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Zandrea ![]() Admin ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 15.07.2006 Beiträge: 270 Nachricht senden |
Bemerkung zu den Quellen: Das hier über mehrere Jahre hinweg gesammelte Wissen über das Elfenvolk stammen alle von der Feder der Mythenpriesterin Myu Die original Pergamentrollen und Bücher über Elfen befinden sich auf der Insel Tol-Nauramon in Myus Bibliothek. Welchem Geschöpf möge es je vergönnt sein, das undurchschaubare Wesen, welches die Elfen verkörpern, zu verstehen? Sie scheinen glücklich und traurig zugleich zu sein… ihre Gefühle sind unfassbar, wie fliessendes Wasser. Kaum meint man, man würde ihr verhalten verstehen, stellen sie durch ihre Unberechenbarkeit alles auf den Kopf. Kein anderes Volk Edalons ist so würdevoll, so wunderschön und stolz wie die Elfen. Sie streben nach Perfektion, diese langlebigen, naturverbundenen Wesen mit ihren spitzen Ohren. Ob sie sie eines Tages tatsächlich erreichen werden? ~Myu~ All die verschiedenen Arten von Elfen stammen von denselben Vorfahren ab. Woher diese Urelfen stammen, weiss niemand genau. Einige behaupten, sie seienvon Anbeginn der Zeit auf Erden gewesen, andere meinen, sie seinen von den Göttern erschaffen worden, lange bevor die Menschen Edalon bevölkerten und wieder andere schenken der Legende glauben, dass die Elfen mit prächtigen Schiffen mit grossen Segeln übers Meer gesegelt sind. Doch egal woher diese sonderbaren, menschenähnlichen Wesen stammen und wo ihre Wurzeln sind, ist klar, dass auch die Elfen nicht mehr so eins sind, wie sie es früher waren. Grosse Kluften und Schluchten haben sich zwischen ihnen aufgetan und viele verschiedene Elfenarten erschaffen. Wie die Elfen einst wirklich waren, ist längst vergessen und nicht einmal die Ältesten unter ihnen wissen, wer ihre Vorfahren waren oder wie sie zu leben gepflegt hatten. Die erste Spaltung trennte die Elfen in die zwei Gruppen der Hoch- und Grauelfen. Niemand weiss mehr genau, was der Auslöser dieser Trennung war, wohl aber, dass die Menschen dabei eine nicht unwichtige Rolle spielten. Legenden erzählen von Eifersucht, Verrat und Mord von der Menschlichen Seite aus. Doch während die Grauelfen sich wieder mit den Menschen versöhnten - wenngleich sie immer noch nicht die besten Freunde wurden - vergasen die Hochelfen ihren Hass auf das Volk der Menschen nie. Und auch vergaben sie ihren Artgenossen nicht, die sich mit diesen ihnen unwürdigen Menschen abgaben. Die Hochelfen begannen bald, offenen Krieg mit den Menschen zu führen. Die Grauelfen hielten sich grösstenteils aus diesen Kriegen raus, da sie für keine der beiden Grupen Partei ergreiffen wolten. Nun war es aber so, dass die Menschen die Kriegskunst besser beherrschten, als die zarten Elfen, die sich eher mit der arkanen Magie der Elemente befassten und sich an den schönen Dingen erfreuten. So wurden die Hochelfen in die Berge verbannt, wo sie sich fortan weit weg von den Menschen und dem Rest der Welt zu lebten pflegten. Doch auch unter den Hochefen herrschte keine Harmonie. Bald trennte sich eine finstere Elfengruppe von den Hochelfen und baute sich seine Lebensräume in finsteren Hölen auf. Dies waren die Drow, die Dunkelelfen. Einige Zeit ging eine weitere Elfengruppe ihres eigenen Weges: Die Gleiter, die hoch ins steile und gefährliche Gebirge vordrangen und dort mit ihren Riesenadlern lebten. Die Grauelfen hingegen hatten keine so klare Trennungen vollzogen, wie die