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...   Erstellt am 09.04.2009 - 20:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zwei Grad mehr, zwei Pole weniger

WWF: Eisbären und Pinguine trifft der Klimawandel zuerst, der Rest der Welt folgt.

Frankfurt - Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des Antarktisvertrags treffen sich in Washington erstmals Minister des Arktischen Rats mit Vertretern der Antarktischen Vertragsstaaten zu einer gemeinsamen Konferenz. Der WWF warnt anlässlich des historischen Treffens vor einem Zusammenbruch der süd- und nordpolaren Ökosysteme............weiter





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...   Erstellt am 24.05.2009 - 22:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Klimawandel beschleunigt sich


In dieser Woche wurde bekannt, dass der Klimawandel weit schneller droht als selbst Pessimisten bisher befürchtet hatten. Permafrost bedeckt ein Viertel des Festlandes unserer Erde. Und dieser Permafrost taut und lässt bereits die ersten Orte im Schlamm versinken – vor allem in Alaska und Sibirien.

Durch das Auftauen der Permafrostböden könnten Milliarden Tonnen Methangas freigesetzt werden und dieses Gas wirkt 23mal mehr klimazerstörend als das CO2, das bislang als Haupt-Treibhausgas im Mittelpunkt aller Diskussionen um die Klimaveränderung stand.

In unserer Zeit schwindet durch die schleichende Erderwärmung die Jahrtausende alte Permafrost-Landschaft im Norden unseres Planeten. Das haben Geowissenschaftler und Klimaforscher auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftler soeben in Wien berichtet....

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...   Erstellt am 28.05.2009 - 12:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Wilkin-Eisschelf kollabiert

An der Antarktischen Halbinsel bricht derzeit eine riesige Eisfläche auseinander: das Wilkins-Eisschelf. Die schmale Eisbrücke, die es bis vor kurzem noch zusammenhielt, ist Anfang April zerbrochen. Ohne diesen Halt bricht das Schelf jetzt weiter. Über Satelliten sind wir Zeugen dieser Entwicklung.........

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...   Erstellt am 05.07.2009 - 15:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


IPCC-Wissenschaftler machen Dieselruß für Gletscherschmelze verantwortlich
Vor dem beschleunigten Abschmelzen der Gletscher im Himalaya nach dem Niedergang von Rußpartikeln wird gewarnt.

Die im Eis gebundenen Wassermassen würden verheerende Überflutungen in den Gebieten entlang der aus dem Himalaya gespeisten Flüsse Indus und Ganges verursachen und die Folgen des Klimawandels in einem Land wie Bangladesch im Mündungsdelta von Yamuna, Ghaghara und Brahmaputra extrem verschlimmern, sagte Ramanathan auf einer Pressekonferenz des Bündnisses "Rußfrei fürs Klima" aus vier deutschen Umwelt- und Verkehrsverbänden. "Der dramatische Verlust an Gletschermassen in den Hochgebirgsregionen wie dem Himalaya erfordert eine radikale Verminderung der Dieselrußemissionen", sagte Veerabhadran Ramanathan. "Dennoch muss der Schwerpunkt auf der Minderung der CO2-Emissionen bleiben."

Der Ruß von Herdfeuern, abgebrannten Feldern und aus Dieselmotoren hat einen wesentlichen Anteil an der schnellen Gletscherschmelze. Die Rußpartikel treiben aus den Städten bis ins Hochgebirge, gehen auf den Gletschern nieder und verstärken als schwarzer Feinstaub die Absorption der Sonnenstrahlen auf dem Eis. Wenn die Gletscher im Himalaya abgeschmolzen sind, kommt nach der Flut die Dürre und die Monsunregenzeit verschiebt sich. Veerabhadran Ramanathan ist Mitglied des Weltklimarats IPCC, der 2007 den Friedensnobelpreis erhalten hat.

