”login””anmelden”
**Willkommen im Eragon Forum!** ~Nun ist es soweit! Das Finale ist in Sicht! Nicht traurig sein, es gibt genug Stoff zum Diskutieren! Viel Spaß!!!~

Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Exitus ...
Lehrling
...

...

Status: Offline
Registriert seit: 18.03.2009
Beiträge: 143
Nachricht senden
...   Erstellt am 17.10.2009 - 18:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


... oder sowas in der Art ^-^

Ich kann es nicht lassen hier meinen schrott zu posten...

alle kommentare von "Äh, da is aba n Fehler!" oder "Blah, blah, blah, total doof du sein must weil Grammatikschüler von Meister Yoda du bist" und so weiter abgesehen, sind erwünscht ^-^

So... das Märschen...

achtung, Text ahead!

„Endlich“, die Straßen der Stadt waren gefüllt, alle Pilgerten sie zum Turnierplatz. Der Ort war klein, aber gemütlich... wie es üblich war zu diesen Zeiten, waren überall Fachwerkhäuser... Jedoch, der Vermummte Junge Mann war diese Anblicke Leid... er war 16 und wurde von seinem Vater, einem reichen Grafen, gezwungen bald zu heiraten, er selbst hatte schon mit 15 geheiratet und sei seit diesem Tage glücklich gewesen...aber Jake wollte nicht mit 16 heiraten... er würde auch nicht mit 40 heiraten wollen... nun, okay, er würde wahrscheinlich vorher schon Heiraten, wenn es sein musste auch mit 16... aber nur unter der Bedingung, dass er seine wahre Liebe fand... und bis das geschah würde er sich weigern zu heiraten... nun der letzte Versuch war fehlgeschlagen... Er seufzte und zog seinen Mantel, seine Hose, seine Stiefel und vor allem seine Handschuhe und die Bandagen in seinem Gesicht zu Recht, setzte seine Kapuze wieder auf und ging selber den Hügel hinab. Das Gras war grün und leuchtete, es musste vor kurzem gewässert worden sein, denn noch immer liefen kleine Tropfen an den Grashalmen herunter und reflektierten das Sonnenlicht. Der Junge Mann lächelte, er war zwar derart vermummt, dass man es nicht sehen konnte, aber das war ja egal... Alles was frei war, von seinem kompletten Gesicht, war sein Rechtes Auge, der Rest war mit Tüchern abgebunden und wurde blickdicht von ihnen verdeckt... „Das ist also Kariki, hier sollte ich herkommen...“, murmelte Jack vor sich her und ging weiter die Straßen entlang. Die Leute betrachteten ihn Skeptisch, sein Mantel trug das Wappen des Herzogtums von Farian, einem kleinen Ort, der von seinem Vater regiert wurde wie ein kleines Königreich... das bizarre an diesem Ort war, dass er nirgends verzeichnet war... es gab abgeordnete, aber sobald diese von den Versammlungen des Adelsrates verschwanden, lösten sie sich Quasi in Luft auf... auch wenn man Farian fand, so würde es einem nicht helfen, denn die Stadt war so gut versteckt, dass man einfach keinen Eingang finden Konnte... um genau zu sein Lag Farian mitten in einem Wald, oder besser WAR dieser Wald. Die Leute lebten in Häusern, Baumhäusern, die über Brücken und Seilbahnen miteinander verbunden waren... Dort in Farian wurden mächtige Zauberer ausgebildet, die sich in der Kontrolle von Naturgewalten verstanden. Nun, Jack war kein Zauberer, oder Magiekundiger, er war nicht mächtig und Kräftig auch nicht, er gehörte eher zum Durchschnitt der Bevölkerung: Normalgroß, kleiner Bauchansatz, also eher ein Dünner bauch ohne erkennbare Muskeln... nun und dann Gab es da noch diese Abnormalitäten an ihm... So wie das was man sah: Sein rechtes Auge war schlitzförmig, es war stechend Gelb und wirkte wie ein Raubtierauge... Es war einer der Gründe warum er seine Kapuze Trug, er hatte gelernt zu sehen ohne dass jemand seine Augen sah und das war etwas, das ihn dann doch zu einem Magier machte... aber er wollte, oder besser durfte, hier nicht als vermeintlicher Blinder auftreten, denn in dieser Stadt hier, sollte ein Wettkampf stattfinden... 10 Prinzen würden um die Ehre Kämpfen die Prinzessin zu heiraten.. die Jüngste Tochter des Königs von Kariki... Jack ging weiter, seine Stiefel waren unangenehm, sie drückte gegen seine Füße und schmerzten, da sie seine... nun, das sei später erwähnt. Auf jeden Fall fühlte Jack sich nicht wirklich wohl... Er war seit etwa 10 Minuten gelaufen und stand bereits vorm Austragungsort... Er wurde empfangen... „Sie müssen der letzte im Bunde sein, hm? Prinz Jack von Farian?“ – „Nur Jack... lassen sie bitte das Prinz weg...“ – „Wie sie wünschen, werter Herr“, ein bleicher und hakennasiger Mann mit Grauen bis weißen Haaren und grünen Augen, er war dürr und schien ausgehungert... Er hatte eine Liste zur Hand und strich einen weitere Namen durch während er Jack bat ihm zu folgen: „Ihr Vater ist wirklich ein sehr ehrenwerter Mann, ich habe mal unter ihm Gedient, kannte ihre Mutter, Werter Herr... nun, es tut mir wirklich leid darum, dass sie nach eurer Geburt verschwand... Nun, da wären wir... sie müssen auf den Platz zu den anderen gehen, ich wünsche ihnen viel glück“ Jack lies in nicht einfach gehen sondern hielt ihn am Arm fest, fischte in seiner Tasche und gab ihm Geld – „A – aber wofür ist denn das?“ – „Ich kann euren Magen knurren Hören, Herold, bitte geht und kauft euch ein Mahl davon, es soll auf meine Kosten stattfinden, esst euch satt und nehmt für eure Familie mit soviel ihr wollt... wenn das Geld dort nicht reicht, dann lasst es auf meinen Namen bezahlen, hier“, Jack nahm etwas unter seinem Handschuh hervor, einen Siegelring, „Wenn man euch keinen glauben schenkt, dann überreicht das hier, es ist das Wappen meines Vaters, mein Name ist darin eingraviert, niemand den ich nicht schätze wird diesen Ring tragen können...“ – „Habt vielen Dank, Jack von Farian“ Der alte Herold verneigte sich tief, Jack tat es ihm gleich, dann ging er hinaus... Es handelte sich bei diesem Ort um eine Arena, ein Großes Sandfeld, umgeben von Tribünen auf denen sich schaulustige sammelten um die Spektakel zu beobachten, die sich hier auf dem Sand abspielten... Jack kam sich seltsam vor, er fühlte die Blicke auf seinem Körper und wusste: Ich werde gesehen, von so vielen Leuten... Jack scheute große Gesellschaftliche Mengen, aber hier hatte er keine Wahl... er seufzte und stellte sich zu den anderen, auch von ihnen wurde er skeptisch gemustert, er wusste: Er hatte keine Chance... aber die wollte er auch nicht haben, denn seine Ansichten von um eine Hand anhalten war etwas anderes als das hier... ein Spiel... das war Menschenverachtend. Die Prinzen wurden zu Spielfiguren und die Prinzessin, die erst beim letzten Wettbewerb aufkreuzen würde, war ein Preis.. alles beide nur Dinge... wertlose Dinge die man benutzen konnte wie es einem gefiel, die noch so niedere Dinge tun würden. Die Spielfiguren, welche bereit waren alle aufgaben zu erfüllen die man ihnen aufgab, verhielten sich dabei allerdings am Unsozialsten... es war wie ein Schachspiel... eine Figur nach der anderen würde fallen, bis der letzte von ihnen sich als einziger Behaupten konnte um König zu werden... Wahrscheinlich war dieser vergleich eher schlecht und man sollte nicht darauf achten wie verachtenswürdig dieses Spiel hier war, aber Jack wollte ein König des Volkes und der Bürgerschaft und nicht ein König der Tyrannei und Totalen Herrschsucht werden... Also bedeuteten ihm in seinem Leben vor allem die anderen Menschen um ihn herum etwas... wobei die anderen Menschen eine falsche Bezeichnung war, denn wer Jack eingehend betrachtete, seinen Mumifizierten Körper, der wusste: Er war kein Mensch... Jack seufzte leise und erschrak, als Trompeten zu Hören waren. Ein Paar Bläser spielten die Hymne des Königs und schon war es soweit, unter Tosendem Geschrei und Gejubel erhob sich auf der ‚Loge’ ein Mann, er trug einen prächtigen Umhang und eine Goldene Krone, war Braunhaarig, mehr konnte Jack aus der Entfernung nicht erkennen... Richard XI von Kariki, der Herrscher dieses Landstriches, hatte sich erhoben und hielt nun mit lauter Stimme seine Rede: „Ihr tapferen, listigen, wagemutigen, geschickten, starken und absonderlichen Prinzen aller verschiedenen Länder ich heiße euch herzlich willkommen in meiner Stadt, auf meinem Grund und Boden. Ihr alle habt euch hier eingefunden um die Hand meiner Tochter Lilian zu erobern und ihr sollt eure Chance bekommen, doch seit gewarnt, die Prüfungen die ihr auferlegt bekommen werdet erfordern Mut, Geschick, Ausdauer und Herz. Nun, ich will nicht lange Fackeln, eure Erste Aufgabe wird sein, ein Quartier zu finden, es klingt leicht, aber ich habe dafür gesorgt, dass die Gasthäuser euch nur aufnehmen, wenn ihr es würdig seit, denn auch das Volk muss euch sympathisch finden...