hochelfen. Ihre einzelnen Arten entstanden weder durch Streit noch durch unterschiedliche Lebensansichten. Lediglich der Lebensraum veränderte ihr Aussehen und ihre Natur, und anhand dieser verschienenen Merkmale gab man ihnen verschiendene Namen: Es entstanden die Waldelfen, die kleinsten aller Spitzohren und die am engsten mit der vegetativen Natur zusammenleben. Und da gibt es das Sonnenvolk, das Volk der Elfen die die Sand- und Steinwüste Kalabriens ihre Heimat nennt. Die kriegerischen Schneeelfen, die in der ewig weilenden weissen Kälte wohnen. Und schliesslich noch die Flusselfen, die mit Booten und Schiffen die Gewässer Edalons befahren. Und schliesslich gibt es noch eine kleine Gruppe von Elfen, deren Ursprung den Meisten genauso unklar ist, wie der Urelfen. Die Blutelfen, die das Blut ihrer Artgenossen tranken und stehts alleine durch die Jahrezehnte schritten. Hochelfen Hochelfen sind wie ihr Name schon verrät die grössten aller Elfen und werden bis zu 2 m gross und wiegen durchschnittlich 150 Pfund. Sie haben eher harte Gesichtszüge und ihre Kopfform ist länglich. Sie haben ein recht langes Kinn, dünne Lippen, helle Haare und Katzenartige Augen. Sie verabscheuen die Menschen bis aufs Blut und auch allen anderen Elfen, die keine Hochelfen sind, begegnen sie mit blankem Hass, da diese sich ihrer Meinung nach dem wahren Wesen der Elfen versündigt haben. Sie würden wahrscheinlich jeden Menschen grundlos Angreiffen, der sich ihnen in den Weg stellt. Umsomehr ist es gut, dass sie weit abgeschieden von ihnen in den Bergen leben und es sehr selten vorkommt, dass sich die beiden verfeindeten Rassen begegnen. Hochelfen sind sehr von sich selber überzeugt und sind eindeutig die arrogantesten aller Elfen. Es wäre sehr unklug, am Stolz eines Hochelfen zu nagen, da dieser das zweifellos sofort vergelten würde. Selbst wenn ein Hochelf einmal einen Fehler gemacht hat und - was äusserst selten vorkommt - diesen Fehler auch einsieht, streitet er es ab und versucht sich durch Ausreden und Lügen davor zu bewahren, sein Geicht zu verlieren. Die meisten Hochelfen haben die Sprache der Menschen längst vergessen und die wenigen, die sie noch sprechen können lügnen dies, da es für einen Hochelfen eine Schande ist, diese Sprache zu sprechen. Auch mit Grauelfen würde es den Hochelfen heutzutage schwer fallen, sich zu unterhalten, da sich die beiden Sprachen unterschiedlich entwickelt haben. Während die Hochelfen stur bei der alten Sprache, dem sogenannten "Quenia", geblieben sind, haben die Grauelfen einige Begriffe und Satzstellungen im Laufe der Zeiten verändert, so dass eine neue Sprache, das Sindarin, entstanden ist. Dunkelelfen (Drow)* Diese gefürchteten bösen Wesen waren einst Teil der Elfengesellschaft, die immer noch die Wälder der Welt bewohnt. Nun bewohnen diese Elfen schwarze Höhlen und verschlungene Tunnel unter der Erde, wo sie üble Pläne gegen alle Wesen schmieden, die noch auf der grünen Erde unter der Sonne leben. Die Dunkelelfen haben eine schwarze Haut und bleiches, gewöhnlich weißes Haar. Sie sind kleiner und schlanker als Menschen und werden selten größer als 1,50 m. Männliche Dunkelelfen wiegen zwischen 90 und 120 Pfund, weibliche Dunkelelfen zwischen 70 und 100 Pfund. Die Drow haben fein gemeißelte Gesichtzüge und ihre Finger sind lang und zart. Wie alle Elfen besitzen sie eine höhere Geschicklichkeit und eine niedrigere Konstitution als Menschen. Die Kleidung der Drow ist gewöhnlich schwarz, zweckbezogen, und