Der Klimawandel bedroht in Bangladesch auch die Küsten. Klimawissenschaftler rechnen damit, dass Bangladesch bis zu einem Drittel seiner Landmasse verlieren kann, da der Meeresspiegel in den kommenden Jahrzehnten bis zu einem Meter ansteigen kann. "Naturkatastrophen haben in den letzten Jahren Schäden angerichtet, die sich bis zu 100 Kilometer ins Landesinnere auswirken. Nicht auszudenken, was geschehen wird, wenn diese Unwetter sich mit einem Anstieg des Meeresspiegels koppeln", sagte Professor Dr. M. Qumrul Hassan von der Universität Dhaka, Bangladesch. Bangladesch sei besonders verwundbar durch den Klimawandel, da es eines der ärmsten Länder der Welt sei......

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Eis in Arktis schmilzt übermäßig schnell


Durch den NASA-Satelliten ICESat gewonnene Angaben lassen darauf schließen, dass die Stärke der mehrjährigen Eisschollen in der Arktis in den Jahren 2004 bis 2008 um 67 Zentimeter abgenommen hat und ihre Gesamtfläche um 42 Prozent zurückgegangen ist.

Das geht aus einem Beitrag hervor, der im "Journal of Geophysical Research (JGR) - Oceans" veröffentlicht wurde.

"Selbst in den Jahren, da die Fläche des Arktiseises stabil blieb oder sogar zunahm, haben sich die Stärke und der Umfang des Eises immer weiter verringert und es noch schmelzanfälliger gemacht", zitiert der US-Verband für Geophysik, Herausgeber des JGR, den Chef des Forscherteams, Ron Kwok.....

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Wie schnell schmilzt Grönlands Eis?
von Urs Neu, 25. Februar 2009, 15:32

Eine der grossen Unsicherheitsfaktoren bezüglich des zukünftigen Meeresspiegelanstiegs betreffen dynamische Prozesse, die zum Abschmelzen des grönländischen Eisschildes beitragen. In den letzten Monaten und Jahren wurden verschiedene Studien veröffentlicht, die sich mit diesen Prozessen beschäftigen. Zur Zeit ist der Beitrag von Grönland zum Meeresspiegelanstieg noch relativ gering, ist aber in den letzten Jahren bereits auf 10-20% angestiegen. In Zukunft könnte er noch deutlich ansteigen. Aktuelle Beobachtungen zeigen jedoch so hohe Schwankungen in der Eisdynamik, dass sich daraus keine klaren Trends ablesen lassen [1,2] und im letzten IPCC-Bericht auf eine Quantifizierung dieser Prozesse verzichtet worden ist.......

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Hochwasser erhöht den CO2-Ausstoß der Arktis
+ 09.08.2009 + Wenig verstandene Klimafolgen mit hohen globalen Auswirkungen.

Je feuchter die arktische Tundra wird, desto mehr Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) wird sie abgeben. Zu diesem Schluss kommen Forscher der San Diego State University in der Fachzeitschrift "Global Biogeochemical Cycles". Bisher weiß man, dass im Permafrostboden der Arktis gigantische Mengen von Kohlenstoff schlummern und im Falle der Freisetzung infolge der Erderwärmung eine globale Bedrohung darstellen könnten. Welche Prozesse dabei genau zu erwarten sind, weiß man jedoch noch kaum. Im aktuellen Experiment im Norden Alaskas, das den bisher größten Feldversuch seiner Art darstellt, konnten Forscher bestimmte Annahmen über Zusammenhänge der globalen Erwärmung in der Tundra widerlegen.

Hatte man bisher die Folgen des Wasserspiegel-Anstiegs für die CO2-Freisetzung stets bloß im Labor bei Bohrkernen oder in kleinen Feldstudien untersucht, so wählten die Forscher nun einen 1,2 Kilometer langen See als Testobjekt. Dieser befand sich in der North Slope-Region Alaskas, zehn Kilometer vor der Küstenstadt Barrow am Nordpolarmeer, der nördlichsten Stadt der USA. Durch Plastikdeiche unterteilte man den See in drei Abschnitte, ehe das Wasser aus dem mittleren Teil in den nördlichen Teil gepumpt wurde, wodurch dort der Wasserspiegel stieg, der Mittelteil jedoch austrocknete. Den verbleibenden südlichen Teil beließ man zu Vergleichszwecken unberührt. Messinstrumente in Türmen über jedem Seeabschnitt lieferten Daten über die Freisetzung von Gasen wie Methan und CO2........