“ Jack seufzte, ab jetzt stellte er seine Ohren auf Durchzug, der König redete ihm zu viel, dann mit tosendem Applaus wurden sie aufgefordert zu gehen... Jack verlies den Ort umgehend und wanderte Ziellos umher... Sympathie bei den Bürgern? Mit seinem Vermummten Outfit und seiner Seltsamen Verhaltensweise? Die Leute mieden ihn jetzt schon... vor allem, da er seinen 2seitigen Mantel umgedreht hatte, das Emblem des Königshauses war jetzt innen und nicht mehr zu erkennen, das hieß, er war hier nur noch ‚Mensch’ und nicht mehr ‚Prinz’ oder „Werter Herr!“ Jack blieb stehen und wand sich um, er war irritiert diese Stimme nochmals zu hören... der Herold kam auf ihn zu und strahlte, er war nicht mehr so blass und streckte ihm seinen Ring entgegen: „Ohne das Emblem hätte ich euch fast gar nicht erkannt, aber dann doch, euer Auge hat sich in meinen Geist gebrannt, auch wenn es etwas gruselig ist, verzeiht meine Ausdrucksweise, so strahlt es Güte und wohlwollen aus...“, sagte er fröhlich und drückte Jack seinen Ring in die Hand, lächelte und schüttelte ihm die Hand: „Habt vielen Dank, ich habe meinen Lohn für Schulden ausgeben müssen, ich habe mit meiner Familie Hunger gelitten und dank eurer Spende... ach habt einfach vielen Dank! Bitte kommt mit Mir, meiner Frau gehört eine Gaststätte hier in der Stadt, da wir jetzt wieder Vorräte haben und auch wieder Kunden, möchte ich euch bitten die Zeit eures Aufenthalts bei uns zu verbringen...“ – „Ist das euer Ernst, Herold?“ – „Ja, das ist es, bitte kommt mit mir, ich zeige es euch“, der Alte lächelte weiter und schaffte es auch Jack zum lächeln zu bringen, die Bandagen verrutschten ein wenig, also zog der Junge sie wieder fest und folgte dem Mann... er erklärte, dass sein Name Aurius sei und seine Frau Annabelle mit ihm zusammen aufgewachsen war, die beiden hätten sich seit ihrer Kindheit gekannt und letztlich geheiratet... sie hatten sich ihre Träume erfüllt, er war ein Berater des Königs und einer der wenigen Herolde am Königshof, seine Frau habe ein Gasthaus eröffnet, das „Zur lodernden Flamme“ hieß und für das Drachenfeuer Stand... Dot würde er eingelassen werden und durfte dort die 2 Wochen seines Aufenthalts bleiben, ohne zu zahlen... „Ich werde euch trotzdem bezahlen, ich habe nicht vor meine Zeche zu prellen, oder jemanden auszunutzen.. wisst ihr, die erste Aufgabe von uns ist es...“ – „Ein Gasthaus zu finden, nicht wahr?“ – „Ä-ähm... ja...“ Der Alte nickte freundlich lächelnd: „gut, dann lade ich euch als einen normalen Gast in unser Haus ein und werde euch bitten in unserem Gasthaus zu übernahten, solange ihr es für nötig haltet, mein Prinz“ – „Wenn ihr mich so einladet, habe ich keine Wahl als zu akzeptieren, Aurius“, Jack lächelte, er wusste nicht warum, aber er war froh, dass er einen Grund hatte zu bleiben... er hatte es geschafft, einen Schlafplatz in einem Gasthaus zu finden, er hatte die erste Aufgabe bestanden... Im Gasthaus angekommen hatte er dort sofort darauf bestanden auf das Zimmer gehen zu können und legte sich aufs Bett... dort lag er nun leicht benebelt von seinem ersten Erfolg und dachte darüber nach, was wohl als nächstes kommen würde, aber alles in allem war es ihm gleichzeitig auch egal, denn: Jack hatte ja nicht vor hier in diesem ‚Spiel’ weit zu kommen, er wollte lediglich Teilnehmen um vor seinem Vater behaupten zu können, dass er mit vollem Ernst dabei gewesen war... In Gedanken versunken spürte Jack nicht, wie aus seinen Gedanken über die nächsten Aufgaben ein Traum wurde und er so begann einzuschlafen... Der Nächste Morgen kam schnell und überrumpelte Jack er erwachte und gähnte, rieb sich über die Augen und erhob sich von seinem Bett, er hatte in voller Montur geschlafen, wie eigentlich immer und musste sich deswegen nicht großartig umziehen... auch wenn er auf Dauer so anfangen würde zu stinken, er war sehr leicht zu pflegen, einmal mit Wasser abspülen genügte, damit sich Jack vom Dreck und Körpergeruch befreien konnte. Gähnend ging Jack zur Tür und öffnete sie, als darauf folgend eine Faust gegen sein Brustbein schlug, als würde sie anklopfen wollen... Er blickte nach unten und dann Geradeaus in das Gesicht einer älteren Dame. Das musste Annabelle sein, sie sah eigentlich genauso aus wie Aurius... nur als Frau... Sie entschuldigte sich und Reichte ihm ein Tablett: „Lassen sie es sich schmecken, junger Herr... ich habe den anderen Gästen bereits im Schankraum alle Plätze gegeben, ihr habt lange geschlafen, sehr lange, also müsst ihr wohl oder Übel hier essen...“ – „Oh, das stört mich nicht, gnädige Frau...vielen Dank, dass ihr so freundlich zu mir seid... Bitte, wenn ich mich revanchieren kann, sagt es mir“ – „Oh nein, keine Sorge.“ Sie lächelte und verschwand, Jack schloss die Tür mit dem Tablett in der Hand und setzte sich auf sein bett zurück, stellte das Tablett auf einen Nachttisch daneben und inspizierte das, was es zum Essen gab... während er es betrachtete Nahm er seine Bandage vom Gesicht und die Kapuze ab, zog seinen Mantel aus und ebenso auch seine Handschuhe und Stiefel... „Brot, Käse, Fleisch, Wein... sieht nach was anständigem Aus“, murmelte er lächelnd vor sich hin und nahm sich mit seiner Fellbewachsenen schwarzen Hand den Laib Brot und das Fleisch das Daneben Lag, in streifen geschnitten... er lächelte und schaute auf seinen Bauch, das Weiße Fell sträubte sich, während sein Magen lauthals knurrte... „Seit wie vielen Tagen hab ich nichts mehr gegessen?“, er dachte kurz darüber nach und kratzte sich durch seine Beige- Blonden Haare... Rotes Fell rieselte von seinem Nacken aufs Bett, der Fuchsmensch seufzte: „Auf jeden fall viel zu lange...“, dann biss er ein Stück Brot ab und aß ein Stück des Fleisches hinterher... heruntergespült wurde es mit dem Wein, der seine Berauschende Wirkung im halbmenschlichen Körper Jacks nicht entfalten konnte... der Alkohol wurde schon vom Speichel wieder in Zucker umgewandelt und war deswegen nutzlos... Jack kannte die Vorzüge seiner Abnormalitäten und wusste, dass er im Gegensatz zu den meisten Menschen die hier in der Stadt waren zum Beispiel besser Hörte, besser riechen konnte, er schmeckte Sachen viel intensiver und so weiter und so weiter... aber dafür war er nun mal... ein Monster... eine Kreatur zwischen Mensch und Tier, nichts was man auf die Gesellschaft loslassen sollte... Seufzend wand sich Jack nach einer Kurzen Selbstkritik wieder seinem Essen zu und verputzte bis auf den Käse auch den Rest der Speisen, trank den Rest des Getränkes auf und Zog sich wieder an. Sein kompletter Kopf war binnen weniger Minuten wieder in Bandagen gehüllt, diesmal war sein anderes Auge frei, so dass er die Welt etwas weiter links wahrnahm als sie eigentlich sein sollte... Jack war es aber gewohnt die Welt aus einem Einseitigen Blickwinkel zu betrachten... Und nun, schon zum zweiten mal an einem Tag, öffnete der Junge die Tür und fand ein Mädchen davor stehen, sie lächelte ihn freundlich an... schien wohl eine Bedienstete des Königshauses zu sein, denn sie hatte das Königliche Banner auf ihre Dienstbekleidung genäht... „Oh...