Fatmita

Status: Offline Registriert seit: 30.11.2008 Beiträge: 83 Nachricht senden | Erstellt am 18.07.2009 - 16:58 |  |
Freitag, 17.07.2009
So, meine Lieben. Es bleiben jetzt noch 25 Tage in Uruguay, dann bin ich wieder zu hause. Ich freue mich schon gewaltig, aber es ist auch ein schwieriger Abschied. Die ganzen Abschiedspartys, die wir jetzt planen, die Geschenke für die Kinder, Socat, das Equipo. Heute haben wir erfahren, welche beiden neuen Freiwilligen aus Deutschland für ein Jahr in “unserem” Projekt arbeiten werden. Ich mag gar nicht drüber nachdenken. Vor allem glaube ich, dass die zweite Generation es noch viel schwieriger haben wird, als wir. Sie werden unweigerlich dem Vergleich mit uns ausgesetzt. Und vor allem die Umstellung, dass wir nicht mehr da sind… Das wir praktisch “ersetzt” wurden… Nicht einfach!
Letztes Wochenende war ich in Salto, einer Stadt nahe der argentinischen Grenze, die als Touristenattraktion heiße Quellen zu bieten hat. Ich war zelten, bei 2º Celsius nachts. Dafür will ich Anerkennung! Es war rattenkalt. Kein Witz. Dafür konnte man sich auf dem Campingplatz in den Pool setzen, wo das Wasser 46º haben sollte, es aber auf 35ºungefaehr abgekühlt wurde. Trotzdem: heißes Wasser in den Leitungen, heißes Wasser in der Dusche… das war schön.
Heute haben wir im Centro Apfelstrudel gebacken. Richtig lecker mit dieser Mischung aus Paniermehl, Butter, Apfel, Zimt und Zucker. Mit Rosinen drin und von oben mit Eigelb bestrichen. Dazu gabs für die Kinder Vanillemilch. Morgen abend ist Asado bei Lou und Tere, die letzte Versammlung von nur uns Deutschen. Das wird mir fehlen. Vor allem auch das Backen mit Kathrin.
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