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...   Erstellt am 29.01.2008 - 08:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eisbären Berlin: Gute Zeiten, schlechte Zeiten
Berlin, 28.Januar 2008


Manchmal ist es bei den Eisbären wie in einer berühmten Vorabendserie. Gute Zeiten lösen die schlechten Zeiten ab, oder eben die schlechten Zeiten die guten Zeiten. So bleibt alles in Balance und wird nie langweilig.

Schlechte Zeiten?

Gründe für die gestrige 4:5 n.V.-Niederlage der Eisbären gegen die Frankfurt Lions gibt es viele. Eine bessere Chancenausbeute, sowie das bessere Defensivverhalten und einen gekonnt, aber auch manchmal glücklich agierenden Torhüter Ian Gordon warfen die Gäste aus der Mainmetropole in die Waagschale. So konnten die Lions als das nach Spielanteilen und Chancen klar schwächere Team doch triumphierend das Eis des mit 4695 Zuschauern ausverkauften Wellblechpalasts verlassen. Ein Sieg der Gäste, welcher nicht nur die meisten Zuschauer frustrierte.

Es ist manchmal schon wie ein Fluch mit der Berliner Tormaschine. Das offensiv ausgerichtete Team der Eisbären suchte auch beim gestrigen Spitzenspiel wieder die Flucht nach vorne, lässt dabei aber viel zu sehr die Abwehrarbeit schleifen. Gelang es noch bis in den Dezember hinein mit wahren Schützenfesten die teilweise nicht optimal agierende Defensive zu übertünchen, so tun die Fehler in der Hintermannschaft - gepaart mit der momentan nicht effektiven Torausbeute der vielen Chancen - nun doppelt weh.

In den Augen vieler Betrachter scheint sich auch ein wenig Müdigkeit in die sonst so agil wirkenden Andy Roach und Deron Quint eingeschlichen zu haben. Anders wäre es nicht zu erklären, dass die beiden Offensiv-Verteidiger gerade in der Schlussminute beim doppelten Überzahlspiel durch ein schier endlos wirkendes Pass-Spiel an der blauen Linie zu keinem wirklich gefährlichen Torschuss kamen. Für Bären-Chefcoach Don Jackson ist daran aber nicht die Müdigkeit Schuld, sondern wohl eher die mentale Einstellung. Zu sicher fühlen sich die Eisbären seiner Ansicht nach, dass sie auch zum Saisonende in den Top 4 der Liga stehen. Dass lässt wohl den Hunger und die dadurch verbundene Bissigkeit vermissen. Eben jenes Spiel, was die Lions im „verzweifelten Kampf“ um die Spitzenpositionen der DEL spielten.

Wenn die Eisbären morgen zum letzten Spiel vor der Allstar-Game Pause nach Krefeld reisen, sollte Partie gegen die Lions abgehakt sein. Abgehakt ist aber noch nicht das Foul von Michael Bresagk gegen den Berliner Alexander Weiß. Nach dem Videostudium und einen Tag Abstand hat sich die sportliche Administration um Manager Peter John Lee am heutigen Montagmittag dazu entschlossen, ein Verfahren gegen den Frankfurter Verteidiger vor der DEL-Disziplinarkomission anzustreben. Don Jackson meinte dazu: "„Ich bin froh, dass der Schiedsrichter erst einmal nur eine kleine Strafe gegeben hat, da er kein Arzt
ist und nicht beurteilen kann, ob ein Spieler verletzt ist. Nun muss aber die Liga alle Informationen
zu Rate ziehen und die Lage neu beurteilen“


Unfair schien die Situation allemal. Bresagk checkte den jungen Angreifer recht heftig an die Bande, und wie später auf den Fernsehbildern zu erkennen war, auch nicht regelkonform. Zumindest hatte er nicht den Arm am Körper angelegt, als er den Körper von Weiß traf.

Kurios dabei: Für solch eine ähnliche Szene bekam der Eisbären-Stürmer mit der Rückennummer 43 Ende Dezember beim Spiel gegen die Hamburg Freezers eine Matchstrafe aufgebrummt, für die er vier Spiele gesperrt wurde. Der Unterschied dabei war, dass der damals gefoulte Hamburger Marc Beaucage schon im dadurch resultierenden Powerplay nach dem zweiten Wechsel wieder dem Puck nachjagte. Alexander Weiß aber wurde, diesmal als Opfer, noch während des gestrigen Spiels mit Koordinationsschwierigkeiten ins Krankenhaus gebracht. Er konnte aber selbiges am Abend mit der Diagnose „Gehirnerschütterung“ wieder verlassen, wird beim Spiel in Krefeld fehlen.

Gute Zeiten!

André Rankel seinem Comeback nach der Pause steht wohl nichts mehr im Wege. Zwar nahm er den Hinweis von Ex-Eisbären-Masseur Dieter Dewitz „es ruhig anzugehen“ dankend entgegen, mit Rankel wird aber trotzdem wieder zu rechnen sein.

Denis Pederson scheint hoffentlich auch ab Mitte Februar seine Verletzungsmisere überstanden zu haben. Der Stürmer stand das ganze Spiel über hinter der Plexiglasscheibe und sah seinen Kollegen zu.

Christoph Gawlik hat seine Schulter-Operation am letzten Montag ebenfalls überstanden, und war am Sonntag bereits wieder als Zuschauer im Wellblechpalast. Mit dem linken Arm in der Schlinge sagte er zu Hockeyweb: „Ich habe die Operation gut überstanden. Sie dauerte zwar über zwei Stunden, aber ich denke, die Ärzte haben das gut hinbekommen.“. Gawlik wird sein Reha-Programm in Berlin absolvieren.

(ovk/mac)

Foto by City-Press - Der anscheinend momentan bissigste Eisbär: Trainer Don Jackson

Quelle:www.hockeyweb.de





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KLAUSI ICH VERGESSE DICH NIE YOU´LL NEVER WALK ALONE !!!


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