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blumenkind ...
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...   Erstellt am 06.08.2009 - 04:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

ich bin neu hier im Forum und zum ersten Mal überhaupt in einem Forum angemeldet. Aber nachdem ich einige Forenbeiträge gelsen habe, möchte ich mir nun auch meine Erlebnisse von der Seele schreiben.

Ich hatte am 03.08.09, am Ende der 11. SSW meinen zweiten FA-Termin. Habe mich riesig darauf gefreut, da ich wusste, dass man das Baby dann schon richtig gut erkennen kann. Als dann der Ultraschall begann, sah ich auf dem Monitor ein großes schwarzes Loch (ich weiß, dass es keins ist, aber es kam mir so vor). Ich dachte die ganze Zeit, jetzt muss man doch mal langsam was sehen können. Wieso sieht man nichts. Die Frauenärztin hat eine halbe Ewigkeit nicht gesagt und meinte dann "eigentlich müsste man hier zu diesem Zeitpunkt schon ganz deutlich..." weiter habe ich nicht zugehört. Ich hätte schreien mögen, konnte aber nur kramphaft nach Luft schnappen, die ersten Tränen flossen schon.

Die Ärztin meinte dann, sie fürchte, dass da etwas nicht mehr i.O. sei, wolle aber noch zu einem anderen Ultraschallgerät gehen. Aber auch dort war nur noch ein Schatten in der Gebärmutter zu sehen.

Ich konnte mich gar nicht mehr beruhigen. Konnte nur heulen heulen heulen !!!

Die Ärztin sagte dann, dass ich am nächsten Tag zwecks Ausschabung ins Krankenhaus solle und hat direkt einen Termin gemacht. Ich war erstaunt, als ich gelesen habe, dass es wohl auch anders geht und viele warten, bis sie es auf natürliche Weise verlieren.

Ich war dann am Dienstag im Krankenhaus. Entgegen dem, was ich hier von vielen gelesen habe, waren alle Mitarbeiter des Krankenhauses sehr sehr nett, anteilnehmend, ohne dass man das Gefühl hatte, es handele sich um routinemäßige Gesten oder Worte. Als ich in den OP gefahren wurde und wieder wahnsinnig weinen musste, weil ich die Vorstellung so schrecklich fand, dass gleich unser Baby aus mir rausgekratzt wird, war jemand da, der meine Hand gestreichelt hat und beruhigend auf mich eingeredet hat. Den Krankenhausaufenthalt selbst und den Eingriff, behalte ich daher an sich nicht als traumatisches Erlebnis in Erinnerung.

Nach der OP ging es mir körperlich sehr gut, aber weinen muss ich seitdem dauernd und immer wieder.

Ich weiß nicht, ob für mich das Warten auf einen natürlichen Abgang besser gewesen wäre. Viele scheinen dies als positiver zu empfinden. Ich fand die Zeit bis zum Eingriff noch schlimmer, als danach. Einerseits wollte ich mein Krümelchen nicht einfach hergeben, habe immer wieder die Hände auf den Bauch gelegt und mit ihm geredet, andererseits war es laut Ärzten zu diesem Zeitpunkt schon seit 2 Wochen tot und ich hätte es nicht gut ertragen, mit diesem Wissen so weiterzuleben und abzuwarten, dass von alleine was passiert. Ich muss dazu sagen, ich hatte keine Blutungen, keine Schmerzen.

In der letzten Woche hatte ich allenfalls den Hauch einer Ahnung. Mir war nicht mehr übel, was ich aber darauf geschoben habe, dass es halt langsam auf die 12. Woche zuging und ich dachte, es wird halt langsam besser. Und ich hatte das Gefühl, nicht mehr so einen engen Kontakt zu meinem Krümelchen zu haben, habe dies aber wiederum darauf geschoben, dass die Symptome nicht mehr so stark waren. Jetzt denke ich, es war vielleicht doch so eine Art Ahnung.

Ich bin jetzt zum Glück noch bis Ende nächster Woche krankgeschrieben. Könnte mir nicht vorstellen, jetzt ins Büro zu gehen.

