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johannes 

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2005 Beiträge: 205 Nachricht senden | Erstellt am 14.11.2005 - 00:37 |  |
JohannesC schrieb
E-Motor in der Praxis
.....Mein Tipp: Wer die Vorteile des E-Motors nutzen will und experimentierfreudig ist, sollte es wagen. Wer einfach schnell einen Motor im Boot haben will und sowieso viel Motorboot fährt, der soll einen konventionellen Diesel nehmen und fertig.....
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zu deinem mut kann ich dir nur gratulieren. offenbar hat es sich für dich gelohnt. zum stand der technik von kommerziell gefertigten anlagen ist aber zu sagen, dass sie dem experimentier-stadium längst entwachsen sind. wenn man den antrieb isoliert betrachtet, liegt der preis allerdings über dem konventioneller antriebe. wenn man aber die energieversorgung der ganzen yacht mit einbezieht, sieht es schon besser aus.
Signatur _/) johannes _/)
SYJOHNSLAST |
Bernd 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 293 Nachricht senden | Erstellt am 16.11.2005 - 17:05 |  |
freigeist schrieb
Hallo liebe Leute,
....... Bavaria und Fischer-Panda bauen offenbar eine Yacht mit so einem Antrieb .........
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Leider war das nur ein Prototyp, er wird noch nicht in Serie gefertigt. Sonst haette ich mir ohne zu zoegern diese Antriebsausfuehrung bestellt. Die Grosschiffahrt benutzt diese Technik schon verstaerkt. Eine normaler Diesel mit mech. Getriebe und zusaetzlich ein Generator sind wahrscheinlich teurer und mit Sicherheit zusammen schwerer.
www.atair-segeln.de
Signatur Gruss
Bernd |
freigeist 

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2005 Beiträge: 30 Nachricht senden | Erstellt am 17.11.2005 - 22:03 |  |
Zwischenresumee ?
Also wenn ich als einer, der mit dieselelektrischen Antrieben unerfahren ist, vielleicht nochmal zusammenfassen darf:
E-Motoren und Elektrisches scheint mir durchaus selten reparatur und wartungsanfällig zu sein. Das kann ich aus Nicht-Schiff-Anwendungen beurteilen. Problematisch könnte ein Ausfall der Steuerung sein (Hinweis von Helmut), was man aber vielleicht durch Mitnahme einer einfach anzustöpselnden Ersatzsteuerung ausgleichen könnte. Davon abgesehen denke ich das die Technik insgesamt schon ausgereift ist. Man wird wohl die speziellen Installationen für Yachten wirklich im Auge behalten müssen denn die Vorteile überzeugen mich schon ...
Aber - das ist ein Zwischenresumee im "Trockenkurs" ... ECHTE Erfahrungen mit konkreten Einbauten und auf See interessieren natürlich weiter ungemein !
Viele Grüße Thomas
PS: Besten Dank an alle bisherigen Poster ! Das will ich nicht vergessen !!
Signatur "Befreien muß man sich aus dem Gefängnis der Geschäfte und der Politik." Epikur von Samos (341 - 271 v. Chr.), griechischer Philosoph |
Achim 

Status: Offline Registriert seit: 06.01.2006 Beiträge: 1 Nachricht senden | Erstellt am 06.01.2006 - 13:24 |  |
Hallo, ich habe mich heute neu in diesem tollen Forum angemeldet, obwohl ich schon eine ganze weile mitlese. Ich wünsche allen noch ein gutes neues Jahr und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.
Zum Thema: Ich habe gelesen das Lagoon im Sommer einen neuen Kat Typ 420 auf den Markt bringen will, der einen elektrischen Antrieb hat. Ich frage mich nun ob diese Motorisierung (2 x 10 KW) für einen Kat von 12,6 m ü.a. und 14,6 t wohl ausreichend ist. Mir scheint das ein wenig schwach zu sein.
Generell hat dieses Konzept sicher - wie alles - Vor- und Nachteile. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt.
Viele Grüße Achim
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johannes 

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2005 Beiträge: 205 Nachricht senden | Erstellt am 06.01.2006 - 22:31 |  |
Achim schrieb
.....Ich frage mich nun ob diese Motorisierung (2 x 10 KW) für einen Kat von 12,6 m ü.a. und 14,6 t wohl ausreichend ist..... |
hallo achim,
auch dir ein gutes und erfolgreiches 2006.
ich kann mir schon vorstellen, dass diese motorisierung ausreichend ist. für elektroantriebe gelten andere gesetzmässigkeiten, weil das maximale drehmoment nicht nur in einem bestimmten, engen drehzahlbereich zur verfügung steht. wenn akkubank, motor und schraube auf einander abgestimmt sind, werden so opimale antriebe möglich.
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SYJOHNSLAST |
bluventure