sie besitzt oft besondere Eigenschaften – allerdings strahlt sie keine Magie aus. In den Jahrhunderten, die sie unter der Erde zubrachten, haben die Dunkelelfen die Sprache vieler intelligenter Wesen der Unterwelt erlernt. Neben ihrer eigenen Sprache – einer seltsamen Abart des Elfischen – sprechen Drow sowohl die Gemeinsprache als auch die unterirdische Handelssprache, die von vielen Wesen unter der Erde verwandt wird. Außerdem sprechen sie fließend Elfisch. Die Dunkelelfen beherrschen eine eigene lautlose Verständigung, die aus Handzeichen und Körpersprache besteht. Mit ihren langen zarten Fingern können Drow eine Vielzahl von verschiedenen Zeichen erzeugen. Diese Zeichen können Informationen übertragen, aber keine subtilen Bedeutungen oder gefühlsmäßige Inhalte. Dunkelelfen innerhalb von 9 m verwenden auch Gesichtsmimik, Körperbewegungen und Haltungen um Informationen zu übertragen. Zusammen mit den Fingerzeichen ergibt dies eine Art der Verständigung, die den meisten gesprochenen Sprachen ebenbürtig ist. Vor langer Zeit waren die Dunkelelfen ein Teil der Elfenrasse, die in der Welt unter der Sonne lebte. Nicht lange nach der ersten Trennung der Grau- und Hochelfen teilten sich die Hochelfen in zwei rivalisierende Gruppen. Die eine wollte an den Werten des Bösen festhalten, während die andere die Ideale des Guten hochhielt, zumindest die der Neutralität. Es folgte sehr bald ein Bruderkrieg unter den Elfen. Die selbstsüchtigen elfischen Anhänger des Bösen und des Chaos wurden in die Tiefen der Unterwelt verbannt. Diese finsteren Elfen wurden die Drow. Die Dunkelelfen wollen nicht länger auf der Erde leben. Tatsächlich sehen nur wenige unter der Sonne einen Dunkelelfen. Die Drow verachten Elfen und Feenwesen, von denen sie vertrieben wurden, und hecken dauernd Pläne gegen die Bewohner der Oberfläche aus. Drow leben in großartigen finsteren Städten in der Unterwelt, die nur wenige Menschen und Halbmenschen schon gesehen haben. Die Häuser der Dunkelelfen bestehen aus Stein und Kristallen, und haben unheimliche, fantastische Formen. Die wenigen Bewohner der Oberfläche, die bisher eine Stadt der Dunkelelfen sahen – und davon berichten konnten – erzählen, dies sei der Stoff, aus dem Alpträume bestehen. Die Gesellschaft der Drow ist in viele Adelshäuser und Kaufmannsfamilien zersplittert, die gegeneinander arbeiten und um die Macht kämpfen. Tatsächlich tragen alle Dunkelelfen Broschen mit dem Symbol des Kaufmannshauses oder des Adelsgeschlechts, zu dem sie gehören, allerdings verstecken sie diese und zeigen sie nicht oft vor. Dunkelelfen vertrauen fest dem Grundsatz, dass der Stärkste herrschen soll. Ihr starres Klassensystem mit einer langen und komplizierten Liste von Titeln und Vorrechten baut auf dieser Idee auf. Die Drow verehren eine finstere Göttin, die von manchen Lloth genannt wird. Priester haben eine hohe Stellung in der Gesellschaft der Drow. Da die meisten Priester der Göttin Frauen sind, werden auch viele bedeutsame Positionen in der Gesellschaft von Frauen ausgefüllt. Kämpfer der Dunkelelfen unterlaufen ein rigoroses Training, während sie noch jung sind. Wer den Test am Ende der Vorbereitungen nicht schafft, wird hingerichtet. Dunkelelfen halten sich in der Regel Sklaven der verschiedensten Arten, darunter auch ehemalige Verbündete, die den Anforderungen der Dunkelelfen nicht gerecht werden konnten. Noch was: Es heißt DROW. In JEDEM Fall. Sowohl in der Einzahl, als auch in der Mehrzahl. Der Drow, die