Mein Freund ist sehr lieb zu mir, tröstet mich, wenn ich weinen muss, aber er kann sehr schlecht über alles reden. Er und meine Familie, der wir einen Tag vor dem FA-Termin von der Schwangerschaft erzählt haben, versuchen alles, mich abzulenken. Meine Eltern und meine Schwester sind für mich da. Das Problem ist nur, dass ich versuche ihnen ggü. stark zu sein und dass ich eigentlich nur alleine sein will um in Ruhe über alles nachzudenken und um zu trauern und zu weinen. Ich will momentan noch nicht abgelenkt werden !

Ich trage den ganzen Tag das letzte Ultraschallbild mit mir herum und sehe es immer wieder an. Ich kann einfach nicht verstehen, dass mein Baby jetzt einfach weg ist. Still und leise gestorben ohne das ich etwas bemerkt habe ! Man hat sich vorgestellt, wie es sein wird in ein paar Wochen mit Babybauch, wie es sein wird, sein Kleines zum ersten Mal im Arm zu halten.... Alles vorbei.

Ich muss dazu sagen, dass unser Kleines nicht geplant war. Ich bin schon ewig mit meinem Freund zusammen, aber wir konnten uns nie recht entscheiden, ob wir Kinder wollen. Aber als es dann so war, habe ich gedacht, dann sollte es wohl sein und wir haben uns riesig gefreut.

Wir wissen jetzt, dass wir auf jeden Fall ein Kind haben möchten, allerdings weiß ich nicht, wie ich irgendwann eine neue Schwangerschaft nervlich durchstehen soll. Denn ich hatte natürlich auch diesmal immer wieder Angst, das etwas schiefgehen könnte, habe aber immer versucht mir einzureden, dass schon alles gut gehen wird. Nachdem mir das mit einer FG aber wirklich passiert ist, würde ich nächstes Mal glaube ich vor Angst verrückt. Ich weiß nicht, wie manche es schaffen, mehrere Fehlgeburten zu verkraften und den Mut aufzubringen, einen neuen Versuch zu starten.

Ich kann nicht schlafen, denn sobald ich die Augen zu mache, sehe ich die Ultraschallbilder vor mir. Das erste in der 7. SSW, als man das Herzchen schlagen sah, das am Montag, als plötzlich ein großes schwarzes Loch da war und ich begriff, dass etwas nicht stimmt und dann noch das im Krankenhaus vor der Ausschabung, auf dem man, anders als beim FA, mein Baby sehr gut sehen und erkennen konnte.

Jetzt habe ich einen Roman geschrieben, aber ich musste das mal loswerden. Muss schon wieder heulen ...





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Katharina unser Sommersternchen (04.08.09/11.SSW) strahlte wie die Sonne in unsere Herzen und
unser Wintersternchen (02.02.10/5. SSW) so kurz bei uns wie die Berührung einer Schneeflocke



Wir werden euch nie vergessen !



Das erste Glück eines Kindes ist das Bewusstsein geliebt zu werden.

babsi ...
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...   Erstellt am 06.08.2009 - 07:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Blumenkind,
ein leises Willkommen hier im Forum.
Es tut mir so leid, dass du nun auch eine Sternchenmami bist.
Versuche nicht stark zu sein, sondern lasse deine Trauer zu. Du hast das Recht zu trauern, denn es kann nichts schlimmeres passieren als dass man sein Kinder verliert. Ich wünsche dir für die nächste schwierige Zeit viel Kraft und dass du hier im Forum die Hilfe und Unterstützung findest die du suchst und brauchst.
Die Angst vor einer neuen SS ist ganz normal und versteht hier jeder. Ich habe einmal ein sehr gutes Zitat gelesen: Die Angst um das Kind beginnt einige Sekunden nach dem positiven Test. Und bei uns ist die Angst eben noch größer.

Fühl dich umarmt.
Alles Liebe
Babsi





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Babsi mit einem unvergessenem * (01/09) und unserem Wastelinchen (12/09) und unserer Minimaus (12/11) an der Hand.






