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HJW ...



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Registriert seit: 21.02.2006
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...   Erstellt am 06.08.2007 - 23:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo HL. Panzerfahrer.

Dieses Tutorial hat schon einmal im ersten HL-Panzerforum gestanden. Mit Einverständnis von meinem Sohn, Sebastian,(nomsw) der auch hier im Forum ist, werde ich noch einmal versuchen eine Modifzierung der HL-Kunststoffgetriebe vorstellen.

Als erstes werden die Ketten vom Laufwerk entfernt.
Dann die Abdeckplatte an den Antriebsrädern mit einem kleinem Schraubendreher abgehebeln, ( Ist schon im Forum beschrieben ), danach wird die Schraube im Inneren des Antriebsrad ausgedreht, Bei den ersten Fahrzeugen eine Schlitzschraube, jetzt eine Kreuzschlitz und seit neuestem eine Innensechskant ( Imbus ). Dann werden die Schrauben an der Unterseite der Panzer herausgedreht. Wenn dann die obere Panzerwanne vom Panzer entfernt ist, wird die Steckverbindung für den Antrieb Turm,heben und senken der KwK, der Schußautomatik und der Antenne getrennt, ( Auseinandergezogen ).

Jetzt kommt man gut an die Getriebe. Aber es stellt sich schon das nächste Hindernis in den Weg, die Leitungen von den Motoren zur Platine, diese sollten auf jeden Fall abgelötet werden.
Wenn man nun von Oben auf die Getriebe schaut, sieht man unten auf dem Getriebeblech 3 Schrauben, diese werden entfernt. Jetzt kan man die Getriebe aus der Panzerwanne herausnehmen. Bitte immer mit dem Getriebe beginnen wo der Motor oben sitzt.

Wenn die Getriebe ausgebaut sind, werden sie zerlegt. Bitte darauf achten, wie und wo die einzelnen Zahnräder gesessen haben.


Als erstes stelle ich einmal vor welche Teile für einen Umbau benötigt werden. ( Die Teile können von der Anzahl der hier gezeigten Teile abweichen ) .

1. 2 Stck. Gewindeschrauben M 3 .
2. 2 Stck. Messingrohr. 3 mm .
3. U-Scheiben 4,3 mm .
4. Muttern M 3 .
5. Zahnscheiben 4,3 mm .
6. U-Scheiben 4,3 mm .
7. U-Scheibe 6,4 mm .



Die Messinghülsen/rohr werden benötigt, damit der richtige Abstand zwischen den Getriebewänden entsteht.




Das schwierigste am Umbau ist das Neujustieren des kleinen Zahnrades auf der Antriebswelle. Dieses muß häufig auf der Welle verschoben werden, damit die Zahnräder auch genau zueinander fluchten. Zum einstellen des Abstandes der Antriebswelle setzt man U-Scheiben ein.



Auch beim Einstellen der Abstände der anderen Zahnräder zu den Getriebewänden werden wieder
U-Scheiben verwendet.



Auf diesem Bild ist gut zu erkennen wo die
U-Scheiben eingestzt wurden, kann aber bei jedem Getriebe unterscheidlich sein. Bei dem Einstellen der Zahnräder ist darauf zu achten, das alle Zahnräder genau übereinander passen und nur noch ein kleines Spiel besitzen, aber trotzdem leicht laufen.


Jetzt noch ein paar Bilder von unserem Umbau.














Der Einbau der Getriebe geschieht dann in umgekehrter Reihenfolge wie oben beschrieben.

Ich hoffe, das ich die Angst vor dem Umbau der HL-Kunststoffgetriebe etwas genommen habe.
Für Fragen zum Umbau stehe ich jeder Zeit zur Verfügung.


Gruß Hans-Joachim





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Pz.Abt. 301


Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.

cw658 



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...   Erstellt am 07.08.2007 - 01:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




eine sehr verständliche Anleitung,
die ich wohl demnächst mal in die Tat umsetzen werde -
hatte mir darüber noch gar keinen Kopf gemacht.

Dieser "Umbau" ist im Moment sicherlich günstiger als ein Metallgetriebe, von dem ich aber auch nicht wirklich weiß, ob man es unbedingt haben muß oder es nur kaufen sollte, wenn das Plastikgetriebe hinüber ist....

Auf jeden Fall hat mich der Bericht wachgerüttelt, möglichst schnell eine mögliche Fehlerquelle zu beseitigen - war mit meinem Pershing noch nicht soweit, ihn auseinanderzunehmen zu müssen, da er ja eigentlich noch neu ist und man deshalb ja auch davon ausgeht, das alles i.O. ist - scheinbar aber ja nu doch nicht.

Kann mich im Namen aller Neulinge für diesen Tip nur bedanken!





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Gruß Christoph

docfaust ...

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...   Erstellt am 07.08.2007 - 10:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Klasse Beschreibung,


zu den Unterlagsscheiben mal noch ein Wort.

Jede Unterlagsscheibe hat eine Glatte und Rauhe Seite, das kommt vom Stanzen.

Bei Einbau in das Getriebe darauf achten, das die Glatte Seite immer zur Kunststoffseite zeigt,da die rauhen Ränder den Kunstoff aufreiben.

So ist es bei mir passiert und hatte dann einen Getriebecrash.

Gruß TOM





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rommeljunior ...



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...   Erstellt am 07.08.2007 - 12:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Hans Joachim,

deine Berichte sind einfach
so können die Neueinsteiger sich gut Informieren,
weiter so !
Grüße Aus dem Westerwald
Jens





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nächster Termin.:14.11.2009 Bastln und Panzerfahrn in Dernbach

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Andi ...
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...   Erstellt am 09.08.2007 - 00:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


HJW



Denke einer der neu ist wird damit sehr gut auskommen können.

Gruss
Andi





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"Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln."

Otto Fürst von Bismarck

Wie man sagt lieba vier minuten meister als einmal bayern fan zu sein

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Haggy ...



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...   Erstellt am 20.09.2008 - 22:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Bericht für den Getriebeumbau ist echt Spitze, ich denke auch das ein vernünftig eigestelltes Kunststoffgetriebe ganz schöhn was aushällt. So ein Getriebe stirbt normalerweise nur wenn die Zähne nicht richtig ineinander greifen, oder das Zahnflankenspiel zu groß ist. Aber macht es bei so einem Umbau nicht auch Sinn gleich die Messinglager von asiatam für 5,-€ einzebauen um das radial Spiel der Achswellen zu reduzieren?





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>> Gruß Hagen

Andi ...
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...   Erstellt am 20.09.2008 - 22:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Leider verabschieden sich auch gerne Zahnräder auf der Antreibsachse das Zahnrad dreht dann über der Achse
Darum sollte man versuchen gleich auf Metallgetriebe umzurüsten .


Andi





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HJW ...



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...   Erstellt am 20.09.2008 - 23:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo zusammen,

hier hätte ich ja auch noch eine Lösungsmöglichkeit, wenn man das Kunstoffgetriebe weiter behalten möchte. Hierfür habe ich einfach durch das Antriebszahnrad und die Antriebsachse ein Loch gebohrt und anschließend mit einem weichen Messingstift beide mit einander gezapft, dieses hat den Vorteil, das, wenn zu viel Last auf dem Antriebszahnrad liegen sollte dieser Stift abschert. Dadurch erreiche ich, das das Getriebe keine größeren Schaden nimmt.

Natürlich sollte ein Getriebe mit Metallzahnrädern Bevorzugt werden.

Gruß Hans-Joachim





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Pz.Abt. 301


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