Drow, des Drow, u.s.w. Gleiter Die Gleiter werden fast so gross wie die Hochelfen, sind aber deutlich leichter. Nachdem sich bereits die Drows von den Hochelfen abgekapselt haben, tat das auch bald eine zweite Gruppe von Elfen. Dabei handelte es sich um jene, die auch "Träumer" gerufen wurden. Tatsächlich scheinen die Gleiter immerzu halb in ihrer Traumwelt zu leben. Sie greifen nach den Sternen und um dieses Ziel zu erreichen, verbündeten sie sich mit den Riesenvögeln. Die Gleiter werden nicht einfach so Gleiter genannt. Alle Gleiter nhaben sich dem Wind verschrieben und haben entwedre durch die arkane Luftmagie oder durch das Geschenk der Luftgöttin die Gabe, zu schweben. Nicht alle Gleiter können fliegen, aber schweben kann bereits ein kleines Kind. Und das ist auch nötig: Die Gleiter haben ihr Heim ganz weit oben im Gebirge. Meist bauen sie dort kleinere Hölen zu einem riesigen Schloss um, in welchem es keine Treppen gibt. Man muss also entweder ein enorm guter Kletterer sein, oder man muss die Gabe des Schwebens besitzen. Diese Art des Schwebens ist für die Gleiter beinahe das alleinige Fortbewegungsmittel geworden. Das merkt man vor allem dann, wenn ein Gleiter mal läuft, denn dann bewegt er sich wankend und unsicher. Dafür können sie jedoch ohne energieaufwand und mit minimalstem Magieverbrauch schweben. Gleiter mögen Menschen und andere Elfen nicht, allerdings ist ihr Hass bei weitem nicht so gewaltig wie der der Hochelfen oder der Drow. Da sie sich in ihren weiträumigen Gesteinschlössern zurückgezogen haben um sich der Luftgöttin, dem Wind, dem Himmel, den Sternen und ihren Träumen hinzugeben, haben die meisten von ihnen die Kämpfe der Menschen und die Brüderkriege unter den Elfen vergessen oder sie interessieren sich nicht dafür. Solange sie niemand aus ihren Träumen aufweckt oder an ihrer heilen, zurückgezogenen Welt rüttelt, muss er keine Angst haben den Zorn der Gleiter auf sich zu ziehen. Allerdings sind sie mistrauisch und durch ihre abweisende, träumerische und unbeteiligten Art können sie recht nervtötend sein. Grauelfen* Da Schneeelfen, Waldelfen, das Sonnenvolk und Flusselfen alle Grauelfen sind, gilt diese hier aufgeführte Beschreibung auch für diese Unteraufsplitterungen. Sie weichen in einigen Punkten von dem hier aufgeführten Bild der Elfen ab, das wird dann bei jeder Art einzeln beschrieben. Grauelfen wandern ungehindert durch die Länder der Menschen stets willkommen und doch nie zu Hause. Sie sind wohl bekannt für ihre Dichtkunst, Tänze und Lieder, ihr Wissen und ihre magischen Künste. Grauelfen bevorzugen Dinge von natürlicher und einfacher Schönheit. Wenn jedoch ihre Heimat bedroht wird zeigen sich die Grauelfen von einer kriegerischen Seite und beweisen ihr Können mit Schwert, Bogen und Kriegsstrategie. Grauelfen reagieren häufiger amüsiert als aufgeregt und sind wahrscheinlich eher neugierig als gierig. Aufgrund ihrer langen Lebensspanne betrachten sie die Ereignisse üblicherweise in einem breiten Rahmen und lassen sich von zufälligen Ereignissen nicht aus der Ruhe bringen. Wenn sie jedoch ein Ziel verfolgen sei es eine abenteuerliche Aufgabe oder das Erlernen einer neuen Fertigkeit oder Kunst, können sie konzentriert und unnachgiebig sein. Sie brauchen lange Zeit, um jemanden als Freund oder Feind zu akzeptieren und noch länger, um diese zu vergessen. Sie begegnen geringen Beleidigungen mit Verachtung und schweren Beleidigungen mit Vergeltung. Grauelfen sind klein und schlank, mit