Mirella ...
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...   Erstellt am 06.08.2009 - 08:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Willkommen Blumenkind
Es tut mir ja so leid für dich daß du dein Sternchen in der 11ten Wochen gehen lassen musstest. Es ist gerade erst passiert und ich verstehe sehr gut wie tief der Schmerz und die Trauer sitzt. Ich hoffe sehr daß du liebe Menschen um dich hast die dich in dieser Zeit etwas auffangen und dich verstehen. Das ist sehr viel Wert. Ansonsten kannst du dir hier im Forum immer alles von der Seele schreiben. Du wirst immer auf ein offenes Ohr treffen. Hier wird dich jeder verstehen und versuchen dir mit ein paar aufmunternden Worten zu helfen. Manchmal muß das einfach sein! Viel Kraft





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Ela mit Gabriel ganz fest im Herzen




berrylium ...
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...   Erstellt am 06.08.2009 - 08:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es tut mir sehr leid, dass Du nun zu uns gehören musst!
Liebe Grüße
Maike





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Maike (Antiphospholipid-Antikörpersyndrom) mit Muckelchen (6. SSW, MA, 5.2.09) und Wuppi (8. SSW, EL-SS, 4.7.09) ganz fest im Herzen.

In Gedenken an meinen Vater (Opfer eines Verkehrsunfalls, 20.09.09).






doberlotte ...
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...   Erstellt am 06.08.2009 - 08:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebes Blumenkind,
es tut mir sehr leid, daß Du Dein Kind verloren hast. Aber GsD hast Du ja scheinbar nette Menschen um Dich herum, die Dir helfen. Aber versuch nicht stark zu sein sondern lass Deine Trauer zu. Das ist der beste Weg das ganze zu verkraften.
Mir ging es ähnlich wie Dir. Anfang der 13 SSW wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt, daß mein Kind auch schon seid etwa zwei Wochen tot war. Bei mir wurde am selben Tag noch eine Ausschabung gemacht und für mich war das auch gut so. Ich hätte nicht auf eine kleine Geburt warten mögen, aber da ist jeder anders. Ich hatte allerdings wie Du auch das Glück im KKH sehr gut behandelt zu sein.
Ich wünsch Dir für die nächste Zeit viel Kraft um das Erlebte zu verarbeiten und hoffe das Forum kann Dir genauso helfen, wie es mir geholfen hat.
Viele mitfühlende Grüße
Wiebke





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Alles verändert sich mit dem, der neben einem ist oder neben einem fehlt.
Mit dem kleinen Böhnchen(18.02.2009/13.SSW) und dem noch kleineren Osterei(27.04.2010/8.SSW) ganz tief im Herzen.

Kerzen für unsere Sternenkinder


Es gibt Momente, da glaubt man, die Sterne berühren zu können, und greift letztendlich doch immer ins Leere. (A.Kronenberg)
Ich habe acht Jahre versucht Mama zu werden - vergeblich!
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blumenkind ...
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...   Erstellt am 06.08.2009 - 10:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vielen Dank für eure netten Worte! Es ist etwas anderes mit Betroffenen zu sprechen, als mit anderen, die soetwas (zum Glück) nicht erleben mussten.

Plagen euch auch teilweise Schuldgefühle ? Der Arzt hat zwar gesagt, ich solle mir auf keinen Fall die Schuld daran geben, aber ich denke doch: hättest Du dies oder jenes anders gemacht.

Ich habe irgendwo auf einer anderen Seite gelesen, dass jemand sauer oder böse reagiert, wenn er eine Schwangere rumjammern hört, das ihr schlecht sei etc. Das kann ich nachvollziehen ! Und gleichzeitig bin ich im Nachhinein über mich selbst entsetzt, dass auch ich schon mal gejammert habe, als mir tagelang den ganzen Tag total übel war. Wie gerne würde ich diese Übelkeit eintauschen, wenn ich nur mein Baby noch hätte !





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doberlotte ...
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...   Erstellt am 06.08.2009 - 10:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schuldgefühle hatte sicher jede schon mal. Bei fast allen Fällen hätte man gegen die FG aber nichts machen können. Du kannst nichts dafür und Du hättest nichts dagegen tun können. Bei mir war es z.B. eine Chromosomenanomalie und die Natur hat eben eingegriffen.

