Shoti unregistriert
| Erstellt am 05.12.2006 - 20:55 |  |
HIer mal eine angefangene gesichte von mir xD hoffe sie gefällt euch ^^
Ich wartete schon immer auf den Augenblick, der alles verändern würde. Der Moment, der meinem Leben neue Wendungen geben würde.
Ich werde diesen Tag nie vergessen,... der Tag, der mein Leben für immer veränderte.
Es war früh am Morgen, als ich vom lauten Geschrei geweckt würde. Verträumt blickte ich gegen die Sonne, die durch mein Fenster schien. Noch leicht benommen ging ich die Treppe runter, um zu gucken, was los war. Plötzlich ertönte ein lauter Knall, der das ganze Treppengeländer zum wackeln brachte. Ich verlor mein Gleichgewicht und fiel die Treppen runter. Schon wieder hörte ich einen Schrei, diesmal war ich mir sicher, dass er von meiner Mutter stammte. Ich rappelte mich wieder auf und lief weiter. Verzweifelnd rief ich nach meiner Familie, bekam aber keine Antwort. Stattdessen hörte ich immer wieder Explosionen und Hilfesuchende Schreie. Es roch nach Qualm, als wäre ein Feuer ausgebrochen. Unten angekommen stieß ich sofort die Flurtür auf. Große, flackernde Flammen kamen mir entgegen. Ich suchte mir einen Weg durch die heiße Glut und erreichte schließlich das Wohnzimmer. So lief ich weiter. Angstschweiß lief mir über die Wange und vermischte sich mit einer Träne. Ich war total verwirrt, aber dennoch lief ich zielsicher durch das mir so fremdwirkende Haus. Die Schreie wurden lauter und erschienen näher. Endlich erreichte ich die Haustür, doch was mich draußen erwartete war schrecklicher als alles, was ich je gesehen hatte. Dunkel gekleidete Männer liefen überall herum, jedes Haus brannte und zählreiche Verletzte lagen auf dem Boden. Das ganze Dorf würde innerhalb kurzer Zeit total zerstört.
Meine Aufmerksamkeit richtete sich auf einen großen Wagen, indem mehrere Kinder reingedrückt wurden. Gerade zerrten sie an meiner kleinen Schwester, die sich versuchte zu wehren, allerdings keine Chance hatte. Jemand schrie weiter weg und sofort erkannte ich, wer es war. Meine Mutter wollte zu meiner Schwester rennen, doch plötzlich hielt sie ein großer Mann auf. Sein grinsen wurde immer breiter und er schlug mit einem Eisenstab auf sie ein. Zitternd fiel meine Mutter auf den Boden, doch der Mann zeigte keine Gnade und quälte sie immer weiter. Ich rannte los, brüllte und meine Tränen schossen unaufhaltsam aus mir heraus.
Noch bevor ich meine Mutter erreichen konnte, lag sie schon reglos auf der Erde und der Schwarzgekleidete schien mit dem Ergebnis zufrieden zu sein.
Rechts von mir, noch mit sicheren Abstand hörte ich einen anderen rufen: „ Da ist noch eine Kleine!“ „Ja!! Auf sie!“, schrie der eine neben ihm. Geschockt blieb ich stehen, als sie auf mich zukamen. Plötzlich bewegte sich meine Mutter wieder, stütze sich mit ihrer Letzten Kraft auf und brüllte weinend: „Renn! Verschwinde! Bring dich in Sicherheit!“
Verwirrt, in totaler Panik, stand ich da und fühlte mich hin und her gerissen. Die Männer kamen immer näher, doch alles erschien für mich wie in Zeitlupe. Verwundert drehte sich der düstere Mann, der meine Mutter geschlagen hatte, um und grinste: „Hast du etwa immer noch nicht genug?!“ Und schon wieder musste ich zusehen, wie meiner Mutter wehgetan wurde.
Ihr Gesicht war schmerzverzerrt. Ich wollte nach ihr rufen, doch in dem Augenblick faste mich jemand am Arm: „So Kleine, jetzt komm mal schön brav mit.“ Sein kaltes Lächeln machte mir Angst und jagte mir einen Schauer über den Rücken. Ich schloss kurz die Augen und versuchte mich selber zu beruhigen. Das alles kam so schnell, so unerwartet. Anfangs lag ich seelenruhig im Bett und nun plötzlich wird das ganze Dorf zerstört. Der Griff um meinen Arm wurde fester und riss mich aus meinen Gedanken. Ich schrie auf, machte ein paar Bewegungen und schaffte es, mich von dem Mann zu befreien. In Windes Eile rannte ich los, irgendwo hin, bloß weg von dort. Er guckte überrascht, doch ich wagte es nicht, mich noch einmal umzudrehen. Ich hörte noch kurze Zeit, wie mich ein paar verfolgten, allerdings schnell aufgaben. Alles schien still, keine Schreie, keine verfolgenden Schritte, doch ich rannte weiter. Irgendwann nach langer Zeit stolperte ich über einen Stein und fiel hin. Durch den Aufprall blutete meine Hand ein wenig, doch das war in diesem Augenblick mein kleinstes Problem. Ich war eine weite Strecke gerannt und mir fiel das Atmen schwer. Die Tränen schienen niemals aufhören zu wollen. Tausend Gedanken wirrten in mir. Ich hatte meine Familie im Stich gelassen, ich hab nichts dagegen getan, ich bin einfach weggelaufen.
Ich begann noch mehr zu zittern. Plötzlich hörte ich eine sanfte Stimme sagen: „Ist alles in Ordnung mit dir? Hast du dich verletzt?“ Ich schaffte es nicht, zu antworten, geschweige denn, den Fremden anzusehen. Mir wurde schwindelig und ich lehnte mich an der fremden Person an. Das letzte was ich spürte, waren beschützende Arme, die mich fest hielten, bis ich schließlich mein Bewusstsein verlor.
Als ich erwachte, sah ich über mir den Mond zwischen ein paar Blättern hervorscheinen. Die Umgebung war friedlich, Vögel zwitscherten leise und sangen ihre Abendlieder.
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