einer Größe von etwa 1,45 bis 1,75 m und einem Gewicht von durchschnittlich 40 bis 60 kg. Männliche Grauelfen sind genauso groß wie weibliche Grauelfen und nur unwesentlich schwerer. Sie sind anmutig, wirken aber zerbrechlich. Sie neigen zu blasser Haut und dunklen Haaren. Grauelfen haben keinerlei Gesichts- oder Körperbehaarung. Sie bevorzugen einfache, bequeme Kleidung, besonders in blauen und grünen Pastellfarben. Sie erfreuen sich auch an einfachem und doch elegantem Schmuck. Grauelfen besitzen eine überirdische Anmut und feine Gesichtszüge. Viele Menschen und Angehörige anderer Völker finden sie atemberaubend schön. Ein Grauelf wird im Alter von etwa 110 Jahren erwachsen und kann mehr als 700 Jahre alt werden. Grauelfen halten Menschen für ziemlich unkultiviert, Gnome für etwas zu neugierig und Zwerge für humorlos. Sie betrachten Orks mit unnachgiebigen Misstrauen. Obwohl Grauelfen zur Arroganz neigen, sind Grauelfen nicht so eigensinnig, wie Gnome und Zwerge dies sein können. Sie verhalten sich in der Regel auch jenen gegenüber umgänglich und großzügig, die ihrem elfischen Standard nicht genügen was schließlich auf nahezu jeden zutrifft, der nicht selbst ein Elf ist. Grauelfen lieben die Freiheit, die Vielfalt und die Selbstverwirklichung. Sie neigen deutlich zu den sanfteren Aspekten des Chaos. Generell achten und schützen sie die Freiheit anderer ebenso wie ihre eigene und sind häufig guter Gesinnung. Schneeelfen* Die Schneeelfen leben - was unschwer zu erraten ist - im Schnee. Sie haben sich ihre Hütten auf Bergen aufgebaut, die trotz des wärmsten Sommers immer mit Eis und Schnee bedeckt sind. Da sie sich dauernd gegen Unwetter zur Wehr setzen müssen und oft Opfer von Bergtrollüberfällen werden, sind sie ein eher kriegerisches Volk. Das zeigt sich einerseits an ihren seidig-muskulösen Körpern, als auch ihrer Art, ziemlich direkt und unkompliziert zu sein. Für einen Schneeelfen gehört der Tod zu etwas allgegenwertigem, weswegen sie auch nicht gross um ihre Gefallenen trauern. Sie kosten jeden Augenblick des Lebens aus. Sie sind dankbar für das Geschenk des Lebens und akzeptieren den Tod als etwas selbstverständliches an. Trotz des harten Lebensstils sind Schneeelfen nicht unfreundlich. Sie sind im Gegenteil sehr gastfreunlich. Ihre direkte, unkompilzierte Art kann etwas verwirrend sein für jene, die Elfen eigentlich als ruhiges, zurückhaltendes Volk kennen. Waldelfen* Die Waldelfen sind die kleinsten aller Elfen und werden selten grösser als 1,55. Das liegt daran, dass sie sich am Meisten ihrer Umgebung angepasst haben. In einem Wald klein zu sein hat seine Vorteile, und Waldelfen leben ausschliesslich in Wäldern. Häufig tun sich Waldelfen in sogenannten Rudeln von 5-15 Elfen zusammen und bauen sich ihre Häuser in hohlen Bäumen oder hoch in den Baumwipfeln, wo sie manchmal kleine Dörfer mit Hängebrücken und in Baumstämme gehauene Treppen bauen. Nicht unselten verbünden sich Elfenrudel mit einem Tierischen Vertreter des Waldes, welches dann gleichsam ins Rudel und die Familie der Waldelfen aufgenommen werden. Meistenhs sind das Wölfe, da diese ebenfalls in Rudeln leben, diese bei der Jagd sehr hilfreich sind und weil die leichten Elfen auf ihren Wolfsgefährten problemlos reiten können. Waldelfen die sich mit Wölfen verbünden nennt man Wolfsreiter. Es gibt aber auch Waldelfen, die sich mit Dachsen, Füchsen, Lüchsen, Bären, Kaninchen, Spechten oder Eulen zusammentun, wobei dann häufig nur ein oder zwei dieser