“, stotterte sie verwirrt bei Jacks Anblick und schluckte, bemüht das nicht zu zeigen, machte es aber offensichtlich genug.. diese Situation war ihr unangenehm... Jack legte den Kopf schief, wie immer wenn er verwirrt war und ging an ihr Vorbei, schloss die Tür und räusperte sich: „Ähm... gibt es irgendwas von Belang?“ – „Oh, ähm, Verzeihung.. ich... bitte vergebt mir, ich...“ – „Bitte, beruhigt euch erst einmal“, diese Bedienstete war nicht gerade das was man selbstbewusst nannte, sie stand da, zitterte wie Espen- Laub, sie schluckte erneut... Das Mädchen, sie schien nicht wirklich älter zu sein als Jack selbst, holte tief Luft und begann zu erklären, kämmte sich währenddessen immer wieder ihre Roten Haare aus dem Gesicht: „Nun... es ist so: Der Lord wünscht, dass ihr von der heutigen Prüfung erfahrt, denn ihr wart heute Morgen nicht anwesend. Er hat mir aufgetragen es euch zu schildern, euch einzuweisen und euch zu bitten, dass ihr das nächste Mal pünktlich erscheint... er ist sich bewusst, dass ihr eine Lange Reise hattet und müde wart, trotzdem fände er es sehr Positiv, sowohl im Sinne der Höflichkeit als auch in eurem Sinne, wenn ihr pünktlich erscheint, um die Aufgabe von ihm zu erfahren...“ Sie wich ein wenig vor Jack zurück, freilich deswegen, da sie mit ihren Augen das seine erblickt hatte und das Animalische Auge ihr einfach gefühllos entgegenstarrte... Jack lächelte und schloss dabei die Augen: „Bitte, ich bin ganz Ohr...“ – „Nun... er hat gesagt: Wer die nächste Prüfung bestehen will, der muss wissen wie es ist zu Arbeiten... nur wer ihm den Verdienst einer arbeit erbringt, der wird sich behaupten und weiterhin die ehre Haben um seine Tochter zu freien“ Jack nickte, er hatte verstanden, sie sollten sich also eine Arbeit suchen und dafür einen Handfesten beweis erbringen... „Danke, ich glaube ich möchte noch nicht allzu bald von hier gehen müssen, die Stadt ist schön, also brauche ich einen Vorwand um zu bleiben. Ich werde mich daran machen die Aufgabe zu lösen... oh und: bitte, ihr braucht keine Angst vor mir zu haben! Ich weiß, dass ich seltsam bin und dass mein verhalten und mein aussehen auf viele Menschen abschreckend wirkt, aber bitte: Ich werde niemanden beißen, der mich nicht bedroht“ Sie lächelte etwas und nickte: „es war mir eine ehre euch diese Nachricht zu überbringen, werter Herr...“, dann wand sie sich um und rannte den Flur entlang, zur Treppe und verschwand... Jack blieb alleine zurück und verriegelte sein Zimmer, begab sich nun selber nach unten und bedankte sich für das Essen, da er noch Reste auf dem Tablett hatte und es oben im Zimmer war, versprach der Junge, dass er das Tablett umgehend zurückgäbe, sobald er seine heutige Aufgabe erfüllt habe... aber wie genau sollte er das Anstellen? Er konnte nichts, hatte nie ein Handwerk gelernt... Jack hatte nicht vor zu gewinnen, aber er sollte doch mindestens 3 Tage lang hier bleiben können und er hatte geschworen heim zu kehren, sobald er versagt hatte und das würde er einhalten! Jack schlenderte durch die Stadt, die Handwerker beobachteten ihn wie Aasgeier, als ob sie, was zu erwarten war, allesamt wussten, dass er ausgesandt worden war um sich eine Arbeit zu beschaffen. Lächelnd ging er an den meisten Läden und Handwerksstätten vorbei, als er dann vor einem der Läden stehen blieb... Alchemie... ja, das war etwas das ihn interessierte... tränke zusammenmischen, die Elemente Erforschen und noch vieles Mehr... vor allem aber die damit verbundene Kunst Heilbalsame anzurühren, interessierte Jack. Er hatte schon oft Verletzungen erlitten und sich gewünscht zu wissen welches Kraut er auf eine Nervende Wunde hätte drücken können um den Schmerz zu lindern... Lächelnd trat er ein und lies sich von dem Geruch der unterschiedlichsten Kräuter und Pilze einfach übermannen... „Oh, ein Kund... nein, Moment... ich kenne dieses Auge Dort... ihr seid dieser ‚Jack’ nicht wahr?“ Ein knochiger alter Mann, er stand hinter einem Tresen, mit einer erstaunlichen Glatze die das licht reflektierte und unzählbar vielen Altersflecken stand hinter einem Tresen und schnitt einige Kräuter zurecht: „Was führt euch hierher?“ – „Ich will euer Lehrling werden, Gevatter Alchemist... Ich will die Kräuterkunde studieren und das Tränkebrauen erlernen... wenn es möglich ist, in nur einem Tag...“ – „Ich lach mich tot!“, der Alte war sarkastisch, denn er schnauzte eher rum, als dass er lachen würde... was ja auch der Sinn dabei war... „Die Kunst der Alchemie, in nur einem Tag lernen?! Das ist unmöglich, Knabe!“ – „Bitte, unterrichtet mich in Kräuterkunde und Alchemie, mir genügt es wenn ich das Rezept für eine Salbe kenne, oder auch nur einen Kräutertee zu kochen weiß, der gegen einen schmerzenden Rachen vorgeht, nur bitte ich euch inständig, unterrichtet mich in Kräuterkunde und Alchemie... es würde mir viel bedeuten...“ Der Mann seufzte, er hatte nicht vor Jack als seinen Lehrling aufzunehmen, warum auch, schließlich stand vor ihm nur diese Vermummte Gestalt... Letztlich seufzte der Alchemist leise und nickte: „Gut, ich werde dich unterrichten, für heute und dann, wenn du deine Arbeit gut machst, würde ich es erlauben, dass du für mich arbeitest... aber vorher, will ich dich einer Prüfung unterziehen! Du musst dich mit Kräutern auskennen um ein guter Alchemist zu sein, also will ich dass du mir einige Kräuter besorgst, die um die Stadt herum wachsen und sie mir vor Sonnenuntergang herbringst, glaubst du, dass du das schaffst?“ – „Ich werde mein bestes geben, Herr“. Jack freute sich wie ein kleines Schulmädchen, Alchemie, eine Kunst mit der er anderen helfen konnte und die ihn auch so schon immer begeistert hatte, und genau diese Kunst würde er heute hoffentlich erlernen... „Hier, auf dieser Liste steht welche Kräuter ich brauche und ich werde dir jeweils ein Blatt der Pflanzen geben... oder ein Stück der Jeweiligen Pilze... ich werde hier warten, junger Freund...“ Jack nahm was ihm gegeben wurde, freudestrahlend an und nickte: „Ich werde tun was ihr wünscht, Meister“ – „Hm... so wurde ich schon lange nicht mehr genannt... jetzt geh und hol mir die Kräuter!!!“ Jack gehorchte und trollte sich, er rannte aus dem Geschäft aus Angst, dass der Alte ihm etwas hinterher warf und stand wieder auf der Straße... er konnte sie alle Riechen, die Kräuter die er besorgen sollte, so würde er es machen: Er würde an den Proben riechen und dann, dann würde er das Entsprechende Kraut, oder den entsprechenden Pilz, einfach an dem Geruch erkennen und dem Alchemisten bringen können... so erhoffte es sich Jack zumindest... Und tatsächlich, nur wenige Stunden später hatte Jack alle Kräuter und Pilze zusammen... er hatte sich gut 2 Meilen von Kariki entfernen müssen und ging nun seinen Weg zurück in die Stadt. Während er über die Felder lief bemerkte er etwas das ihm Folgte, war auch schwer es zu übersehen: ein weißes Tier mit dem Königlichen Emblem als schwarzes Muster im Fell, flitzte immer wieder zwischen seinen Beinen hindurch und keckerte dabei wie wild... Der Prinz fand das ganz belustigend, vor allem, da dies die einzige Füchsin, das offenbarte ihr Geruch, war die er nicht verstand... sonst, würde er sie nämlich verstehen, immerhin war er ja selber zum Teil ein Fuchs. Nach etwa 20 Minuten wurde es ihm dann doch zu viel und er wartete den Richtigen Moment ab, lies seine Beine dann zusammenschnellen und fing die Füchsin ein. Das Tier jaulte laut auf, aus Schreck wahrscheinlich und versuchte sich loszureißen. Leider konnte sie sich nicht befrei, denn im nächsten Moment Griff Jack nach unten und Zog sie selber aus seiner Beinklammer heraus, Hob sie hoch und hielt sie sich vors Gesicht... ihre Augen fixierten sein eines Auge, sie versuchte weiter zu strampeln und wurde schließlich ruhig, als Jack begann sie anzulächeln... Er hielt sie mit beiden Händen am Bauch in der Luft und das musste ja relativ unangenehm sein, also Legte er sie an seinen Brustkorb, eine hand unter ihre Hinterläufe und ihr Gesäß während er mit der anderen hand ihren Körper an sich drückte. Die Füchsin keckerte leise und etwas verdattert, es war sehr leise und klang ein wenig schüchtern... als ob sie sich dafür schämte dass er sie trug: „Na, wer bist du kleine? Gehörst du zum Königshof hier in Kariki? Oder ist das mit deinem Fell nur Zufall?