focour


Status: Offline Registriert seit: 30.07.2004 Beiträge: 9848 Nachricht senden | Erstellt am 26.04.2008 - 23:02 |  |

Aufmerksamer Kunstpionier im Porträt: Heinrich Thannhauser
Ausstellung in München
Eine Bühne für den Blauen Reiter
Die „Thannhauser Collection“ ist das Einzige, was das Guggenheim Museum in New York aus seinem großen Kunstbesitz ständig und in einem eigenen Flügel zeigt. Das ist mehr als eine Verneigung vor großzügigen Stiftern: Man weiß dort, dass die Geschichte der Moderne anders verlaufen wäre ohne diese Kunsthändlerfamilie, deren Name sich engstens mit dem „Blauen Reiter“ verbindet. Heinrich Thannhauser, dann auch sein Sohn Justin kämpften in München und von 1928 an auch von Berlin aus für die frühe Moderne, für das „neue Bild“. Es ist deshalb ein Rätsel, weshalb in Deutschland bisher keine Ausstellung diese Verdienste würdigte. Während andere Galeristen der Avantgarde wie Paul Cassirer oder Alfred Flechtheim längst gebührende Hommagen bekamen, musste im Falle Thannhausers erst das Jüdische Museum in München eröffnen, um jetzt das Versäumte nachzuholen.
Von Brita Sachs, FAZ.NET

Tobte schon durch die Moderne Galerie von Heinrich Thannhauser: Franz Marcs Gemälde
„Die gelbe Kuh" aus dem Jahr 1911 misst 140,5 mal 189,2 Zentimeter.
[Dieser Beitrag wurde am 26.04.2008 - 23:06 von focour aktualisiert]
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