[Dieser Beitrag wurde am 06.08.2009 - 10:22 von doberlotte aktualisiert]





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Mirella ...
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...   Erstellt am 06.08.2009 - 10:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich denke jeder der ein Kind verloren hat macht sich mal Gedanken darüber ob er was falsch gemacht hat. Ich denke aber nicht daß wir daran Schuld sind und uns Vorwürfe machen müssen. Meistens gibt es keine Erklärung oder es ist irgendwas körperliches.
Das mit dem jammern ist auch so ne Sache. Klar denkt man sich wenn man schwangere jammern hört daß sie doch froh sein soll daß es dem Baby gut geht. Andererseits denke ich daß es schon schlimm ist wenn einem wochenlang schlecht ist usw. Dann darf man auch mal jammern. Was mich nervt ist wenn schwangere jammern daß sie keinen Alkohol trinken dürfen oder dies und das nicht machen können. Dann sieht die Sache wieder anders aus.





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gaertnerin ...

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...   Erstellt am 06.08.2009 - 11:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebes Blumenkind,

das tut mir leid, dass du jetzt zu uns auch gehörst. Das tut so weh, ein Kind zu verlieren und wirklich verstehen kann nur eine die es auch mal passiert ist.

Ich musste auch dieses schreckliche Moment erfahren, in dem die Ärztin kein Herzschlag fand durchleben. Dreimal. Ich werde diese Momente nie vergessen. Auch wenn es bei uns keine wirkliche Überraschung war - wie wussten 2-mal schon, dass unsere Kinder sehr krank waren. Aber trotzdem hat es mich jedes mal total umgehauen.

Du fragst, wie man es schafft, Mut zu finden für ein erneuten Versuch. Ich kann es auch nicht erklären, aber irgendwie findet man es. Zumindest habe ich die Kraft gefunden für 2 weitere Versuche. Ob wir ein 4. mal wagen ist noch offen (wir wissen jetzt, dass wir vermutlich ein genetische Krankheit vererben, und dass mögliche weitere Kinder auch daran sterben können), aber vielleicht. Ich bin mir sicher, dass auch ihr den Mut findet. Wenn der Kinderwunsch so stark ist, geht das. Aber Angst hat man - das ist klar. Hier im Forum findet man aber auch während eine weitere Schwangerschaft Unterstützung.

Das mit dem nicht schlafen können. Vielleicht sollst du nicht versuchen, dich von den US-Bilder abzulenken. Vielleicht würde es dir helfen, dir bewusste damit auseinander zu setzten. Ich habe für 2 meine Kinder Bilder gemalt - immer mit der US-Bild in der Mitte. Das hat mir sehr geholfen und beruhigt. Vielleicht hilft es dir auch?

Viele liebe Grüße

Eleanor





Signatur
Eleanor mit Penelope (08.02.2008, 17. SSW), Henry Maria (27.01.2009, 10. SSW) und Benedikt (18.06.2009, 14. SSW) fest im Herzen.




Rika ...
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...   Erstellt am 06.08.2009 - 12:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebes Blumenkind,

es tut mir so leid, dass auch du dein Kind so früh gehen lassen musstest. Vielleicht kann das Forum dir hier bei deiner Trauer ein bischen helfen.

Ich hatte auch Anfang der 13 Woche erfahren, dass mein Kind schon ca zwei Wochen nicht mehr lebt und direkt am nächsten Tag war ich im Krankenhaus.
Für mich war es allerdings unvorstellbar, das tote Kind noch länger in mir zu tragen und das Warten auf eine kleine Geburt hätte mich vermutlich in den Wahnsinn getrieben.

Ich denke auch, man kann sich auch so von seinem Kind verabschieden.
Das was dieses Kind ausmacht ist ja trotzdem noch da unabhängig von dem kleinen Körper.
Wir hatten dann eine kleine Gedenkecke eingerichtet und dort konnte ich Abschied nehmen.

Und in Punkto Arbeit nimm dir die Zeit die du brauchst und lass' dich lieber noch eine Woche länger krank schreiben wenn es nicht geht.
Ich bin nach zwei Wochen wieder arbeiten gegangen konnte aber jederzeit gehen wenn es zu viel wurde. Und ich bin noch einige Wochen früher gegangen.

Ich schicke dir jetzt erstmal ganz viel Kraft.

Liebe Grüße,

Tanja





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Unseren Krümmel im Herzen (23.10.2008 13. SSW)

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