körper handelte nicht logisch und hatte nur das Ziel dieses Monster von der Person die ich liebte zu trennen, dessen weiterhin regloser Anblick mir fast die Luft abschnürte. Es klappte, der Typ ließ Eriks Haare los und ich versuchte ihn mit aller Kraft soweit weg wie möglich zu stoßen. Er stolperte ein paar Schritte nach hinten, jedoch ohne seinen irren Blick von ihm abzuwenden. Sofort stellte ich mich schützend zwischen sie, denn ich würde diesen Irren nicht noch einmal in Eriks nähe lassen! Erst jetzt richtete sich sein Blick auf mich und ich erkannte ihn! Er war ein Stück kleiner als ich, was damals ausgereicht hatte um ihn zu verscheuchen. Erik hatte ihn damals in der Bar vor meinen Augen mitgenommen und dessen sehnsüchtiger Blick auf ihn hatte mich damals schon wütend gemacht. Doch das war bis heute einfach nur eine Eifersuchtserinnerung gewesen, die ich erst jetzt mit den Stalkervorfällen in Verbindung bringen konnte. Doch auch mein Gegenüber schien mich zu erkennen. Denn sein Gesicht verzog sich und sein gezischtes „du bist schon wieder im Weg.“ klang voller Hass. Ich baute mich auf und ballte die Hände zu Fäusten. „Ja, also verzieh dich!“ sagte ich drohend. Doch diesmal ließ er sich nicht so leicht verscheuchen. Unbeeindruckt stand er da, dann hob er die Hand mit dem Messer und stürmte auf mich zu. Aus Angst er würde versuchen wieder Erik anzugreifen, griff ich nach der Hand in der er das Messer hielt um ihn abzuwehren. Auch wenn er kleiner und schmächtig war, hatte er mehr Kraft als ich erwartet hatte, weshalb ich beide Hände nehmen musste um die Hand in der er das Messer hielt unter Kontrolle zu bringen. Dadurch sah ich den Schlag mit seiner anderen Hand nicht kommen und hätte ihn wohl auch nicht abwehren können. Mir blieb die Luft weg als seine Faust mich mit einer Kraft in die Rippen traf, dass ein stechender Schmerz durch meinen Körper schoss. // WAS HÄTTEST DU?! Du bist ein Wicht und hättest absolut gar nichts ausrichten können!!!!// Die Worte von gestern fauchten mich in meinem Kopf erneut an. Der Irre riss sich los und stieß mich zu Boden. Er hatte Recht gehabt... ich war groß, aber nicht stark. Erneut ging der Typ mit dem Messer auf mich los und alles was ich ihm entgegen bringen konnte, war ihn irgendwie abzuwehren. // Was glaubst du? Mich himmelt er immerhin noch an! Du bist ein Störenfried! Wer weiß was er mit dir gemacht hätte!// Ich hatte Angst, Angst vor der Erkenntnis das er versuchte mich umzubringen, doch schlimmer war die Angst das er dann mit Erik alleine wäre wenn es ihm gelänge. Das ich ihn nicht schützen könnte. Plötzlich ließ er von mir ab, die irren Augen und das Messer über mir verschwanden und voller Panik versuchte ich mich aufzurappeln, in dem Glauben er hätte sich entschieden doch wieder sein eigentliches Ziel anzugreifen. Aber der Kerl lag am Boden, zu Boden gedrückt von... meinem Vater? Er musste ihn von mir gezerrt und ihn direkt überwältigt haben. Jedoch noch nicht in der Lage die Situation zu erfassen, stolperte ich noch immer in Panik um ihn, hinüber zu Erik. Der immer noch bewusstlos am Boden lag und dessen Haar an der Seite inzwischen von Blut getränkt war.





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Jack ...