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Trend der Eisschmelze in der Arktis hält an

+ 19.09.2009 + Die Eisfläche in der Arktis ist diesen Sommer zum dritten Mal in Folge extrem geschmolzen.

Am 12. September registrierten Satellitenaufnahmen das Minimum in der diesjährigen Meereisbedeckung von 5,1 Millionen Quadratkilometern im Nordpolarmeer. Damit bestätigt sich die Entwicklung aus den letzten drei Jahren, dass die Eisausdehnung am Ende des Sommers nur noch etwa 70 Prozent des langfristigen Mittelwertes der Jahre 1979 bis 2000 beträgt. Dieser langfristige Mittelwert liegt bei knapp sieben Millionen Quadratkilometern, das Rekordminimum im Jahr 2007 lag bei 4,1 Millionen Quadratkilometern.

„Der Anteil mehrjährigen dicken Eises ist inzwischen soweit zurückgegangen, dass die sommerliche arktische Meereisbedeckung sehr viel empfindlicher auf atmosphärische Anomalien reagiert als noch vor zehn oder zwanzig Jahren“, bilanziert Prof. Dr. Rüdiger Gerdes, Meereisphysiker am Alfred-Wegener-Institut. Eine Rückkehr zu historischer Eisausdehnung von über sieben Millionen Quadratkilometern, wie sie bis Ende der 1990er Jahre regelmäßig auftrat, ist nicht zu erwarten.....

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18. September 2009:
Sommerliches Meereisminimum in der Arktis erreicht
– tief greifende Erholung der Eisbedeckung bleibt aus


Bremerhaven/Hamburg, den 18. September 2009. Mit den kürzer werdenden Tagen geht auch die Saison der Eisschmelze in der Arktis zu Ende. Am 12. September registrierten Satellitenaufnahmen das Minimum in der diesjährigen Meereisbedeckung von 5,1 Millionen Quadratkilometern im Nordpolarmeer. Damit bestätigt sich die Entwicklung aus den letzten drei Jahren, dass die Eisausdehnung am Ende des Sommers nur noch etwa 70 Prozent des langfristigen Mittelwertes der Jahre 1979 bis 2000 beträgt. Dieser langfristige Mittelwert liegt bei knapp sieben Millionen Quadratkilometern, das Rekordminimum im Jahr 2007 lag bei 4,1 Millionen Quadratkilometern.....

weiter - Alfred Wegner Institut





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Klima-Zeitbombe Permafrost

Ganze Wälder kippen; fester Boden wird zu tiefem Sumpf; Asphalt birst, Häuser reißen ein; Öl- und Gaspipelines brechen: Folgen des Klimawandels in Sibirien. Der Permafrost, der ewig gefrorene Boden, taut und wird instabil. Das Tauwetter im hohen Norden geht auch uns an: Es hat massive Folgen für das globale Klima.

Was in Sibiriens Tundra geschieht, ist verhängnisvoll für die Menschen, die dort leben. Auf Jamal betrifft es vor allem das Volk der Nenzen. Sie sind Nomaden und wandern täglich kilometerweit mit ihren Rentierherden. Im Laufe des Jahres durchwandern sie die Halbinsel. Schon seit längerem ist diese traditionelle Lebensweise durch die Erdgasförderung auf Jamal bedroht. Jetzt kommt durch das Tauen der Böden eine weitere massive Bedrohung hinzu.

Doch das Tauen der Böden hat Folgen weit über die Permafrostregionen hinaus. Der Permafrost gilt als ein zentrales Kipp-Element für das Klima. Das heißt, kippt das Klima hier, so hat dies Auswirkungen auf das gesamte Weltklima. Die ungeheuren Mengen an Treibhausgasen, die hier lauern, können den Klimawandel ungeheuer beschleunigen.

Zum ganzen Artikel: klick hier





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