Tiere dem Rudeln beiwohnt. Die Waldelfen verstehen es des weiteren, sich durch Gesten, Geruch und Lauten mit diesen Tieren zu verständigen. Waldelfen mögen Menschen nicht, wenn sie ihnen gegenüber nicht sogar Hass empfenden. Die Menschen fällen Bäume und töten somit den Wald, den die Elfen über alles lieben. Auch kam es schon vor, dass primitive, unkultivierte Menschen die Waldelfen mit Dämonen verwechselten und deswegen ganze Wälder in Brand legten. Das Sonnenvolk* Das Sonnenvolk nennt die Sand- und Steinwüse Kalabriens seine Heimat. Sie haben dunkel gebräunte Haut und meist schwarzes Haar. Sie sind ein sehr friedfertiges Volk, das sich hauptsächlich vom Ackerbau ernährt. Physisch sind sie ziemlich kläglich und nur wenige bis gar keine wissen wie man mit Waffen umgeht. Sie brauchen es auch nicht, weil sie nie kämpfen. Dafür ist ihr Magisches Gespühr sehr ausgeprägt und vor allem die Kunst die arkane Magie der Erde zu nutzen ist sehr weit fortgeschritten. Damit pflegen sie ihre Pflanzen und lassen sie trotz der trockenen Erde und der heissen Wüstensonne prächtig gedeihen. Das Sonnenvolk ist den meisten Bewohnern Edalons unbekannt, was wahrscheinlich auch der Grund ist, dass sie nie mit kriegerischen Auseinandersetzungen zu tun haben. Sie sind aber keineswegs ungastfreundlich, wenn mal ein Besucher vorbeikommt. Sie sind sofort bereit, ihre Nahrung und ihre Kenntnisse in der arkanen Magie mit anderen zu teilen. Im weiteren sind die Elfen des Sonnenvolkes sehr weise. Das heisst nicht, dass sie viel wissen, lediglich dass sie denken, bevor sie handeln. Sie ziehen ruhige Verhandlungen einem stürmischen Angriff vor und werden alles tun um einen Kampf zu vermeiden. Zu dem Zweck haben auch all ihre Dörfer einen Dorfältesten, der sowohl als Streitschlichter als auch als Häuptling angesehen wird. Flusselfen* Die Flusselfen leben an kleinen Dörfern an Flüssen oder Seen oder haben gar auf einem Gewässer ihre Huser erbaut, indem sie ein riesiges Floss mit Stegen darauf befestigt haben. Das grösste bekannte Dorf der Flusselfen befindet sich in Karhandor, oberhalb des nördlichen Drachenkamms. Dort mündet der "Schnelle Strom" in einen grossen See, den die Flusselfen Vínaelin getauft haben, was so viel bedeutet wie "Unser See". Auf dem Vínaelin gibt es mehrere kleine Flossinselnd, auf welchen jeweils etwa 30 Elfen hausen. Boote und Flosse sind die Verbindung zwischen den kleinen Inseln. Flusselfen haben eine leicht unsympatische Art an sich. Sie wirken herablassend und eingebildet - was sie schlussendlich auch sind. Vielleicht liegt das daran, dass sie von den Grauelfen wohl die grossgewachsesten sind, oder weil sie es vollbracht haben, auf dem Wasser zu hausen. Es gibt eine Eigenart, die die Flusselfen zeichnet: Jene die an Flüssen und Ströhmen leben, mögen Veränderungen und ändern auch stehst ihren Lebenstil. Sie hassen es, stehen zu bleiben und finden Dinge sehr schnell langweilig. Sie sind sehr anpassungsfähig und phantasievoll. Die Flusselfen jedoch, die an oder auf Seen hausen, sind konservativ und traditionel. Sie hassen Veränderungen und sind mistrauisch und grundsätzlich abgeneugt gegenüber Neuem. Sie sind stetig, beharrlich und geduldig. Blutelfen(*) Die Blutelfen sind wohl das seltsamste Volk der Elfen. Hierbei wäre die Bezeichnung "Volk" zwar fehl am Platz, denn Blutelfen sind stehts Einzelgänger. Über die Blutelfen weiss man nur sehr wenig, da diese für gewöhnlich die Gesellschaft anderer Meiden. Bekannt ist, dass