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...   Erstellt am 17.10.2021 - 11:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich folgte Kaorus Blick zu meinem Schreibtisch. „Lehrer oder Professor?“ wiederholte ich skeptisch. Hatte er vergessen, dass man mich eher als Besserwisser betitelte und dass weder er noch Mikoto noch Kimie wirklich scharf darauf waren von mir unterrichtet zu werden? Geschweige denn eine ganze Klasse. Dunkel erinnerte ich mich an den Tränenschleier in Mikotos Augen, als ich ihn mehrfach vor der ganzen Klasse vorgeführt hatte, weil er etwas nicht konnte. „Stell dir doch nur mal vor, wie du die Leute mit Mathe quälen könntest!“ Kam es fast verträumt von Kaoru. Aha. Daher wehte der Wind. Er WOLLTE, dass ich wirklich der strenge Lehrer war, den keiner mochte. „Keiner mag dumme Menschen und du wärst doch genau der Richtige, um das den Schülern zu verklickern. Außerdem manipulierst du sie.“ Ich hob fragend eine Augenbraue, da ich ihm nicht folgen konnte. Kaoru streichelte verliebt über meinen Bauch „Wer könnte sich nicht in diese Muskeln verlieben?“ sagte er „Also unterrichte ich nackt?“ Schlussfolgerte ich „MICH schon, aber ich dachte eher an eine geheime Superkraft. Stell dir den strengen, doofen Mathelehrer vor, der aber gleichzeitig auch der mega heiße, unwiderstehliche Sportlehrer ist? Die perfekte Manipulation. Wenn du aber lieber nackt unterrichten willst, dann feel free. Funktioniert sicher auch.“ Ich schaute Kaoru lange einfach nur an „Sicher, dass du dir diesen Plan gerade erst ausgedacht hast?“ Er grinste „Ich bin ziemlich genial, oder?“ Kaoru hatte bereits an meiner Reaktion erkannt, dass ich die Idee nicht schlecht fand. „Das bist du!“ Bestätigte ich und küsste ihn. Den restlichen Abend verbrachten wir damit mögliche Unis auszusuchen. Kaoru schmiedete dabei auch den ein oder anderen Plan, um die Träume der Schüler platzen zu lassen, indem er sich als mein Liebhaber outete. Mir gefiel die Richtung, in die sich mein Leben wohl nun entwickeln würde… insbesondere, weil entgegen meiner Befürchtungen… Kaoru weiterhin ein absolut fester Bestandteil sein würde, was er zwar als Drohung verpackte für mich jedoch wie ein Versprechen klang.

[Dieser Beitrag wurde am 17.10.2021 - 11:35 von Jack aktualisiert]




Erik ...



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...   Erstellt am 17.10.2021 - 15:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*Akemi*
Wir hatten unseren Söhnen noch kurz zum Abschied hinterher gewunken, ehe wir uns selbst für die Fahrt zur Kirche bereit machten. Der Gottesdienst begann zwar erst in einer Stunde, häufig tauchten jedoch schon vorher Gemeindemitglieder auf, um mit uns zu plauschen. Die Kirche war nicht weit entfernt, doch da ich noch auf die Krücken angewiesen war, fuhren wir die kurze Strecke mit dem Auto und das war an diesem Morgen unser großes Glück. Daiki hatte etwas abseits geparkt, sodass wir die Szenerie vom Haus und vom Weg aus, den wir zur Kirche gelaufen wären, nicht bemerkt hätten. Wir sahen ziemlich deutlich, wie Erik von einem Mann gepackt und nach hinten gezerrt wurde. Er hatte keine Chance den Sturz irgendwie abzufangen und stürzte mit dem Kopf auf die Bordsteinkante. Bereits in diesem Moment hatte Yami unseren Wagen zum Stehen gebracht und war aus dem Auto gesprungen. „Ruf einen Krankenwagen“ rief er mir zu und rannte los, um Daiki zu helfen, der jetzt im Visier des Angreifers war. Sofort wählte ich den Notruf. Während des Telefonats blieb mein Blick starr auf meine Familie gerichtet, doch mit Mamis Unterstützung schien die Situation unter Kontrolle gebracht werden zu können. Nach wenigen Sekunden konnte ich selbst aussteigen und zu ihnen humpeln. Daiki war kreidebleich, blutete an der Hand, was er jedoch nicht zu bemerken schien und einen Moment lang wirkte es so, als wäre er in seinem Schock bewegungsunfähig. Doch dann riss er sich zusammen und wand sich Erik zu. „Beweg ihn nicht, Liebling. Ein Krankenwagen ist unterwegs!“ Sagte ich und legte einen Arm auf Daikis Schulter. „Es ist wahrscheinlich nur eine Platzwunde, aber er ist hart auf den Bordstein gestürzt und das sollte erst von einem Arzt angesehen werden…“ erklärte ich. Hinter uns fluchte der Mann, der von Yami zu Boden gedrückt wurde. „Wer ist dieser Mann?“ Fragte ich meinen Sohn. Hatten die Beiden etwa Feinde? Sah Erik deshalb gestern so schlimm aus? Sorge machte sich in mir breit.





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Nio 



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...   Erstellt am 19.10.2021 - 04:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Drew klang besorgt, als er mich bat aufzupassen. Eine Bitte die ein ungutes Gefühl in mir aufsteigen ließ. Langsam nickend richtete ich den Blick aus dem Fenster, ohne wirklich etwas von der vorbei fliegenden Welt draußen zu sehen. Zu sehr zog es mich in meine Gedanken, die sich so quälend langsam in meinen Kopf formten, als würde sich etwas in mir mit aller Macht dagegen währen. Richtig, Kim’s Tod hatte die beiden getrennt. Ich schluckte, wollte den nächsten Gedanken nicht denken und doch hallte er bald zu deutlich in meinem Kopf. //Und wenn du nicht aufpasst, dann tust du Tasuki genau das selbe noch einmal an!// Eine Erkenntnis die jetzt auch den letzten Rest der noch übrig gebliebenen Glücksgefühle erlöschen und mich für den Rest der Fahrt wortlos da sitzen ließ. Erst als Drew ein „da wären wir.“ von sich gab, registrierte ich das wir gerade auf einen Parkplatz fuhren und hielten. Mir bemüht versuchend nichts anmerken zu lassen folgte ich Drew wie automatisiert aus dem Auto, bis in den Proberaum, wo ich ohne mich über Daichis pünktliche Anwesenheit zu wundern kommentarlos an meine Drumms setzte. Seit dieser Gedanken aufgekommen war, herrschte in meinen Kopf nur noch völlige Leere. Als konnte oder wollte mein Kopf nicht begreifen und mir jedes weitere denken völlig verweigern. Wir begannen zu Proben, doch ich hätte im Nachhinein nicht sagen können welche Lieder wir überhaupt gespielt hatten. Mein Körper spulte die Schlagabfolgen einfach nur herunter und doch half es mir dabei meinen Kopf aus seiner starre zu lösen. Ich dachte an heute Morgen, an gestern Abend, an Tasukis Worte und den Kuss. Erinnerungen die mein Herz direkt wieder schneller schlagen ließen. Aber dann dachte ich an ihn und Kim, verliebt und glücklich...und dann an die Beerdigung. Sah erneut vor mir welcher Schmerz und Leid in Tasukis Gesicht geschrieben stand. Er war damals durch die Hölle gegangen. Hatte Kim, den Menschen den er liebte, verloren. Wie konnte ich dann glücklich darüber zu sein das er sich in mich verliebte? Ausgerechnet in mich. In eine Person die ihn ebenfalls verlassen würde. Und auch wenn ich vor Furst und Schmerz am liebsten geweint hätte, so war es mir zum Ende der Probe klar. // Ich muss Schluss machen.// Und da war es egal wie sehr dieser Gedanke auch schmerzte, egal wie unfair ich es auch fand, es egal war das ich das selbe für Tasuki empfand, ich würde ihm all das nicht noch einmal antun. Ich musste das ganze beenden bevor ich noch größeres Unheil anrichtete als ohnehin schon. //hätte ich das gestern bloß nicht zugelassen..// aber obwohl mir jetzt klar war , das es falsch von mir gewesen war...trotzdem war etwas in mir glücklich. Ein böser, egoistischer Teil in mir, der nicht aufhören konnte sich über Tasukis Gefühle zu mir zu freuen und sich verzweifelt dagegen wehrte das gestrige zu bereuen. Der die Entscheidung nicht akzeptieren wollte. Mein Blick ging rüber zu Drew und Daichi. Die beiden waren inzwischen mehr Familie als nur meine alten Schulfreunde oder Bandkollegen. Es war schlimm genug was ich den beiden bereits antat, auf gar keinen Fall durfte ich auch noch Tasuki weiter mit reinziehen. Also riss ich mich zusammen. Schwor mir, mir