“ Die Füchsin keckerte wieder leise, immer noch klang es so, als würde sich das Tier schämen... Dann begann sie sich zu strecken und an den Bandagen in Jacks Gesicht herumzuzupfen, er drückte den Kopf der Füchsin zurück nach unten: „Lass das kleine, da gibt’s Gründe für, dass ich meinen Kopf einbandagiere... das geht niemanden außer mich was an, tut mir leid...“, meinte er auf seine Tat und kraulte sie. Als die Füchsin mit dem Schwanz wedelte und er seine Hand zurücklegte versuchte sie es erneut und lockerte die Bandagen, schlüpfte mit der schnauze darunter und leckte ihm über die Wange... nur wenige Sekunden nach der Berührung seines eigenen Fells durch die Zunge der Füchsin fiepte sie laut auf und begann wie wild zu strampeln, riss sich los und rannte einige Meter von ihm weg... Jack band sich das Gesicht wieder ab und beobachtete wie das Tier ihn absolut verstört betrachtete: „Ich hab dich gewarnt kleine...“, sagte er etwas traurig... nicht Mals die Wesen die zum Teil seinen Körper ausmachten konnten ihn leiden... Menschen hatten angst vor ihm, Tiere anscheinend auch... es war zum verzweifeln... Er zog an der Füchsin vorbei und ging weiter Richtung Stadt zurück, als er das Keckern der Füchsin zum ersten Mal als Wörter Wahrnehmen konnte: „WARTE! Bitte, warte!“, rief sie und rannte ihm nach, flitzte zwischen seinen Beinen hindurch und rannte weiter, wand sich um und sprang ihm mit viel Anlauf gegen den Brustkorb, versuchte sich verzweifelt festzuhalten und wurde schließlich von den armen des Prinzen festgehalten: „Ich hab’s gewusst, du bist was Besonderes... deine Augen sind beide so wie dieses eine, nicht wahr? Du bist selber ein Tier... und so wie du riechst... bist du selber auch ein Fuchs, nicht wahr? Warum ... warum verheimlichst du das?“ – „Hm... Menschen sind anders als Tiere... wir sind ein Dummes Volk... haben alles aufgegeben um unsere eigenen Ansichten zu haben... und seit dem fürchten sich die Menschen vor allem was anders ist... Kriege werden geführt, Tiere ausgerottet und besondere Wesen wie die Elfen... werden einfach... ausgerottet...“ Sie betrachtete ihn und streckte sich um wieder an die Bandagen zu kommen, legte aber schließlich nur ihren Kopf über seine Schulter... Auch die kleine Füchsin hatte ihre Geheimnisse... letztlich, kurz bevor sie die Stadt erreichten , Jack hatte sie schon sehr lange runter gelassen, schaute die Füchsin auf und bedankte sich... die beiden hatten sich nicht mehr unterhalten sondern waren stillschweigend nebeneinander gelaufen und erreichten jetzt, zum Frühen Abend, die Stadt aufs neue... Die Füchsin hatte eine Blutende Pfote gehabt und hatte jetzt ein Paar von Jacks Bandagen Darum gewickelt... sie zeigte sich dankbar indem sie ihre Schnauze in seinen Ärmel steckte und ihm über die Finger leckte, dann rannte sie weg um die Stadt an einem anderen Punkt zu erreichen und sich dort zu verändern... Jack bekam von alle dem nichts mit, denn er war zu seinem Meister zurückgekehrt der seine Sammlung von Kräutern verwirrt und voller Bewunderung musterte: „das ist unglaublich... wie habt ihr es angestellt, niemand hat es bisher geschafft alle Kräuter zu finden... niemand außer mir... das ist wirklich exzellent: Ich kann euch unterrichten... lasst uns sofort anfangen“, der Alte Alchemist tanzte beinahe hin und her, holte Jack zu sich heran und beobachtete akribisch wie der Prinz seine Forderungen erfüllte... Nach gut 2 weiteren Stunden und in absoluter Dunkelheit, stellte Jack seine Erste Salbe her und lächelte fröhlich als er das kleine Töpfchen, kaum genug für eine kleine Verletzung, in Händen hielt: „Meister, was werdet ihr mir morgen beibringen?“ – „Morgen?“ – „Nun, ich brauche eine arbeit, meine Gaststätte lässt sich nicht von alleine bezahlen, also würde ich gerne dauerhaft euer Lehrling bleiben“ – „Gut , gut... dann sei es so, aber ich warne dich Jack, das wird ein hartes stück arbeit das dort auf dich zukommt“ – „Keine Sorge, ich werde tun was ihr wollt“ – „Gute Nacht Jack, bis Morgen“ – „Gute Nacht, Meister“ Jack verlies das Haus des Alchemisten und machte sich auf den Weg zur Arena, dort sollten sie bis zum Morgengrauen ihren Erweis erbringen, dass sie gearbeitet hatten... diese Salbe war alles, was Jack hatte, denn ein Schriftzug der auf dem Pöttchen eingraviert war, zeigte, dass sie etwas enthielt, das der Alchemist nicht selbst gemacht hatte, dort stand in Silbernen Buchstaben: ‚Das Werk des Lehrlings, ein Balsam für die Wundheilung, Nutzung auf eigene Gefahr’, der letzte Teil war durchgestrichen worden... Jack war stolz auf sich und ging weiter, als jemand in ihn Rannte... die Bedienstete des Königs Hauses... sie war seltsam vermummt, hatte einen Weißen Mantel an, der eigentlich viel zu Teuer für einfache bedienstete war und.. sie hatte ihre... Hand... in... Bandagen gewickelt... Bandagen die nach Jack rochen... „W- was zum ?“ , begann er verwirrt zu stottern, sie blickte ihn nur an und erst jetzt fiel es ihm auf, sie klang sogar genauso wie... aber konnte so was sein? „Es t- tut mir leid, ich muss weg... meine Hand... ich hab sie mir aufgeschnitten und will zum Alchemisten... er hat immer Balsame für so was...“ Jack lies sie aber nicht vorbei, er reichte ihr den Topf den er in der Hand hatte: „ H- hier... ich bin bei ihm in der Lehre... du kannst sie gerne haben...“ – „Ist denn das nicht dein Erweis für deine Arbeit?“ – „Ist mir egal, benutz sie... und dann wirst du mir einiges erklären...“ Sie schaute betrübt auf den Boden, nahm die Salbe und öffnete den verband, schmierte die wenige salbe darauf und wickelte es wieder ein... sie seufzte, tatsächlich brachte dieses Balsam eine Schmerzlinderung nach nur wenigen Sekunden, wie sie es vom Alchemisten gewohnt war... sie schaute etwas betrübt zu ihm auf... dieser Umhang war aus Fuchsfell, das konnte Jack riechen und er sah das Schwarze Emblem des Königshauses darauf... „also... und jetzt... es ist spät, ich möchte dich bitten mich in das Gasthaus zu begleiten in dem ich wohne...“, er nahm ihr den kleinen Topf wieder ab, also eher das Döschen und schaute hinein, es gab noch Reste... „Warte eine Sekunde“, forderte er, rannte zur Arena herüber und gab einer Wache das Döschen, er solle so nett sein und es zu den Restlichen Erweisen bringen. Danach rannte er zurück... sie hatte gewartet und sah ihn schon fast weinend an... Jack legte den Kopf schief während er wieder zu ihr zurückkam: „Bitte zwing mich nicht mitzukommen...“ – „Ich zwinge dich nicht, ich bitte dich und biete es dir an... außerdem würde ich gerne erfahren was du da draußen gemacht hast... und... warum.....“ Jack sah dass sie wieder den Kopf senkte und etwas von ihrem Gesicht auf den Boden tropfte... es war klar und färbte die Stellen auf die es traf dunkler... sie weinte? Jack, nicht gerade ein Meister im trösten, ging zu ihr rüber und legte ihr seine pelzige Hand auf die Schulter: „Warum, warum weinst du?“ – „Weil ich etwas schreckliches getan habe...“, schniefte sie ihre antwort hervor und blickte auf: „I – ich würde euer Angebot gerne... annehmen“ Der Fuchsjunge nickte und schüttelte sie vorsichtig um sie aufzupäppeln, dann wand er sich ab und nickte Richtung Gasthaus.
