<henkel> unregistriert
| Erstellt am 04.12.2007 - 14:44 |  |
Über das Bedürfnis nach eigenem Raum und das Durchdringen individueller Grenzen
Eischnee: Durch das Schlagen von Eiklar wird der Masse Luft zugeführt, die zunächst große noch sehr instabile Blasen bildet. Je länger man den Eischnee aber schlägt, desto kleiner werden die darin enthaltenen Bläschen und desto stabiler wird er aufgrund des immer festeren Zusammenhalts zwischen den Blasen. Schlägt man den Eischnee jedoch zu lange, dann riskiert man, dass er »perlt«, d. h. er beginnt sich irreversibel in einen festen und in einen flüssigen Teil zu trennen.
Das neue Stück der Choreografin erzählt vom Bedürfnis nach persönlichem Raum, der Platz für Entfaltung bietet. Mit dessen Beschränkung entsteht Abgrenzung und das Begehren, in fremde Räume einzudringen. Vom Zulassen und Verschließen, von Überlegenheit und unterlegen sein reichen die Spielarten zweier Frauen auf dem Weg ihrer individuellen Grenzerfahrung.
"Eischnee" ist die erste Produktion der Choreografin mit der D.C. Dilligence unter dem Dach des Leipziger Tanztheaters. Zu sehen sind die Inszenierungen vom 11. bis 13. Dezember 2007, jeweils 20 Uhr, im Lofft in Leipzig.
Karten unter www.ticketonline oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Weitere infos unter www.leipzigertanztheater.de
Choreografie. Irina Pauls
Tänzerinnnen: Ulrike Reinbott, Lena Meierkord
Musik: Alba Nova | Matthias Engelke | Amon Tobin
Licht: Carsten Rüger
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