jede Mühe zu geben um Drew und Daichi heute nicht zu enttäuschen und diesen einen Teil in mir so tief wie möglich zu begraben. Aber die restlichen Stunden bis zum Konzert vergingen viel zu schnell. Mit den letzten Vorbereitungen, einem Termin mit dem Management, Soundcheck und dem Eintreffen der Vorband, schien die Zeit nur so zu fliegen. Dabei hätte es soviel mehr Zeit gebraucht mir passende Worte zu überlegen, von denen mir bis zum Abend kein einziges eingefallen war. Ich hatte Angst Tasuki gegenüber zu treten, davor kein Wort hervor zu bringen und Angst vor seiner Reaktion. Meine Drummsticks umklammert, sah ich immer wieder auf wenn jemand in den Backstagebereich dazu kam und wünschte mir Tasuki würde heute einfach doch nicht zum Konzert kommen. „Wir haben sie für euch vorgeheizt, jetzt gehört die Bühne euch!“ ich zuckte zusammen, als der Leadsänger der Vorband plötzlich von der Bühne kam. War ihr Auftritt schon vorbei? Ein Blick auf die Uhr sagte mir das sie wirklich schon durchgespielt hatten und ein Blick durch den Raum, das Tasuki nicht hier war. Erleichterung und Besorgnis kamen in mir hoch. Er konnte sich einfach nur verspäten oder vielleicht hatte er selbst nochmal in Ruhe über alles nachgedacht und sich dann entschieden lieber nicht zu kommen? Mich lieber nicht zu sehen. Das wäre wohl das Beste, auch wenn es sich nicht gut anfühlte. „Cool, dann wollen wir mal oder?“ rief ich rasch auf und eilte zur Bühne. Ich musste mich jetzt für meine Freunde auf das Konzert konzentrieren. Die beiden verließen sich auf mich und für ihren weiteren Weg zählte doch jetzt jedes Konzert. Ich versuchte mir das ganze Konzert über nichts anmerken zu lassen, doch ich merkte schnell das Drew und Daichi wussten das etwas nicht stimmte. Sie hielten sich viel zu genau am geplanten Ablauf ohne größere Spontanaktionen. Sie nahmen Eindeutig Rücksicht auf mich, was mir nur Zusätzlich ein schlechtes Gewissen bereitete das ich ihnen etwas hatte vormachen wollen. Aber ich war auch froh darüber, die zwei wussten es die Aufmerksamkeit der Leute mehr auf sich zu ziehen und mich merklich zu entlasten. Ich nickte ihnen für ein Stummes Danke zu, als ich mich später als erster von der Bühne verabschiedete um für die kommende Zugabe kurz von der Bühne zu gehen. Drew würde als nächster gehen und Daichi zum Schluss, damit wir dann für die Zugabe nochmal zurück zu kommen konnten. Erschöpft stieg ich die Treppe von der Bühne, nur um auf halber Strecke inne zu halten. Da stand er. Mit einem solchen glücklichen Lächeln das ich den Blick abwenden musste, während ich die letzte Stufen herunter stieg. Wenn diese verdammte Krankheit nicht wäre... wie anders hätte es dann heute kommen können? Wie schön es gewesen wäre mit Drew und Daichi einfach unbeschwert zu Proben, voller Vorfreude auf unser Konzert zu sein und ... mich auf die Ankunft der Person zu freuen, die ich heute Morgen noch so glücklich verlassen hatte. Ich hätte völlig überfordert versucht ihm zu sagen wie glücklich mich seine Worte gestern gemacht hatten und ...hätte ihm gesagt das ich mich auch verliebt hatte. Doch stattdessen würde ich Tasuki jetzt sagen das wir nicht zusammenkommen sollten. Wir uns vielleicht gar nicht mehr sehen sollten. Es war das Beste das mit uns hier uns jetzt zu beenden und keine weiteren Gefühle zu zulassen. Ich hasste alles daran, aber besser so als ihm irgendwann schrecklich weh zu tun.




Daiki 



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...   Erstellt am 19.10.2021 - 15:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich zuckte zusammen als sich der Arm meiner Mutter auf meine Schulter legte und ich erst jetzt bemerkte das sie neben mir war. Ihre Worte klangen vernünftig, doch machten sie damit keineswegs einfacher. Ich wollte ihn in meine Arme ziehen, wollte das er wach wurde und mich beschimpfte das er es mir doch gleich gesagt hatte. Aber Erik lag reglos am Boden und ich konnte nichts tun. Außer zu warten. Vielleicht war es nur eine Platzwunde und wie gern wollte ich meiner Mutter glauben, mich an sie lehnen und einfach darauf vertrauen das sie ganz bestimmt Recht hatte. //Aber was wenn nicht? Was wenn er nicht mehr auswachte?// Gedanken die ich nicht weiter führen konnte. Die ein Zittern durch mich gehen und mich mit aller Macht an die Hoffnung klammern ließen das ganz bestimmt alles gut ging. Alles andere war zu schlimm um nur daran zu denken. Erst als Mum mich fragte wer dieser Mann sei, hob ich für einen kurzen Moment den Blick von Erik. Sah zu meinem Vater herüber, der mit einem festen Griff die Arme des Typen hinter dessen Rücken verdreht hatte und ihn damit sicher am Boden fixierte. Wie sehr der Typ auch fluchte und sich wand, Vater hatte ihn unter Kontrolle. „Er stalkt Erik schon länger.. und ich bin mir ziemlich sicher ...das auch er es war, der Erik gestern versucht hat zu überfallen.“ Zu mehr Erklärung war ich gerade nicht in der Lage, Angst und Hass durchzuckten mich wenn ich diesen Kerl am Boden nur ansah. Bis auf das eine Treffen, kannte ich ihn nicht, wusste nicht wie viele fürchterliche Briefe er Erik geschickt oder wie lange er ihn schon verfolgt und beobachtet hatte. Aber das war jetzt alles nicht wichtig, solange Erik nicht wach wurde. Immer wieder betete ich das er sich nicht schlimmer verletzt hatte und das dieser verfluchte Krankenwagen doch endlich hier sein würde. Dabei dauerte es nur wenige Minuten, bis die Rettungskräfte eintrafen, Minuten die mir trotzdem wie Stunden vorgekommen waren. Alles weitere ging so schnell, ohne das ich irgendetwas aus ihren Untersuchungen oder kurzen Bemerkungen heraus schließen konnte. Schon holten 2 Sanitäter eine Trage, hoben Erik vorsichtig drauf und machten sich daran ihn in den Wagen zu bringen. Ich sprang auf und wollte ihnen folgen. Doch eine weitere Sanitäterin stellte sich mir in den Weg. „Moment, bleiben Sie sitzen, Sie sind verletzt.“ Kam es mit ruhiger Stimme, doch ich schüttelte den Kopf. „Nein, mir geht’s gut!“ Ich würde nicht von Eriks Seite weichen. „Beruhigen Sie sich, Sie können da jetzt nicht mitfahr-“ „Das ist mein Freund!“ unterbrach ich die Sanitäterin jetzt lautstark. „ich fahre mit!“ meine Stimme zitterte, ich musste doch wissen wie es ihm ging. „Hören Sie, wenn sie unterwegs medizinische Probleme machen, behindern sie meine Kollegen nur dabei sich ganz um ihren Freund zu kümmern. Vertrauen Sie mir wenn ich ihnen sage das sie alles tun werden und ihn jetzt erstmal ins Krankenhaus bringen.“ Ihre Stimme war ruhig, aber bestimmt. //Aber..// „ich mache auch keine Probleme, ich..“ eine Hand packte mich an der Schulter. „Daiki, beruhige dich und lass jetzt die Profis ans Werk. Du blutest, wenn du ohnmächtig wirst hilfst du Erik nicht. “ Mein Vater stand nun bei mir. Mein Kopf schwirrte, wieso stand er hier? Wo war der Typ? Ich hatte nicht mitbekommen wie die Polizei eingetroffen war und sah gerade noch wie sie den Typen in einen Streifenwagen bugsierten. Ein Nachbar hatte ebenfalls gesehen das etwas passiert war und hatte die Polizei alarmiert nachdem er sicher war das mein Vater keine Hilfe brauchte, wie ich später erfahren würde. Ich hatte nichts zu erwiedern, also ließ ich sie Erik ohne mich wegfahren. Nicht ohne das es mich verrückt machte, aber wissend das sie wohl alle Recht hatten. Ich atmete tief durch um mich zu beruhigen, wodurch meine Rippen schmerzhaft stachen. Mein Gesichtsausdruck entging der Sanitäterin wohl nicht denn erneut verlangte sie das ich mich setzte. Dabei wollte ich am liebsten sofort einfach nur Erik hinterher ins Krankenhaus fahren, aber ich gehorchte und ließ die Überprüfung über mich ergehen. Die Polizei fand sich in der Zeit nun bei uns ein und begann Fragen zu stellen. Doch mein Kopf schwirrte nach wie vor. „Officer, mein Junge ist ebenfalls verletzt und sollte erstmal ins Krankenhaus. Ich und meine Frau haben alles gesehen und kommen gerne mit Ihnen für eine erste Aussage. Daiki’s Aussage können Sie doch sicherlich später noch aufnehmen.“ Ein Schwall von unendlicher Dankbarkeit überkam mich für meinen Vater. Erst hatte er den Typen aufgehalten und jetzt das. Da der Polizist einverstanden war, sah ich mich kurz darauf in einem anderen Krankenwagen wieder. Nach erster Einschätzung hatte ich mir wohl vielleicht eine Rippe gebrochen und meine Hand müsste genäht werden. Ich hatte bis eben noch nicht mal wirklich regestiert das mich das Messer an der Hand überhaupt erwischt hatte. Man fragte mich wann genau das passiert war, aber ich wusste es nicht. Und es war mir auch egal, ich wollte einfach nur zu Erik. Immer wieder fragte ich ob man mir etwas über Erik sagen konnte, als ich im Krankenhaus ankamen. Aber da ich kein Angehöriger war, bekam ich immer nur vertröstende, nichts sagende Antworten. Ich durfte nicht zu ihm, nicht mal wissen wie es ihm ging, nur weil ich kein Angehöriger war? //Das ist doch lächerlich, wir sind doch ein Paar! Warum zählt das so gar nicht?!//





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Erik ...



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...   Erstellt am 19.10.2021 - 20:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mein Kopf dröhnte, ich schmeckte Metall und hatte keine Ahnung, was passiert war oder wo ich mich gerade befand, als ich die Augen aufschlug. Es dauerte einen Moment, bis sich der Nebel, der mich durch die Kopfschmerzen umgab, soweit lichtete, dass ich mich aufsetzen und umblicken konnte. Schlagartig begriff ich, wo ich mich befand und glaubte einen Moment lang mich übergeben zu müssen. Ich hasste Krankenhäuser. Die aufkeimende Panik konnte ich bekämpfen, indem mir bewusst wurde… dass etwas ganz entscheidendes fehlte. Wir von Sinnen drückte ich den Rufknopf, der an einer Fernbedienung am Bett zu finden war und einen Augenblick später kamen eine Ärztin und eine Krankenschwester in mein Zimmer. „Wo ist der Wicht?“ Fragte ich, ehe sie mir eine Frage stellen konnten. Das letzte was ich wusste war, dass er bei mir gewesen war. Hatten wir einen Unfall? Warum war ich im Krankenhaus und warum zur Hölle war er nicht bei mir?! Die Ärztin versuchte mir Fragen zu stellen, doch ich erwiderte schlicht, dass es mir gut geht und sie sich ihre Fragen sparen konnte. „Wo ist der Wicht?“ Wiederholte ich, doch sie schienen nicht zu wissen, wen ich meinte. „Großer Kerl, kriegt Angst, wenn er nicht in meiner Nähe ist, Hundewelpenblick, Daiki?“ zählte ich auf und da schienen sie zu verstehen, wen ich meinte. Die Krankenschwester lief los, sodass ich es kurz über mich ergehen ließ, dass die Ärztin ein paar Tests an mir machte… im Nachhinein war ich so abgelenkt, dass ich nicht einmal mehr wusste, was sie genau gemacht hatte. Eine Taschenlampe war involviert… sie hatte Fragen gestellt… kurz darauf war ein Zetern und Meckern im Flur zu hören und Erleichterung durchflutete mich. Er konnte sich aufregen und beschweren. Alles war gut. Der Wicht riss die Tür auf und die Ärztin nutzte die Chance, um sich im gleichen Moment zu verpissen. Gute Entscheidung. „Erik!“ Seine Stimme klang butterweich. Anders, als das Fauchen, was gerade noch der Schwester gegolten hatte: „Schön, dass ich ENDLICH zu MEINEM Freund darf!“ Er kam auf mich zu und die Worte sprudelten nur so aus ihm heraus. „Oh Gott Erik! Ich bin so froh dich zu sehen. Weißt du was passiert ist? Der Typ! Der Typ, also dieser Stalker hat dich hinterrücks gepackt und dich angegriffen und… du hattest Recht! Ich hatte einfach keine Chance gegen diesen Arsch… Man was bin ich nur für ein erbärmlicher Freund!!! Papa konnte den Mistkerl…“ erzählte er und klang dabei immer verzweifelter. Ich unterbrach ihn. „Was ist mit deiner Hand?“ Der Wicht hielt inne und starrte mich an. „Was?“ Fragte er dämlich. „Deine Hand. Was ist damit?“ Er folgte meinem Blick zu seiner bandagierten Hand. „Schnittwunde. Musste genäht werden!“ Erklärte er knapp, ließ sich im nächsten Moment wie ein nasser Sack auf den Stuhl neben meinem Bett fallen und ließ den Kopf hängen. Er wirkte erschöpft. „Wie willst du denn so arbeiten?“ Kommentierte ich die Wunde, packte ihn unter seinem Kinn und zwang ihn mich anzusehen „Dummer Wicht.“ Er hob eine Hand und strich mir vorsichtig übers Gesicht. „Das musst du gerade sagen…“ sagte er besorgt und spielte wohl darauf an, dass ich aktuell selbst nicht arbeiten konnte… ich hatte mich zwar noch nicht im Spiegel gesehen, jedoch fühlte es sich so an, als wäre eine meiner Gesichtshälften angeschwollen. „Ich hab schlimmeres überlebt!“ Der Wicht warf mir einen bösen Blick zu, der mir wohl signalisieren sollte, dass ich die Situation nicht verharmlosen sollte… doch ihm war nicht bewusst, dass ich hier absolut gar nichts verharmloste… ich war einfach nur unendlich erleichtert, dass ihm nichts Schlimmeres passiert war… was war da schon ein geschwollenes Gesicht? „Mach Platz!“ Kam es plötzlich vom Wicht. „Was?“ Ich schaute ihn verständnislos an. „Mach Platz. Ich komm zu dir uns Bett!“ noch ehe ich „Wag es dir…“ zu Ende aussprechen konnte, hatte er mich zur Seite geschoben und sich neben mich gedrängt. „Ich bin verletzt, noch vollkommen geschockt und brauche Trost, also tröste mich!“ Forderte er. „Ich kann dich treten!“ Knurrte ich. „Komischer Trost, aber Hauptsache ich spüre dich ganz nah bei mir!“ Murmelte er und legte seinen Kopf auf meine Brust. Ich wusste nicht, ob er sich selbst oder mich damit trösten wollte, aber ich konnte nicht abstreiten, dass, obwohl dieses Bett viel zu klein war für so einen riesigen Wicht und mich, ich wirklich froh war, dass er bei mir war. Es dauerte ein paar Stunden, bis die Kopfschmerzen einigermaßen erträglich waren… Der Wicht weigerte sich den ganzen Tag partout dagegen ein eigenes Bett zu bekommen und bestand darauf mir auf den Sack zu gehen. Dass ich ihn dafür weder umbrachte noch besonders schlimm (ein wenig natürlich schon) dafür anschnauzte, musste wirklich daran liegen, dass ich ihn liebte. Anders war das keinesfalls zu erklären.





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