Auf dem Weg wechselten die beiden kein Wort miteinander, sie schwiegen sich an... Obwohl Lisa Jack folgte, als würde sie ihn für seine bloße Anwesenheit verachten, schaute sie immer und immer wieder nach vorne und näherte sich dem Jungen, sie wurde ab und an schneller, dann wieder langsamer und so weiter. Während sie Jack folgte und sie das Gasthaus am Straßen-Ende sehen konnten bemerkte keiner der Beiden diejenigen die ihnen folgten... 3 Schwarze Hunde waren ihnen die ganze Zeit im Schutz der Dunkelheit hinterher geschlichen und rannten nun an ihnen vorbei. Knurrend versperrten sie ihnen den Weg, niemand sollte weiter kommen, weder die Hunde, noch die beiden. Jack betrachtete sie... er konnte Menschen riechen, sah aber Hunde... „Ihr seid bloß Formwandler... zeigt euer wahres ich und sagt mir was ihr wollt!“, schnauzte er sie aufgebracht an. Diese Kerle...- nein, es waren Frauen- diese Frauen versperrten ihnen den Weg und wahrscheinlich wollten sie die beiden nur ausplündern... Eine Der Hündinnen setzte sich auf den Boden vor ihm und Bellte, die beiden anderen wurden zu großen schwarzhaarigen Frauen. Beide hatten braune Augen, beide hatten den Selben blick, den Selben Ausdruck im Gesicht und die Selbe Haltung... Das einige was sie unterschied waren ihre Waffen: Die Rechte hielt ihre Waffe mit Links, die Linke mit Rechts... Die Hündin in der Mitte stand nun einfach auf, ihre Hinterläufe Drückten sich knirschend Durch, wurden dicker und Muskulöser zu Beinen, ihr Genick löste sich kurzzeitig auf, ihre komplette Wirbelsäule schien das zu tun, damit ihr Körper Menschlicher wurde und die Hündin schließlich zwischen den beiden Menschen stand: „Diese Füchsin dort hat uns etwas gestohlen!“ Lisa schluckte, sie hatte sie bestohlen? Jack war verwirrt und wand sich um: „Ich sagte ja... Erklärungen folgen gleich...“, murmelte er etwas erschüttert darüber, dass sie etwas gestohlen haben sollte. Der Prinz wand sich wieder um und ging einige Schritte auf die beiden Kriegerinnen und die Hündin zu: „Mit wem habe ich die Ehre? Ich bin...“ – „Prinz Jack, der Fuchsfeuer Schmied, nicht wahr?“ - „hm... da hat jemand seine Hausaufgaben Gemacht... ja so nennen mich die Leute im Königreich meines Vaters öfters...“, murmelte er und schaute wieder zu Lisa zurück, lächelte... Das Mädchen schien irritiert und ängstlich, sie war also schuldig, dachte sie würde bestraft werden, aber diese drei dort waren nicht in der Lage an ihm vorbei zu kommen... Immerhin hatten sie es mit Jack zu tun, bevor sie an Lisa heran kamen... es gab in seiner Rechnung nur 2 Fehler... erstens, er war alleine, gegen Drei. Zweitens: Er war unbewaffnet... Die Hündin trat vor, sie war ebenso wie er unbewaffnet und wies die beiden Menschenfrauen an hinten stehen zu bleiben. „Also gut, es sieht aus als würdest du lieber kämpfen als dich zu ergeben und sie uns zu überlassen, oder?“ – „Ihr sagt sie habe euch bestohlen, ich stehe hier und kann dem nicht folgen, ich war nicht dabei, aber wenn ihr euch die Mühe macht uns heimlich zu verfolgen, dann werde ich sie euch nicht einfach so überlassen, wer garantiert denn, dass ihr sie nicht einfach umbringt?“ – „Gut, gut, wir würden sie nicht töten, glaube mir“, begann die Hündin und nahm eine Kampfstellung ein, Zog ein Bein zurück und die Entsprechende Hand auch, stand nun da wie eine Kämpferin, „Aber ich kann dir nicht garantieren, dass wir dir nicht wehtun, weil du uns aufhältst!“ Sofort nachdem sie ihren Satz beendet hatte, stürmte die Hündin auf Jack zu und versuchte ihn mit einem Faustschlag zu treffen. Der Prinz konnte nur schwer ausweichen, er war es nicht gewohnt gegen irgendwen zu kämpfen, aber wenn sie ihn angriff, dann durfte er sich doch verteidigen, nicht wahr? Immer wieder holte die Hündin aus und versuchte ihm ins Gesicht zu schlagen, ihm gegen die Beine zu treten, oder gegen den Brustkorb. Sie war wie eine Furie und immer darauf bedacht auf bestimmte Punkte zu schlagen, als würde sie durch einen Treffer ihren Feind unfähig machen wollen sich weiter zu verteidigen. Aber Jack fing die Schläge entweder ab, steckte sie ein, oder wich ihnen aus. Das ganze ging fünf Minuten so, die beiden Schwertkämpferinnen rührten sich nicht, Lisa rührte sich nicht, die einzigen die ständig in Bewegung waren, waren Jack und diese Hündin. Der Kampf zwischen den beiden war sehr einseitig, denn sie schlug nach ihm und er verteidigte sich... Mehr passierte nicht, Jack schlug einfach nicht zu. Lisa stand da und fühlte sich zunehmend schlechter, denn der Fuchs musste auch den einen oder anderen Treffer erleiden und das nur weil sie gestohlen hatte... „Jack, hör auf, ich gebe es zurück!“, rief sie und kramte in ihrer Tasche nach dem Siegel das sie hatte stehlen sollen, aber der Fuchs hörte nicht auf, er Fing die erste Hand der Hündin, dann die Zweite und Drückte sie auf den Boden. „Gut, hast du gehört? Sie gibt euch zurück was euch gehört, werdet ihr jetzt verschwinden?“ Die Antwort war ein dumpfes Knurren... Aber es schien dem Fuchs zu genügen, er stand auf, wischte sich etwas Blut aus dem Mundwinkel und ging zurück zu Lisa, die ihnen etwas zuwarf... Eine der Schwertkämpferinnen fing es auf, legte es sich in den Mund und wurde wieder zu einem Hund. „Ihr habt mich besiegt ohne zu kämpfen, Jack... aber ich hätte gerne gesehen was euch euren Namen eingebracht hat... na ja, ich werde es wohl nie erfahren...“, dann ging auch die letzte der Hunde auf ihre vier Beine zurück und rannte mit ihren beiden Gefolgsleuten zurück in die Dunkelheit. Jack wurde in der Zwischenzeit angefallen, von Lisa, sie weinte: „Es tut mir Leid, das war meine Schuld...“ – „Es...“, murmelte Jack, „Ist doch nichts weiter passiert... du wirst sicher Gründe gehabt haben...“ – „I – ich...“ – „Wir verschieben das auf später, okay?“ Jack lächelte und nahm seine Zerfetzten Bandagen ab, ging mit Lisa zusammen weiter Richtung Gasthaus... als sie eintraten wurde ihm von Aurius ein verwirrter Blick zugeworfen, alles was er von dem Prinzen jemals wirklich gesehen hatte waren seine Gelblichen Augen, ansonsten nichts. „Jack?“ – „Ja, bitte keine Fragen dazu... hast du noch ein Zimmer frei?“ – „Leider nein“ – „Hm...“ Jack schmunzelte, das Mädchen sprach mit Aurius : „Habt ihr einen Futon? Dann schlafe ich bei Jack, auf dem Boden...“ – „Ähm... ja, den sollte ich noch haben...“, murmelte Aurius und verschwand in einem Hinterzimmer. Während der ältere Herr sich auf daran machte einen Futon zu suchen, stieß Jack Lisa an: „Du schläfst nicht auf dem Boden, wenn dann mach ich das, verstanden?“ – „W- wie du wünschst...“ Jack seufzte, diese ganze Sache mit dem Adelsblut war nervtötend, niemand behandelte ihn normal, sondern so wie einen Mann vom Adel eben. Egal was Jack vorschlug, nie widersprach ihm jemand der nicht auch vom Adel war... alle Leute, die ihm ’sozial untergeordnet waren’ nickten entweder höflich, oder schleimten ihn voll, oder so wie Lisa, sie gaben sich damit ab was er sagte... das konnte zwar ab und an einige Vorteile mit sich bringen, aber normalerweise störte es ihn. Jack seufzte also leise und schüttelte den Kopf, Aurius brachte das Bettzeug und die beiden gingen nach oben. Im Zimmer angekommen setzte sich Lisa aufs Bett und schaute sich im Raum um, anscheinend hatte sie mehr erwartet... oder? „wow, ich hätte nicht gedacht, dass ein Prinz mit so wenig zurechtkommt...“ – „Nicht jeder Prinz ist ein Angeber, oder Prolet...so wie die meisten Vorzeigeprinzen die hier sind...“ – „Hm... tut mir Leid, ich wollte dich nicht beleidigen...“, murmelte Lisa betroffen, während Jack die Schlafsachen auf dem Boden ausbreitete und sich zu ihr Aufs Bett setzte. Sie blickte an ihm hoch, als sich ihre Blicke trafen allerdings sah sie sofort wieder auf den Boden zurück. „I – ich hab einiges zu erklären nicht wahr?“ – „Nein, lass es einfach. Ich weiß, dass es nicht in deiner Absicht lag etwas böses zu tun... das einzige was ich gerne wüsste ist... warum du gerade auf dem Feld eine Füchsin warst...