Status: Offline Registriert seit: 16.01.2006 Beiträge: 1 Nachricht senden | Erstellt am 17.01.2006 - 00:10 |  |
HAllo Leute,
bin gerade über Google auf dieses Forum aufmwerksam geworden und da ich immerhin als Selbstbauer auch "zitiert" (www.blu-venture.de)werde interessiert Ecu vieklleicht meine Argumentation in SAchen Dieselelektrischer Antrieb:
Ich werde auf meinem Alu-KAt (18x9m) zwei FischerPanda Generatoren a 30KW haben, die mir vier Elektroringmotoren jeweils im Bug und Heck antreiben. Alle diese Ringmotoren haben gleiche BAugröße, können bei Nichtgebrauch in einem Schacht "versenkt" werden, sind in Betriebsbereitschaft ausgefahren und nach beiden Seiten um 180 Grad drehbar und liefern jeweils einen max Schub von ca. 400KGF. Dies ist doppelt soviel, wie mein Konstrukteur errechnet hat. Somit reicht mir eigentlich ein Generator, der dann zwei Motoren antreibt. Der Rest ist Reserve. Außerdem kann ich, da alle Motoren baugleich sind diese in den Schächten auch austauschen, was eigentlich nicht nötig sein sollte, da ich auch nur mit den beiden vorderen motoren könnte - oder mich vielleicht selber von einem Riff herunterziehen. Weil alle Motoren auch drehbar sind, wird das manöverieren zum Kinderspiel, alles wird möglich sein (Sogar der eigene Wirlpool zwischen den Rümpfen vor Anker in einer BUcht ) Auch die Generatoren sind baugleich und somit ersetzbar und eventuell kann einer mal als Ersatzteillager diehnen, da ja eigentlich einer reicht. Als "Abfallprodukt" habe ich ständig 220V im Schiff zur Verfügung. Die gesamte Elektrik ist daher auf 220V ausgelegt, dadurch können tausendfach bewährte Produkte aus der Hasutechnik (WAschmaschine, Spülmaschine, Kühlschrank, Pumpen usw.) zum Einsatz kommen. Überdies sind diese Zubehörteile um ein vielfachse preiswerter als 12 oder 24V Schiffstechnik und zudem überall auf der Welt erhältlich. Ein weiterer Vorteil miner Anlage ist, das ich beide Generatoren in einem Werkstattraum im STB-Rumpf unterbringen werde, somit habe ich nur einen zentralen Motorraum, in dem ich auch noch die Werkstatt habe. Motorgeräusche und Grüche sind weit weg von den Kojen und weil die FischerPanda Generatoren auch noch komplett gekapselt sind wird man, weil der werkstatt/motorraum auch noch isoliert ist, die Generatoren nicht hören wenn sie laufen.
Sicherlich ist die gesamte Anlage wie ich sie für meinen KAt konzipiert habe nicht überall umzusetzten, aber ich denke mehr Vorteile bietet sie allemal. Was ich noch vergessenhabe, die Ringmotoren können auch im Segelbetrieb als Generator eingesetzt werden. Und ein großer Vorteil der Ringmotoren, die ich einbauen will ist, dass diese komplett gekapselt sin, sich also keine Leine darin verfangen kann, und es außer zwei Keramiklagern keine mechanischen Teile gibt, die Verschleißen oder Vibrationen verursachen können.
NA dann bin ich gespannt auf Eure Meinungen.
Und auch von mir noch alles Gute für 2006
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johannes 

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2005 Beiträge: 205 Nachricht senden | Erstellt am 17.01.2006 - 00:36 |  |
hallo sportsfreund,
die ideen, die hinter deinem konzept stecken, sind aus meiner sicht durchaus zukunftsweisend. wenn die umsetzung seegerecht erfolgt, wirst du sehr viel komfort an bord haben. als gelernter elektroingenieur hatte ich ähnliche überlegungen angestellt und mein einrumpfboot ebenfalls mit einem kleinen fischer panda 230vac generator ausgerüstet. der eigentliche schiffsantrieb erfolgt allerdings noch mittels normalem diesel. vor 5 jahren, als ich mein boot bauen liess, war die technik zu deiner lösung noch zu wenig ausgereift. bitte schreib uns dann über deine erfahrungen.
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Moskito 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 615 Nachricht senden | Erstellt am 17.01.2006 - 16:12 |  |
ich habe mal in den Bauplan reingesehen, warum wird die Entsalzungsanlage denn mit 24 V betrieben, das Konzept, alle Leistungsträger auf ein 220V Netz zu bringen ist doch gut, oder 
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johannes 

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2005 Beiträge: 205 Nachricht senden | Erstellt am 17.01.2006 - 22:21 |  |
hallo moskito, die von dir genannten baupläne kenn ich nicht. auf meinem boot ist das natürlich sauber aufgegleist. die entsalzungsanlage läuft konsequenterweise mit 230vac, genau so wie sämtliche haushaltgeräte vom staubsauger über den toaster und die microwelle bis zur kaffeemaschine. und last but not least, das batterieladegerät. für den fall, dass der fischerpanda seinen dienst versagen sollte, ist ein 2kw honda aggregat als ersatz vorgesehen. zu viel schnick schnack? mag sein. mir machts spass.
ps: mein 43 fuss ferienhaus segelt ausgezeichnet 
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Moskito 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 615 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2006 - 09:43 |  |
johannes schrieb
hallo moskito, die von dir genannten baupläne kenn ich nicht.
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nee, ich meine auch nicht Dich, sondern bluventure..  
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