sie das Blut anderer Elfen trinken und einen gewaltigen Hass gegenüber den Elfen hegen. Die unten aufgeführten Informationen sind nur sehr, sehr wenigen bekannt, und meistens sind das die Blutelfen selber, die ihr Wissen mit niemandem teilen. Ein Blutelf ist eigentlich nichts weiter als ein elfischer Vampir. Man unterscheidet zwischen echten, verwandelten und unvollständigen Blutelfen. Ein echter Blutelf wird als das gebohren, was er ist: Ein Elf, dem es nach dem Blut seiner Artgenossen dürstet. Selten wird er von seiner wirklichen Mutter aufgezogen, da sich Blutelfen nicht wirklich für ihre Kinder interessieren. Desshalb sind echte Blutelfen sehr selten und umso stolzer auf ihr reine Erbe. Jedoch werden diese von den Nachtwesen sehr geschätzt und haben meistens recht grosse Macht. Die verwandelten Blutelfen sind jene, die ein normales Leben als Elf geführt haben und durch den Biss und das Blut eines Vampirs verwandelt wurden. Hierbei zählen Blutelfen nicht als Vampire, denn Blutelfen sind nicht in der Lage, den Fluch des Vampirseins weiter zu geben, ausser sie zeugen ein Kind, welches dann ein echter Blutelf ist. Die verwandelten Blutelfen respektieren die echten Blutelfen als Höhergestellte und stellen sich ihnen selten in den Weg. Im Gegenzug verachten sie die unvollständigen Blutelfen und zögern nicht, diese anzugreifen. Die unvollständigen Blutelfen sind die, die ein Vampir zu einem seiner untoten Sklaven hatte machen wollen. Das macht sie jedoch nicht zu Ghouls, wie es bei Menschen der Fall ist, sondern eben zu unvollständigen Blutelfen. Sie gehören zum Abschaum der Blutelfen, und sie werden auch am meisten gefürchtet. Wenn es irgendwelche Geschichten über in Rage geratene, verrückte Blutelfen gibt, dann spielen die unvollständigen Blutelfen die Hauptrolle. Unvollständige Blutelfen sind sehr gefährlich. Sie sind nur halb verwandelt und gehören weder zur einen, noch zur anderen Seite. Einige versuchen ihrem alten Leben nachzugehen und so zu tun, als wäre nichts passiert. Allerdings können sie nicht verhindern, dass das Monster in ihnen plötzlich ausbricht und sie in eine unkontrollierbare Rage verfallen. Weitaus gefährlicher sind jedoch die, die gerne zu den verwandelten Blutelfen gehören würde. Diese ziehen meist mordend durch die Gegend und trinken das Blut jeglicher Lebewesen, die ihnen über den Weg laufen. Sie sind meistens völlig gestört und können nicht mehr klar denken. Blutelfen sind nicht ganz wie typische Vampire. Im Gegensatz zu ihnen sind sie nicht vollständig untot. Der Biss des Vampirs konnte sie nicht ganz töten und sein Blut konnte sie nicht ganz unsterblich machen. Dieser Zustand zwischen leben und sterben ist sehr schwer nachzuvollziehen und noch schwerer ist es, ih zu verstehen. Nicht einmal die Blutelfen selber sind in der Lage, dies zu beschreiben. Und doch leben Blutelfen länger als gewöhnliche Elfen, meistens durchwandert ein Blutelf ein ganzes Jahrtausend, ehe er vollständig stirbt. Die Blutelfen haben eine gewissen Imunität gegenüber dem Fluch der Vampire, wesswegen sie auch nicht wie die üblichen Vampire durch göttliche oder silbrige Gegenstände verwundbar sind. Blutelfen werden wie jeder andere Elf auch getötet. Obwohl sie enorme Lust auf das Blut der Elfen haben, benötigen sie es nicht um zu überleben. Trinken sie jedoch lange Zeit kein Elfenblut, nehmen ihre magischen Kräfte ab. Ausserdem können Blutelfen den Fluch nicht weitergeben, da er bei ihnen nicht richtig übertragen