“ Lisa seufzte und malte mit ihren Zehen Kreise auf den Boden... Auch der Junge zog nun seine Stiefel aus und schob sie unters Bett, während Lisa erklärte: „Also... weißt du... ich wurde vom König losgeschickt um dieses Siegel zu entwenden und... um das zu schaffen habe ich von der Prinzessin etwas geschenkt bekommen... In diesen Umhang dort ist ein Stück magischen Felles eingenäht... Fell, das dein Inneres Tier zu deinem Körper werden lässt... in meinem fall war es halt ein Fuchs... und deswegen war ich dort auf dem Feld ein Fuchs, weil niemand einen Fuchs verfolgen würde...“ Jack blickte zu ihr und lies sich auf das Bett zurückfallen. Es gab eine ’Erschütterung’, welche die Matratze zum beben Brachte. Lisa verlor den halt, da sie sehr unsicher gesessen hatte und kippte nach hinten, landete mit ihrem Kopf direkt neben dem Jungen Mann, sein arm lag unter ihrem Rücken... aber es schien Jack nicht zu stören: „Und... was war das für ein Fehler von dem du geredet hast?“ – „Ich... der Fehler... ähm... ich...“ – „Ja?“ – „Ich mag euch, Jack... sehr sogar... viel zu sehr... ihr seid schließlich... hier für die Prinzessin... und ihr...“ – „Ich mag dich auch“ – „W- wie bitte?“ Jack lachte, während sie sich ihm verwirrt zuwandte, der Fuchs... mochte sie? „Ja, du bist die erste die mich nicht behandelt als wäre ich wer weiß was für ein Monster... sondern wie einen...“ – „Menschen?“ Jack sah etwas betrübt drein... Lisa fühlte sich schlecht, sie hatte das jetzt sicher gesagt als sei er etwas anderes... eben genau das was er nicht sein wollte: Ein Monster. Sie drehte sich zu ihr und umarmte Jack. Frei aus dem Bauch heraus schloss sie ihn in ihre Arme und drückte ihr Gesicht gegen seinen Brustkorb. Der Fuchs schien nicht halb so verwirrt zu sein wie Lisa es war... aber er zeigte sich Dankbar, sein Arm, auf dem Lisa ja bis gerade noch gelegen hatte und es eigentlich immer noch tat, spannte sich an, Zog sie auf seinen Körper und umschlang sie. Lisa lag da und dachte wahrscheinlich darüber nach in welch misslicher Lage sie gerade war, doch das war es nicht was Jack mehr beschäftigte, denn was ihn beschäftigte war die Tatsache, dass sie die Augen schloss und etwas vor sich hermurmelte... während sie murmelte verging ihr der verzweifelte und traurige Gesichtsausdruck und wich einem Lächeln, einem breiten zufriedenen Lächeln... Während sie dort lag und sich anscheinend immer dichter an Jacks Gesicht heran rückte, dachte der Fuchs nach, ihm blieben schließlich nur wenige Sekunden, bis sie schon auf seiner Schulter lag und er ihre Haare an seinem Gesicht spüren konnte... aber in diesen wenigen Sekunden war genug zeit um seinen Kompletten Aufenthalt zu überdenken. „Mein Vater“, begann er leise zu erklären, „hat mich gezwungen herzukommen um diese Prinzessin zu heiraten... aber ich will niemanden heiraten um den ich kämpfe, ohne sie jemals kennen gelernt zu haben...“ – „Und was willst du damit sagen, Jack?“ Der Fuchs antwortete nicht, sondern hievte sich hoch, das Mädchen saß mit einem mal auf seinem Schoß und klammerte sich verwirrt fest... „Dass ich sie auf keinen Fall heirate, bevor ich sie nicht gesehen und kennen gelernt habe...Oder... vielleicht auch überhaupt nicht...“ Lisa schaute ihm in die Augen und weinte schon wieder: „Genau das war es wovor ich Angst hatte... dass ihr in Überlegungen wie diese Gestürzt werdet... verzeiht mir, Herr“, sie wollte aufstehen, aber konnte sich nicht von der Umklammerung des Prinzen erlösen, sondern sah ihn wieder an und ... wurde letztlich geküsst... dann lies er sie los und das Mädchen stand verwirrt auf, wich vor Jack zurück, musterte ihn. „A – aber... Jack... i- ihr... habt mich...“ – „Danke... dass du mir die Augen geöffnet hast...“ Lisa stotterte etwas von wegen Die Prinzessin und dass sie zurück müsse... blieb aber stehen und rührte sich nicht... Sie sah auf den Boden und ging wieder näher an den Prinzen heran: „warum... habt ihr das getan?“ – „Ich sagte es doch: Ich mag euch... ihr seit Mutig genug um einem völlig Fremden zu vertrauen und... außerdem ... nun, ihr habt es doch gesagt... ihr empfindet... für mich... das ist etwas das ich nicht verstehe, aber es akzeptiere... und ich weiß, dass ich euch zu sehr mag, als dass ich eine völlig Unbekannte, die ich nur heiraten soll, weil mein Vater mich dazu zwingt, heirate und euch womöglich das herz breche...“ – „Das habt ihr schön gesagt...“, murmelte Lisa und ging zu ihm zurück, fiel ihm wieder um den Hals... auch wenn sie gerade noch fluchtartig wegrennen wollte, weg von ihm... so wollte sie jetzt bleiben, bleiben und es genießen, dass sie jemanden wie Jack gefunden hatte... jemanden der zu ihr Passte... „Ich glaube nicht, dass ich um diese Zeit noch zurück zum Palast finde...“ – „Deswegen sollt ihr ja auch hier schlafen...“ Lisa seufzte fröhlich während sie ihren Kopf auf Jacks Schulter ablegte und er ihr mit der Hand durch die Haare fuhr: „danke, danke dass ihr mich vor diesen Frauen beschützt habet und danke, dass ich hier bleiben darf... bei euch... dir...“ – „Hm... diese Frauen... waren hinter einer Diebin her... aber ich habe niemanden gesehen, der oder die mutwillig gestohlen hat ohne zu bereuen...“ Lisa seufzte und gähnte leise, Jack stand auf und drehte sie dem bett zu: „Du solltest schlafen, morgen wartet wahrscheinlich wieder ein harter Tag auf dich, nicht wahr?“ Lisa nickte und hielt ihn fest: „willst du wirklich auf dem Boden schlafen?“ Der fuchs schüttelte den Kopf: „Nein, zumal ich Wollmäuse nicht leiden kann, die Nagen zwar nicht an meinen Zehen, zumal sie da insgesamt ja nur 8 zur Verfügung haben... aber ich mag die Kälte da unten nicht...“, murmelte Jack ernst und seufzte erneut, aber er musste dort schlafen... Lisa zog ihn mit fester hand wieder zum Bett und lächelte: „Wenn ich hier schlafen darf... und... es dir nichts ausmacht... dann teilen wir uns das bett einfach...“, murmelte sie... Schamesröte war auf ihr Gesicht geschrieben, während sie seine hand nun nur noch festhielt und abwartete... Jack nickte: „wenn es dich nicht stört, ich brauch nicht viel platz...“ Der Fuchs blickte ebenfalls etwas beschämt drein und setzte dann jedoch sein Lächeln wieder auf.
Lisa und Jack lagen dicht aneinander, sie beide Trugen nichts wirklich großartiges, Jack hatte seine Lenden bedeckt und Lisa hatte etwas oben herum und untenherum an... auch wenn es eher wenig war. Das Mädchen kam sich irgendwie sehr freizügig vor, als sie dort lag, aber trotzdem... sie wand sich um und legte ihren Kopf auf seine Schulter, das Fell des Fuchses war erstaunlich weich, dafür dass sie es für ziemlich kratzig gehalten hatte. Vorsichtig drückte sie sich etwas mehr an ihn und schloss die Augen... Dass Jack seine Arme um die Bedienstete legte, das merkte sie gar nicht, denn sie war bereits eingeschlafen in den Armen des Mannes für den sie sich entschieden hatte... Der Morgen kam, leider, sehr früh und bedeckte die Stadt mit seinem Tau, sowie dem Glanz der Sonnenstrahlen, dann , als er durch ein bestimmtes Fenster fiel, gab es ein einsames erwachen, für einen sehr wenig bekleideten Fuchs... er schaute sich verwirrt um, niemand war hier... er war alleine... Etwas Kaltes hing an Jacks Hals, er richtete sich auf und spürte wie es sich auf seinen Brustkorb legte... eine Kette, aus Eisen, hing an seinem Hals, daran war ein aus Eisen gemachter kleiner Fuchs festgemacht... Lisa hatte die Kette am vorigen Abend getragen... Jack lächelte und schloss den Fuchs in seine Hand. Als er aufstand lag der Umhang, den Lisa getragen hatte um zu einer echten Füchsin zu werden über einen Stuhl am Tisch und auf dem Tisch lag ein Brief:
’Lieber Jack,
danke, dass ich die Nacht bei dir verbringen durfte... ich werde es dir nicht vergessen, dass du mir aus meiner Auswegslosen Situation geholfen hast. Ich danke dir für alles was du getan hast. Ich zeige mich erkenntlich, indem ich beim König ein gutes Wort für dich einlege, seine Tochter ist meine direkte Herrin, ich helfe ihr morgens, mittags und abends erledige diese Raubzüge für ihren Vater. Ich habe gesehen, wie wenig der Wundsalbe noch übrig war und werde deswegen mit König Richard reden und ihn bitten sein Urteil was dich angeht zu überdenken, denn die Salbe ist ja für meine Wunde benutzt worden. Der Umhang und die Kette sind Geschenke. Der Umhang soll dir gute Dienste erweisen, für deine nächsten Aufgaben und die Kette soll dich an mich erinnern und daran, dass du mehr bist als nur ein normaler Fuchs.’
Jack lächelte und strich mit seiner Hand über den Umhang... das war Fell... Fuchsfell, ohne jeden Zweifel... aber es war ein wunderschönes Fell... Der Fuchs lächelte und nahm seine Bandagen, band sich seinen Körper ab und wickelte auch seinen Kopf ein, dann ging er nach draußen, zog sich seinen Mantel an dem er den Umhang befestigt hatte und schaute sich fröhlich um... er musste wieder zu dieser seltsamen Arena zurück, aber wirklich Lust hatte er nicht... letztlich ging Jack doch dort hin und kam Pünktlich zur Verlesung der nächsten Aufgabe. „Meine Tochter ist ungeduldig mit euch, sie will sehen was ihr für ihre Liebe bereit seid zu tun, deswegen haben sie und ich beschlossen, dass wir diesen Wettkampf heute beenden... eure Aufgabe heute ist folgende: Heute Nacht, wenn die Sonne verschwunden ist, dann werdet ihr euch wieder hier eintreffen und zwar mit einem Tier, dass ihr euch erzähmt habt... ihr werdet ein Wildes Tier zähmen, egal welches... alle Mittel sind erlaubt... das einzige was wirklich wichtig ist, ist dass dieses Tier lebt... nun und dann, wenn ihr hier seid, dann werde ich euch sagen was eure letzte Aufgabe ist, bevor meine Tochter ihre Entscheidung fällt...“ – „Gestattet ihr mir eine Frage?“, ein Prinz aus einem Fernen land verneigte sich vor dem König und stellte eine Frage, die wohl jeden hier brennend interessierte, sogar Jack wollte wissen was der König antworten würde... „Wann werden wir sie zu Gesicht bekommen, eure Tochter?“ – „Heute Abend wird sie auf euch warten, glaubt mir!“ die Prinzen grinsten allesamt, als der König die Erlaubnis gab zu gehen, nur Jack wurde aufgefordert zu warten. „Jack... sagt, wie kommt ihr in den Besitz dieses Umhangs?“ – „Er... wurde mir geschenkt, eure Hoheit...“ – „Geschenkt? Von wem?“ – „Einer netten Jungen Dame, Herr...“ Der König sah etwas nachdenklich aus und murmelte etwas von Familie, dann nickte er lächelnd: „Gut... ich wünsche euch viel glück und bedanke mich dafür, dass ihr euren Einzug ins Finale dadurch gefährdet habt indem ihr Lisa geholfen habt.“ – „Ich bedanke mich bei euch, mein Lord, dass ich auch weiterhin hier sein darf...“ Der König nickte lächelnd und entließ Jack. Der Fuchs ging los, er hatte zeit bis Sonnenuntergang, dann würde er wieder herkommen müssen... er seufzte leise und ging zum Alchemisten zurück, er musste dem Alten Mann erklären, dass er heute nicht kommen konnte, da die Aufgabe ihn zu sehr belastete... etwas verunsichert trat er in den nach Kräutern riechenden Raum ein, der Alchemist saß bereits auf einem Stuhl und lächelte: „Da ist ja mein Schüler, nun Jack, bevor du etwas sagst: Ich weiß, von deiner Aufgabe und ich weiß, dass du deswegen keine Zeit hast zu bleiben, ich habe aber etwas für dich gemacht, hier“. Er zeigte auf eine Flasche, darin schien ein Öl oder so was zu sein, „Das, mein Freund, ist ein besonderes Öl, es macht Tiere auf dich aufmerksam und lockt sie an. Die Duftstoffe sorgen dafür, dass wilde Bestien in deiner Nähe nicht mehr Wild, sondern meistens zahm wie ein Hausschwein sind.“ – „Ein wunderbarer vergleich... habt dank, Meister...“ Der Fuchs rannte nach draußen, aus der Stadt Richtung Wald, er musste sich beeilen, je schneller er ein Tier zum Zähmen fand, umso schneller würde er diese Aufgabe gemeistert haben... Der Fuchsprinz wanderte schon seit einigen Stunden durch den Wald, als er mit seinen Bandagen zum etwa zwölften male hängen blieb. Wütend Nahm er sich die Bandagen einfach ab und lies sie auf dem Boden liegen... ohne zu ahnen, welche Probleme ihm das noch bereiten würde... Der Fuchs nahm das seltsame Öl und schnupperte Daran, es hatte irgendwie etwas Benebelndes... aber das war wahrscheinlich der sinn des ganzen. Ohne großartig weiter darüber nachzudenken nahm er die Tinktur, verteilte sie auf seinem Brustkorb, an seinen armen, auf seinem Bauch, seinen Beinen, und in seinem Gesicht. Etwas verwirrt ging er weiter... dieses Zeug würde ihn eher umbringen als dass es ihm half... Jack setzte sich irgendwann auf den Boden und spürte wie sich der Umhang um ihn verengte, ihn plötzlich umschloss und er sich als ein weißer Fuchs auf dem Boden wieder fand: „verdammt... ich sollte wirklich lernen mit solchen Utensilien umzugehen, bevor ich sie irgendwohin mitnehme“, keckerte er wütend und rollte sich auf dem Boden ein. Er hatte nicht mehr lange Zeit und er musste noch ein Tier zähmen... irgendeine Bestie... aber er wusste nicht wo er nach einer Bestie suchen sollte. Niedergeschlagen seufzte Jack und lies sich einfach von einigen Tieren finden darunter auch einige Füchsinnen, die sich neben ihn legten, oder ihm direkt über die Nase leckten... es war ungewöhnlich... als letztes Tauchte eine etwas größere weiße Füchsin auf die das Königsbanner auf dem Rücken trug, sie sah den weißen Fuchs und rannte zu ihr herüber: „JACK!“, keckerte sie fröhlich. Ehe sich der Fuchs versah, wurde er umgeworfen und die weiße Füchsin leckte ihm wild über die Nase: „was machst du hier?!“ – „Meiner Aufgabe nachgehen... ich soll ein Tier zähmen und heute Nacht zum König bringen...“ – „er wird euch kämpfen lassen...“ – „Wie bitte?“ – „er wird euch gegeneinander kämpfen lassen! Versprich mir, dass du auf dich aufpasst, okay?“ – „Ich hab ne bessere Idee“, Jack lächelte und legte seine Rechte Vorderpfote vorsichtig auf ihren Bauch, „du wirst einfach auf mich aufpassen. Ich glaube es wäre nicht im Sinne der Aufgabe... aber würdest du mich heute Nacht dort hin begleiten, Lisa?“ – „Oh... ich... soll dich begleiten? Ich würde liebend gerne... aber...“ – „Du bist schon mit was anderem beschäftigt?“ – „Nein... ich... es ist nur... okay, ich komme mit dir“, sie leckte Jack zur Bestätigung über die Nase und legte sich neben ihn, ihr Fell drückte sich gegen seins, dass das Fell der beiden sich nicht miteinander verknotete lag wohl an dem Ölfilm auf Jacks Körper, aber der Fuchs fühlte sich wohl und die Füchsin ebenso... Die beiden lagen stundenlang schweigend nebeneinander, bis es zu Dämmern begann, das Licht der Sonne tauchte die Landschaft in einen Rötlichen schein und sorgte dafür, dass Jack aufschreckte: „Verdammt!“, bellte er wütend und zerrte a dem Fuchsfell, seltsamerweise hatte er richtig geraten und war aus dieser Fuchsgestalt befreit. Knurrend richtete er sich auf und hob Lisa hoch, die Füchsin keckerte verwirrt: „Was ist denn???“ – „Wir müssen sofort wieder zurück, sonst fliegen wir wegen Unanwesenheit raus... und ich würde lieber Ausscheiden, weil ich die Kämpfe verliere...“, murmelte Jack und rannte los. Seine Stiefel schlugen immer wieder dumpf auf dem Boden auf, sie waren mit Bleiplatten versehen, damit er nicht zu schnell rannte... ob er nun seine Bandagen nicht mehr um hatte interessierte Jack nicht, er wollte nur zurück... nicht um die Prinzessin zu bekommen, sondern seiner Ehre wegen... Außer Atem kam der Prinz in der Arena an,... die anderen begafften ihn verwirrt, während er sie scharf ansah und sich schließlich an seinem Platz einordnete, die Füchsin absetzte, die sich etwas ängstlich gegen sein Bein drückte und dort leise keckerte. Als Jack die furcht des Mädchens bemerkte, ging er in die Hocke und legte ihr eine hand auf den Rücken, streichelte Lisa zur Beruhigung und lächelte sie aufmunternd an. Sie keckerte nochmals leise und schmiegte sich fester an sein Bein, dann betrachtete sie die anderen wesen hier... sie konnte viel größere und kräftigere Tiere sehen, als sie es war... ein Berglöwe, ein Wolf und der letzte der vier übrigen Prinzen, wenn man Jack hinzuzählte vier, hatte sich einen Seltsamen Großen schwarzen Vogel gezähmt... Lisa wimmerte und lies sich wieder vom Prinzen streicheln, der die anderen wohl ebenfalls beobachtet hatte. Der König trat auf den Plan, aber zur Enttäuschung der Prinzen war seine Tochter nicht dabei: „Ich möchte mich entschuldigen, aber die Prinzessin ist... ähm... sie hat sich in eine der Nachbarstädte zurückgezogen um dort einen Arzt aufzusuchen, es geht ihr gerade nicht gut.“, erklärte er und war sich bewusst, wie sehr das nach schlechter Ausrede klang. Jack setzte sich im Schneidersitz in den Dreck und hob seine kleine weiße Gefährtin auf seinen Schoß. Als er sie weiter streichelte merkte er die Beunruhigung der Bediensteten: Ihr Herz raste, ihr Fell sträubte sich, ihre Glieder zitterten nicht mehr, nein, sie bebten... Der Prinz schaute die Füchsin an und streichelte sie weiter: „Keine Sorge, es wird ihr sicher wieder gut gehen...