wurde. Halbelfen* Manchmal verheiraten sich Menschen und Elfen miteinander. Dabei ist der Elf üblicherweise von der Energie des Menschen angetan und der Mensch von der Anmut des Elfen. Nach dem Zeitempfinden der Elfen enden solche Ehen schnell da das Leben eines Menschen so kurz ist, aber sie hinterlassen ein bleibendes Erbe: halbelfische Kinder. Das Leben eines Halbelfen kann hart sein. Wenn er von Elfen aufgezogen wird, wächst der Halbelf mit erstaunlicher Geschwindigkeit heran und wird in nur zwei Jahrzehnten erwachsen. Der Halbelf wird also zu einem Erwachsenen, bevor er genug Zeit hatte, die Freiheiten der elfischen Kunst und Kultur oder gar die Grammatik zu lernen. Er lässt die Freunde der Kindheit zurück und wird körperlich zu einem Erwachsenen während er nach elfischem Standard kulturell immer noch ein Kind ist. Üblicherweise verlässt er die elfische Heimat, die ihm nicht länger vertraut ist, und sucht sich einen Platz unter den Menschen. Wenn er anderseits von Menschen aufgezogen wurde, merkt der Halbelf, dass er sich von seine Altersgenossen unterscheidet: Er ist zurückhaltender, empfindlicher, weniger ehrgeizig und wächst langsamer heran. Einige Halbelfen versuchen sich an die Menschen anzupassen, während andere in ihrer Andersartigkeit ihre Identität finden. Die meisten finden ihren Platz in den Ländern der Menschen, aber viele fühlen sich ihr ganzes Leben lang als Außenseiter. Die meisten Halbelfen besitzen die Neugier, den Erfindungsreichtum und den Ehrgeiz ihres menschlichen Elternteils, sowieso die feinen Sinne, die Liebe zur Natur und den Kunstgeschmack ihres elfischen Elternteils. Für Menschen sehen Halbelfen wie Elfen aus. Für Elfen sehen sie aus wie Menschen. Tatsächlich nennen die Elfen sie „Halbmenschen“. Die Größe von Halbelfen reicht von weniger als 1,50 m bis zu fast 1,80 m, und ihr Gewicht liegt für gewöhnlich zwischen 80 und 160 Pfund. Halbelfische Männer sind größer und schwerer als Halbelfische Frauen, aber der Unterschied ist weniger ausgeprägt als bei den Menschen. Halbelfen sind blasser und schöner als ihre menschlichen Eltern und haben eine glattere Haut. Der eigentliche Farbton ihrer Haut die Farbe ihres Haares und andere Details sind jedoch genauso unterschiedlich wie bei den Menschen. Ein Halbelf wird im Alter von 20 Jahren erwachsen und kann mehr als 180 Jahre alt werden. Die meisten Halbelfen sind die Kinder von Verbindungen zwischen Menschen und Elfen. Einige sind jedoch die Kinder von Eltern die selbst teilweise menschlich und teilweise elfisch sind. Halbelfen fühlen sich sowohl unter Menschen als auch unter Elfen wohl und kommen ebenfalls gut mit Zwergen und Gnomen aus. Sie besitzen elfische Anmut ohne elfische Reserviertheit und menschliche Energie ohne das ungehobelte Benehmen von Menschen. Sie geben ausgezeichnete Botschafter und Vermittler ab, ausgenommen für Verhandlungen zwischen Elfen und Menschen. Hier verdächtig jede Seite den Halbelfen, die andere Seite zu bevorzugen. In menschlichen Ländern, in deren Nähe sich keine Elfen befinden oder die keine freundschaftlichen Beziehungen zu Elfen unterhalten, begegnet man Halbelfen mit Misstrauen. Einige Halbelfen zeigen eine deutliche Abneigung gegen Halborks. Vielleicht sind ihnen die Ähnlichkeiten zwischen ihnen selbst und den Halborks unangenehm, weil beide menschliche Vorfahren haben. [Dieser Beitrag wurde am 07.07.2007 - 02:26 von Zandrea aktualisiert] Signatur | |||
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