“, murmelte er und streichelte sie weiter... Die Füchsin allerdings wurde dadurch nicht ruhiger, sondern begann noch mehr zu beben... Der König, er setzte sich auf seinen Platz in der Loge und lächelte, fuhr fort: „Nun, wie ich sehe ist es jedem von euch gelungen einen Gefährten zu finden... einige sehr starke“, sein Blick schlich über die Tiere der Prinzen und verharrte auf dem Vogel, „und einige... ähm, weniger starke...“, er sah definitiv zu Jack und der kleinen weißen Füchsin herüber... Der Prinz lächelte und streichelte weiter, öffnete seinen Mantel und zog sich ein anderes Paar Handschuhe an... er konnte es riechen: Der König schwitzte und verströmte Unmengen Adrenalin... er wollte einen Kampf sehen... und wenn es sein musste, würde Jack Lisa verteidigen... „Nun gut“, rief der König und sein lächeln wurde zu einem blutrünstigen Grinsen: „Ihr habt sicherlich erraten, was euch nun bevorsteht... ein Kampf... Jack, gegen Prinz Erran, ein Fuchs gegen einen Moa. Prinz Luzifron, mit seinem Wolf, gegen Prinz Jarson mit seinem Berglöwen... das wird sicherlich ein Spannendes Duell... beginnen wir mit dem als erstes von mir erwähnten Pärchen...“, rief er und brachte das Publikum zum tosen. Sie alle jubelten und pfiffen, einige buhten, die meisten Buhrufe galten Jack, dem Mischling... er schüttelte den Kopf und hob Lisa von seinen Beinen: „willst du kämpfen, oder soll ich das allein machen?“, fragte er sie offen und wurde in den Finger gebissen: „Natürlich kämpfe ich!“, keckerte das Mädchen wütend und knurrte diesen seltsamen Vogel an... ein Moa, das hätte sie sofort realisieren müssen. Moas, so der Name Riesenhafter Raubvögel, eine Kreuzung aus Vogel Strauß und Geier, meist schwarz gefiedert und mit dem Körper eines Vogel Strauß, aber dem Schnabel und dem Kopf eines Geiers. Diese Bestien waren rasend schnell und leider enorm Stark... Lisa keckerte dieses Federvieh böse an und ging etwas näher an den Boden, sie müsste sich auf das Selbe Ziel konzentrieren wie Jack, ja, dann hätten sie größere Chancen. Wenn sie das Selbe Ziel anpeilte wie Jack, dann konnten die beiden einen schneller aus dem Kampf nehmen... aber niemand konnte sich dann auf das zweite Mitglied des Teams konzentrieren... Es war zum verrückt werden. Wütend keckerte sie erneut und beobachtete Jack, dieser lächelte den Prinzen Erran an und knackte mit den Halswirbeln... er hatte keine Waffe, nur diese Seltsamen Metallhandschuhe... was sollte das Bringen? „Jack, willst du keine Waffe ziehen? Ein Schwert wäre jetzt nicht schlecht, immerhin habe ich auch eines“, schlug Erran vor, aber er bekam keine Antwort, sondern durfte mit ansehen, warum Jack den Kosenamen ‚Fuchsfeuer Schmied’ trug. Die Beiden Handschuhe begannen zu glühen und schmolzen schließlich. Das Metall tropfte von Jacks Händen und wurde dort wieder Starr... allerdings blieb es weich... es war fest, lag aber um seine Hände als würde Jack immer noch Handschuhe tragen... Dort wo seine Krallen waren traten immer noch bläuliche Flammen aus den Öffnungen, denn seine Krallen hatten den Handschuh einfach zerschnitten. „Hm... nein, ich brauche kein Schwert... hab ich noch nie“, antwortete Jack nun und machte den Prinzen der ihm gegenüber war dadurch wohl wütend... Jack lächelte und streichelte Lisa die erst zusammenzuckte... aber zu ihrem erstaunen waren sowohl der Glühende Handschuh, als auch das Feuer... kalt... eisig kalt... sie schaute irritiert an Jack nach oben und leckte an seinen Krallen. Der Prinz nickte: „Also gut, ich kümmer’ mich um das Großmaul und du rupfst dem Vogel einige Federn?“ Lisa keckerte zur Bestätigung und das genau rechtzeitig, der König brüllte über den Sandplatz: „FANGT AN!“, alle waren aus dem weg, niemand konnte die vier kämpfenden Stören... Jack ging einige schritte zur Seite und rannte dann auf Erran los, sein Vogel versperrte ihm den weg, wurde aber dann wenige Sekunden später aus der Bahn gescheucht von einer weißen kleinen Fellkugel die mit klauen und zähnen versuchte das Tier abzulenken. Jack holte aus und schlug mit der Faust nach Erran, der Prinz parierte und blickte verwirrt auf seine Schwertklinge... als die Blaue Flamme, so genanntes Fuchsfeuer, das Metall berührte begann dieses zu schmelzen. „Was zur Hölle?!“ – „Dein Schwert wird dir gegen mich nicht helfen... Fuchsfeuer ist ein Element, das dem Feuer untergeordnet ist... es kann jedes Metall zum schmelzen und sogar zum kochen bringen, aber es kann nichts verbrennen... sehr nützlich gegen Leute wie dich, die sich wahrscheinlich nur auf einen Kampf mit einer Waffe verlassen...“ Jack lächelte und umschloss die Klinge nun mit seiner Hand, Drückte sie zusammen, leider zu früh, er schnitt sich die Hand auf und fühlte blut heraussickern, das unter der Flamme vertrocknete. Allerdings schaffte er es das Schwert Errans so weit zu verbiegen, dass der Prinz damit nichts mehr anfangen konnte. Erran wich zurück und pfiff seinen Vogel zu sich. Das Tier hatte allerdings zu viel mit der kleinen Füchsin zu kämpfen. Egal wie schwach sie ausgesehen hatte, sie packte den Vogel am Flügel und riss ihn herum. Das Tier flog einige Meter durch die Luft und knallte dann auf den Boden um erneut von Lisa heimgesucht zu werden. Das lief eine kurze weile so, dann gab der Vogel einen gequälten Ton von sich zu hören und wurde ohnmächtig. Sie waren geschlagen, Erran nach nur ein paar Sekunden und sein Begleiter nur wenige Minuten drauf...
Enttäuscht vom Können des Menschenprinzen hörte das Gejubel auf, Lisa rannte zurück zu Jack und sprang in die Arme des Fuchses, kuschelte sich an ihn und die beiden machten – unter Gezeter, Gemaule und Buhrufen des Publikums – platz für den nächsten Kampf, der zu Gunsten Luzifrons ausging, dann wurden sie wieder aufs Feld gerufen. Dort angekommen stand Luzifron bereits mit seinem Wolf zusammen, einer schwarzen Wölfin, halb so groß wie ein Pferd, auf dem Sandfeld und lächelte den Fuchsprinzen spöttisch an. Sie waren die letzten beiden... was der König nun wohl verlangte?! „Ein Kampf, ein letzter Kampf um das recht meine Tochter heiraten zu dürfen, ein Kampf, AUF LEBEN UND TOT!“ Das war zu viel, Lisa strampelte sich los und sprang aus Jacks Armen, landete auf dem Boden und richtete sich auf. Nur gehüllt in ihren Umhang brüllte sie dem König entgegen: „Das geht zu weit, VATER!“. Beide, sowohl Jack als auch Luzifron starrten Lisa an... beide waren mehr als verwirrt... hatte sie den König gerade... „Lisa... du hast kein Recht dich hier einzumischen!“ – „Natürlich habe ich das! Immerhin geht es hier doch um mich... und nicht um dich... es geht um mich und darum dass ich jemanden heiraten soll!“ Die beiden Jungen starrten erst gegenseitig sich und dann wieder Lisa an... das ging so jetzt die ganze Zeit hin und her, bis Jack zitternd vortrat: „D-du bist die Prinzessin? Du ... warst es die ganze Zeit?“ Sie wand sich um und nickte, wurde rot dabei... „Und Vater, ich habe mich bereits für einen der Prinzen entschieden... seit dem zweiten tag den sie hier sind, weiß ich schon wen von ihnen ich zum Mann nehmen will und warum... Denn während du deine kranken Spiele abhieltst habe ich sie alle nacheinander meinen eigenen Prüfungen unterzogen...“ Jetzt war Jack verwirrter als zuvor, was meinte sie? „Wisse, Vater, ich habe Menschlichkeit und Liebe gesucht und





Signatur
Banner = Link zu meiner Youtubeseite ^.^


Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Ein Märschen ... Vorwort Hanni 0 locura
Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------


Legende
und und = Kein neuer Beitrag und und = Neuer Beitrag


Das Team
Mitglied Status Aufgaben Kontakt
Lindsay Administratorin Ordnung, Userbetreuung, Design, Support, 0-Poster-Löschung, Administration, Verwaltung... PM senden
Luinhilion Superuser Zuständig für Teilbereiche des Forum und Verwaltung seiner Foren PM senden
- - -? PM senden (derzeit nicht möglich)




Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Logitech G25 Racing Wheel (PC)
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank